Windows 11 optimieren: Microsoft bietet an, Gaming-Leistung gegen Sicherheit einzutauschen

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Windows 11 hat sich im Spielbetrieb bisher nicht immer mit Ruhm bekleckert. Microsoft hat nun zwei Tipps gegeben, wie sich die Gaming-Performance steigern lässt. Dies geschieht aber zulasten der Sicherheit.

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Um wie viel Performance reden wir denn hier? Leider gibt keine Möglichkeit einzuschätzen, ob man die vermeintlich verminderte Sicherheit in Kauf nehmen sollte. Zudem wären die Nachteile interessant. Wofür werden die Features genutzt? Nur Store und virtuelle Maschinen?
 
Um wie viel Performance reden wir denn hier? Leider gibt keine Möglichkeit einzuschätzen, ob man die vermeintlich verminderte Sicherheit in Kauf nehmen sollte. Zudem wären die Nachteile interessant. Wofür werden die Features genutzt? Nur Store und virtuelle Maschinen?
Ich glaube das kann man nicht pauschalisieren, da es sich in jedem Game etwas anders verhalten wird.. im Großen und Ganzen ist das aber zu vernachlässigen.

Etwas besser erklärt es heise : https://www.heise.de/news/Microsoft...dows-11-durch-weniger-Sicherheit-7304612.html
 
Gerade das Thema "Speicherintegrität" war zum W11-Release doch ein Riesenthema, da es in manchen Spielen immens viel Leistung gekostet hat?
Habe das nicht weiter verfolgt, sondern ohnehin grundsätzlich ausgeschaltet, aber vermutlich wird Microsoft da ja auch nachgebessert haben.

Bezüglich der VM ist das übrigens (zumindest bei mir nach der Neuinstallation von Win 11) nicht standardmäßig aktiviert - vermutlich ist es das nur, wenn man auch im BIOS/UEFI die Unterstützung aktiviert hat (und wahrscheinlich auch nur dann möglich ^^). ;)
 
Eine sehr häufige... du wirst schockiert sein wenn du erfährst wie viele Sicherheitsfunktionen auch Leistung kosten.
Das ist mir klar, aber das dem Kunden als Lösung zu präsentieren, halte ich für wenig imagefördernd.
"Stell halt einfach Deinen Virenschutz ab und deaktiviere mal die Schutzfunktionen Deines PC, dann bekommst Du auch Leistung. Wird ja eh wieder gedrosselt, wenn die nächsten Exploits kommen ;)"
 
Das ist mir klar, aber das dem Kunden als Lösung zu präsentieren, halte ich für wenig imagefördernd.
"Stell halt einfach Deinen Virenschutz ab und deaktiviere mal die Schutzfunktionen Deines PC, dann bekommst Du auch Leistung. Wird ja eh wieder gedrosselt, wenn die nächsten Exploits kommen ;)"
Find es eigentlich in Ordnung so. Eventuell sorgt es ja für mehr Bildung bei den Leuten.
Und lieber klare Kommunikation (immerhin sagen die ja auch das es theoretisch Risiken dadurch gibt) als dieses Wischi Waschi PR Gelaber
 
Eine sehr häufige... du wirst schockiert sein wenn du erfährst wie viele Sicherheitsfunktionen auch Leistung kosten.

Z.B. die Spectre- und Meltdownpatches (die ich ja seit Ewigkeiten deaktivieren wollte).

"Stell halt einfach Deinen Virenschutz ab und deaktiviere mal die Schutzfunktionen Deines PC, dann bekommst Du auch Leistung.

Das war früher einmal der Standard, so vor über 20 Jahren. Wenn man ein aufwendiges Spiel zocken wollte, dann hat man seinen Virenscanner deaktiviert und neu gestartet, damit das Spiel auch ja das letzte bisschen CPU Leistung und vorallem RAM zur Verfügung hatte.
 
Bin mir unsicher ob das Sinn macht, die Sicherheit zu reduzieren, egal wofür dieser Schutz da ist.
Was soll es mir bringen mehr Leistung bei Games zu haben wenn ich im schlimmsten Fall Schadsoftware auf dem PC habe? :what:
 
Speicher Integrität gibt es seit Windows 10 1803. Ist also nichts Win11 exklusives.

Ich habs mal gebencht zu W11 Beginn. 7% CPU-FPS in FH5 hat man weniger mit aktivierter Speicherintegrität. Also im CPU-Limit macht es etwas aus.

Generell bei cpu-lastigen Sachen hat man halt weniger Leistung.

Seit dem Meltdown Theater hab ich mittlerweile 100 Punkte weniger im R15 MC. Muss ich übertakten, damit ich wenigstens Stockleistung habe, und zwar um 300 Mhz.
Also die 100 Punkte sind mit HVCI off, wenn ich das an mach, werdens noch weniger.
 
Das war früher einmal der Standard, so vor über 20 Jahren. Wenn man ein aufwendiges Spiel zocken wollte, dann hat man seinen Virenscanner deaktiviert und neu gestartet, damit das Spiel auch ja das letzte bisschen CPU Leistung und vorallem RAM zur Verfügung hatte.
Würde ich auch heute noch machen. Der Kernelhook bei jedem IO Zugriff für die Echtzeitprüfung und die ganzen Heuristiken verzögern die Zugriffszeiten merklich. Mein i5-6200U hat einen deutlich kräftigeren Gen 10 Intel in Sachen IO (gerade bei vielen kleinen Dateien) komplett im Regen stehen lassen. Grob 3 Minuten anstatt 5 Minuten um ein Projektverzeichnis mit 30k Dateien zu initialisieren. Mit Linux war es noch schneller, aber das schiebe ich auf das lahme NTFS.
Ich rate nicht pauschal und jedem dazu, die Scanner abzuschalten, aber wer weiß, welche Binaries er aus dem Internet lädt und ausführt oder ggfs. vorher die Datei selbst scannt, fährt schon recht sicher. Was die ganzen Security Suites von Norten, Avira und Co heute leisten ist neben der eigentlich Kernfunktionalität, eigentlich eher Mitigation, Pseudosicherheit und ggfs. bedenkliche Eingriffe durch das Installieren eines Root Zertifikats, damit sie TLS Verbindungen mitliesen können.
 
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