Familien-PC-System für 100 Euro? Bay Trail-D gegen Braswell - User-Artikel von ZobRombie

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Zurzeit dominieren AMD-Fury-X-Reviews, Intel-Skylake-Previews und der baldige Release von Windows 10 die Computer-Nachrichten. Gleichzeitig erleben wir momentan greifbar die Angst vor Armut und Geldknappheit, die heißesten Tage seit Wetteraufzeichnung und drohend steigende Stromkosten. Kurzum, ein guter Zeitpunkt, sich einmal von teuren High-End Komponenten abzuwenden und die unscheinbaren, aber günstigen und stromsparenden Einstiegsprodukte etwas näher anzuschauen.

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Irrer Aufwand für den Artikel, Respekt. :daumen:
 
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Sehr anschaulicher Artikel und Test ! Hier wird verdeutlicht was der Schwiegermutter als Basissystem zum surfen und Urlaubsbilder sortieren genügen würde ( bevor dem Hardwareverrückten die Hengste durchgehen und man unter dem Apsekt "zukunftssicher" ausversehen ein kleines Monstersystem zusammenstellt).
 
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Unglaublich guter Artikel! Freu mich sehr auf einem Vergleich mit dem AMD Modul, speziell wenn es um die Games geht.

Wirklich klasse.
 
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Nice nice was würde bei folding@home an Punkte rauskommen mit beiden Systemen?
 
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Toller Artikel! Mich persönlich würde noch ein Vergleich mit dem Athlon 5350 oder dem Celeron G1820 interessieren, da man beide mit einem günstigen Board zu einem ähnlichen Preis bekommen würde.
 
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Hallo zusammen! Vielen lieben Dank für den Zuspruch, das freut mich wirklich sehr!

Edit: Ich sehe gerade, es wurde sogar auf die Frontpage verlinkt - herzlichen Dank an das PCGH-Team

Bezüglich dem F@H muss ich leider zugeben, dass ich da relativ unbedarft bin. Ich habe jetzt gerade mal aus Spaß den A4-5000 verwendet und den aktuellen Folding-Client gedownloadet.
Der Client behauptet dabei folgendes:

CPU+Radeon 8330 (also nur A4-5000 mit seiner iGPU) = 3092 PPD bei 27 Watt mit dem Enermax 80Plus Gold Netzteil. Ich weiß nicht, welche Bedeutung die FahCores dabei haben, jedoch verwendet die CPU-Berechnung den FahCore 0xa4 und die GPU den FahCore 0x17.

Ich habe den A4-5000 dann mit zwei dedizierten GPUs kombiniert, einer GTX 750Ti und einer GTX 970. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der auf dem QC5000-ITX/PH verbaute PCIe 2.0-Slot zwar physisch ein PEG/x16-Slot ist, jedoch nur mit vier Lanes elektrisch angebunden wird. Noch etwas drastischer betrifft es die beiden Intel Produkte, die zwar ebenfalls über einen physischen x16-Slot verfügen, selbiger jedoch nur x1 angebunden ist. Mit der Verwendung der beiden Grafikkarten sinkt die PPD-Summe jedoch stark. Die GTX 750Ti kommt auf 195 PPD und die GTX 970 auf 392 PPD. Die beiden verwenden den FahCore 0x18 und das Gesamtsystem hat dabei einen Verbrauch von rund 66 Watt. Ich hoffe, das hilft schon einmal etwas.

Edit2: Ich habe gerade gemerkt, dass die anfänglich "estimated PPD" nicht fix sind und daher sind die genannten Werte falsch. Ich versuche es bald nachzureichen.

Und auch Danke für das weitere Interesse! Ein Vergleich mit einem AM1-Kabini würde mich selbst auch sehr interessieren. Für den, bzw. die aktuellen Vergleich(e) habe ich jedoch besonders Rücksicht auf die TDP genommen und mich daher für den 15 Watt Kabini entschieden. Aber ich werde mal versuchen, einen aufzutreiben. Gleiches gilt auch für den Celeron-G, der mit 54 Watt TDP (35 Watt TDP im T-Modell) geführt wird. Falls jedoch tatsächlich Interesse besteht, dann hätte ich zumindest ein Sockel 1150 Board hier. Ich könnte den 35Watt Celeron dann z.B mit meinem i3-4350T vergleichen, wobei hier natürlich ein größeres Preismissverhältnis liegt. Könnte aber trotzdem interessant sein, um zu schauen, ob der i3 diese Preisdifferenz auch wert ist. Oder einen großen Kreuzvergleich für Frames/Punkte pro Watt und Megaherz, um den Effizienz und Preis/Leistungs-Sieger zu finden.
 
