Wie PCGH zu Millionen kommt: Die wunderbare Welt des Spams - Ein Kommentar von Stephan Wilke

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In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Dieses Mal schreibt Stephan Wilke über die besten Spam-Kuriositäten, die PC Games Hardware in den vergangenen Jahren erhalten hat.

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Ja so etwas kommt bei mir bisweilen auch an:
Ich empfange eine Summe Geld von dem Unternehmen, in dem ich arbeite. Meine Vergütung beträgt 18 Prozent von dem auf meinem Konto eingetroffenen Geld! Danach soll ich einem Vertreter des Unternehmens 82% von der Summe der Überweisung,, die auf meinem Konto angekommen ist, übergeben. Für jedes Projekt beträgt meine Kommission von 270 bis 1.260 EUR.
Da ich mir den Hut mit dem Kran aufsetze und auch regelmäßig versuche Katzengold bei meiner Bank einzulagern ( verzinst natürlich ), glaube ich denen aufs Wort das Geld im WWW mehr als Massenhaft rumliegt zum einsacken.
Die Kehrseite sind die Anwälte, Gerichte und unbezahlte Rechnungen die mir das virtuelle Geld wieder aus der Tasche ziehen. Ja ich bin ein schlimmer Finger muss ich gestehen und öffne sofort jeden Anhang um danach gleich die virtuelle Rechnung zu begleichen.

Wohl dem der weiß wie man sich mit den Sachen I Net verhält denn der schöne Schein ist leider zu 100% ein Sündenpfuhl
 
Mit Blick auf die scheinbare PCGH-Reputation in Sachen internationaler Fracht/Transaktionsgeschäfte in der Hindukusch-Region (anders lässt sich das euch entgegengebrachte Vertrauen des genannten Leutnants ja nicht erklären :D) wäre ich als PCGH-Redaktion aber nachträglich doch sehr entäuscht, dass sich unser ehemaliger Entwicklungsminister Herr Niebel mit der Verbringung seiner geliebten Perser in die Heimat nicht an die Experten schlechthin auf diesem Gebiet gewandt hat. :nene:
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Aber naja vielleicht war ihm auch bewußt, dass ihr Jungs aus Fürth in einer ganz anderen Liga spielt.. ein paar Tausend Euronen sind gegenüber rund 3,8 Mio Dollar ja schließlich nur Peanuts. :lol:
 
Die Anfrage von Olga nach Kohleöfen für Russlands kalten Winter hatte ja auch etwas Spezielles.
Es ist schon über zehn Jahre her aber der General aus dem Kongo, der das Vermögen seines ehemaligen Vorgesetzten mit Hilfe seines Anwalts und mir aus dem Land schaffen wollte, war doch ein lieber Kerl. Immerhin hat er täglich auf meine Gegenfragen geantwortet, die sich teils auf die gefälschten Ausweise bezogen, wie mein Anwalt mit seinem in Kontakt treten kann usw... lol. Als ich um die Adresse bat, da ich sofort selber bei ihm vorbeikommen wollte, um von dem Geld eine riesen Party im afrikanischen Stil zu veranstalten forderte meine Kreativität. Als es mir zu blöd wurde habe ich ihm mitgeteilt, dass ich Staatsanwalt bin und meine Gerichts-Adresse für weiteren Postverkehr gab, war plötzlich Ruhe. Ich weiß wirklich nicht warum. Wir haben uns doch so gut verstanden!
Eine meiner echteren Adressen wurde brav zum Registrieren einer Domain verwendet...schwupps kamen die Liebesbekundungen, Sextoy-Angebote, Kreditkarten-, Paypal- und Postbox-Stammdatenaktualisierungsaufrufe herein. :) Gelesen habe ich diese Mails nie aber ich weiß wo du wohnst und wann du wo Urlaub machst. Falls im Westen Hamburgs plötzlich ein Haus im Gewerbegebiet abbrennt, dann war ich es jedenfalls nicht. :P

Eigene Mailserver sind ja schnell per IP-Bereichsblock gesäubert, mit fakemails wird es schon schwieriger. lol Zufällig gestern kam die erste Spammail bei einer meiner Adressen herein, die seit sehr vielen Jahren aktiv und spamfrei ist. Auf welcher allseits bekannten Webseite ich drei Tage vorher aktiv war, verschweige ich jetzt mal aus Kulanz. Jedenfalls wird sich mein kenianischer Anwalt dort alsbald melden. