Chipmangel lässt Autoproduktion stocken: 5 Millionen weniger Neuwagen 2021

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Die Corona-Pandemie und der aus ihr resultierende Mangel an Computerchips macht sich auch im Jahr 2021 bemerkbar. Experten erwarten einen Rückgang der Neuzulassungen von PKWs um rund fünf Millionen Autos.

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Dann muss das Benzin ja gar nicht teurer werden? Und niemand muss Grün wählen? Gleicht sich ja aus... :rolleyes:

Wir haben eh eine Überproduktion an Autos... alleine die Masse an Dienst- und Leasingwagen die alle paar Jahre ausgetauscht werden... :nene:
 
Ist doch eine gute Neuigkeit, die Autos braucht die Welt sowieso nicht.
Die Welt braucht uns nicht, die Welt braucht keine Tiere.
Die Welt braucht gar nichts.

Und zur News. Da sind die Autobauer aber selbst schuld. Warum baut man dauernd rollende Computer. Immer mehr Technik, immer mehr Assistent Systeme.
Baut wieder Autos wie früher, Karosserie, Reifen Motor, Sitze und gut ist (bisschen übertrieben gesagt).
 
Ich lese Analyst, ich logge aus...

Die News sind eigentlich Olds!
Eine News auf Basis einer These ist eine Sache. Eine News auf Basis eine Analyse ist eine andere. Der Unterschied sollte leicht erkennbar sein.

Kann den Inhalt aber soweit bestätigen. Die Chipknappheit bringt einige Projekte langsam ins stocken und es wird schon überall nach Alternativen und Brücken gesucht.
 
Als ob die 5 Mio. Autos nicht eh weniger verkauft worden wären, weil wegen des Coronajahres einfach das nötige Einkommen in vielen Haushalten fehlen würde. Selbst ich, der eher sparsam lebt, spürt die knapp 20% weniger jeden Monat recht deutlich...
 
Die Welt braucht uns nicht, die Welt braucht keine Tiere.
Die Welt braucht gar nichts.

Und zur News. Da sind die Autobauer aber selbst schuld. Warum baut man dauernd rollende Computer. Immer mehr Technik, immer mehr Assistent Systeme.
Baut wieder Autos wie früher, Karosserie, Reifen Motor, Sitze und gut ist (bisschen übertrieben gesagt).

Tatsächlich mangelt es vor allem an sehr grundlegenden Chips, die zum Teil auch für Motorsteuergeräte, ABS und ähnliches benötigt werden. Die überbordende Digitalisierung der Nutzerschnittstellen ist dagegen scheinbar kaum betroffen (oder nur weil solche Bauteile eben auch in komplexeren Elementen vorkommen) und einige Hersteller haben Bestellungen sogar auf teureres Entetainment umgestellt, weil große Displays zum Teil besser lieferbar waren als aus zig Einzelanzeigen bestehende Kombiinstrumente.

Selbst Schuld sind die Hersteller aber trotzdem: In der Chipfertigung ist durch Corona letztes Jahr nur wenig weggebrochen und auch die Materialliefersituation gilt aktuell kaum noch als kritisch. Aber die Autokonzerne, wohl vor allem die deutschen, haben letzten Frühsommer reihenweise langfristige Abnahmeverträge gekürzt oder gekündigt, während die Nachfrage nach Chips für Home-Entertainment explodierte. Darauf haben die Chipfertiger natürlich reagiert und jetzt stellen der Nabel des deutschen Industrielobbyismus überrascht fest, dass er nicht der Nabel der Welt ist, sondern warten muss, bis wieder Plätze für neue Aufträge frei sind.


Als ob die 5 Mio. Autos nicht eh weniger verkauft worden wären, weil wegen des Coronajahres einfach das nötige Einkommen in vielen Haushalten fehlen würde. Selbst ich, der eher sparsam lebt, spürt die knapp 20% weniger jeden Monat recht deutlich...

