News Instabile Core-CPUs: Mainboard-Hersteller mit düsterer Prognose für Arrow Lake [Bericht]

PCGH-Redaktion

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Mitte des Monats kamen offizielle Dokumente zum eTVB-Fehler bei Intels Core-Prozessoren der 13. und 14. Generation ans Licht. Nun äußerte sich eine anonyme Stimme eines Mainboardherstellers und sieht die Verkäufe kommender Arrow-Lake-CPUs in Gefahr.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Instabile Core-CPUs: Mainboard-Hersteller mit düsterer Prognose für Arrow Lake [Bericht]

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Ich halte das für Blödsinn.

Vermutlich wissen über 98% der Verbraucher nicht, dass es den Fehler überhaupt gibt und diejenigen, die es wissen, interessiert das überraschend wenig. Ich habe hier im Forum jedenfalls nicht gelesen, dass die Intelnutzer massenhaft versuchen ihre CPUs zurückzugeben und sich stattdessen einen AMD zu holen. Deshalb wird sich da nichts tun. Intel schiebt die Verantwortung den Boardherstellern zu, die schieben sie auf Intel, beides ist irgendwie richtig und am Ende ist es keiner gewesen. Die Fehler werden per UEFI Update "gelöst", wobei das sowieso nur extrem wenige getroffen hat. Bei Arrowlake ist man dann vorsichtiger und verzichtet auf die letzten 3-5%, die eh nur Strom ohne Ende kosten.

Im Profisegment darf man sich das nicht leisten. Wenn sich der neue Supercomputer permanent verrechnet, dann gibt das eine üble Berichterstattung und die Leute merken sich das Jahrzehnte lang. Aber das ist einer der Gründe, warum Xeon, EPYC und Quadros niedriger Takten, als es möglich wäre.
 
@Pu244 Natürlich muss man alles in Relation sehen und der Durchschnittsuser hängt nicht in einem Hardwareforum rum, aber es gibt z.B. viele Youtuber mit großer Reichweite, welche über derartige Probleme berichten und wenn man sich beispielsweise die Verkaufszahlen von Intel und AMD auf Mindfactory über die letzten ~7 Jahre anschaut, kann man nicht abstreiten, dass Intels Ansehen beständig sinkt, wenn auch sehr langsam.
Vor 10 Jahren hatte AMD die lahmen CPUs mit hohem Stromverbrauch, heute genießt Intel diese öffentliche Wahrnehmung zunehmend.
 
Da wird mal wieder schnell Gras über die Sache wachsen. Es erinnert sich heute auch kaum noch wer daran wie vor nicht langer Zeit der Intel-Chef höchstpersönlich schnell noch Aktien vor einer Sicherheitslücken-Aufdeckung verkaufte.

Intel weiß höchstwahrscheinlich ganz genau was los ist und will durch eigenes herumstochern nach möglichen Ursachen die Sache bis zur neuen Gen aussitzen. Wer würde das nicht machen an Intels Position? Nehme es ihnen daher nicht übel, sind halt wie alle anderen nur Kapitalisten.
 
ist nicht alles sooo schlimm. ich habe auch ein intel 13er und alles läuft super stabil, das ist mir immer besonders wichtig. und wie sich die nächsten generationen entwickeln wird man ja auch erst noch sehen. eigentlich würde ich in 5 jahren oder so wieder ein neuen rechner kaufen, wird wohl ein intel. aber letztlich muss man die entwicklung abwarten und das das aus eigener sicht beste nehmen. easy.
 
Solange der Fehlerhafter-Code nicht im Arrow -lake vorhanden ist, kann man ruhig aufrüsten auf die neuen Intel Prozessoren. Ich sehe da keine Gefahr, aber sollte dieser Fehler auch dort vorkommen, sehe ich schwarz, aber solange nur die 13,14 Generation betroffen ist , ist es Quatsch zu behaupten, das sie kleine CPUs verkaufen werden.
 
War jetzt 3 Wochen mit Bau beschäftigt, hab nicht viel mitbekommen, betrifft das immer noch die beiden 900er oder auch andere der 13/14 Gen.
 
Ein anonymer (!) angeblicher (!) Mitarbeiter eines Mainboardhersteller behauptet irgendwas. PCGH macht daraus eine Überschrift "Mainboard-Hersteller mit düsterer Prognose".. :lol:

"Journalismus" am Limit.
Danke Dir! Du sprichst mir aus der Seele. Was mir ebenfalls seit geraumer Zeit aufstößt: [Bericht]

Lediglich der vierte, letzte Absatz enthält etwas "Neues". Die vorherigen Absätze spiegeln lediglich mehr oder minder Bekanntes der vergangenen zwei bis drei Wochen wider. Unter einem Bericht verstehe zumindest ich einen tatsächlich tiefergehenden Bericht; nicht eine aufgeblähte Nachrichtenmeldung.
 
