Intel On Demand: Zukaufbare CPU-Funktionen für Server zeigen sich in Linux-Version

Und bald nicht mehr lange wird es auch bei Betriebssystemen so sein. Dann kann man Hardware und Software Abo abschließen. Da zahlt man sich am Ende dumm und dämlich. Zum Glück habe ich nur ne eingeschränkte Nutzer Feld. Für einige wird es aber wirklich teuer. Bin also kein richtiger Zocker und auch kein richtiger Anwender bei Arbeit bezogen. Streife beides irgendie nur. Lass mich raten bald wird avx 512 als Funktion auch nur noch mit Abo versehen. Dann ist alles was ab damals so war ohne Kosten und darüber hinaus kostenpflichtig. Naja hart ist es ja schon aber es wird sich doch auch für Intel auszahlen. Das ist eine Indirekte Preiserhöhung kann man so sagen. Wie beim Supermarkt du zahlt so viel und bekommst nur noch so viel an Inhalt. Man wird also überall abgezockt. Keiner der Bürger macht Macht und Wärt sich. Naja alleine ist man halt da hoffnungslos unterlegen. Man muss das wohl akzeptieren auch wenn man es nicht will. Solange ich in Zukunft noch nen PC benutzen kann tut es wenigstens noch nicht so weh.
 
Und genau das ist mein Problem mit dieser Verschwendung: Warum baue ich etwas ein, was vielleicht nur 20% der Benutzer auch "buchen" oder möchten. Der Rest fährt die zusätzliche Masse sinnlos herum und verbraucht mehr Sprit dabei. Wie gesagt, es geht nur um Hardware! Software seitig ist es anders, aber Abo-Modelle zahlen sich nur selten aus.

Bei Elektronik hält sich die Masse eben sehr in Grenzen und getrennt optimierte Produkte sind teilweise schlicht nicht wirtschaftlich. Man könnte jetzt die philosophische Frage stellen, ob es in einer Welt mit knappen Ressourcen und Arbeitnehmersorgen nicht billiger sein sollte, jemanden eine getrennte, einfacher herzustellende "kleine" Ausgabe eines Produktes entwickeln zu lassen, anstatt immer die aufwendige Vollversion zu produzieren und sie dann unter Wert zu verkaufen. Aber in der Elektronik-Praxis ist dem einfach so und auch die Autohersteller kostet ein Heizmatte in jedem Sitz scheinbar weniger, als die nötige Logistik-Manpower, um Sitzvarianten mit und ohne Sitzheizung im Produktionsablauf zu managen.

Ähnliches ist auch aus anderen Branchen bekannt. Anstatt passgenau mit minaler Holzverschwendung Möbel vom Schreiner anfertigen zu lassen, kaufen die Leute lieber Standardgrößen bei Ikea. Egal ob da dann etwas abgesägt und weggeworfen wird oder das Ergebnis am Ende einfach schlechter passt: Die günstige Fertigung in Großserie schlägt das individuell optimierte Angebot. Sie setzt aber voraus, dass nur ein Einheitsdesign in großer Stückzahl produziert wird.
 
@PCGH_Torsten

Bei Deinen ersten beiden Sätzen gebe ich Dir absolut recht. Danach wird es -philosophisch als auch physisch^^- holprig. Aus einer einmal gekauften 2 m Eckbank vom Schweden kann ich halt nicht eben eine 3 m Eckbank machen.

Auch die physisch nicht eingebaute Rückenverwöhneinheit sollte(!) für beide Seiten günstiger sein als eine später per Abo zubuchbare. Aber ja, es ist wie es ist und nur wir als Kunden können über unser Kaufverhalten darüber abstimmen...

In diesem Sinne
einen schönen Feierabend :top:
 
@PCGH_Torsten
Als Ex - Tischler kann ich nur sagen das es eine Kosten / Nutzen Rechnung ist

Ikea Möbel kann nen Tischler locker im Akkord bauen das kann jeder Hiwi :-)

Aber Möbel aus richtigen Holz sind nicht nur aufwendig in der Produktion,

da sind auch die Kosten um einiges höher.

Aber dafür sind Möbel aus echten Holz auch über Jahrzehnte haltbar, das

kann Ikea nicht bieten :-)
 
Man baut Module ein und wenn das Sitzmodul eben ne Heizung drin hat, dann ist es ggf einfacher das einfach immer zu verbauen. Sitzheizung dürften ohnehin die meisten nehmen, da ist es teurer eine zusätzliche Variante zu generieren inkl. Logistik usw. Varianten kosten immer Geld! Mehrgewicht dürfte sich in sehr engen Grenzen halten für die Heizung. Ein Abomodell halte ich dennoch für Schwachsinn.

So ists eben an anderen Stellen auch.

Bei CPUs ist es in sofern anders, da dort eben "normal" teildefekte Chips verkauft werden können. Wenn aber später ggf freigeschaltet werden soll, dann musst du immer voll funktionierende Chips verkaufen. Wenn du dann deine Teildefekten nicht quasi als günstigere Varianten verhökerst erzeugst du Mehrkosten für alle. Mir fällt ohnehin kein Szenario in dem das privat Sinn macht.
 
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