E-Auto: Laut BMW ist eine Reichweite von 600 Kilometern genug

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Es ist wohl für viele Interessenten, aber auch für Zweifler, das Argument bei Elektroautos - die Reichweite. Laut BMW sollen 600 Kilometer Reichweite genügen, mehr Kilometer soll es - nach derzeitigem Stand - nicht geben.

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600 KM sind geschätzt für 95% der Autofahrer mehr als ausreichend.
Selbst bei 30.000 KM jährlicher Fahrleistung würde das die ganze Arbeitswoche (Mo-Fr) halten. Und theoretisch kann man das Auto ja täglich zu Hause nach Feierabend laden.
Gibt es auch Fälle wo es nicht reicht? Klar gibt es die, die wird es immer geben. Aber sollte man sich primär nicht auf die absolute Mehrheit konzentrieren wo es ausreichend ist?
 
Das aber nett das für einen gedacht wird...ich fahre mit Mietwagen im zweiwöchigen Rhythmus je nach Arbeitsort zwischen 600-700km, die fahre ich am Stück durch und das Gaspedal mit dem Bodenblech vertackert, natürlich nur wenn der Verkehr es zulässt;).

Naja BMW hat sich eh verkauft...Fronttriebler, mit drei Zylinder für Muddi von nebenan.

Die kleinen Batterien werden vorrangig aus Kostengründen verwendet...kleines Auto=günstiges Auto, mit so einer Knutschkugel Kilometer fressen bei gefühlten 80cm Radstand ist sicher kein Vergnügen.

Naja dann wird's zukünftig sehr entspanntes gleiten mit nem Benz, der schafft die Strecke wenigstens am Stück.

Und theoretisch kann man das Auto ja täglich zu Hause nach Feierabend laden.

Der war gut...ich lade einfach während der Fahrt ein paar Akkupacks fürs Handy und schwupps "tanke" ich die Schüssel wieder voll...

Alternativ über den 16A Klingeldraht des 230 Volt Netzes am Ferienhaus, der Vermieter freut sich...

Für 22kw Ladestrom ist Drehstrom mit 32 Ampere pro Phase notwendig. Ansonsten wird aus dem kurzen Zwischenstopp eine Übernachtung... übersehen irgendwie viele und wird bewusst seitens der Politik und Industrie verschwiegen. Aber selbst damit benötigt ein 40kwh Akku schlappe zwei Stunden, das reicht für zwei Käffchen...
 
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Dazu kommt dass 90% der Autofahrer niemals eine solche Strecke am Stück fahren werden und die restlichen 10% dann 2 Mal im Jahr.
Ähem, nein.

Ich war ein Servicehörnchen für die Kraftwerke.
5.000 km/Monat waren normal.

Für die Zirkusleute, wie uns, hätten 600km oft nicht gereicht und da war Vollgas angesagt - ständig.
Die Heimarbeit hätte es früher technisch auch schon gegeben, aber aus sicherheitstechnischen Gründen war Vor-Ort-Betrieb Pflicht.

Und es gibt sicher noch viele so Verrückte heute, weil die Arbeitgeber eben immer gern ihre Schäfchen im Auge haben.

Für die müßte man eben eine Flachbatterie mehr einbauen - oder zwei.
 
Wobei die 600km meist mit 100km/h und idealen Bedingungen zurückgelegt werden. Wenn es mal etwas schneller gehen soll, dann schrumpft die Reichweite zusammen. Von daher dürfte einige geben, die auch mal gerne mit 160-180km/h unterwegs sind, da reichen dann auch reale 600km.

Ähem, nein.

Ich war ein Servicehörnchen für die Kraftwerke.
5.000 km/Monat waren normal.

Tja Servicehörnchen, du gehörst eben zu den restlichen 10% - Logik ist etwas feines.

Wobei 5000km im Monat bei 20 Arbeitstagen im Schnitt 250km pro Tag sind. Sollte also funktionieren, wenn es am Einsatzort eine 22kW Lademöglichkeit gibt.
 
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Keine 1.000 km Reichweite?
Das wird dem gemeinen Freifahrtbürger aber nicht gefallen...

Um die Kinder 800 m zur Schule zu fahren müssen es schon 800 km Reichweite sein.
Quelle?
Ich war ein Servicehörnchen für die Kraftwerke.
5.000 km/Monat waren normal.
Ich begebe mich mal auf das dünne Eis und behaupte, dass das mit an possibility grenzender Wahrscheinlichkeit nicht 90% der Autofahrer sind. :klatsch:

Das bestätigt doch nur, dass bei durchschnittlich 14.000 km im Jahr so mancher noch deutlich weniger fährt und für seine 20 km am Tag nicht unbedingt zusätzlich 1/2 t Akku (sinnlose Kosten und Gewicht) durch die Gegend fahren muss.
Wenn es mal etwas schneller gehen soll, dann schrumpft die Reichweite zusammen.
Das "Problem" ist ja nun wirklich freiwillig und hausgemacht.
 
Ist halt wie bei Handys. Anstatt immer dickere Akkus mitzuschleppen ging die Entwicklung von Anfang an in die Richtung öfter und vor allem schnelleres Laden.

Wer Km frisst wie Homer Simpson Donuts der soll eben weiter Verbrenner fahren. Fragt sich nur wie lange die Leute sich den Spaß unter Rot/Grün noch leisten können. Autofahrer waren schon immer ein leichtes Ziel für die Politik und da kommen verdammt düstere Zeiten auf die Verbrennerfraktion zu. In 2-3 Jahren werden die dann gegängelt wie heute die Ungeimpften.

