Netflix mit Sneak-Previews - Maßnahme gegen kündigende Langzeitabonnenten?

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Netflix hat ein Programm gestartet, das Sneak Previews von bislang unveröffentlichten Inhalten anbietet. Die eingeladene Gruppe Zuschauer muss die Inhalte dann bewerten. Es könnte eine Maßnahme sein, die Erosion bei den Langzeitabonnenten zu stoppen.

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Sneak Previews hießen bei uns im örtlichen Kino damals so Vorstellungen, in denen man nicht wusste, was für einen Film man sieht, aber in der Regel waren es Filme,die sonst erst 1-2 Wochen später offiziellen Release hatten. War manchmal ganz cool, weil man Filme schon früher sehen konnte. Fragebögen oder sowas gab es da aber natürlich nicht, wozu auch? Auf die paar Leute in einem Kino irgendwo in einer kleinen Stadt wird niemand hören und erst recht nicht 1-2 Wochen vor offiziellem Release.

Was für einen Nutzen das für Netflix aber haben soll, verstehe ich noch nicht so genau. Mit den Filmbewertungen kann ja sowieso jeder abstimmen, ob der Film gefallen hat oder nicht. Die schriftlichen Bewertungen, die es da früher mal bei Netflix gab, hätte ich dennoch gerne zurück. Das war oft deutlich differenzierter als das heutige "könnte dir zu 81% gefallen", was so gar keine Aussagekraft hat und man weiß auch nicht mehr über den Film, wenn man sich nicht sicher ist.
Sehe da irgendwie auch keinen Zusammenhang zwischen Sneak Preview und Langzeitabonnenten. Würden Abonnenten bevorzugt, die seit 2 Jahren das Abo haben oder so, okay. Aber einen wirklichen Zusammenhang sehe ich nicht.
 
Wäre ja auch ein total unwirtschaftlicher Einfall auch auf dem europäischen Markt abzuklopfen, welche Serie, welcher Film ankommt und was nicht.

Wie oft habe ich mich geärgert, dass Produktionen nicht weiterliefen, Serien mit der Brechstange beendet wurden, weil sie im amerikanischen Markt nicht ankamen oder schlimmer noch, weil die dortigen "Moralvorstellungen" durch gewisses Gags verletzt wurden.
 
Wir hatten zu viert einen Account. Jeder hat sich auch daran gehalten nur ein Gerät anzubinden. Das hat jetzt auch über Jahre funkioniert. Was soll ich sagen, ich habs einfach nimmer angemacht. Es gibt auch nix was ich dort sehen möchte. Hab auch Prime gekündigt. Amazon bekommt sowieso keinen Cent von mir. Hab jetzt nur noch Sky und mehr brauche ich auch nicht :) Bye Netflix und Byebye BEZOS!
 
Beste Maßnahmen:

1. Nicht gefühlt jede 2. Serie nach der 1. Staffel einstellen, hab schon gar keine Lust mehr Serien anzufangen, Gefahr das die Eingestellt wird zu groß
2. Zwischen 2 Staffeln nicht immer 2 Jahre oder noch mehr Zeit lassen
 
Wäre ja auch ein total unwirtschaftlicher Einfall auch auf dem europäischen Markt abzuklopfen, welche Serie, welcher Film ankommt und was nicht.

Wie oft habe ich mich geärgert, dass Produktionen nicht weiterliefen, Serien mit der Brechstange beendet wurden, weil sie im amerikanischen Markt nicht ankamen oder schlimmer noch, weil die dortigen "Moralvorstellungen" durch gewisses Gags verletzt wurden.
Jup, so siehts aus. Ich weiß auch nicht bei Netflix komme ich mir vor wie gemolken. Bei Prime auch. Gut das wir hier mal alle einer Meinung sind :)
 
Hier gibt gefühlt, nur die Generation "Was war eine Videothek?" Kommentare ab. Wer das mitgemacht hat, weiß das Angebot der Streamingdienste noch zu schätzen. :D
 
Hier gibt gefühlt, nur die Generation "Was war eine Videothek?" Kommentare ab. Wer das mitgemacht hat, weiß das Angebot der Streamingdienste noch zu schätzen. :D
Ich habe Stunden im der Videothek Verbracht. Mit den Kumpels 2 Kassetten und später DVDs für den Filmabend raussuchen, diskutieren... Dann zum Burger King, MC Donalds oder dem Fastfoodmann des Vertrauens und dann auf die Couch bis 1 Uhr morgens Filme gucken, wieder diskutieren...
Klar ist streaming da komfortabler und ich möchte es nicht mehr missen. Aber den europäischen Markt etwas ernster nehmen könnten die Dienste schon.
 
