Ich weiß nicht, was du gegen Linux hast, ich verwende es seit Jahren und es lief immer stabiler als Windows. Zumal es mit BRFS ja jetzt auch ein neues Dateisystem gibt. Win10 nutzt weiterhin NTFS, ReFS war ja schon für Win8 angekündigt worden..
Der größte Vorteil von Linux: Updates ohne hunderte Neustarts und regelmäßig aktualisierte ISOs.
Was ich gegen oder nicht gegen Linux hab, sollte eigentlich aus meinem Post hervorgegangen sein. Oder denkst Du ich versuche Monate lang dutzende Steamspiele unter Linux zum laufen zu bewegen, weil ich etwas gegen Linux hab generell?! Wofür? Ist mein Leben so langweilig? Wohl kaum.
BTRFS gibt es nicht erst seit jetzt! Ich teste das schon seit Release vor 5 Jahren. Nur weil es jetzt zum Standart FS wurde, bedeutet das noch lange nicht, das es mehr Vorteile als Nachteile bringt. Allein das mit BTRFS es oft vorkommt, das Deine fast leere Festplatte als Randvoll angezeigt wird.... ist eigentlich ein Unding. Die Performance ist auch übel. Vorallem auf CPU schwachen Systemen dank "kompression". Ich weiß, das Featureset ließt sich wie der heilige Gral, mit 3 hübschen Titten dran. Aber leider sehe ich auch trotz des aktuellen Milestones noch immer nichts, womit der User keine Probleme hätte.
NTFS ist nach wie vor legitim als FS für ein System! Zumal man ja man wenn man einen Dateiintegritätsimpact befürchtet, man sowieso noch ECC Ram hat besitzt und bei Kopiervorgängen Prüfsummen berechnen lässt und die Datei ja auch frisch geschrieben ist. Akuell gibt es als Systemplatten sowieso nur noch SSDs die Integritätschecks durchführen. Daher ist NTFS tollerabel, als Systemlaufwerk. Für was andere war es nie konzipiert! Und jetzt kommt....
ReFS ins Spiel. Das es übrigen seit W8 schon gab und nicht erst angekündigt wurde, wie Du sagst. ReFS gibt es auch auf Server 2012 R2 - was für ein NAS viel wichtiger ist. ReFS ist die Erkenntis der Fachwelt und von Microsoft das Daten auf magnetischen Datenträgern buchstäblich "Verrotten". Das ist die sog. "Data retention time". Außer Wester Digital gibt das sichererweise lieber kein Hersteller an. Aber WD sagt 6 Monate, bevor der Datenverfall anfängt und Dateien unlesbare Fehler bzw. Stellen bekommen. Technisch nimmt die magnetische Integrität ab. Das magnetsich polarisierte Feld kollabiert in unlogische Stukturen. Einfach durch die Zeit, das Erdmagnetfeld usw.
ReFS prüft diesen Verfall regelmäßig und kann auch leichte Fehler bebeben. Wirklich Neuschreiben kann es aber fehlerhafte Dateien nicht, weil ReFS ja auch nicht weiß, wie diese "verfallene" Datei wieder aussehen soll. Daher braucht es ZWINGEND ein RAID1/5 oder 6 in Kombination mit ReFS als "Referenz". D.h. das RAID bevorratet druch seine Redundanz stets eine fehlerfreie intakte und integere Dateiversion einer fehlerhaften Datei die von ReFS erkannt wird. Damit erst kann erstmals zuverlässig und integer Dateien am integeren Leben erhalten werden, Repariert werden und halbwegs seriöse Langzeitarchivierung (wobei Landzeit bei 6 Monaten ja witzigerweise anfängt!) betrieben werden.
Was bisher die Leute mit ihren einzelnen NTFS oder FAT32 USB Festplatten vom Mediamarkt tun, ist reine Datenvernichtung betrieben. Kinderbilder, Urlaubsbilder, alles was ausgerechnet am meisten immateriellen Wert für einen besitzt, stirbt unweigerlich vor sich hin. Schon mal graue Blöcke oder nicht oder teillesbare Bilder gesehen? Wenn ja, dann willst ihr ja jetzt bescheid woran es liegt.
Ich hoffe ich konnte jemand hiermit in Zukunft seine Daten und schönsten Erinnerungen retten.