Nur mit 3D-Druck und KI: China will besonderen Staudamm in zwei Jahren fertigstellen

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Im tibetischen Hochland plant China derweil, einen Wasserkraftdamm im 3D-Druckverfahren und nur mit künstlicher Intelligenz innerhalb von zwei Jahren zu bauen. Arbeiter sollen für die Baumaschinen nicht mehr benötigt werden, damit menschliches Versagen und Sicherheitsbedenken ausgeklammert werden.

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Diese Entwicklung ist schon lange klar abzusehen.
Welche dem 3D-Druck (und dem aktuellen Stand der Entwicklung) absehbare?

Dieser Polymer-Beton-Gatsch, der beim ersten 100 km/h-Husterer zerbröseln?
Oder diese mit (dank Regenwaldabholzung) Holzspänen-versetzten Billig-Mörtel?

Mag für kleine "Hütten" (in "Randgebieten") ganz praktikabel sein, aber für Giga-
Staudämme (a la China)?
 
Artikel schrieb:
Arbeiter sollen für die Baumaschinen nicht mehr benötigt werden, damit menschliches Versagen und Sicherheitsbedenken ausgeklammert werden. [...] Weiterhin soll der Bau komplett automatisiert und von einer KI gesteuert vonstattengehen.
Darf ich übersetzen... Immer mehr Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, stürzen sie in die Armutsspirale.
Schon klar, diese Personen können sich ja umschulen lassen zum Raketenwissenschaftler :schief:
 
Darf ich übersetzen... Immer mehr Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, stürzen sie in die Armutsspirale.
Schon klar, diese Personen können sich ja umschulen lassen zum Raketenwissenschaftler :schief:
War auch mein erster Gedanke, bei der Anzahl an Einwohnern Chinas, ist jede Arbeitsstelle die wegfällt ein heftiger Schlag.
 
Es wird die Chinesen erst beschäftigen, wenn sich die KI verschätzt hat und etwas von der Mauer wegbricht.
Mir tun die Menschen leid.

Samstag war ich an der Rappbodetalsperre im Harz:

Fertiggestellt 1959 - mit MI (menschlicher Intelligenz).
Da wurden in den letzten 65 Jahren nur ein paar Teile getauscht, sonst nichts.

Das Pumpspeicherwerk läuft fehlerfrei seit dem.
Es gibt auch einen Turm mit Flyer dran.
Da kann man dann Qualitätskontrolle machen.
Kopf nach vorn und Los!

Die Flyerstrecke ist unter der längsten Hängebrücke Europas.
Die hab ich gerade noch geschafft bei dem Sauwetter.
Aber Flyer war nicht drin bei einem Seminargruppentreffen am 2. Tag ... .

Schaut es Euch an bei schönem Wetter, es ist wirklich sehenswert und die Rundfahrt auf dem Unterbecken mit Käpten Brass und Verpflegung sehr zu empfehlen.

In China wird es das nicht geben, denn Roboter haben ja keinen Hunger oder Sinn für die Landschaft.
 
Darf ich übersetzen... Immer mehr Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, stürzen sie in die Armutsspirale.
Schon klar, diese Personen können sich ja umschulen lassen zum Raketenwissenschaftler :schief:

Tja, aber auch nur eventuell. China leidet auch an einem Rückgang der arbeitsfähigen Bevölkerung. Für Deutschland würde die Schlagzeile wohl eher heißen "Trotz KI und vollautomatisierter Baumaßnahmen kann der Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft nicht aufgefangen werden"... :-|
 
Tja, aber auch nur eventuell. China leidet auch an einem Rückgang der arbeitsfähigen Bevölkerung. Für Deutschland würde die Schlagzeile wohl eher heißen "Trotz KI und vollautomatisierter Baumaßnahmen kann der Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft nicht aufgefangen werden"... :-|
Fachkräftemangel?
In der Bauwirtschaft arbeiten doch schon lange keine Fachkräfte mehr.

Geht mal auf eine Baustelle, da bist Du die einzige Fachkraft.
Zwar aus einer anderen Branche, aber wenigstens mit Berufsabschluß - schätze ich mal.

Und wenn Du Deutsch sprichst, versteht Dich fast keiner.
Polnisch, Ukrainisch, Bulgarisch oder Rumänisch sind da angesagt.

Nichts gegen die Bauleute, aber einen Abschluß in einem Bauberuf hat da keiner.
Und wenn dann das Wasser durch die Wand läuft, weil die Dampfsperre vergessen wurde - woher sollte das der Bauarbeiter wissen?
Das hat Ihm niemand gesagt und Weiterbildung ist da generell ein Fremdwort.
Je größer die Baustelle, desto schlimmer.
 
Fachkräftemangel?
In der Bauwirtschaft arbeiten doch schon lange keine Fachkräfte mehr.

Geht mal auf eine Baustelle, da bist Du die einzige Fachkraft.
Zwar aus einer anderen Branche, aber wenigstens mit Berufsabschluß - schätze ich mal.

Und wenn Du Deutsch sprichst, versteht Dich fast keiner.
Polnisch, Ukrainisch, Bulgarisch oder Rumänisch sind da angesagt.

Nichts gegen die Bauleute, aber einen Abschluß in einem Bauberuf hat da keiner.
Und wenn dann das Wasser durch die Wand läuft, weil die Dampfsperre vergessen wurde - woher sollte das der Bauarbeiter wissen?
Das hat Ihm niemand gesagt und Weiterbildung ist da generell ein Fremdwort.
Je größer die Baustelle, desto schlimmer.