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:daumen:
Super Test und Respekt für den Aufwand welchen es dafür sicher bedurfte!

Es ist schön auch mal von Analysen/Vergleiche/Meinungen/Benchmarks abseits der typischen "Highend"Produkte zu lesen, welche , selbstverständlich zielgruppenbedingt, die Berichterstattung und Tests der PCGH dominieren.
Ich freue mich schon auf das Update mit dem kleinen A4-5000.
 
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Das liest sich teilweise hervorragend und ich finde auch das Thema interessant.
 
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Ich finde nur ein Hinweiß auf die NUCs wäre auch nicht schlecht ;)
 
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Wow wirklich Klasse!
Bin auch echt begeistert von den anschaulichen und präzisen Tests!
Freue mich schon auf den A4-5000 Test!
 
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Danke für den Super Test Zob...schön mal was außerhalb des High-End-Segments zu lesen :)

Was ich noch ganz spannend finden würde, wäre ein kleiner Eindruck der "gefühlten" Geschwindigkeit, sprich allgemeiner Eindruck auf dem Desktop, Reaktionsfreudigkeit ggü. normalen Desktop-CPUs, bzw. schon zwischen dem Silvermont- und Airmont-SOC (+ Kabini SOC). Das ist ein Punkt den irgendwie alle Reviewer der großen Seiten bei solchen Low-Power-CPUs kollektiv vergessen haben :(

Hatte hier nämlich selber mal nen Celeron N2930 als Desktop-Ersatz im Einsatz, aber Arbeiten machte damit irgendwie keinen Spaß. Windows-GUI im Idle schon nicht wirklich flüssig und sobald mal GPU-Last anlag (z.B. PoE oder STO im Fenster), ruckelte quasi alles auf dem Desktop und die I/O-Leistung war gleich mit im Keller :ugly:. Headless unter Unix als Server macht der SOC aber tierisch Bock.

Wär schon ganz interessant ob das mit Airmont immer noch so ist, bzw. Kabini diese "Probleme" auch hat. Mag ja auch vielleicht an der recht niedrigen TDP liegen, sind ja auch eigentlich "nur" Mobil-SOCs die Zweckentfremdet werden ;)

mfg
 
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Es freut mich sehr, dass der Test gut ankommt und danke allen Lesern.

Wenn sich noch jemand erinnert, so gab es eine Zeit, in der effiziente Prozessoren von VIA angeboten wurden, angefangen mit C3 und Eden. Im Jahr 2003 habe ich mir ein VIA Epia-M Board gekauft, eins der ersten hochintegrierten Mini-ITX Boards und dieses hatte eine integrierte Grafikeinheit von S3 verbaut. Es war sogar aus damaliger Sicht eher schwach, aber die Idee und das Prinzip fand ich schon damals interessant. Ob VIA heute noch solche Consumer-Boards führt oder ob man sich ganz auf den Embedded-Sektor konzentriert, weiß ich gar nicht, aber zumindest ist die Auswahl gute 10 Jahre später stark gewachsen.

Den Hinweis auf die NUCs o.Ä. finde ich sehr gut. So bietet etwa Gigabyte ein Brix-System mit dem J1900 an, preislich ab 139 Euro oder von Asrock ein Beebox-System mit dem N3150 ab 182,90 Euro. Hier fehlt dann lediglich noch Arbeitsspeicher und Festplatte. Dies dürfte dann z.B. Interessenten mit einem gewissen Respekt vor dem Zusammenbau mit Komponenten sehr ansprechen.
Für meine Vergleiche wollte ich allerdings so wenig Variablen wie möglich im Testaufbau, so dass ich mich gegen die kleinen Barebones entschieden habe.