Hier gibt gefühlt, nur die Generation "Was war eine Videothek?" Kommentare ab. Wer das mitgemacht hat, weiß das Angebot der Streamingdienste noch zu schätzen. :D
Tja, ich kenne Videotheken nur zu gut, zu der Zeit war es auch eher Unüblich komplett zusammenhängende Serien zu produzieren, da war eher jede Folge abgeschlossen.
Babylon5 war so ziemlich die erste die damit gebrochen hat..
Jetzt ist es so, man fängt die Serie an und hört mitten in der Handlung auf.
Ist wie einen Film 30 Minuten zu schauen und dann geht er nicht weiter, macht keinen Spaß und ist irgendwie Sinnlos überhaupt no was anzufangen, geht eigentlich Tribes of Europe weiter?
Erste Staffel weit über ein Jahr her und keinerlei Infos, also würde ich sagen, nein, wieder ne Story angefangen wo man nie weiß wie es weitergeht
 
Tja, ich kenne Videotheken nur zu gut, zu der Zeit war es auch eher Unüblich komplett zusammenhängende Serien zu produzieren, da war eher jede Folge abgeschlossen.
Babylon5 war so ziemlich die erste die damit gebrochen hat..
Jetzt ist es so, man fängt die Serie an und hört mitten in der Handlung auf.
Ist wie einen Film 30 Minuten zu schauen und dann geht er nicht weiter, macht keinen Spaß und ist irgendwie Sinnlos überhaupt no was anzufangen, geht eigentlich Tribes of Europe weiter?
Erste Staffel weit über ein Jahr her und keinerlei Infos, also würde ich sagen, nein, wieder ne Story angefangen wo man nie weiß wie es weitergeht
Ich weine immer noch um Stargate Universe. Übler Cliffhanger mit Ende der 2.Staffel.
 
Wie in vorherigen Kommentaren schon angemerkt, ist der Begriff hier falsch verwendet. Sneak Previews sind Vorabaufführungen im Kino, bei denen man aber beim Kartenkauf nicht weiß, welcher Film gezeigt wird. Die Filmfassung entspricht da aber schon der endgültigen Schnittfassung die dann auch im normalen Programm gezeigt wird. Wenn es darum geht, die Reaktionen des Publikums abzuklopfen, handelt es sich um sogenannte Test Screenings. Zu diesen habe ich ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis, ich will gar nicht wissen wie viele eigentlich brilliantere Filme dadurch glattgebügelt, heruntergedummt und an das 0815-Mainstream-Publikum angepasst wurden ("Viel zu lange, zu viel Gelaber, da muss mehr Action rein,..."). Soll nicht arrogant klingen, aber wenn ich mir angucke, was auf Netflix so angesagt ist, macht das durchschnittliche Netflix-Publikum einen ähnlich vertrauenserweckenden Eindruck auf mich, was solche Beurteilungen angeht. Dabei sind viele (nicht alle!) Netflixproduktionen ja (Algorithmus sei Dank) schon über alle Maßen abgeschliffen und glänzen besonders durch generische Mittelmäßigkeit und eine Aneinanderreihung von Versatzstücken, die einem aus besseren Filmen und Serien bekannt vorkommen. Auf das Publikum hören ist grundsätzlich natürlich lobenswerter als ein aus einem Datensatz generiertes Werk - dass damit in irgendeiner Form der künstlerische Wert steigt, kann ich mir hier aber beim besten Willen nicht vorstellen.
 
Wenn sie das Account Sharing unterbinden spielen Sie mit dem Feuer.
Das ist der einzige Grund nicht das Abo ständig wieder zu kündigen um zu einem anderen Anbieter zu wechseln.
Meins ist mit Disney und Netflix. Aber schauen kann ich nur eines von beiden.
 
Gerade von Langzeitzuschauern kommt häufiger Kritik, dass die Qualität der Inhalte nachgelassen hat, obwohl Netflix sehr viel Geld in Produktionen steckt. Mehr Klasse statt Masse wird schon länger gefordert
Sieht man besonderst schön bei ihren True Crime Serien. Inhalt den man gut in eine Stunde packen könnte wird lang und breit ausgewalzt und eine Mini Serie von 5 und mehr Stunden draus gemacht. Dann wird aus einem Spannenden Fall eine stinkend langweilige Doku.:kaffee:
 