Ich vermute, die 20 Prozent weniger spielen auf Kurzarbeitergeld an. Das kriegen aber nur die Angestellten einiger Branchen in hohem Maße. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet (unter verschärften Bedingungen) weiter oder wurde, am unteren Ende der Lohnspanne gefeuert/nicht verlängert. Letztere hätten aber eh keine Neuwagen gekauft und die zuvor genannten haben, wenn man den Berichten aus der PC- und Unterhaltungs-Eletronik-Branche folgt, sogar weitaus mehr Geld für Anschaffungen parat als vor Corona. Gerade Deutsche geben gerne und viel für Urlaube aus, können das im Moment aber nicht wie gewohnt, sodass einige Tausender mehr für andere Zwecke zur Verfügung stehen – explodierte Grafikkartenpreise, teilweise verdreifachter Umsatz bei Wasserkühlungshändlern oder eben ein neues Auto 1-2 Jahre früher als eigentlich geplant. Hinzu kommt hierzulande die staatliche Förderung für Autos mit (zusätzlichem) E-Motor. Die ist in einigen Fällen wohl so hoch, dass kaufen - halbes Jahr halten - (ins Ausland) verkaufen - neukaufen für Leute mit ausreichend Startkapital insgesamt profitabel oder aber zumindest günstiger als Leasen ist. Statt einem Neuwagen alle 3-4 Jahre kaufen sich einige also das dritte Auto seit Beginn der Pandemie, während sich z.B. zwei Dänen (hohe Luxussteuer auf Neuwagen => Gebrauchtwagenimporte lohnen) über ihre fast neuen, dank deutscher Prämie günstige Teslas freuen.
 
Weniger Steuerungstechnik und digitaler Kram. Anzeigen Analog (ist heute bei Premiumkarossen ja ein Merkmal, mein Focus hat das auch so). Dann wird sich vielleicht auch mal wieder auf die Straße konzentriert. Kann man halt keine 3 tonnen SUVs bauen, die werden ja nur von der Assistenztechnik auf der Straße gehalten. Haben auf engen deutschen Straßen eh nix verloren und verpesten die Umwelt, bringen nur dem verminderten Ego vom Schwaben etwas. Bist du kein Förster oder Landwirt, brauchst du kein SUV. Du brauchst gar keinen SUV, denn Förster und Landwirte kaufen echte Geländewagen. Ich bin da für Wertmarken. Berechtigung zum Kauf nur bei Nachweis des Berufs.
 
Ich vermute, die 20 Prozent weniger spielen auf Kurzarbeitergeld an. Das kriegen aber nur die Angestellten einiger Branchen in hohem Maße. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet (unter verschärften Bedingungen) weiter oder wurde, am unteren Ende der Lohnspanne gefeuert/nicht verlängert. Letztere hätten aber eh keine Neuwagen gekauft und die zuvor genannten haben, wenn man den Berichten aus der PC- und Unterhaltungs-Eletronik-Branche folgt, sogar weitaus mehr Geld für Anschaffungen parat als vor Corona. Gerade Deutsche geben gerne und viel für Urlaube aus, können das im Moment aber nicht wie gewohnt, sodass einige Tausender mehr für andere Zwecke zur Verfügung stehen – explodierte Grafikkartenpreise, teilweise verdreifachter Umsatz bei Wasserkühlungshändlern oder eben ein neues Auto 1-2 Jahre früher als eigentlich geplant. Hinzu kommt hierzulande die staatliche Förderung für Autos mit (zusätzlichem) E-Motor. Die ist in einigen Fällen wohl so hoch, dass kaufen - halbes Jahr halten - (ins Ausland) verkaufen - neukaufen für Leute mit ausreichend Startkapital insgesamt profitabel oder aber zumindest günstiger als Leasen ist. Statt einem Neuwagen alle 3-4 Jahre kaufen sich einige also das dritte Auto seit Beginn der Pandemie, während sich z.B. zwei Dänen (hohe Luxussteuer auf Neuwagen => Gebrauchtwagenimporte lohnen) über ihre fast neuen, dank deutscher Prämie günstige Teslas freuen.
Es gibt verdammt viele Branchen, in denen einfach weniger Geld reinkam, frag einmal Selbstständige in der Unterhaltungsbranche. (und nein, ich gehöre nicht dazu, kenne aber viele...) ^^
Gegen das Mehr an Geld stehen aber auch deutlich gestiegene Preise. Lebensmittel sind letztes Jahr teurer geworden, als die letzten 10 Jahre. Früher reichten runde 50€ für eine (sehr sparsame) Woche aus, mittlereile geht das nicht mehr, da bin ich eher bei 70 oder 80. Öffentlicher Nahverkehr ist teurer geworden, Benzin kostet mehr und und und...
 
