Der Kollege schrieb von Mond und da kommt GTO schon nahe ran und es war der passendste Wert ohne noch länger zu recherchieren.- GTO nützt dir nichts, der führt regelmäßig wieder nahe an der Erde vorbei. Um in GSO zu wechseln ist noch einmal erheblicher Energieaufwand nötig, bei anderen Rakten kostet das über die Hälfte der Nutzlastkapazität (respektive man nimmt entsprechende Triebwerke als Teil der Nutzlast mit)
- GSO verbietet sich von selbst, da ist der Platz ohnehin schon extrem knapp, und alle Bahnen darunter sollte man auch nicht derart zumüllen
=> Man muss weiter und man muss mehr Technik mitnehmen, also von dir veranschlagt. Sinnvoller als ein stabilisierter Orbit für vielleicht 12 t wäre somit Fluchtgeschwindigkeit, eine Falcon Heavy schafft 14 t Richtung Mars. Ziehe ich noch Strahlungsschilde für die Raketensteuerung ab und eine mechanische Einfassung für den Müll, wären das also eher 23000 Starts.
- Aktuelle Raketen für nicht-menschliche Nutzung werden oft für eine Fehlerwahrscheinlichkeit von 1:100 ausgelegt. Die Falcon 9/Heavy Familie ist mit 4 Fehlschlägen auf 460 Missionen nur unwesentlich besser.
=> Um die Wahrscheinlichkeit eines kastrophalen Fehlers auf <1% zu senken, müsste die Zuverlässigkeit ver-23000-facht werden. Für 1 Promill verzweihundertdreißigtausendfacht. Das ist vermutlich nicht nur ökonomisch, sondern auch technisch unmöglich.
Die Alternative wäre eine absturzsichere Verpackung für den Müll. Castoren wiegen rund 20 t pro enthaltene Tonne Müll, zusätzlich ein Wiedereintrittsfähiges Raumschiff drum rum kann man mit 3 t Eigengewicht pro t transportierter Inhalt veranschlagen (Crew Dragon). Wären wir also bei 60:1 oder 230 kg Atommüll, die eine Falcon Heavy ohne GAU Entsorgen könnte.
Das entspricht rund 1,4 Millionen Raketenstarts für die Entsorgung der genannten Müllmenge. Kosten: Rund 210 Billiarden. Also fast so viel wie die gesamte Staatsverschuldung aller Nationen diese Planeten und deutlich mehr als die der Atomkraftnutzer. Wem das noch nicht als Argument für "schlechte Idee" reicht: 1,4 Millionen Start bei heutiger Zuverlässigkeit bedeutet auch 140000 Suchen nach und Bergungen von abgestürzten Castoren. Einige davon extrem aufwendig aus entlegenen Gebirgeregionen, ehe doch etwas austritt und die Trinkwasserversorgung ganzer Länder verseucht. Andere sehr einfach und übersichtlich, weil sie mitten in einer Großstadt runterkommen.

100 % nein. Jede mögliche Fehlerquelle auszuschließen ist leider unmöglich, vor allem bei so komplexen Systemen.Wenn auch nur einer dieser Behälter an der falschen Stelle herunterfällt, könnte das katastrophale Folgen haben. Gibt es eine realistische Möglichkeit, solche Starts zu 100 % sicher zu machen?
Also soweit ich weiß gibt es bis auf die Ausnahme in Finnland nur Zwischenlager. Und meist wird der Müll dann wegbewegt, wenn man merkt, dass doch irgendwo Wasser fließt oder eintritt. Oder das Gestein doch irgendwo porös wird, tektonische Bewegungen Probleme machen werden oder, oder oder.Es war auch nicht ernst gemeint. Man sagt doch als Redewendung auch mal "Das oder den könnte ich zum Mond schiessen!" Jetzt verstanden?
