Ryzen 3 3100: Erste OC-Ergebnisse des Vierkerners

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Ryzen 3 3100: Erste OC-Ergebnisse des Vierkerners

Für den Ryzen 3 3100 sind erste OC-Ergebnisse in einer Datenbank aufgetaucht. Die 4,5 GHz sind offenbar ohne großen Aufwand schaffbar, womit die CPUs dann auch auf dem Boost der Intel-Konkurrenz unterwegs sind.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Ryzen 3 3100: Erste OC-Ergebnisse des Vierkerners
 
Zumindest die kleineren i3s sollte er sogar ohne OC schaffen. Jedenfalls ist der Abstand bei den Taktraten zu den großen Ryzen 3000 einen Tick kleiner, als zwischen den verschiedenen Core i (im Vergleich zu den 39?0X entfällt außerdem die inter-CCD-Kommunikation), es gibt keine Bremse bei der Speichergeschwindigkeit und AMDs Boost-System ist besser darin, TDPs auszureizen, während die Core i3 die ihre vermutlich nur selten ausschöpfen können.
=> Rein von den Specs her sehe ich einen größeren Rückstand der i3 auf die i9 als von Ryzen 3 auf Ryzen 9. Da Duelle der jeweils letztgenannten nicht gerade mit einem großen Vorsprung für Intel enden (sondern eher für AMD), sollte im Einsteigersegment Gleichstand oder ein klarer AMD-Sieg herauskommen. Und Übertaktung gibt es als Sahnehaube oben drauf.
 
Überwiegt denn der "klare AMD-Sieg" so sehr, dass man im Einsteigersegment auf die iGPU verzichten sollte?
Ein bisschen schneller sein zum Preis der Notwendigkeit einer dedizierten Grafikkarte ist jedenfalls kein no brainer.
 
Überwiegt denn der "klare AMD-Sieg" so sehr, dass man im Einsteigersegment auf die iGPU verzichten sollte?
Ein bisschen schneller sein zum Preis der Notwendigkeit einer dedizierten Grafikkarte ist jedenfalls kein no brainer.

Irgendwie schon, da sich die Einsteiger-CPU an Gamer richtet, die eine dedizierte GPU verwenden.

Wer integrierte Grafik benötigt, kauft eine der APUs, die auch nur ein paar Prozent unter der CPU-Leistung der i3 liegen und dafür die deutlich bessere integrierte Grafiklösung bieten - und auch noch günstiger zu haben sind.
 
Wenn in den nächsten Monaten dann eine Ryzen 3 APU mit Zen2 kommt, sollte die aber bei der CPU-Leistung ähnlich wie die Ryzen 3 CPUs abschneiden und auch die i3's schlagen.
 
Überwiegt denn der "klare AMD-Sieg" so sehr, dass man im Einsteigersegment auf die iGPU verzichten sollte?
Ein bisschen schneller sein zum Preis der Notwendigkeit einer dedizierten Grafikkarte ist jedenfalls kein no brainer.

Im Office-Bereich vermutlich nicht, aber beim Einsteiger-Gaming waren IGPs noch nie interessant. Selbst die im Vergleich zu Intel wesentlich schnelleren AMD-APUs ziehen immer wieder den kürzeren gegen eine ähnlich teure Kombination mit Low-End-Grafikkarte.
 
Die Gamer für 1000€+ bekommen CPU ihrer Wahl und GPU ihrer Wahl, oder halt nach Budget, da sind die Firmen auch aktiv mit Produkten. Das sind die Leute die aus einer Flut an Produkten auswählen können. Alles drunter ist das Land der Kompromisse, wo die Gewichtung zwischen CPU und GPU nicht so wirklich ganz passt.

Die Office Produkte bekommen ihre CPUs mit integrierter Grafik, die i3 und Ryzen G dieser Welt. Diese 500€ Office PCs sind dann traditionell die PCs die eine Graka verpasst bekommen und eben so ein Kompromiss sind.

Hybriden existieren nur in Form von Spielkonsolen. Das sind Chips zwischen 100W und 200W Gesamtverbrauch, die im Aufbau ca. 15-35W auf die CPU und den Rest auf die GPU verbrauchen. Warum sowas nicht als PC existiert bleibt das Rätsel und ich hab noch keine Ausrede gehört die schlüssig erscheint.

Das gilt umso mehr, da Laptops ein ähnliches thermisches Limit haben, aber keine Hybridchips, sondern entsprechende CPU und GPU Versionen verschiedener (!) Hersteller die in der Summe das Limit einhalten. Die mangelnde Upgradefähigkeit dieser Produkte scheint ihrer Popularität nicht zu schaden.

Auf dem Papier wäre da also ein Markt für PCs im Konsolenaufbau.

AMD könnte viel, aber die wollen halt nicht.

4 Kerne, 8 Threads, 35W Budget (z.B. Takt begrenzen)
5500XT mit 90W Budget
Ausgeführt als ein Chip mit einem Kühlkörper
Festverlötet auf einem Board mit 8GB GDDR und zwei freien RAM Slots für DDR4, einem M.2 Slot, einem PCIe16x und etwas SATA, USB.