Es gibt verdammt viele Branchen, in denen einfach weniger Geld reinkam, frag einmal Selbstständige in der Unterhaltungsbranche. (und nein, ich gehöre nicht dazu, kenne aber viele...) ^^
Gegen das Mehr an Geld stehen aber auch deutlich gestiegene Preise. Lebensmittel sind letztes Jahr teurer geworden, als die letzten 10 Jahre. Früher reichten runde 50€ für eine (sehr sparsame) Woche aus, mittlereile geht das nicht mehr, da bin ich eher bei 70 oder 80. Öffentlicher Nahverkehr ist teurer geworden, Benzin kostet mehr und und und...

Natürlich gibt es einige Branchen, die von Corona betroffen sind (Print-Magazine-an-Kiosken-Verkaufende z.B. :-)). Aber die haben keine fix 20 Prozent weniger, sondern variable Einbußen bis hin zu 100 Prozent. Deswegen bin ich bei deiner klaren Angabe von Kurzarbeit ausgegangen und da müssten Auto-Hersteller sowie, zeitlich deutlich eingeschränkter, Lebensmittel-freier Einzelhandel den Löwenanteil ausmachen. Wobei Verkäufer in letzterem typischerweise nicht so gut bezahlt werden, dass sie Neuwagen kaufen würden – die private Hauptkundschaft für diese sind Personen mit zumindest gewissen Führungsaufgaben und das sind dann fast immer Bürojobs, die 2020 weiter liefen. 50-60 Prozent der Neuzulassungen entfallen sogar direkt auf das Gewerbe und die großen Flottenbetreiber hatten nicht unbedingt einen Anlass, ihre Anschaffungspolitik zu ändern. Im Gegenteil, für Autovermieter ist die Angst vor dem öffentlichen Fernverkehr ein Umsatz-Booster gewesen und den Fahrzeugbedarf von Paketdiensten kann man jeden Tag auf der Straße bewundern.

Die Erwartung eines deutlichen Nachfrage-Rückgangs war also nur ganz zu Anfang gerechtfertig, als man mit einer anhaltenden globalen Wirtschaftskrise gerechnet hat. Aber China hat die Produktion schon vor 12 Monaten wieder hochgefahren gehabt und in anderen Ländern dauerte der Stillstand auch nicht länger. Lockdowns gab es seitdem keine mehr, nur selektive Einschränkungen des öffentlichen Privatlebens – und die Schaden zwar den Branchen, die direkt damit Geld verdienen, das ist aber weder die Mehrheit der Gesamtwirtschaft noch sind es die Arbeitgeber mit überdurchschnittlich vielen gut bezahlten Jobs. Im Gegenteil. Bei der besserverdienenden Neuwagenzielgruppe sollten sich die gesenkten Möglichkeiten zum Geldausgeben viel stärker bemerkbar gemacht haben als der wirtschaftliche Abschwung.

Um 50 Prozent gestiegene Lebensmittelpreise kann ich übrigens lokal nicht nachvollziehen, auch keine 20 Prozent. Ähnliches gilt für Benzin – das sind eher +10 Prozent oder weniger und verglichen mit Miete, etc. macht das auch nur einen Teil der monatlichen Ausgaben aus. Bei Leuten, die sich alle sechs Jahre Neuwagen leisten können (im Schnitt für 34.000), vermutlich erst recht. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, wie jemand der so viel mehr Geld als ich für Autos übrig hat, auch in gleichem Maße mehr für Lebensmittel ausgeben sollte. Täglich Kobe-Steak oder was? Auch für den Hund?
 
