News Schnelleres Dateisystem unter Windows 11: Setup erlaubt Wahl zwischen NTFS und ReFS

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Windows war lange Zeit an NTFS-Partitionen gebunden. Bis jetzt, denn anscheinend testet Microsoft bei Neuinstallationen das Dateisysten ReFS.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Schnelleres Dateisystem unter Windows 11: Setup erlaubt Wahl zwischen NTFS und ReFS

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Kann Linux darauf zugreifen?
Weil wenn man später mal doch umsteigen will, oder einfach nur Daten austauschen will, wäre das ja durchaus wichtig.
Auch Vor und Nachteile wären interessant für alle, vielleicht in einer Gegenüberstellungsansicht?
Wann nimmt man was?
Kann Sven ja als nächste News mal herausfinden. :-)
 
Kann Linux darauf zugreifen?
Weil wenn man später mal doch umsteigen will, oder einfach nur Daten austauschen will, wäre das ja durchaus wichtig.
Auch Vor und Nachteile wären interessant für alle, vielleicht in einer Gegenüberstellungsansicht?
Wann nimmt man was?
Kann Sven ja als nächste News mal herausfinden. :-)
für genau solche fragen sind ki modelle gut zu gebrauchen.

ich persönlich setzte schon seit langem auf btrfs statt auf ext4 o.ä. mir ist die datenintegrität sehr wichtig da ich ständig am system rumbastel und meine systemsnapshots regelmäßig in anspruch nehme. nachteil ist die schreibgeschwindigkeit aufgrund der aufkommenden overheads. hab letztens ein themepack mit 2.05 mio. dateien bei 1,9 gb auf meinen server kopiert. ich hatte noch absurde 250kb/s schreibgeschwindigkeit. aber damit muss man halt leben...

hat hier jemand erfahrung mit refs? würde mich interessieren, weil ich bin da raus.
 
Ich dachte ReFS wäre nicht bootfähig und auch nicht kompatibel mit externen Datenträgern?
Ist das dahingehend angepasst worden?
 
Ja eben immer schneller schneller bei nvme mit 14 GB pro Sekunde...ganz wichtig...haha
Die Wahl des Dateisystems ist umso relevanter, je mehr Dateien, Sortierungen, Ordnerstrukturen, Metadaten usw. da sind.
Installiere die mal den Cinebench24 als Beispiel für ein Programm das ein komplexes Dateisystem hat und dann kopierste den Ordner mal auf deiner SSD und schaust wie viel von den 14 GB/s noch übrig sind bzw wie lange die SSD braucht (völlig egal welche), um die gefühlten zwei Gigabyte im NTFS zu kopieren. Ich habe schon (cachefreie...) SSDs erlebt die da in den einstelligen MB/s Bereich gedroppt sind.

Vielleicht bemerkst du dann den Unterschied zwischen marketingwirksamen sequenziellen Datenübertragungsraten (benchmarkrelevant, sonst nutzlos) und der realen Dateisystem-Welt.
 
Solange man nicht davon booten kann, ist es für mich nicht von Interesse. Die Features lesen sich interessant, aber was nützt es, wenn es mehr oder weniger ein Exot im Desktopbereich ist.

1. Es ist ein proprietäres Produkt von Microsoft. Ich würde meine Benutzerdaten auf keinem Dateisystem speichern, das man nicht auch mit Linux oder macOS lesen könnte. EDIT: Lesen ist unter Windows möglich, aber letzten Endes ist es hier auch nicht komplett mit allen Features implementiert und möglicherweise nicht zuverlässig, was Schreiboperationen anbelangt, siehe auch Punkt 3.

2. macOS: derzeit gibt es für macOS überhaupt keinen Support.

3. Linux:
Option A: Was Linux anbelangt, müsste man sich Paragon ReFS für Linux kaufen.
Option B: Es gäbe wohl noch ein Projekt für eine Bibliothek libfsrefs, die das Ziel hat, den Zugriff auf ReFS zu ermöglichen, soll sich aber noch in einer experimentellen Phase befinden.