Wie in vorherigen Kommentaren schon angemerkt, ist der Begriff hier falsch verwendet. Sneak Previews sind Vorabaufführungen im Kino, bei denen man aber beim Kartenkauf nicht weiß, welcher Film gezeigt wird. Die Filmfassung entspricht da aber schon der endgültigen Schnittfassung die dann auch im normalen Programm gezeigt wird. Wenn es darum geht, die Reaktionen des Publikums abzuklopfen, handelt es sich um sogenannte Test Screenings. Zu diesen habe ich ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis, ich will gar nicht wissen wie viele eigentlich brilliantere Filme dadurch glattgebügelt, heruntergedummt und an das 0815-Mainstream-Publikum angepasst wurden ("Viel zu lange, zu viel Gelaber, da muss mehr Action rein,..."). Soll nicht arrogant klingen, aber wenn ich mir angucke, was auf Netflix so angesagt ist, macht das durchschnittliche Netflix-Publikum einen ähnlich vertrauenserweckenden Eindruck auf mich, was solche Beurteilungen angeht. Dabei sind viele (nicht alle!) Netflixproduktionen ja (Algorithmus sei Dank) schon über alle Maßen abgeschliffen und glänzen besonders durch generische Mittelmäßigkeit und eine Aneinanderreihung von Versatzstücken, die einem aus besseren Filmen und Serien bekannt vorkommen. Auf das Publikum hören ist grundsätzlich natürlich lobenswerter als ein aus einem Datensatz generiertes Werk - dass damit in irgendeiner Form der künstlerische Wert steigt, kann ich mir hier aber beim besten Willen nicht vorstellen.
Ja. Ja doppelplus.
 
"Netflix steckt sehr viel Geld in Produktionen"

Ja in so einen irrelevanten Müll wie Red Notice. Klar. Blockbusterkino mit den must have Faces The Rock und Ryan Reynolds, dazu was Hübsches was auch nicht schauspielern kann. Alles vorm Greenscreen, Weichzeichner drüber fertig. Sinnlosester Film seit Transformers 4. Dann sagt man "ui der war aber teuer". Nur das JEDER merkt das dieser Film selbst nicht teuer war. Dwayne war teuer und die Marketingkampagne war teuer. Hätte man lieber mal Geld in gute Schauspieler und einen Drehbuchauthor gesteckt. Selbst wenn ich mich da durchquäle sind das 2-3 (qualvolle) Stunden. Und dann? Longmire weiter nicht verfügbar und gute Serien werden abgesetzt, trotz Zuschauern, weil das Marketing sagt ja "Nach 4 Staffeln brauchts eher was neues, macht sich besser auf der Startseite". Komisch das dann gerade kleinere Serien wie Last Kingdom in der letzten Staffel Quotenking sind oder bald Peaky Blinders. Der Kunde scheint doch Qualität zu wollen.

Deswegen laufen euch die Kunden weg, weil ihr euer Produkt an ihnen vorbei entwickelt und alle 6 Monate teurer werdet. Seh ich dann auch nicht ein. Preis runter, Qualität rauf. Ich muss sicher nicht die abstrusen Gehälter eines Wrestlers bezahlen der am besten war in Filmen als ihn keiner kannte. Sorry. Und andere haben mittlerweile einfach die besseren Serien. Ein Yellowstone zieht halt mehr Leute an die sich ein Abo leisten können. Mit Squidgame und Co. holste kurzzeitig nur junge Leute die sich eh die Abos teilen bis zum Sankt Nimmerleinstag. Machste kein Geld mit. Stattdessen wird überlegt wie man Abosharing in der Famile unterbindet. DAS sind aber nunmal eure zahlenden Leute. Überlegt mal lieber wie ihr Studenten WGs trockenlegt. Da werd ich dann gegängelt. Und ein Streamingdienst der sich selber sperrt wenn ich mal außer Haus auf meinen Devices streamen will, der bringt mir nix.

Aber klar....Werbung kommt auch hier bald. Logisch .

Und euer letztes Problem: Ihr seid ne Aktiengesellschaft. Und die glaubt ja ans Märchen des unbegrenzten Wachstums. Viel Spaß dabei. Die erwarten natürlich jetzt noch mehr als zum Allzeithoch während die Welt zu Hause hockte. Das sind unrealistische Vorstellungen. War doch klar das danach ein Einbruch kommt. Dazu muss man nicht mal BWL studieren um sowas zu wissen. Die Leute sind draußen. Im Urlaub. Kitesurfen. Whatever. Und wenn ihr eben nichts anzubieten hat, beenden die ihr Abo, gerade Leute die auch etwas mehr auf Kosten schauen müssen und gerade in einer Phase der absoluten Inflation.


Da merkste echt in was für abgehobenen Sphären diese Manager unterwegs sind. Versucht es mal mit Qualität und gutem P\L. Wie früher.
 
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