News Realitäts-Check: Darum wird die EU ihre Halbleiterziele nicht erreichen

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PCGH-Redaktion

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"Die EU muss ihre Strategie für die Mikrochip-Industrie dringend einem Realitäts-Check unterziehen", so der Europäische Rechnungshof deutlich. Zu geringe Investitionssummen und erhebliche Standortnachteile lassen die Ziele zum Wunschtraum werden.

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Man hat ja gesehen was es für Diskussionen bei den paar Mrd. Für Intel gegeben hat. Bei der Bevölkerung gibt's kein Bewusstsein was Chip Produktion kostet. Das zieht sich bis in die Politik hoch.
Umweltgesetze für sowas beugen sehe ich persönlich kritisch. Kein Bock später noch mehr gift in der Umwelt zu haben.
 
Da beißt es sich halt, dass man jahrzehntelang Unternehmen ihre Produktion in Billiglohnländer hat verschieben lassen und das nicht nur in Europa, sondern auch den USA.
Fachkräftemangel in der Produktion gehört mit zu dem Problem, denn diese werden dort benötigt, wo produziert wird, weshalb Taiwan und China jetzt wesentlich mehr Fachkräfte in diesem Bereich haben.

Wenn man aber nicht alle Rohstoffe auf dem eigenen Gebiet abbauen kann, wird man trotzdem immer abhängig sein. Wichtig wäre Design und Produktion eigener Chips für die kritische Infrastruktur. Dafür muss man aber nicht 20% am Weltmarkt anstreben, sondern es reicht für den Eigenbedarf zu produzieren.

Übrigens war ich Anfang der 2000er Informatikstudent, als AMD ihr Werk in Dresden gebaut haben und Siemens meinte am liebsten alle Abschlüssler übernehmen zu wollen, aber der Konkurrenz auch welche zu überlassen. Oh wie sie sich Lage in nicht mal vielen Jahren geändert hatte.
 
Bei Europas Eliten herrscht die Mentalität die anderen sind Schuld. Das ist dann eine schöne Ausrede der Wirtschaftseliten und der Politik, um den Volk zu erklären, weshalb nichts mehr geht.
Die die dummen europäischen Eliten und die gierigen Amerikaner haben abertausende Milliarden nach Russland gepumpt und Putin seine Armee bezahlt, sie mit Technologie ausgerüstet, dass Russland der ganzen Welt Schaden zufügen kann, sie haben China mit nie endenden Investitionsfluten zu der fast stärksten Volkwirtschaft wachsen lassen, und das alles in verantwortungsloser seit 50 Jahren anhaltender Kurzsichtigkeit.
 
Das ist jetzt weder eine Überraschung noch unerwartet.
Der Energieverbrauch, Wasserverbrauch, CO₂-Emissionen sowie notwendigen Investitionskosten sind so extrem hoch ,das es in der EU und Speziell Deutschland schon im Ansatz scheitern muss.
Das speziell Zulieferer und auch Abnehmer hauptsächlich im Asiatischen Raum sind, erschwert das ganze noch mal um ein große Stück
Wir sollten uns lieber auf das Konzentrieren was wir wirklich können und sollten dafür sorgen das die vorhandene Industrie auch bei uns bleibt oder gar wieder zurückkommt. Wie z.b. Abwanderung in die USA verhindern und hier stellen abzubauen.
 
Wir sollten uns lieber auf das Konzentrieren was wir wirklich können und sollten dafür sorgen das die vorhandene Industrie auch bei uns bleibt oder gar wieder zurückkommt. Wie z.b. Abwanderung in die USA verhindern und hier stellen abzubauen.

Hohe Netto-Abflüsse von Direktinvestitionen, sinkende ausländische Investitionen und strukturelle Probleme wie Energiekosten, Bürokratie und Fachkräftemangel zeigen das uns genau dies grad nicht gelingt.

Man sieht den Abgrund, rast darauf zu, bremst aber nicht, sondern gibt noch Gas. Wenigstens können wir dann nach guter deutscher Tugend mit moralisch erhobenem Zeigefinger in den Abgrund stürzen :ka:
 
Das kommt wenn man 30 Jahre lang die Bildung vernachlässigt. Man muss sich nur mal den gesamten Haushalt anschauen, dann sieht man ja wo das Geld bleibt (Stichwort: Vergangenheitsvorsorge).

Glaube auch kaum, dass die EU nochmal irgendwie bei den Halbleitern mitspielen kann. Der Zug ist seit 20 Jahren abgefahren, und der nächste Zug (KI) fährt, wie es aussieht, auch ohne EU ab. Das wird in DE und auch in anderen europäischen Ländern zu einem massiven brain drain führen.
 
da z.B. China auch nicht nach Unseren Regeln spielt, d.h. Firma gegen Firma, sondern strategisches Ziel gegen Firma haben Wir bereits verloren.
Ich denke, dieser Satz ist ziemlich wichtig. Ein Land wie China kann woanders aufkeimende Industriezweige einfach kaputtdumpen und macht das auch, wenn man nicht aktiv dagegenarbeitet. In vielen Bereichen könnte man das vermutlich mit einem Schulterzucken hinnehmen und sich über die guten Angebote freuen, aber manche Bereiche sind zu wichtig, um sich komplett abhängig zu machen. Wir subventionieren unsere Landwirtschaft ja auch nicht zum Spaß und es muss endlich durchdringen, dass Halbleiter schon lange kein optionales Spielzeug mehr sind. Es kommen immer neue Initiativen im Bereich digitale Souveränität auf, aber es wirkt alles nach zu wenig und zu spät.
 