PC Gamingeinsteiger, was willst du mehr? 5700 mit Ryzen 6/12 als ein Chip? Das bekäme man auch schon gekühlt, wenn man wollte, aber man, in dem Fall AMD, will halt nicht.

Intel und Nvidia is klar. Intel kann keine GPUs und Nvidia hat keine Lizenz für x86 CPUs (mal sehen was jetzt nach der Mellanox Übernahme wirklich passiert)

Also Hurrah auf die nächste Runde Vega 11 oder ähnlichem Mist in einem Ryzen 4000G. Das wird dann an die Redaktionen und Youtuber als "da kann man drauf Spielen" verkauft. Aber wirklich, die Vega 11 ist für 3D so kagge, dagegen sieht eine 1030 aus wie der König des Gamings und an der Karte würde man normalerweise kein gutes Haar lassen.
 
Das sollte sich mit der neuen Vega-Version erledigt haben. Da reichen schon 8 CUs um genauso schnell wie die 1030 zu sein.
 
Bei Intel beißt ,an sich wohl gerade in den Arsch, warum man den CPUs nicht 100-200MHz mehr Takt verpasst hat, dann wäre sie Sache klar für Intel ausgegangen. Vermutlich hat AMD die CPUs so getaktet, damit sie die i3s, mit den Frequenzen der Leaks, schlagen können, mit dem i7 7700K hatten sie ja eine CPU, die ihnen die Richtung gezeigt hat.

Das wäre dann wieder ein Beispiel, warum Leaks, auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos scheinen, ernste Konsequenzen haben können.

Wenn in den nächsten Monaten dann eine Ryzen 3 APU mit Zen2 kommt, sollte die aber bei der CPU-Leistung ähnlich wie die Ryzen 3 CPUs abschneiden und auch die i3's schlagen.

Die Ryzen 3 APUs könnten es dann mit Rocketlake zu tun haben. Wie es dann aussieht, wird man sehen müssen.

Überwiegt denn der "klare AMD-Sieg" so sehr, dass man im Einsteigersegment auf die iGPU verzichten sollte?
Ein bisschen schneller sein zum Preis der Notwendigkeit einer dedizierten Grafikkarte ist jedenfalls kein no brainer.

Hängt halt immer von den Ansprüchen ab. Wer damit irgendwie Zocken möchte, der kommt um eine Dedizierte Graka eigentlich nicht herum. Wer eine IGP benötigt, der nimmt eben den i3 oder eine AMD APU.

Angesichts des extrem preiswerten R5 3600 gibt es daneben sowieso keine "No Brainer" mehr und zwar im Bereich von 80 bis 400€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sollte sich mit der neuen Vega-Version erledigt haben. Da reichen schon 8 CUs um genauso schnell wie die 1030 zu sein.

Das Problem sind nicht die CUs, sondern der Speicher. Ein System mit dedizierter Grafikkarte kommt schnell auf die drei- bis vierfache Gesamttransferrate für CPU + GPU und schon Picasso hing quasi komplett im Speicherlimit. Nicht umsonst nutzen die Konsolen-APUs breit angebundenen GDDR, aber das in modularen PCs weder möglich noch bei der bisherigen Haupt-Zielgruppe finanzierbar. Reine Gaming-APUs wären aber vermutlich ein zu kleiner Markt, der zusätzliche Aufwand nur für so ein Produkt würde die Preisvorteile gegenüber einer Kombination aus Office-Prozessor und Einsteigergrafikkarte auffressen. Für platzlimitierte Builds gab es ja die Kaby Lake G, die zeigen was möglich ist. Aber eben auch, was es kosten kann.
 
Das Problem sind nicht die CUs, sondern der Speicher. Ein System mit dedizierter Grafikkarte kommt schnell auf die drei- bis vierfache Gesamttransferrate für CPU + GPU und schon Picasso hing quasi komplett im Speicherlimit. Nicht umsonst nutzen die Konsolen-APUs breit angebundenen GDDR, aber das in modularen PCs weder möglich noch bei der bisherigen Haupt-Zielgruppe finanzierbar. Reine Gaming-APUs wären aber vermutlich ein zu kleiner Markt, der zusätzliche Aufwand nur für so ein Produkt würde die Preisvorteile gegenüber einer Kombination aus Office-Prozessor und Einsteigergrafikkarte auffressen. Für platzlimitierte Builds gab es ja die Kaby Lake G, die zeigen was möglich ist. Aber eben auch, was es kosten kann.


Wir sollten die Hersteller nicht so schnell in Schutz nehmen, wenn es darum geht die Preise zu errechnen. Die knabbern alle nicht am Hungertuch, die Gewinnspannen scheinen also noch zu reichen.