"Deshalb" hab ich mir eine alte Schleuder von 1985 gekauft. Kein ABS, keine Servo, kein Touchscreen, keine Wegfahrsperre (ok, das ist nicht so doll :ugly:). Die Karre hat zwar einen "JOFA Diagnostic port" Anschluss (rund, sieht nach 1. Generation aus), aber sehr rudimentär, liest glaub ich nur Infos der Zündung. Alle ausgetrickst...ich bin so kluk! :ugly:
 
Danke. Ich kann den Artikel bestätigen. Ich habe mir auch einen Neuwagen im September 2020 bestellt und unbestätigtes Lieferdatum (bereits 3x verschoben) ist September 2021…. Übrigens kein E-Wagen. Die werden momentan bevorzugt gebaut…
 
Naja..

Allein die Unmengen an Assistenz und Abgasreinigungs- Systemen die mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben sind machen das Auto sehr digital.. und auch teurer.

Ist nicht mehr so wie in den 80/90er wo das einzig elektrische im Auto die Beleuchtung und das Autoradio ist.


Aber auch gute gebrauchte sind schwer teuer geworden.. weil viele sich im Moment lieber n Benziner/Diesel holen und dem eAuto aus vielen Gründen (mangelhafte Reichweite und Infrastruktur) nix abgewinnen können
 
Und wieder ist "Corona" der Schuldige. Was in der heutigen, bekloppten Zeit nicht alles von "Corona" abhängig ist, ist schon bemerkenswert. Aber hey, irgendwie muss die Angst vor "Corona" und die angeblichen Auswirkungen ja aufrecht erhalten bleiben ....
 
Und zur News. Da sind die Autobauer aber selbst schuld. Warum baut man dauernd rollende Computer. Immer mehr Technik, immer mehr Assistent Systeme.

Weil die Dinger gewollt sind. In der EU wird bald sowieso nichts anderes zugelassen. Ab nächstem Jahr bracht man ein System, das automatisch Unfälle erkennt und Notrufe absetzt, eines um die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu erkennen und beim Überschreiten laut zu piepsen und natürlich eine Black Box um den Fahrer zu verpetzen.

Baut wieder Autos wie früher, Karosserie, Reifen Motor, Sitze und gut ist (bisschen übertrieben gesagt).

Hat beim Trabbi ja gut funktioniert und die DDR gerettet - oh, warte...

Als ob die 5 Mio. Autos nicht eh weniger verkauft worden wären, weil wegen des Coronajahres einfach das nötige Einkommen in vielen Haushalten fehlen würde. Selbst ich, der eher sparsam lebt, spürt die knapp 20% weniger jeden Monat recht deutlich...

Gut 3/4 haben davon nichts gespürt und bei denen hat sich oft das Geld abgesammelt, da es nicht ausgegeben werden konnte. Die Nachfrage ist sogar gestiegen (damit hat man eben nicht gerechnet).

Weniger Steuerungstechnik und digitaler Kram. Anzeigen Analog (ist heute bei Premiumkarossen ja ein Merkmal, mein Focus hat das auch so). Dann wird sich vielleicht auch mal wieder auf die Straße konzentriert. Kann man halt keine 3 tonnen SUVs bauen, die werden ja nur von der Assistenztechnik auf der Straße gehalten. Haben auf engen deutschen Straßen eh nix verloren und verpesten die Umwelt, bringen nur dem verminderten Ego vom Schwaben etwas. Bist du kein Förster oder Landwirt, brauchst du kein SUV. Du brauchst gar keinen SUV, denn Förster und Landwirte kaufen echte Geländewagen. Ich bin da für Wertmarken. Berechtigung zum Kauf nur bei Nachweis des Berufs.

Nimm es mir nicht übel, aber das liest sich irgendwie so, als könntest du dir deine Penisverlängerung auf 4 Rädern nicht leisten. Klassischer Penisverlängerungsneid nach Freud :ugly:

BTW: Ich muß schon sagen, SUV sind einfach praktisch. Mir hat mal jemand mit seinem X5 beim Umzug geholfen, da ging einiges mehr rein, als in einen Corsa.
 
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