Und warum wird der Atommüll größtenteils von ein Endlager in das nächste bewegt? Bis auf wenige Ausnahmen. Und selbst da habe ich meine Zweifel ob das 100% sicher ist.
Wiederrum ist es aber auch egoistisch zu denken das jetzt wo wir in Deutschland keine mehr haben... Wir keinen Atomstrom mehr nutzen würden... wir kaufen kräftig im Ausland ein, aus Frankreich, Belgien ..
.Wenn auch nur einer dieser Behälter an der falschen Stelle herunterfällt, könnte das katastrophale Folgen haben. Gibt es eine realistische Möglichkeit, solche Starts zu 100 % sicher zu machen?
Man muss nur Musk sagen " Bau ne Rakete, die 200 Tonnen Nutzlast hat und sicher durch die Erdatmosphäre kommt! Problem mit dem Atommüll gelöst!
Also soweit ich weiß gibt es bis auf die Ausnahme in Finnland nur Zwischenlager. Und meist wird der Müll dann wegbewegt, wenn man merkt, dass doch irgendwo Wasser fließt oder eintritt. Oder das Gestein doch irgendwo porös wird, tektonische Bewegungen Probleme machen werden oder, oder oder.
Das ist ja das Problem am Endlager. Extrem viele Faktoren die alle über Jahrtausende "sicher" sein müssen um nicht irgendwann alles Leben im Umkreis zu verstrahlen.
Ich sagte Nutzlast! Dafür muss die Rakete wohl mindestens 800 Tonnen haben! Aber sobald ein Weg " gefunden werden darf in Deutschland", was mit Absturz 90 / Die Klimaterroristen nicht möglich ist, dann geht das! Und mal nebenbei, die Ingenieure bei Musk haben es geschafft, dass eine Rakete wieder landen kann! Ok , er hatte Hilfe von aussortierten NASA Ingenieuren, aber das ging gut! Und das ist der Punkt! Und wenn eben " Dunkelflaute " herrscht, dann ist es genau umgekehrt, dann importiert Deutschland Strom! Das ist nur wegen der EE Manie unseres " Wirtschaftsministers " nötig!Deutschland hat 2024 insgesamt dreimal mehr Strom nach Belgien exportiert als von dort importiert.
Starts? Nein. Raketen sind komplex, da muss man immer mit Fehlern rechnen. Man könnte ein Transportbehälter so bauen, dass er mit 99,9%iger Sicherheit den Absturz übersteht. Aber dann hat man halt eine minimale Transportkapazität.
Liest du überhaupt, bevor du postest, oder hämmerst du direkt aufs Ausrufezeichen?
Wir brauchen keine 200 t, sondern 200000 t pro Start. Und "sicher" ist Musk eigentlich nur, dass er spart wo es geht und es auf Unfälle ankommen lässt.
Bis die Finnen in Betrieb gegangen sind, war Asse II der erfolgreichste Versuch in Sachen Endlagerung weltweit. Und Finland ist erst sehr kurz in Betrieb.
Es ist sinnfrei Atommüll mit Raketen ins All zu befördern.Ich sagte Nutzlast! Dafür muss die Rakete wohl mindestens 800 Tonnen haben! Aber sobald ein Weg " gefunden werden darf in Deutschland", was mit Absturz 90 / Die Klimaterroristen nicht möglich ist, dann geht das!
Wie viele Starts von Space X sind bisher gescheitert?Und mal nebenbei, die Ingenieure bei Musk haben es geschafft, dass eine Rakete wieder landen kann! Ok , er hatte Hilfe von aussortierten NASA Ingenieuren, aber das ging gut!
Stimmt, den meisten Strom Produzieren wir ja auch im Sommer. Guck dir bitte nochmal die Statistik im Winter an...Deutschland hat 2024 insgesamt dreimal mehr Strom nach Belgien exportiert als von dort importiert.
