Nuja, einige der Kommentare beschäftigen sich damit (wenn man nur die sachlichen zählt aber nicht gerade viele), aber mit Ausnahme von einem bleibt keins davon ohne Wiederspruch. Wie im Artikel erwähnt ist gerade eine Energiemessung nur sehr schwer "fair" zu bewerkstelligen.
Nimm z.B. den Compiler:
Natürlich laufen mit Intel-Compiler kompilierte Programme auf einem Xeon schneller, als hätte man einen normalen Compiler genommen. Aber ist das ein unfairer Vorteil?
Auf der einen Seite ja, weil der Code unterschiedlich gut optimiert ist - auf der anderen Seite ist es einem als Nutzer eigentlich scheiß egal, ob Programm X auf Rechner A schneller, als auf Rechner B läuft, weil Rechner A bessere Hardware hat, oder weil der Hersteller von Rechner A den besseren Compiler bereitstellt. Interessant ist einzig und allein, dass es schneller läuft.
Oder eben auch nicht, wenn man auf Programme angewiesen ist, die es nur in einer Fassung gibt (wobei Server-Software eher mal gründlich optimiert wird, als Desktop-Anwendungen). Da steht der Tester dann vor einer schwierigen Entscheidung - Ist die Performance einer ATI-Grafikkarte in einem twimtbp-Spiel aussagekräftig? Sollte ich beide Karten mit dem Windows-Standardtreiber testen, um Vorteile im Treiber=Software auszuschließen?
@Hellhound: Wo er recht hat, hat er recht.