Und Danke Gorkon für die Frage. Bezüglich der allgemeinen Usability konnte ich deinen Eindruck zum N2930 nicht unbedingt bestätigen, wobei N2930 und J1900 ja aus der gleichen Familie stammen. Ich habe mich bei den Benchmarks natürlich bemüht, möglichst optimale Bedingungen zu schaffen und so wenig wie möglich gleichzeitig zu machen. Aber da im Hintergrund ständig HWMonitor, Fraps und Co liefen und ich auch regelmäßig zwischen Benchmarks/Spielen und Chrome, Explorer und Excel gewechselt bin, habe ich dabei keine solch dramatischen Einbrüche wie du erlebt. Vom Gefühl her ließ es sich mit dem N3150 allerdings flotter arbeiten - auch wenn CPU-betonte Benchmarks ein anderes Bild vermitteln. Grundsätzlich spreche ich aber beiden die Fähigkeit zum flüssigen Arbeiten zu.
Da der Vergleich mit dem A4-5000 noch im Entstehungsprozess ist, kann ich hier aber gern einmal besonders darauf achten, bzw. ab welcher Belastung es dann kritisch wird.

Grüße!
 
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Hallo zusammen! Vielen lieben Dank für den Zuspruch, das freut mich wirklich sehr!

Edit: Ich sehe gerade, es wurde sogar auf die Frontpage verlinkt - herzlichen Dank an das PCGH-Team

Bezüglich dem F@H muss ich leider zugeben, dass ich da relativ unbedarft bin. Ich habe jetzt gerade mal aus Spaß den A4-5000 verwendet und den aktuellen Folding-Client gedownloadet.
Der Client behauptet dabei folgendes:

CPU+Radeon 8330 (also nur A4-5000 mit seiner iGPU) = 3092 PPD bei 27 Watt mit dem Enermax 80Plus Gold Netzteil. Ich weiß nicht, welche Bedeutung die FahCores dabei haben, jedoch verwendet die CPU-Berechnung den FahCore 0xa4 und die GPU den FahCore 0x17.

Ich habe den A4-5000 dann mit zwei dedizierten GPUs kombiniert, einer GTX 750Ti und einer GTX 970. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der auf dem QC5000-ITX/PH verbaute PCIe 2.0-Slot zwar physisch ein PEG/x16-Slot ist, jedoch nur mit vier Lanes elektrisch angebunden wird. Noch etwas drastischer betrifft es die beiden Intel Produkte, die zwar ebenfalls über einen physischen x16-Slot verfügen, selbiger jedoch nur x1 angebunden ist. Mit der Verwendung der beiden Grafikkarten sinkt die PPD-Summe jedoch stark. Die GTX 750Ti kommt auf 195 PPD und die GTX 970 auf 392 PPD. Die beiden verwenden den FahCore 0x18 und das Gesamtsystem hat dabei einen Verbrauch von rund 66 Watt. Ich hoffe, das hilft schon einmal etwas.

Edit2: Ich habe gerade gemerkt, dass die anfänglich "estimated PPD" nicht fix sind und daher sind die genannten Werte falsch. Ich versuche es bald nachzureichen.

Und auch Danke für das weitere Interesse! Ein Vergleich mit einem AM1-Kabini würde mich selbst auch sehr interessieren. Für den, bzw. die aktuellen Vergleich(e) habe ich jedoch besonders Rücksicht auf die TDP genommen und mich daher für den 15 Watt Kabini entschieden. Aber ich werde mal versuchen, einen aufzutreiben. Gleiches gilt auch für den Celeron-G, der mit 54 Watt TDP (35 Watt TDP im T-Modell) geführt wird. Falls jedoch tatsächlich Interesse besteht, dann hätte ich zumindest ein Sockel 1150 Board hier. Ich könnte den 35Watt Celeron dann z.B mit meinem i3-4350T vergleichen, wobei hier natürlich ein größeres Preismissverhältnis liegt. Könnte aber trotzdem interessant sein, um zu schauen, ob der i3 diese Preisdifferenz auch wert ist. Oder einen großen Kreuzvergleich für Frames/Punkte pro Watt und Megaherz, um den Effizienz und Preis/Leistungs-Sieger zu finden.

Vielen Dank für die Mühe Daumen hoch
 
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Danke für deinen Beitrag.

