Ich dachte ReFS wäre nicht bootfähig und auch nicht kompatibel mit externen Datenträgern?
Ist das dahingehend angepasst worden?
Soweit ich weiß ist auch NTFS seit UEFI nicht mehr bootfähig.
Mehr glauben als wissen:
Bei BIOS mit MBR wird die als aktiv markierte Partition gesucht, deren BootSektor gelesen wird, der die Anfangs-Speicheraddresse von NTLDR enthält, der dann "blind" geladen wird.
Bei UEFI mit GTP werden Laufwerke "anders" nach "Bootinformationen" durchsucht, jedoch nur FAT32.
Deshalb gibts spätestens seit Win7(Vista schon?) eine eigenen FAT32-BootPartition und der BootLoader dort startet dann WIndows (oder andere) auf anderen Laufwerken, hat also qausi die Fähigkeiten, diese zu lesen.
Bedeutet aber nicht, dass Du nicht einen BootLoader irgendwo auf einem FAT32-Laufwerk haben dürftest, der dann auf einem beliebigen anderen Dateisystem etwas starten dürfte.
Dieses Problem macht sich auch ganz stark bei USB-Boot-Sticks bemerkbar: Bei WinSetupFromUSB kannst Du keine NTFS-Sticks erstellen, die unter UEFI booten könnten.
Nun brauchst Du das aber für ISOs, die eingebunden werden sollen und über 4GB groß sind.
Als Abhilfe kann das Tool die ISO in kleine Fragmente aufteilen und es klappt auch wieder mit FAT32. Aber einfach drauf kopieren und Menüeinträge erweitern geht dann nicht mehr.
Wichtig ist noch, dass es der NTFS-Boot nur nicht in den Standard von UEFI geschafft hat. Heißt: Jeder Mainboard-Hersteller KANN UefiBootFromNtfs implementieren und unterstützen, muss es aber nicht laut Standard.
Ich habe hier leider schon unzählige Stunden darauf verschwendet, mich mit Multi-Boot-USB-Sticks zu beschäftigen, die dann auf einem System funktionieren, auf dem anderen aber nicht.
Ich habe hier gerade viel Halbwissen zum Besten gegeben. Falls jemand mehr/gegensätzliches weiß: gerne korrigieren
