Intel Core i9-12900K mit DDR5-8000 aufgetaucht, ES2 läuft mit 4,5 GHz

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Im Internet sind weitere Leaks zu Intels kommenden Alder-Lake-Prozessoren aufgetaucht. Einige CPU-Z-Screenshots zeigen einen Core i9-12900K auf einem Gigabyte Z690 Aorus Tachyon, mit dem DDR5-Riegel auf 8.000 MHz übertaktet wurden. Zudem hat der Twitter-Nutzer @yuuki_ans offenbar eines der ES2-Samples aus China erstanden. Laut ihm liegt der Boost-Takt des Vorserienmodells bei 4,50 GHz.

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Alder Lake soll standardmäßig sowohl DDR4-3200 als auch DDR5-4800 unterstützen.Jetzt frage ich mich,wieviel Kontake am Ramriegel/Ram Solt bei DDR4 oder DDR5 vorhanden sind?Oder sind beide baubedingt gleich was die Kontakte angeht?Und die Einkerbung für Ramslots ist auch gleich?Da bin ich nicht mehr auf den neusten stand.Wenn ich mich noch recht erinnere,gab,s früher auch zu den Übergangszeiten von DDR 2 auf DDR 3,sogenannten Hybrid Boards.Wo beide Standards nutzbar war(entweder oder),allerdings dann nur in den dafür vorgesehene Ramslots.
 
Na ja, interessant wäre gewesen, wenn "die potentiellen Leistungsvorteile" im Artikel doch bereits angedeutet worden wären ...
So bleibt weiter abzuwarten, ob sich ggf. 100€ mehr für ein DDR5 Kit mit 32GB tatsächlich in fühlbar mehr Geschwindigkeit äußern werden oder ob man die 100€ doch lieber in eine fühlbar schnellere CPU stecken sollte.
Aber ich will nicht unken ... vielleicht sind die RAM5 Riegel ja doch bereits wenige Wochen nach Erscheinen günstiger als DDR4.
 
Na ja, interessant wäre gewesen, wenn "die potentiellen Leistungsvorteile" im Artikel doch bereits angedeutet worden wären ...
Das Problem ist dass es darauf keine Pauschalantwort gibt.

Wenn du DDR4-3600 CL 16 (als "Standardram" heute) gegen den DDR5-8000 CL50 hier vergleichst dann bietet letzterer sehr viel mehr Bruttodatenrate aber hat deutlich längere Latenzen.

Normalerweise reagiert Software besser auf Bandbreite als auf Latenzen, weswegen der 8000er DDR5 trotz viel schlechterer Timings in der Praxis schneller sein sollte. Das kommt aber erstens auf den Workloaad an und zweitens auch aufs Restsystem: Wenn eine Software sehr latenzlastig ist (also zwar wenige Daten benötigt aber diese möglichst schnell) kann der alte DDR4 hier schneller sein. Gehts dagegen darum Gigabyteweise Daten umherzukarren fegt der DDR5 den alten RAM aus den Schuhen. Was davon eintritt ist auch davon abhängig wie groß der L3-Cache der CPU ist - denn wenn dieser so groß ist dass alle spontan benötigten Daten reinpassen ist die Latenz des RAMs völlig egal (das ist die Strategie die AMD momentan verfolgt mit den sehr großen L3 Caches die demnächst nochmal aufgebohrt werden mit dem 3D-Kram).
 
Na ja, interessant wäre gewesen, wenn "die potentiellen Leistungsvorteile" im Artikel doch bereits angedeutet worden wären ...
So bleibt weiter abzuwarten, ob sich ggf. 100€ mehr für ein DDR5 Kit mit 32GB tatsächlich in fühlbar mehr Geschwindigkeit äußern werden oder ob man die 100€ doch lieber in eine fühlbar schnellere CPU stecken sollte.
Aber ich will nicht unken ... vielleicht sind die RAM5 Riegel ja doch bereits wenige Wochen nach Erscheinen günstiger als DDR4.

Geschichte wiederholt sich nunmal.

Auf Sockel 370 bzw. Solckel A war DDR2 ab 266 Mhz schon okay. Den großen Vorteil gegenüber SD-Ram mit 133 Mhz ( bzw. 150 Mhz oder auch 166 Mhz welches sehr oft mit den übertakteten Tualatinen ) hattest du aber nicht. Ab DDR2 333, und am Ende erst recht mit DDR2 400, hast du in Benches ordentlich was gemekt ( die alten Quake 3 und UT Benches lassen grüßen ) allerdings hat das nie den Unterschied zwischen toll und nicht so toll ausgemacht.

Und bei jeder späteren gen wiederholt sich der Spaß. Sockel 939 auf AM2 war sogar nen Downgrade ( weil der DDR2 Speichercontroller der ersten 65 nm AM2 CPUs nen Witz war ), ansonsten gibt es noch 100 Beispiele das die erste gen an neuem Speicher dem Endanwender nie wirklich was gebracht hat, ausser mobile wo per se eine neue dram gen mit verringerten Energiebedarf einher ging.

Dieser Wiki Artikel fasst das alles natürlich schön zusammen -> https://de.wikipedia.org/wiki/DDR-SDRAM#DDR5-SDRAM

Takt ist halt nicht alles wenn die Latenzen zu hoch sind. Für Anwendungen die GB/s brauchen mag das nicht stimmen wobei wie hier wieder bei einem Fall sind der beim durchschnittsuser zuhause nicht auftritt. Eine iGPU der aktuellen CPUs bleibt zu langsamm, egal ob du da jetzt 50 gb/s oder 150 gb/s durchs speicherinterface drückst.

Alles in allem ist ddr5 interessant dank des "gratis" pseudo ecc, wird aber auch mit alder lake kein "zwang" werden.
 
Was davon eintritt ist auch davon abhängig wie groß der L3-Cache der CPU ist - denn wenn dieser so groß ist dass alle spontan benötigten Daten reinpassen ist die Latenz des RAMs völlig egal (das ist die Strategie die AMD momentan verfolgt mit den sehr großen L3 Caches die demnächst nochmal aufgebohrt werden mit dem 3D-Kram).
In der Praxis ist das leider oftmals nicht der Fall. Auch ein Ryzen mit 64MB L3 Cache reagiert sehr gut auf RAM Tuning. Ich bin gespannt, wie sich das bei Ryzen + 3D Cache verhält.
 
Basieren die neuen Prozessoren immer noch auf den Meltdown-Spectre-Core oder ist das jetzt schon eine Neuentwicklung? Wenn DDR RAM immer mehr Waitstats besitzt könnte man doch in Zukunft gleich auf RAM verzichten und auf "SSD-RAM" setzen.
 
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