Der Artikel will - oder soll zumindest - nicht behaupten, dass die beiden Boards die einzig denkbare Lösung im Preisbereich von 100 Euro sind. Im Gegenteil soll der Artikel einen Vergleich der beiden aktuellsten Intel SoCs darstellen, dabei Leistung und Verbrauch skizzieren und kommt am Ende zu dem abschließenden Ergebnis, dass sie sich durchaus als Ersatz für teurere Systeme anbieten können und dann im Bereich von 100 Euro lägen. Es gibt diverse Lösungen, die zwischen den genannten Boards und zusammengestellten Einzelkomponenten liegen. Hierfür müsste nur zunächst das genaue Anforderungsprofil geklärt werden, denn vielleicht reicht dem einen Nutzer sogar ein Raspberry Pi?

Wenn ich mir allerdings hochintegrierte Mikroprozessoren betrachte, dann ist die Leistung immer im Verhältnis zum Verbrauch zu sehen. Einen Celeron-G hatten wir hier ja bereits in der Diskussion, nur der verbraucht im Betrieb ein Vielfaches an Strom im Vergleich zu den SoCs.

Vielleicht magst du bei Zeit und Lust auch näher erklären, was du dir unter "moderner Haswell Technik" vorstellst oder versprichst, denn was die Modernität anbelangt, ist Braswell die modernere Architektur. Der Haswell-Celeron ist im Verhältnis zu den Core-i-Brüdern in Grafik und Speichercontroller beschnitten (Haswell-Celeron: 64-bit dual DDR3-1333 vs. 64-bit dual DDR-1600 beim Braswell-Celeron, Haswell-Celeron: Grafik ist Gen 7.5 vs Gen 8 beim Braswell-Celeron usw.).
 
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Cooler Artikel!

Könntest du vielleicht mal n Foto von diesem Pico Netzteil machen? Wie steckt das in der Steckdose? Brauche ich da noch was zusätzliches ?
 
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Dankeschön, der zweite Teil ist schon in Bearbeitung.

Ein paar Schnappschüsse vom PicoPSU habe ich schon und du musst einmal schauen, ob dir diese bereits genügen. Andernfalls mache ich natürlich gern weitere Bilder.

Im Gegensatz zu "normalen" Wechselstrom-PC-Netzteilen (ATX, ATX Large, SFX, TFX usw.), handelt es sich bei dem PicoPSU um einen Strom- und Gleichspannungswandler, der durch eine externe 12 Volt Spannung versorgt wird. Die Wandlung von 240 Volt auf 12 Volt erfolgt somit, im Gegensatz zu den normalen PC-Netzteilen, nicht intern. Das PicoPSU besitzt eine 2,5mm Hochstecker-Buchse für die 12 Volt Versorgung; hieran wird dann ein externes Schaltnetzteil angeschlossen. Diese Kombination eignet sich dann besonders für kleine Gehäuse, da die Wärmequelle "Netzteil" nach außen verlagert wird.

Die Qualität des Schaltnetzteils entscheidet über Effizienz und die maximal verfügbare Dauer-Leistung. Ich habe mich für ein Schaltnetzteil von der Firma Leicke entschieden.

Grüße

IMG_2926.jpg IMG_2928.jpg IMG_2931.jpg IMG_2940.jpg

EDIT:
Noch als Bemerkung, beim PicoPSU handelt es sich um das "PicoPSU-90" der Firma Mini-Box und beim Schaltnetzteil um das Leicke "NT33402" 90 Watt Netzteil. Preislich liegen diese bei ungefähr 33 Euro fürs PicoPSU + 25 Euro für das Schaltnetzteil. Das PicoPSU-90 besitzt eine Wanderplatine auf einem 20er-ATX-Stecker, den 12 Volt Eingang mit Hohlsteckerbuchse, sowie als Ausgänge für das Mainboard und Laufwerke einen vierpoligen 12 Volt Stecker und je einen Molex und SATA-Stromstecker. Ab dem PicoPSU-150 ist meines Wissens nach ein Anschluss für zwei Weitere Molex/SATA-Stromstecker vorhanden. Ansonsten gibt es Y-Adapter.
 
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Aha, cool. Danke! :)
 
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