Devolo: Smart-Home-Unternehmen ist insolvent, Neuaufstellung geplant

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Das Aachener Smart-Home-Unternehmen Devolo hat als Folge der Corona-Pandemie Insolvenz angemeldet. Probleme mit dem Einzelhandel sowie mit Bauteil-Lieferungen haben angeblich zu einem Liquiditäts-Engpass geführt. Die Unternehmensleitung plant bereits eine Neuaufstellung und der Geschäftsbetrieb läuft vorerst normal weiter.

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Schon ziemlich traurig was die Pandemie für nervige Nebeneffekte hat, ich nutze schon seit Jahren Devolo Produkte, ich hoffe daher das alles wieder gut bei denen wird, vor allem für ihre Mitarbeiter die sonst ihre Arbeit verlieren.

Bei Devolo hätte ich mir das nicht gedacht, weil der Trend ging die Jahre immer mehr hin zu von Zuhause aus arbeiten, da denkt man das so eine Firma davon Profitieren kann, hätten sie auch sicher wenn sie genug Bauteile bekommen hätten.
 
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Nach ELSA schon wieder. Schade, die Produkte sind echt gut.

Bei Devolo hätte ich mir das nicht gedacht, weil der Trend ging die Jahre immer mehr hin zu von Zuhause aus arbeiten, da denkt man das so eine Firma davon Profitieren kann, hätten sie auch sicher wenn sie genug Bauteile bekommen hätten.

Ich persönlich vermute mal, dass die im Einzelhandel einfach (zu recht) öfter empfohlen werden. Wenn man hingegen im Internet z.B. nach "Powerline idealo" sucht, dann bekommt man AVM und vorallem TP Link angezeigt. Das könnte ihnen zu schaffen machen.

Insovent.... der Geschäftsbetrieb läuft ganz normal weiter.
Ehm was?

Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Die Geldgeber bekommen vorerst ihre Zahlungen nicht mehr, die Kredite werden nicht getilgt. Die Gehaltszahlungen übernimmt die Bundesagentur für Arbeit. Damit hat das Unternehmen seine finanziellen Sorgen erstmal drei Monate vom Hals.

Dann kann man in Ruhe schauen, wie es weiter geht und einen Insolvenzplan aufstellen. Für die Geldgeber kann es wesentlich besser sein, dass sie ihr Geld einfach etwas Später oder zumindest zum großen Teil bekommen, als dass die Firma abgewickelt wird und sie mit den Resten vorlieb nehmen müssen.
 
Finde das ehrlich gesagt eher befremdlich.

Gerade bei einem Unternehmen mit so einem Portfolio wäre meine Vermutung gewesen, dass die Pandemie sogar einen positiven Einfluss hätte. Die meisten Devolo-Produkte sind doch keine "Spontankauf-Artikel" und man kann sich im Internet gut über sie informieren. Während der Pandemie sind/waren die Leute dann viel zu Hause und gerade da haben doch sicher viele auch in Angriff genommen das Heimnetzwerk, die smarten Möglichkeiten zu Hause usw. weiter auszubauen?

Naja gut, wenn auch da natürlich der Chipmangel mit reinspielt, kann man es etwas nachvollziehen, aber so 100%ig überzeugt mich das irgendwie nicht - außer man hatte zusätzlich immer nur absolut kurzfristige Verträge mit manchen Herstellern, dann ist es aber schlicht selbstverschuldet.
 
Schade. Ich habe mehrere DLAN Adapter von denen in Betrieb und kann nur sagen, dass es die einzigen sind, die stabil laufen und die einen Durchsatz von 1Gb+ bewerkstelligen.

Leider konnte ich mit dem Support nie so recht warm werden. Nachdem sich ein Gerät immer wieder selbstständig auf 100Mbit runtergedrosselt hat, fingen die Ratschläge nach 10 Mails wieder von vorn an. Da hab ich mir dann auch gedacht - schönen Dank auch, hier waren wir schon. Kann auch daran liegen, dass man ständig mit einem anderen Servicemitarbeiter verbunden wurde.
Die Lösung des Problems fand ich dann irgendwann selbst raus. Eine Steckerleiste befand sich an einer Steckdose zwischen Adapter A und Adapter B. Lösung war dann, einen dritten Adapter zu besorgen. Seither läuft alles auf top.

Schade, nachdem Ubiquiti den Privatkundensektor eingestellt hat und Devolo nun auch die Biege macht, sind 2 recht gute Hardwareanbieter weg.
 
So ne Insolvenz kann ganz schnell gehen.
Gerade wenn Bauteile fehlen und Angestellte/Arbeiter herumstehen und nix produzieren können.
Lieferverträge sind immer mit Strafen im Vertrag behaftet.
Und Schwupps haste plötzlich zig tausende unproduktive Lohnkosten und erhebliche Strafen für nicht gelieferte Ware am Hals.
Ganz böse wird es dann, wenn der Restbestand an produzierter Ware dann noch für ein Schleuderpreis auf den Markt geworfen wird.
 
Nach ELSA schon wieder. Schade, die Produkte sind echt gut.



Ich persönlich vermute mal, dass die im Einzelhandel einfach (zu recht) öfter empfohlen werden. Wenn man hingegen im Internet z.B. nach "Powerline idealo" sucht, dann bekommt man AVM und vorallem TP Link angezeigt. Das könnte ihnen zu schaffen machen.