Die Mehrheit wollte es anscheinend aber genau so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja Servicehörnchen, du gehörst eben zu den restlichen 10% - Logik ist etwas feines.

Wobei 5000km im Monat bei 20 Arbeitstagen im Schnitt 250km pro Tag sind.
Das ist so eine Sache mit dem Durchschnitt - es stimmt dabei meist gar nichts.
Ich bin 400 ... 700 km am Stück gefahren.

Sollte also funktionieren, wenn es am Einsatzort eine 22kW Lademöglichkeit gibt.
Vielleicht gibt es ja Strom auf einem Kraftwerksparkplatz ... . ;)
Das "Problem" ist ja nun wirklich freiwillig und hausgemacht.
Nun ja, mache möchten eben nur 3 statt 7 ... 8 Stunden fahren.
 
Diese 600 Km finde ich gar nicht so wenig, früher mit einem Benziner habe ich nur an die 450 KM geschafft. Fuhr ich etwas sparsam, dann konnte ich vielleicht auch die 500 KM +/- knacken. Für min. 600 KM muss ich schon ein Diesel haben, sonst wird es eng. Habe aber jetzt die letzten 10 Jahre kein Benziner mehr gehabt. Daher ist mir nicht bekannt, was die heute so verbrauchen.

Gehe von einem Taktvolumen von 55 Liter beim Benziner aus.
Bei meinem Diesel müsste ich nachschauen, aber mit diesem Wagen habe ich noch nie an einem Stück eine längere Strecke gefahren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Diese sinnlose Reichweiten Diskussion...
Statt unsinnig viel Akku mitzuschleppen wäre es viel sinnvoller mehr Schnelllademöglichkeiten zu schaffen. Kleinere Batterien verbrauchen auch weniger Rohstoffe bei der Produktion und Energie beim fahren.
Wer beruflich einfach viel fährt ist auch nicht die Zielgruppe, da wären H-Pkw praktischer.
 
Mich würde ein E-Auto nur für den Stadtverkehr interessieren. Aber wir haben zwar eine Tiefgarage (Sammelgarage) in unserem Mietshaus, aber eine Lademöglichkeit hätte ich bei mir zu Hause nicht. Daher wäre für mich ein E-Auto zu umständlich.
 
Ja, aber 1 mal im Jahr reicht es halt nicht und deswegen sind E-Autos Scheibenkleister!
Wegen 1mal im Jahr sind E-Autos Scheibenkleister? :-D (Sorry falls ich den Sarkasmus verpasse)

Ok. „Umparken im Kopf“ nannte Opel das. Scheint wohl nicht zu funktionieren. Traurig wenn man das hier so liest.

Die „ich fahre immer 1000km am Stück, tanke 5min voll und fahre dann, immer Vollgas, nochmal 1000km“ Fraktion auch wieder am Start. Hat schon nen Grund wieso die Menschheit auf der Stelle tritt.

Ich versteh nicht wieso man ein Konzept schlecht reden muss nur weils nicht zum eigenen Profil passt.

Abgesehen von anderen Problemen der Elektromobilität ist die Reichweite das geringste Problem. Wenn man mit 800 Volt an den modernen Ladestationen auf 20min bei 80% ist stellt sich das Problem doch nicht.
Man kauft doch auch heute keinen Verbrenner nach der Reichweite. Keinen Menschen interessiert die Reichweite. Außer unserer Vertreter hier. Aber da heißt es halt: Augen auf bei der Berufswahl.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Habe aber jetzt die letzten 10 Jahre kein Benziner mehr gehabt. Daher ist mir nicht bekannt, was die heute so verbrauchen.
Mein Tiguan 1.4 braucht 7-9l/100 km mit 65l-Tank, auf der Autobahn noch 2l mehr.
Die PKWs liegen drunter wegen des geringeren Querschnitts, aber da komm ich nicht mehr raus.

Bei meinem Diesel müsste ich nachschauen, aber mit diesem Wagen habe ich noch nie an einem Stück eine längere Strecke gefahren.
Mein alter A4 1.9 TDI schaffte Erfurt - Usedom ohne Zwischentanken (6,5l / 100 km) vor 25 Jahren.
Die heutigen Diesel dürften da noch drunter liegen (um die 4 -5l/ 100km).
 
Für Otto-Normalfahrer sollte das reichen, ja.
Für Dienstreisende eher nicht.
Es müsste noch eine Alternative her.
Ich bin ja immer für Wasserstof aber das ist ja angeblich auch nicht das Wahre.
Zumindest das auftanken ginge dabei schneller :D
 
Was genau hat diese News mit PC, Games und/oder Hardware zu tun? Eventuell, dass letztere relevant für die Bordelektronik moderner Fahrzeuge ist, oder dass Fortschritte bei der Akkutechnik mittelfristig auch Vorteile für tragbare Geräte wie Laptops mit sich bringen könnten? Was immer es sein mag - aus dem Artikel erschließt es sich mir nicht.
(Aber da das Thema ja aktuell in aller Munde ist und jeder wenigstens ein bisschen mitreden kann und will, lassen sich so natürlich fleißig Klicks generieren - vlt. lesen wir in wenigen Tagen dann die nächste ""PCGH""-News über das Tempolimit, die GEZ, oder potentielle Koalitionsmöglichkeiten.)
 
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