Firmen werden sich das Gefrickel mit dem Umgehen von TPM 2.0 und manuellen Updates (wie kommt man auf den Scheiß eigentlich als "IT System Engineer" @bigmolly454) nicht antun da der Aufwand das am Leben zu halten weder in Sachen Arbeitszeit oder Geld tragbar ist.
Kommt immer auf die Größe der Kapelle an. Als Selbstständiger oder kleiner Mittelständler mit 5-10 Angestellten mag das alles noch tragbar sein, aber bei allem was da drüber hinausgeht lohnt es sich einfach nicht. Geld ist natürlich immer eine Sache für sich. Aber hier haben Unternehmen teils ganz andere Konditionen als du und ich privat. Ich hab selbst für meinen Arbeitgeber vor kurzem
einige Rechner gekauft. Du darfst gerne raten wieviel wir pro Stück bezahlt haben.
Das kommt doch ganz darauf an, was man damit macht! Ein 10-15 Jahre alter Laptop reicht auch heute noch immer für Office, E-Mail, surfen, youtube, Netflix und vieles mehr. Also warum entsorgen ? Nur weil MS das möchte ? Ganz bestimmt nicht!
Exakt! Tricky wird es, wenn man Dinge parallel machen will oder muss. Privat hab ich mit meinen 8GB im MacBook ebenfalls keine Probleme.
Meine Kiste im Büro wiederum hat 16 GB RAM. Ohne Spezialsoftware bin ich nur mit Office, Browser, Outlook, PDF, Greenshot etc. bereits bei 8,7 GB. Werf ich jetzt zusätzlich meine andere Software noch mit an, dann bin ich ganz schnell bei 10 - 12 GB. Meinen Kollegen welche zusätzlich noch mit GIS, Navision und teils auch CAD arbeiten geht es da genau so. Bzw. ihr RAM-Bedarf ist da noch höher. Wir sehen es quasi täglich das der RAM bei unseren alten Intel Core i3 6100er-Kisten voll läuft. Dazu kommt noch der unschöne Nebeneffekt das das Installieren von Windows-Updates und anderen Softwareupdates eine Ewigkeit dauert. Mit 2 Cores ist man da sehr schnell an der Grenze.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum es sich Staaten gefallen lassen, dass diese Sicherheitslücke auf sie zurollt. Momentan nutzt die große Mehrheit noch Win 10 und dreimal darf man raten, ob die alle am Tag der Einstellung der Softwareupdates wechseln werden.
Weil Microsoft hier die Monopolstellung inne hat... Hätten die EU wirklich Haltung bewiesen, dann wären sie Microsoft bereits damals auf die Füße gestiegen, als sich herausstellte, das weder Windows 10 Home & Pro noch Windows 11 Home & Pro Stand heute DSGVO-konform sind. Aber wie wir ja wissen ist selbst bei so einem heiklen Thema wie dem Datenschutz nichts passiert. Die Wahrscheinlichkeit das sie also Microsoft aufs Dach steigen wegen den Sicherheitslücken, halte ich eher für gering. Zudem Microsoft ja erstmalig eine Support-Verlängerung für Windows 10-Privatkunden anbietet. Wenn hier wirklich Druck ausgeübt werden soll, dann muss das über die Presse und diversen Hacker-Collectiven wie dem CCC erfolgen.
Wenn zu viele betroffen sind, dann wird es irgendwann auch zum Problem des Staates.
Möchte man meinen, nicht wahr? Erinnerst du dich noch an
Crowdstrike im Sommer 2024? Die staatlichen Konsequenzen für den Vorfall damals fehlen bis heute.