Es wird auch Kunden geben die ratlos sind und immer wieder die CPU ausschließen xD

Ich mein, wann hatte man in Vergangenheit mal eine defekte CPU ?

Beim Ryzen 5000 hat es auch schon angefangen.
Auf einmal hatte man den WHEA Error und CPU die ausfallen.

Bei Intel macht deren "Refresh von Refresh" ihnen ein Strich durch die Rechnung.
Unter den versierten Gamern/Schraubern ist Intel momentan nicht die Empfehlung (auch aus anderen Gründen)

Jeder Otto, der einen fragt bekommt AM5 empfohlen.
Ohne hier die Fanboy-Keule rauszuholen.

Kann nur hoffen das Intel mal etwas radikaler umdenkt und wieder einen echten Nährwert in die übernächste Gen reinbringt. Wurde ja schon auf der Computex vorgestellt, weil man genau weiß das Arrow/Error Lake nix wird. Die nächste schimpft sich Panther Lake.

Längeren Sockel support wäre ebenfalls mal hilfreich.
Ich hoffe doch das einige den langen Support von AM4 zu schätzen gelernt haben.

Auch wenn der "harte" Cut, was PCI-E 4.0 angeht, etwas blöd war.
Mein C7H wäre wohl in der Lage dazu ... :/
 
Immer dieser AMD in Intel Threads :ugly:

Ich brauch keinen langen Support. CPU's sind heute so schnell das man mindestens 5 Jahre nicht drüber nachdenken muss. Bis dahin ist jeder Support zu Emde. Dann wird halt neu gekauft.
 
(...)
Vor 10 Jahren hatte AMD die lahmen CPUs mit hohem Stromverbrauch, heute genießt Intel diese öffentliche Wahrnehmung zunehmend.

So sient's aus. Mein jetziger Prozessor ist genau so ein Intel, i5-4570. Sehr sparsam, effizient und damals war er dazu auch noch sehr schnell. AMDs Portfolio konnte zu der Zeit nicht viel dagegen halten, die waren durch die Bank weg einfach schlechter in fast allen Belangen. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und diesmal steige ich um auf AMDs x3D, sobald die Preise sich einpendeln nach der Vorstellung (spätestens um Black Friday, schätze ich - dann spare ich wahrscheinlich auch noch bei den anderen Komponenten).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte das für Blödsinn.

Vermutlich wissen über 98% der Verbraucher nicht, dass es den Fehler überhaupt gibt und diejenigen, die es wissen, interessiert das überraschend wenig. Ich habe hier im Forum jedenfalls nicht gelesen, dass die Intelnutzer massenhaft versuchen ihre CPUs zurückzugeben und sich stattdessen einen AMD zu holen. Deshalb wird sich da nichts tun. Intel schiebt die Verantwortung den Boardherstellern zu, die schieben sie auf Intel, beides ist irgendwie richtig und am Ende ist es keiner gewesen. Die Fehler werden per UEFI Update "gelöst", wobei das sowieso nur extrem wenige getroffen hat. Bei Arrowlake ist man dann vorsichtiger und verzichtet auf die letzten 3-5%, die eh nur Strom ohne Ende kosten.

Im Profisegment darf man sich das nicht leisten. Wenn sich der neue Supercomputer permanent verrechnet, dann gibt das eine üble Berichterstattung und die Leute merken sich das Jahrzehnte lang. Aber das ist einer der Gründe, warum Xeon, EPYC und Quadros niedriger Takten, als es möglich wäre.

Die Schuld liegt definitiv alleine bei Intel.
Da gibt es keinen Interpretationsspielraum.
Die Boardhersteller haben keine vernünftigen Vorgaben bekommen, wie man die Prozessoren zu betreiben hat.
Außerdem hat Intel kurz vor knapp nachweislich die eigenen Specs drastisch hochgekurbelt, was die uns immer noch als "Standard" weismachen wollen.
Igor hat das vor Monaten schon aufgedeckt und sogar das Original im Video gezeigt, wie die K-prozessoren ursprünglich hätten laufen sollen.
Nur wären die dann noch viel schlechter als jetzt, da die dann weniger Leistung bringen und dann nicht einmal mehr beim längsten Benchmarkbalken von irgendwas glänzen können.
Aber vielleicht wäre das ja die bessere Lösung gewesen, um zumindest die Effizienz nicht so dermaßen zu vergeigen.
 
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