Willst du mir jetzt Recht geben oder widersprechen, ich bin nicht sicher?! :huh:

Aber ja, du findest nirgendwo auf den Baustellen Fachkräfte. Und deutschsprachige Mitarbeiter sind ebenfalls spärlich gesät.

Das ist aber nicht so, weil die böse Firma Geld sparen will... So ziemlich alle Firmen, ob nun Handwerk, Bauhaupt- oder Baunebengewerbe, stellt inzwischen aus Verzweiflung alles ein, was jedenfalls überhaupt und einigermaßen pünktlich zur Arbeit erscheint. Kennst du einen ausgelernten Elektriker aus Norddeutschland, der weniger als das halbe Jahr krank ist und an 4 von 5 Tagen pünktlich zur Arbeit kommt? Ich 'nehm sofort 100. :hail:
 
Ich kann zwar kein Chinesisch, aber früher hieß das sozialistische Rationalisierung.
War auch mein erster Gedanke, bei der Anzahl an Einwohnern Chinas, ist jede Arbeitsstelle die wegfällt ein heftiger Schlag.

Die denken nicht in Jahrzehnten, sondern schon im Jahrhundert.
Tatsächlich schrumpft Chinas Bevölkerung wohl dieses Jahr zum ersten Mal und absehbar weiter und veraltet genauso.
Sie stehen lediglich am Anfang dessen.
Steigender Wohlstand, höhere Bildungsabschlüße tun ihr übriges.
Auch wenn man sich bei einem Milliardenvolk das kaum vorstellen kann, aber dort wird es wohl auch absehbar einen Mangel an Arbeits/Fachkräften und Personal geben.
Entsprechend ist eine Automatisierung solcher Bauprozesse in einem Bereich mit recht niedrigen Löhnen eine Möglichkeit gegenzusteuern.
Unsere Autobahnen könnten das auch ab und zu brauchen:D...duck und weg...
 
Unsere Autobahnen könnten das auch ab und zu brauchen:D...duck und weg...
Mein Nachbar ist Brückensanierer.
Der schüttelt seit Jahren nur noch mit dem Kopf, wenn ich auch nur in die Nähe des Themas Autobahn komme.
Das ist aber nicht so, weil die böse Firma Geld sparen will...
Doch, nur deswegen.

So ziemlich alle Firmen, ob nun Handwerk, Bauhaupt- oder Baunebengewerbe, stellt inzwischen aus Verzweiflung alles ein, was jedenfalls überhaupt und einigermaßen pünktlich zur Arbeit erscheint.
Weil nichts ausgebildet wird und die Baubranche ja schon viele Jahre zur Billiglohnfraktion gehört.
Der, der das billigste Angebot abgibt, bekommt den Auftrag zugeschoben.

Erzähle mir ja nicht, daß man da nach Ausschreibungen geht.
Den Köllner Klüngel kenn ich zur Genüge aus Toyota (Marsdorf) und vielen anderen Großbaustellen (Franfurt / Main) und genau so sieht es im ganzen Land aus.

Kennst du einen ausgelernten Elektriker aus Norddeutschland,
Ich kenne 10 im Mitteldeutschland.
Die kommen aber nicht zu Dir, weil Du sie nicht bezahlen kannst / willst / darfst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, nur deswegen.

Nein. Spätestens seit 2020 nicht mehr (Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber ich rede von der Masse).

Weil nichts ausgebildet wird und die Baubranche ja schon viele Jahre zur Billiglohnfraktion gehört.

Weil kaum Jugendliche die Jobs im Handwerk machen wollen. Zieht sich doch durch alle Branchen - wo vor 10 Jahren 50 Bewerber für 3 Ausbildungsstellen auf der Matte standen, kommen heute 2 - die aber eigentlich lieber nicht soooo dringend körperliche Tätigkeiten in Vollzeit verrichten möchten.

Ich kenne 10 im Mitteldeutschland.
Die kommen aber nicht zu Dir, weil Du sie nicht bezahlen kannst / willst / darfst.

Kann, will und darf. Bewerber gibt's hier trotzdem keine.
 
Doch.

Spätestens seit 2020 nicht mehr
Aber die ganzen Jahre davor.

Weil kaum Jugendliche die Jobs im Handwerk machen wollen. Zieht sich doch durch alle Branchen - wo vor 10 Jahren 50 Bewerber für 3 Ausbildungsstellen auf der Matte standen, kommen heute 2 - die aber eigentlich lieber nicht soooo dringend körperliche Tätigkeiten in Vollzeit verrichten möchten.
Ich bin auch zur EDV, weil ich in der Schule nicht den ganzen Tag mit dem Kopf auf der Bank gelegen habe und für die schwere körperliche Arbeit keine Ausdauer und Kraft habe.

Und deutscher Elektronik-Ingenieur - mehr konnte man zu meiner Zeit nicht werden.
Die absolute Zukunftsbranche und gut bezahlt (jenseits der Weser jedenfalls).

Hat das ein Meister auf dem Bau auch verdient?
Alle, die ich kenne, haben mit dem Kopf geschüttelt.

Kann, will und darf.
Mal ganz offen: was zahlt ihr denn Brutto?

Bewerber gibt's hier trotzdem keine.
Ich würde auch nicht ohne übertarifliche Bezahlung meinen halbwegs festen Job wechseln.
 
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