Nicht nur die Suchfunktionen, auch das Käuferverhalten als solches. AVM ist mehr denn je Routerstandard und wer sich nicht auskennt, kauft bevorzugt "passende" Produkte vom gleichen Hersteller. Außerdem hat AVM erkannt, dass man durch konsequente Mesh-Unterstützung die Verwendung von WLAN für stationäre Geräte allgemein populärer machen kann, was vor allem zulasten von DLAN gehen dürfte – ähnliches gilt natürlich auch für die stetig abnehmende Zahl WLAN-loser Geräte. Innerhalb der DLAN-Nische dürfte TP-Link wiederum durch schiere Größe und Nähe gerade in der Pandemie große Vorteile bei der Teilebeschaffung haben.
 
Ich hatte auch Jahrelang Devolo, aber gerade in den letzten paar Jahren hat die Qualität ziemlich abgenommen.
Die 200er und die 500er laufen immer noch, aber alles was danach kam, hat sich ziemlich schnell verabschiedet oder konnte dann nicht mehr mit meiner FritzBox zusammenarbeiten.
Ich hab mich dann für ein Modell von TP-Link entschieden und das arbeitet hervorragen mit der Fritzbox und den verbliebenen Devolos zusammen.
 
PowerLan ist immer so eine halbgare Lösung, besonders wenn die Leitungen schlecht sind und man damit kaum über 30MBit kommt. Wer einen PC bauen kann, der kann auch ein Kabel legen und beide Enden mit einer Aufputzdose, oder wenigstens einem Keystone ausstatten. Cat6 Flachbandkabel gehen auch besonders gut wo Teppich liegt.
 
Die Geldgeber bekommen vorerst ihre Zahlungen nicht mehr, die Kredite werden nicht getilgt.
Die Bonität fällt auf Note 6, kein Lieferant beliefert diese Firma weiter auf Rechnung. Also können auch keine neuen Lieferverträge mehr geschlossen werden. Dann wird so lange rum geiert bist wirklich kein Geld mehr da ist und die Lieferanten bleiben auf ihren offenen Rechnungen doch sitzen. Leider gibt es auch diese Vorgehensweise.
 
Die Bonität fällt auf Note 6, kein Lieferant beliefert diese Firma weiter auf Rechnung. Also können auch keine neuen Lieferverträge mehr geschlossen werden. Dann wird so lange rum geiert bist wirklich kein Geld mehr da ist und die Lieferanten bleiben auf ihren offenen Rechnungen doch sitzen. Leider gibt es auch diese Vorgehensweise.

Die finanziellen Spielräume steigen wieder, wenn die Kredite nicht bedient werden müssen und wenn man keine Löhne mehr Zahlen muß, dann steigen die Spielräume weiter. Natürlich kann dann nur per Vorkasse geliefert werden, das ist klar. Die Bonität steigt wieder auf akzeptable Werte, wenn das Insolvenzverfahren abgeschlossen ist.

Bei einem totalen Bankrott würden die Lieferanten auf wesentlich mehr Geld sitzen bleiben. Von daher ist soetwas im allgemeinen Interesse.
 
Noch schnell einen Powerline-Set bestellt bevor es die vielleicht irgendwann nicht mehr oder nur noch teurer gibt. Die Adapter von TP-Link haben nämlich immer öfter Aussetzer was unheimlich nervt. Wollte ich sowieso schon länger mit Devolo Adaptern ersetzen. Da ich auch die Erfahrung gemacht habe dass Devolo der beste Hersteller für Powerline Produkte ist.
 
(...)

Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Die Geldgeber bekommen vorerst ihre Zahlungen nicht mehr, die Kredite werden nicht getilgt. Die Gehaltszahlungen übernimmt die Bundesagentur für Arbeit. Damit hat das Unternehmen seine finanziellen Sorgen erstmal drei Monate vom Hals.

Dann kann man in Ruhe schauen, wie es weiter geht und einen Insolvenzplan aufstellen. Für die Geldgeber kann es wesentlich besser sein, dass sie ihr Geld einfach etwas Später oder zumindest zum großen Teil bekommen, als dass die Firma abgewickelt wird und sie mit den Resten vorlieb nehmen müssen.
Ich denke seine Betonung lag auf "Grosse Unternehmen".
Tatsächlich ist nämlich alles richtig was du sagst, trotzdem profitieren nicht alle gleichermaßen von dem Prinzip.
Kleinen Firmen wird da viel schneller "das Vertrauen entzogen" und weg sind sie. Konzerne schont man dagegen mit vielen Sonderrechte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch schnell einen Powerline-Set bestellt bevor es die vielleicht irgendwann nicht mehr oder nur noch teurer gibt. Die Adapter von TP-Link haben nämlich immer öfter Aussetzer was unheimlich nervt. Wollte ich sowieso schon länger mit Devolo Adaptern ersetzen. Da ich auch die Erfahrung gemacht habe dass Devolo der beste Hersteller für Powerline Produkte ist.
Die ganzen PowerLine Adapter laufen doch alle nur bestenfalls schlecht - katastrophal. Zumal in den meisten auch die selbe Technik steckt, auch wenn ein anderer Name drauf steht ...
Jedes 100 Euro Mesh funktioniert seit Jahren stabiler und erzielt in jeder Hinsicht bessere Performance.
 
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