Ansonsten gilt die Frage, warum muss der PC denn modular sein? Office PCs sind nicht mehr wirklich modular. Da werden HP Elitedesks verkauft, die den wechselbaren Speicher auch nur noch deshalb haben, damit HP mehrere SKUs an unterschiedlichen Preispunkten anbieten kann. Bei den HP ProDesks sind irgendwelche Mainboards mit 12 Pin ATX statt 20 Pin verbaut und das entsprechende Netzteil. Wenn da ein Defekt außerhalb der Garantie ist, dann werfen die Firmen das auch lieber auf den Müll. Reparatur unwirtschaftlich, Zeitverschwendung, Ersatzgerät muss eh sofort da sein, also wechseln weiter, Elektromüll.

Wenn eine 2080TI für 1200€ fest verlötetes RAM hat, das man nicht wechseln kann, dann ist das für einen Low End Gaming PC für 300-400€ auch kein Problem. Schlimmstenfalls macht man es wieder wie beim Amiga. Der RAM mit dem das Gerät kommt kann von der GPU genutzt werden, wenn Bedarf an Erweiterungsram besteht, dann ist das der SLowRAM vergleichbar mit dem normalen Hauptspeicher eines PCs. Ergo, 8GB GDDR6 fest verbaut, normaler DDR4 Slot vorhanden, wer will steckt was rein.

Den Markt gibt es auch, nennt sich nur leider Konsolenmarkt und bietet den Leuten Computer die außer Spielen reichlich wenig können.

Ich finde geile billige Windows Spiele PCs scheitern allein an der Fantasie der Hersteller auch mal etwas zu wagen. Warum auch, lieber alles so weiterwurschteln wie bisher, wirft ja genug Geld ab. Zum Fremdschämen ist das.
 
Wir sollten die Hersteller nicht so schnell in Schutz nehmen, wenn es darum geht die Preise zu errechnen. Die knabbern alle nicht am Hungertuch, die Gewinnspannen scheinen also noch zu reichen.

Ansonsten gilt die Frage, warum muss der PC denn modular sein? Office PCs sind nicht mehr wirklich modular. Da werden HP Elitedesks verkauft, die den wechselbaren Speicher auch nur noch deshalb haben, damit HP mehrere SKUs an unterschiedlichen Preispunkten anbieten kann. Bei den HP ProDesks sind irgendwelche Mainboards mit 12 Pin ATX statt 20 Pin verbaut und das entsprechende Netzteil. Wenn da ein Defekt außerhalb der Garantie ist, dann werfen die Firmen das auch lieber auf den Müll. Reparatur unwirtschaftlich, Zeitverschwendung, Ersatzgerät muss eh sofort da sein, also wechseln weiter, Elektromüll.

Wenn eine 2080TI für 1200€ fest verlötetes RAM hat, das man nicht wechseln kann, dann ist das für einen Low End Gaming PC für 300-400€ auch kein Problem. Schlimmstenfalls macht man es wieder wie beim Amiga. Der RAM mit dem das Gerät kommt kann von der GPU genutzt werden, wenn Bedarf an Erweiterungsram besteht, dann ist das der SLowRAM vergleichbar mit dem normalen Hauptspeicher eines PCs. Ergo, 8GB GDDR6 fest verbaut, normaler DDR4 Slot vorhanden, wer will steckt was rein.

Den Markt gibt es auch, nennt sich nur leider Konsolenmarkt und bietet den Leuten Computer die außer Spielen reichlich wenig können.

Ich finde geile billige Windows Spiele PCs scheitern allein an der Fantasie der Hersteller auch mal etwas zu wagen. Warum auch, lieber alles so weiterwurschteln wie bisher, wirft ja genug Geld ab. Zum Fremdschämen ist das.

Das Problem ist, dass das ganze einen Preis hat und den ist man in der Preisklasse nicht bereit zu zahlen. Deine 8 GB GDDR6 RAM würden vermutlich beim Endverbraucher 80€ zusätzlich ausmachen, das ist etwa fast das. was die ganze CPU kosten darf., Dann wird man auch damit immernoch gegen eine dedizierte 150€ Graka abstinken: Das wird fast alle, die damit wirklich zocken wollen, abschrecken. Hinzukommt, dass man nichtmehr die Auswahl hat, man muß nehmen, ws da ist und das ganze ist zu teuer, um es einfach mal so zu deaktivieren (darunter leiden die AMD APUs). Am Ende bedient man damit einen kleinen Nischenmarkt und der wirft nicht wirklich viel ab.

Intel hat ja, mit Kaby Lake G und den Iris Pro CPUs, schon einige Produkte gebracht, die Tür wurde ihnen da nicht eingerannt.
 
Das Problem sind doch BWLer, die in jedem Unternehmen jeden Cent zehnmal umdrehen, damit der Aktionär zufrieden ist. Wir müssen wieder hin zu Familienunternehmen, statt diese Aktien gesellschaften zu füttern.
 
Das Problem sind doch BWLer, die in jedem Unternehmen jeden Cent zehnmal umdrehen, damit der Aktionär zufrieden ist. Wir müssen wieder hin zu Familienunternehmen, statt diese Aktien gesellschaften zu füttern.

Auch ein Familienunternehmen wird dir nichts schenken. Im übrigen greift das zu kurz, es gibt miserable Familienunternehmen und es gibt gute Großkonzerne.
 
Zurück