Windows 10: So funktioniert der Game Mode in Insider-Build 15019

Ich hoffe schwer das ganze ist deaktivierbar, denn wer TS und Co noch nebenher laufen hat, will deswegen keine Einschränkungen erleben, nur weil gewisse Leute zu wenig Power im Rechner verbaut haben.
pcgh schrieb:
[...]Nutzer können den Game Mode in den Einstellungen global oder über die Game Bar im Spiel (Windows-Taste + G) einzeln einschalten.
Lesen muss man können...
 
Ich sehe erst einmal keinen Sinn in der Sache, da ich seit je her meine Windows-Installationen entschlacke also Cortana hier nicht in den Lauschmodus versetzt werden kann, da sie schon fristlos gekündigt unter der Brücke im Koma liegt. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob man einfach jeder beliebigen Anwendung die Gaming-Flagge anheften kann. Das spart so manche *.bat-Datei und Hangeleien im Taskmanager, um die Affinität zu verstellen. Im Prinzip ist die CPU-Affinität seit der Einführung eine Zombiefunktion, als würde man die Handschaltung in PKW's im Kofferraum plazieren; funktioniert aber mit Hindernissen. Drittens: Wenn Windows laut Windows so toll ist, warum braucht es dann einen Gaming-Mode. Sollte doch keinen Unterschied machen... wo ich wieder zu Punkt 1 komme.
 
also ich kann selbst mit Opera die Gamebar aufrufen sollte der Game Mod den unterschied zwischen Programm und Spiel nicht erkennen sollte man auch Programme in den "Game Mod" versetzen können
 
das ging aber richtig ab damals xD

Mein erster PC (286'er) hatte diesen Knopf auch und dazu eine tolle LED-Segmentanzeige... Knopf gedrückt - 16 MHz, Knopf noch einmal gedrückt - 8 MHz.
Mir hat sich bis heute nicht der Sinn erschlossen, warum man den PC mit 8 MHz betreiben sollte, denn auch mit 16 MHz war der zu lahm!

Ab dem 486'er habe ich dann mit dem Übertakten angefangen. Von 33 auf 40 MHz per Jumper (war ein auf dem Board aufgelöteter TI 486 SLC) und dann irgendwie aus Metall einen Kühlkörper zurechtgebastelt, denn richtige Kühler gab es damals noch so gut wie gar nicht zu kaufen. Richtig Hardcore war es beim 386'er, den man durch Austauschen des Quarzes auf dem Board übertakten konnte.
Den entsprechenden Artikel dazu las ich in der Schulbibliothek in einer Zeitschrift.
Das waren noch Zeiten!

Zurück zum Thema:
Der Game Mode ist keine schlechte Idee und wenn ich hier Kommentare lese wie "für Leute, die zu schwache Hardware verbaut haben", kann ich mir nur an den Kopf fassen.
Klar habe ich in meinem stationären Gamingrechner genug Leistung, aber bei meinem Laptop der keine Unsummen kosten soll habe ich das eben nicht und freue mich über jedes Bisschen Mehrleistung, das eben genau das Quäntchen sein könnte, das einen kurzzeitigen FPS-Einbruch verhindert. Und wenn die Leistung eigentlich da ist und nur abgerufen werden muss, dann sollte das auch ermöglicht werden.

Andererseits ist es aber auch etwas armselig, dass einem das jetzt alles tolle Neuerung / Feature verkauft wird...
Es sollte standardmäßig so programmiert sein, dass automatisch priorisiert wird, oder man die Priorisierung (nicht nur halbherzig) von Hand bestimmen kann!
 
Es sollte standardmäßig so programmiert sein, dass automatisch priorisiert wird, oder man die Priorisierung (nicht nur halbherzig) von Hand bestimmen kann!

Ein Spiel selbst darf das nicht umstellen (da dafür Admin-Rechte notwendig sind und Spiele gefälligst den Betrieb des Rechners von sich aus nicht einzuschränken haben). In Windows laufen permanent bestimmte Dinge im Hintergrund, viele davon halten sich automatisch zurück, wenn der Rechner belastet ist und kommen Spielen deswegen nicht in die Quere. Aber ein paar Dinge kann man eben doch noch optimieren, und das kann eben nur das OS selbst machen. Wie gesagt, mehr als 2-3% Performance-Plus würde ich jetzt auch nicht erwarten, und das auch weniger in Form von besseren durchschnittlichen Frameraten sondern eher in der Form, dass Aussetzer und Einbrüche vermieden werden.
 
Zurück