Quadro M6000: Nvidias GM200-Vollausbau als Profi-Äquivalent der GTX Titan X

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Etwas später als die Geforce GTX Titan X stellt Nvidia die entsprechende Quadro-Schwester vor. Die M6000 entspricht von der Hardware ziemlich genau der Titan X, setzt also auf eine volle GM200-GPU mit 12 GiByte VRAM. Ebenfalls eins zu eins übernommen wird die Kühllösung, bloß in einer anderen Farbgebung.

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AW: Quadro M6000: Nvidias GM200-Vollausbau als Profi-Äquivalent der GTX Titan X

Was nützt einem denn eine Quadro auf GM200 Basis, wo man praktisch keine DP-Leistung hat?! Dann kann man ja auch gleich die wahrscheinlich deutlich "günstigere" und höher getaktete TitanX nehmen.
 
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Wenn die Quadro die DP-Einheiten wieder mitbringt frage ich mich wie groß der Chip sein soll. Die Titan X ist ja schon "fast" ohne DP-Einheiten 601 mm² groß :ugly:
Oder ist das eine Quadro mit genau so wenig DP-Einheiten?
 
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Ist der gleiche Chip, also fast nur SP-Leistung +1/32 DP.
Daher eigentlich sinnlos, wer DP braucht muss eine keplerbasierte Karte nehmen.

Damit hätte die Quadro doch eigentlich keine Existenzberechtigung mehr? :what:
Keine DP-Leistung, genau so viel Speicher (Was ja eigentlich die einzigen Existenzgründe für Quadros sind) und auch noch (höchstwahrscheinlich) teurer, also wozu dann überhaupt noch bringen? :huh:
(Die FirePro W9100/S9150 bieten ja ca. jeweils 2.5 TFLOPS DP-Leistung bei höherem (W9100) bzw. niedrigerem (S9150) Verbrauch. Also mir erschließt sich der Sinn der Quadro M6000 nicht :ugly:)
 
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AW: Quadro M6000: Nvidias GM200-Vollausbau als Profi-Äquivalent der GTX Titan X

Nicht ganz: Die DP-Leistung bleibt der Kepler vorenthalten, allerdings arbeiten die zertifizierten Treiber für AutoCAD etc. nicht mit der Titan, sondern nur mit der Quadro. Wenn dir bei einem Projekt falsch berechnete Werte aufgrund eines nicht-zertifizierten Treibers nachgewiesen werden, dann kram schon mal lieber deinen Lebenslauf raus .. ;) Zum Beispiel. Einfaches Umflashen funktioniert mWn auch nicht mehr, da wurde eine Hardware-Sperre eingebaut.


Grüße
 
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Für DP Leistung gibt es die Tesla Reihe von Nvidia. Quadro Karten setzt man in der Regel bei CAD, Multimedia und Entertainment Engineering ein. Ein wenig sollte man da schon auf das Einsatzgebiet achten.
 
AW: Quadro M6000: Nvidias GM200-Vollausbau als Profi-Äquivalent der GTX Titan X

Für DP Leistung gibt es die Tesla Reihe von Nvidia. Quadro Karten setzt man in der Regel bei CAD, Multimedia und Entertainment Engineering ein. Ein wenig sollte man da schon auf das Einsatzgebiet achten.
Iich meine auch gelesen zu haben, dass Nvidia genau wegen der DP-Problematik keine Teslas auf Maxwell-Basis herausbringen wird. Erst mit Pascal soll dann auch bei den Teslas eine neue Architektur kommen.
 
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Völlig richtig, dafür hat NV auch den GK210.

Mir ging es eher um die Aussage "Quadro ohne DP Leistung haben keine Berechtigung".
 
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[…], dass Nvidia genau wegen der DP-Problematik keine Teslas auf Maxwell-Basis herausbringen wird.
Es ist keine „Problematik“, sondern eine Designentscheidung – ob man die nun gut findet respektive nachvollziehen kann oder nicht. Erinnert sich hier noch jemand an das Community-Gemaule bei Fermi? „Die hätten mal lieber ordentliche Gaming Performance abliefern sollen, den GPGPU-Sch... braucht doch keiner“. Maxwell ist der lebende Beweis dafür, dass man es nie allen Rechtmachen kann.
 
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Was bringt dieses SP und DP eigentlich? Alle sprechen davon aber erklärt wirds nirgends so richtig. :ka:

Mich interessiert jedenfalls nur die Gaming Leistung.
 
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Das war jetzt auch gar nicht als generelles Problem gemeint (war doof formuliert). Wenn ich jetzt an unsere Cluster denke, auf denen alle möglichen Anwendungen laufen, dann wäre die Einschränkung "nur SP weil DP zu langsam" wirklich ein Problem. Das würde im Prinzip die Nutzungsmöglichkeiten für die Benutzer unnötig einschränken. Wenn man hingegen nur SP benötigt, kann man ja durchaus eine aktuelle Maxwell-Quadro nehmen.

Was bringt dieses SP und DP eigentlich? Alle sprechen davon aber erklärt wirds nirgends so richtig.
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Single Precision (32-Bit Fließkomma) gegen Double Precision (64-Bit Fließkomma). Das spielt eigentlich nur beim GPU Computing eine Rolle.
 
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Ja, man sollte das kaufen, was man auch braucht. Wer nur DP-Matrixmultiplikationen mit großen Matrizen benötigt, der ist bei einer Fire Pro W9100 wohl am besten aufgehoben, hohe SP-Leistung gibt's mit der TitanX/Quadro M6000 usw usf.

Die eierlegende Wollmilchsau ist schon zum dritten Mal gescheitert und Nvidia hat (wirtschaftlich) seine Leere draus gezogen.
 
AW: Quadro M6000: Nvidias GM200-Vollausbau als Profi-Äquivalent der GTX Titan X

Was bringt dieses SP und DP eigentlich? Alle sprechen davon aber erklärt wirds nirgends so richtig. :ka:

Mich interessiert jedenfalls nur die Gaming Leistung.
Die Precision oder Genauigkeit spielt bei numerischen Berechnungen eine Rolle. Deep Learning ist beispielsweise ziemlich unempfindlich gegenüber Berechnungen in FP16, wie gestern der Google-Mann in seiner Keynote erzählte. Für solche Anwendungsfälle ist dann Titan X beziehungsweise M6000 ausreichend. Double Precision von Kepler kommt noch bei vielen Special-Effects-Studios und physikalischen Simulationen zur Anwendung. Deswegen ist Pascal mit Mixed Precision eine spannende Sache, weil der Chip beide Zielgruppen UND auch Spieler anspricht, deren Spiele eher selten mit Double Precision rechnen.
 
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