Das ist jetzt weder eine Überraschung noch unerwartet.
Der Energieverbrauch, Wasserverbrauch, CO₂-Emissionen sowie notwendigen Investitionskosten sind so extrem hoch ,das es in der EU und Speziell Deutschland schon im Ansatz scheitern muss.
Das speziell Zulieferer und auch Abnehmer hauptsächlich im Asiatischen Raum sind, erschwert das ganze noch mal um ein große Stück
Wir sollten uns lieber auf das Konzentrieren was wir wirklich können und sollten dafür sorgen das die vorhandene Industrie auch bei uns bleibt oder gar wieder zurückkommt. Wie z.b. Abwanderung in die USA verhindern und hier stellen abzubauen.
Jede Industrie ist im Grund genommen zu teuer, zu schädlich, ein Risiko. Zurück zu Pferdekutschen und kleinbäuerlicher Existenz also. Ausgenommen natürlich alle Reichen, die internationalen Konzerne, Banken, Versicherungen, Bürokraten und Technokraten sowie alle anderen Länder. Versteht sich. Warum versteht der dumme Wähler das nicht?
 
Jede Industrie ist im Grund genommen zu teuer, zu schädlich, ein Risiko. Zurück zu Pferdekutschen und kleinbäuerlicher Existenz also. Ausgenommen natürlich alle Reichen, die internationalen Konzerne, Banken, Versicherungen, Bürokraten und Technokraten sowie alle anderen Länder. Versteht sich. Warum versteht der dumme Wähler das nicht?
wenns nach ultra grünen geht sind pferdekutschen und kleinbauerturm doch sexy. :ugly:
 
Wichtig wäre Design und Produktion eigener Chips für die kritische Infrastruktur. Dafür muss man aber nicht 20% am Weltmarkt anstreben, sondern es reicht für den Eigenbedarf zu produzieren.
Ohne bestimmter Menge sind die Anlagen aber nicht profitabel. Daher sind 20% Anteil am Weltmarkt nicht aus der Luft gegriffen.
 
Auch witzig: die Weltmarktführer für EUV-Belichtungsanlagen sitzen mit der Kooperation von ASML, Zeiss und Trumpf in den Niederlanden und Deutschland. Ohne die gibt es keine Fertigung <10 nm.
Quarzsand zur Siliziumgewinnung haben wir, außerdem auch Forschung und Herstellung von zb SiC-Wafern. Es ist bei weitem nicht so, dass es hier keine Ansatzpunkte direkt bei uns gäbe.
 
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Die EU erreicht so manche Ziele nicht.
Das Problem sind die Leute die meinen mit ein bisschen Geld alles haben zu können ohne auch nur einen Schritt weiter gedacht zu haben. Am Ende sind Milliarden weg und sonst ist nix weiter passiert. Das kommt dabei raus, wenn die Leute mit der geringsten Ahnung von dem was sie machen am meisten Geld verdienen was leider an der Tagesordnung ist.
 
Die EU erreicht so manche Ziele nicht.
Alles einfach viel zu aufgeblasen, wie in Deutschland.
Genau meine Meinung, die haben genug mit sich selber zu tun...

Ich würde TSMC ein schönes Angebot machen, kaum Steuern, billige Energie, Standort Norddeutschland,
in Taiwan wird es nämlich auch bald scheppern und dann wird es richtig eng mit Halbleitern/CPUs/GPUs...
 
Bei Europas Eliten herrscht die Mentalität die anderen sind Schuld.
Der Anfang ist richtig, der Rest ist aber völliger Quatsch....
In den letzten 30 Jahren war der wirtschaftliche Aufstieg Europas nur dank günstiger Energiequellen und Rohstoffe möglich, die hauptsächlich aus Russland importiert wurden. Wenn man die Augen offen hat, lässt sich leicht ein Zusammenhang zwischen den fehlenden Rohstoffen aus Russland und der aktuellen Pleitewelle in Deutschland erkennen. Und es geht nicht nur um Gas, Öl oder Chemieproduktion (z.B. Goodyear-Reifenwerks (750 Jobs) in Fürstenwalde ist wegen fehlender Ruß aus Russland soll geschlossen werden).
Andererseits leiden auch viele Unternehmen darunter (z.B. Siemens, Bosch; Conti, alle Autohersteller), dass sie den osteuropäischen Markt wegen unserer Politiker (Sanktionen!) verlassen müssen – mit der Folge gestrichener Arbeitsplätze und steigender Arbeitslosigkeit.
Über welche Entwicklung soll denn jetzt die Rede sein (Mikrochip-Industrie :-D), wenn man heutzutage nicht einmal sicher sein kann, wie viel 1 kWh kosten wird und ob die Strommenge überhaupt ausreicht – zumal im letzten Winter in den Medien mehrfach über mögliche Blackouts berichtet wurde?
Wem diese Wahrheit nicht gefällt, der kann gerne einen Daumen nach unten geben.
 
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Weiter gehts, aber diesmal ohne Rechts, Links, AFD, Sozen, CDU, Kindergeld, etc...., hier gehts um die EU, nicht die Wirtschaft oder Politik in DE. Seht es als freundlichen Hinweis zu Regel 4.6 und bleibt beim Thema, danke

PS: Falls jemand einzelne Ontopic Teile vermisst, tut mir leid, ist beim Aufräumen passiert.
 
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