Kein Atomkraftwerk ist wirtschaftlich, alles muss subventioniert werden. Die Reaktivierung abgeschalteter Reaktoren kostet Milliarden. Wer soll das bezahlen? Durch einem höheren Strompreis?Und auf mein vorheriges Argument bezogen, dann wäre es mir lieber wenn es aus einem möglichst intaktem und sicheren A Kraftwerk kommt als aus einem havarierten riesigen Meiler!
Kein Atomkraftwerk ist wirtschaftlich, alles muss subventioniert werden. Die Reaktivierung abgeschalteter Reaktoren kostet Milliarden. Wer soll das bezahlen? Durch einem höheren Strompreis?
Wer redet denn davon das ich die letzten Jahre vor der Abschaltung meine?
Man hätte die Weichen vorher so stellen können das man es abschaltet aber wesentlich später! Der Fehler ist schon viel früher passiert als kurz vor der Abschaltung. Bis 2030 wäre eine wesentlich sinnvollerer Abschaltung Zeitraum gewesen.
Hat aber niemand getan. Die Laufzeiten wurden ja bereits verlängert.und nicht überhastet abzuschalten!
Klar wurde das getan, in Anbetracht meines bereits vorher erwähnten Problem mit dem Klima.Hat aber niemand getan. Die Laufzeiten wurden ja bereits verlängert.
Ich sagte Nutzlast!
Stimmt, den meisten Strom Produzieren wir ja auch im Sommer. Guck dir bitte nochmal die Statistik im Winter an...
Es geht hier nicht darum wer mehr Strom im bestimmten Zeiträumen produzieren kann. Wir können ihn ja eh nicht gut speichern...
Es geht darum woher der Strom kommt wenn unsere Quellen nicht in dem Maße verfügbar sind!
Und auf mein vorheriges Argument bezogen, dann wäre es mir lieber wenn es aus einem möglichst intaktem und sicheren A Kraftwerk kommt als aus einem havarierten riesigen Meiler!
nicht überhastet abzuschalten!
Nur waren es keine 21 Jahre, die Abschaltung war von vorn herein klar ja. Aber das war nur eine grobe Fahrtrichtung im Vertrag und kein fest definiertes Datum.Eine Abschaltung 21 Jahre nach Beschluss derselben ist wohl alles andere als "überhastet". Insbesondere bei Technik, die auf 40-50 Jahre Nutzung ausgelegt war.
Der Austritt war von der Schröder Regierung beschlossen. Merkel ist wieder eingestiegen und überhastet ausgestiegen. Das ist alles Geschichte. Die Atomkraft kommt nicht mehr wieder.Nur waren es keine 21 Jahre, die Abschaltung war von vorn herein klar ja. Aber das war nur eine grobe Fahrtrichtung im Vertrag und kein fest definiertes Datum.
Trotzdem muss man das ganze aufarbeiten, es gibt auch noch andere Problemfelder in Deutschland und die sollten nicht so ablaufen wie mit der Atomkraft. Ich habe ja bereits mehrfach geschrieben das es nicht darum geht die Atomkraft jetzt wieder einzuführen, das ist absoluter Blödsinn!Der Austritt war von der Schröder Regierung beschlossen. Merkel ist wieder eingestiegen und überhastet ausgestiegen. Das ist alles Geschichte. Die Atomkraft kommt nicht mehr wieder.
Muss man nicht.Aber die Art und Weise wie man es gemacht hat nicht zu wiederholen und es einfach bei anderen Projekten besser anzugehen gehört nicht zur Geschichte und muss immer wieder angesprochen werden!
Der Ausstieg steht im Grundgesetz und wir haben ja gesehen, wie schwer das mit der 2/3 Mehrheit ist. Lindner wollte die Neutralität auf 2050 verschieben. Das geht aber nicht. Mal sehen, wie die nächsten 20 Jahre werden.Und wie die Misere mit dem Atomausstieg bewiesen hat, wäre ja selbst ein Beschluss nicht viel mehr wert, als das Papier auf das er gedruckt wird.