4. Backup-Tools: Macrium Reflect soll angeblich ReFS unterstützen. Das wäre mir aber zu heiß, weil ich erwarte, dass es zu ReFS noch Fixes geben wird. Da Macrium komplett zu einem Abo-Modell geschwenkt ist, werde ich auf der stabilen Version 8 so lange bleiben, bis es wieder eine Kaufversion gibt. Ansonsten können die mich mal "kreuzweise" mit ihrer Gier, den Kunden Mietsoftware aufzwängen zu wollen.

EDIT: So schlampig wie Microsoft momentan in vielen Bereichen von Windows 11 arbeitet (Privacy, AI+Privacy, Verlangsamung durch VBS), habe ich ein gewisses Misstrauen gegenüber Neuerungen aus dem Hause Microsoft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ein proprietäres Produkt von Microsoft
Das ist NTFS auch ;-)
Alles was andere Betriebssysteme machen ist irgendwas emulieren. Das funktioniert mittlerweile nach Jahrzehnten "üben" ganz gut aber technisch weiß niemand außer Microsoft wie NTFS genau funktioniert.

Dass ReFS weniger Kompatibilität in der IT Welt genießt liegt im wesentlichen daran dass es "nur" rund ein statt drei Jahrzehnte alt ist und daran dass es für Normalanwendungen mit NTFS ein System gibt das alles notwendige kann und daher kein Druck da ist in der Masse etwas neueres durchzusetzen (das war bei FAT vor NTFS anders).
 
ich persönlich setzte schon seit langem auf btrfs statt auf ext4 o.ä. mir ist die datenintegrität sehr wichtig da ich ständig am system rumbastel und meine systemsnapshots regelmäßig in anspruch nehme.
Warum dann nicht einfach LVM und deren Snapshot-Funktionalität nutzen? Damit hast du das unter Linux sogar Dateisystemunabhängig.

Mit Btrfs habe ich eher gemischte Erfahrungen gemacht; bei regelmäßiger Nutzung muss man "btrfs balance" ausführen, ansonsten brechen irgendwann Lese- und Schreibraten ein. Am Schlimmsten ist aber, dass ich (in Standard-BTRFS-Einstellungen auf einem Laufwerk) bisher immer mit Dateisystemfehlern zu kämpfen hatte (teils auch wirklich massive), wenn man das Dateisystem nicht sauber aushängt (weil z.B. plötzlich der Strom am PC weg war). Mit ext4 habe ich solche Probleme bisher nicht gehabt...

@Thema: Muss mich mal einlesen, was im "normalen" Bereich die Vorteile von ReFS ggü. NTFS sind, wenn man nicht gerade mit Dateien im Petabyte-Bereich hantiert...
 
Solange man nicht davon booten kann, ist es für mich nicht von Interesse. Die Features lesen sich interessant, aber was nützt es, wenn es mehr oder weniger ein Exot im Desktopbereich ist.
trennst du deine Daten/Games nicht vom System?
1. Es ist ein proprietäres Produkt von Microsoft. Ich würde meine Benutzerdaten auf keinem Dateisystem speichern, das man nicht auch mit Linux oder macOS lesen könnte.
warum sollte man das? Davon abgesehen ist lesen meist immer möglich
4. Backup-Tools: Macrium Reflect soll angeblich ReFS unterstützen. Das wäre mir aber zu heiß, weil ich erwarte, dass es zu ReFS noch Fixes geben wird. Da Macrium komplett zu einem Abo-Modell geschwenkt ist, werde ich auf der stabilen Version 8 so lange bleiben, bis es wieder eine Kaufversion gibt. Ansonsten können die mich mal "kreuzweise" mit ihrer Gier, den Kunden Mietsoftware aufzwängen zu wollen.
Backup-Tool? geht per Terminal und da lässt sich ganz einfach eine Batch-Datei erstellen ;-)
 
Ich dachte ReFS wäre nicht bootfähig und auch nicht kompatibel mit externen Datenträgern?
Ist das dahingehend angepasst worden?
Soweit ich weiß ist auch NTFS seit UEFI nicht mehr bootfähig.

