News CPUs: Intel zeigt Direkt-Wasserkühlung für bis zu 1.000 Watt

Genau 1000 Watt kann er wieder abführen. Keine 870, keine 1140, nein genau 1000 Watt beim Prototypen. Außerdem nee. Das sieht Falsch aus so. :-) Was wollen die Leute ihren Chips so Nahe kommen? Ich bin Froh wenn die schön eingepackt sind, Weniger Ärger, weniger Sorge. :-)
 
Genau 1000 Watt kann er wieder abführen. Keine 870, keine 1140, nein genau 1000 Watt beim Prototypen.

Nun reden wir über geltende Ziffern.

Wenn man eine Angabe von 764km hat, dann hat man 3 geltende Ziffern, es ist also auf den Kilometer genau. Bei 764,0km sind es 4 geltende Ziffern, es ist also auf 100m genau. Wieviele geltende Ziffern hat man bei runden Angaben, wie 100km 1000km usw.? Genau eine, das bedeutet, die Angabe von München nach Berlin sind es 600km kann auch bedeuten, dass es in Wirklichkeit 618km oder auch 579km sind. Erst, wenn da z.B. 600,0km oder genau 600km steht, bzw. sich das aus dem Kontext ergibt, dann hat man wieder sine vier oder drei geltenden Ziffern.

Es könnte also durchaus 1140W abführen, klugscheißen will gelernt sein :D

Ich fühle mich wieder in die Vorlesung der Physikalischen Chemie zurückversetzt.
 
Effizienz betrachtet man gemessen an der Leistung. Wenn also genug Rechenleistung bei rum kommt, ist es tatsächlich effizienter. Alleine schon durch die Verdichtung der Berechnung reduziert man den Strombedarf für die Datenübertragung zwischen verschiedenen Servern innerhalb des Rechenzentrums.
Stimmt gab es bei mir schon.
ich habe zwar auf den ersten Blick nen höheren Verbrauch aber wenn man das hochrechnet ist es sparsamer.

In meinem Fall war es Eindeutig.
Produkt A hatte ich vorher gehabt, braucht 140 watt und Zeit 10 Stunden, Produkt B 260 watt aber nur noch 5 Stunden, also ist Produkt B sparsamer Weil insgesamt weniger Zeit gebraucht hatte..

Und bei dem Vorhaben von Intel hat Luftkuhlug wirklich ausgedient, es sei denn der PC wird so groß wie ein Flugzeug, dann dürfte man auch eine 1000 watt gpu kühlen können, mit richtig full Power. Damit man so was gut kühlen kann muss die Fläche der CPU massiv groß werden. Dann verteilt sich die Abwärme viel besser und man kann dann die CPU viel besser Abkühlen.
ich habe gelernt das es keine Rolle spielt wie viel Watt es ist, es kommt auf die Fläche der CPU an. Wenn eine CPU super klein ist und da drauf 300 Watt ist, viel schwerer Wärme abzuführen als eine Fläche die 4 oder gar 5 x so viel größer ist mit 1000 Watt.

Das wird Intel schon gemerkt haben. Allerdings je größer die CPU desto teurer wird es sein. Ob das die Kunden mit machen ist ne andere Frage. Die CPU müsste um einiges größer sein als so ein threadripper also rund 4 x größer als so ein 24 Kerner es ist.

Also unmoglich ist es nicht.
 
Also im Endeffekt Direct-Die-Kühlung, nur statt ein (Kupfer)Block als Coldplate ein ausgefräster Block mit Kanälen fürs Wasser?
 
Solche Kühllösungen sind in erster Linie für Server interessant. Data Center setzen eh inzwischen komplett auf Wasserkühlung. Die ist effizienter und kostengünstiger als Luftkühlung.
 
stimmt,soweit ich gesehen habe,ist fast ein 70 € Wasserkühler fast so gut wie ein 90€ Luftkühler.
Naja, braucht dafür mehr Platz und der "wartungsfreie" Wasserkühler macht vermutlich nach ein paar Jahren die Grätsche. Das gilt eher in größeren Maßstäben, wenn die Wärme auch weiter als nur vom Kühlkörper und aus dem Gehäuse raus wegtransportiert werden muss. Also hauptsächlich in Rechenzentren.
 
Bei den gezeigten Feinheiten und fest im Package integriertem Kühler ist Aluminium ein untergeordnetes Problem. Elektrochemische Korrosion zwischen Bauteilen an verschiedenen Enden eines Kreislaufes kann man in den Griff bekommen, viel schwieriger wird es sämtliche anderen Verschmutzungsmöglichkeiten in sämtlichen Bauteilen auszuschließen. Von Staub beim Zusammenbau und Fertigungsrückständen über oberflächliche Korrosion von Kupfer und Messing bis hin zu fehlerhaften Beschichtungen, umkippenden Zusätzen oder sich lösenden Leitungs-Chemikalien: Absolut alles, was bislang ein Ärgernis in jeder hunderten Wasserkühlung, könnte hier zum kommerziellen Totalausfall jeder zehnten CPU werden, wenn man nicht von der verwendeten Flüssigkeit bis zur Systemassemblierung neue Wege geht. Und "jede Zehnte" ist viel, wenn man einige 100.000 verbaut.

Ich für meinen Teil halte mal die Augen nach Mainboard-Gelegenheiten offen. Irgendwas sagt mir, dass es in ein paar Jahren sehr günstige "eingeschränkt funktionsfähig"-Schnäppchen für alle gibt, die sich trauen, einen Heatspreader zu entfernen und darunter sauber zu machen.^^
Sowas kriegt man problemlos in den Griff. Es gibt in der Industrie genug Anwendungen bei denen kleinste Verschmutzungen "katastrophale" Auswirkungen haben und man diese mit relativ einfachen Mitteln weitestgehend verhindert.
 
Zurück