Mehr glauben als wissen:
Bei BIOS mit MBR wird die als aktiv markierte Partition gesucht, deren BootSektor gelesen wird, der die Anfangs-Speicheraddresse von NTLDR enthält, der dann "blind" geladen wird.
Bei UEFI mit GTP werden Laufwerke "anders" nach "Bootinformationen" durchsucht, jedoch nur FAT32.
Deshalb gibts spätestens seit Win7(Vista schon?) eine eigenen FAT32-BootPartition und der BootLoader dort startet dann WIndows (oder andere) auf anderen Laufwerken, hat also qausi die Fähigkeiten, diese zu lesen.

Bedeutet aber nicht, dass Du nicht einen BootLoader irgendwo auf einem FAT32-Laufwerk haben dürftest, der dann auf einem beliebigen anderen Dateisystem etwas starten dürfte.

Dieses Problem macht sich auch ganz stark bei USB-Boot-Sticks bemerkbar: Bei WinSetupFromUSB kannst Du keine NTFS-Sticks erstellen, die unter UEFI booten könnten.
Nun brauchst Du das aber für ISOs, die eingebunden werden sollen und über 4GB groß sind.
Als Abhilfe kann das Tool die ISO in kleine Fragmente aufteilen und es klappt auch wieder mit FAT32. Aber einfach drauf kopieren und Menüeinträge erweitern geht dann nicht mehr.

Wichtig ist noch, dass es der NTFS-Boot nur nicht in den Standard von UEFI geschafft hat. Heißt: Jeder Mainboard-Hersteller KANN UefiBootFromNtfs implementieren und unterstützen, muss es aber nicht laut Standard.

Ich habe hier leider schon unzählige Stunden darauf verschwendet, mich mit Multi-Boot-USB-Sticks zu beschäftigen, die dann auf einem System funktionieren, auf dem anderen aber nicht.

Ich habe hier gerade viel Halbwissen zum Besten gegeben. Falls jemand mehr/gegensätzliches weiß: gerne korrigieren :)
 
ReFS kenn, eigentlich auch nur von Windows Server, die Vorteile sind unter anderem größere Partitionen (Datenvolumen) und das RAID mehrerer Festplatten läuft stabiler da es Online nach einem Fehlern korrigierbar ist, das es aber auch bootfähig ist oder wird ist mir neu. Genau bevor ich es vergesse ReFS hat auch einige Nachteile wie der Datendurchsatz dieser hingt hinter NTFS.

LG
 
Warum dann nicht einfach LVM und deren Snapshot-Funktionalität nutzen? Damit hast du das unter Linux sogar Dateisystemunabhängig.

Mit Btrfs habe ich eher gemischte Erfahrungen gemacht; bei regelmäßiger Nutzung muss man "btrfs balance" ausführen, ansonsten brechen irgendwann Lese- und Schreibraten ein. Am Schlimmsten ist aber, dass ich (in Standard-BTRFS-Einstellungen auf einem Laufwerk) bisher immer mit Dateisystemfehlern zu kämpfen hatte (teils auch wirklich massive), wenn man das Dateisystem nicht sauber aushängt (weil z.B. plötzlich der Strom am PC weg war). Mit ext4 habe ich solche Probleme bisher nicht gehabt...

@Thema: Muss mich mal einlesen, was im "normalen" Bereich die Vorteile von ReFS ggü. NTFS sind, wenn man nicht gerade mit Dateien im Petabyte-Bereich hantiert...
nein lvm ist für mich keine option. ich sichere per autosnap und habe daher immer 20 snapshots da ich so genügend puffer habe. weil ich hyprland und damit viel software aus dem AUR nutze ist das wichtig. es passiert häufig das ich abhängigkeitsprobleme bekomme. oft merkt man die erst nach einigen tagen und autosnap überschreibt pacman und AUR updates. da arch aber sinnflutartig updatet brauche ich das. und speicherintensive snapshots sind daher keine option.
außerdem ist die wiederherstellung so auch einfacher. noch einfacher wäre das mit grub-btrfs, aber das führt mit autosnap und custom-kernel zu funktionsstörungen mit initram.
 
Ist es Bootfähig? Ja oder Nein
ist es Schneller als NTFS im normalen alltags oder Spielebetrieb ? (office, zocken und n bischen video umwandlungs gedönst) Ja oder Nein?
 
Zurück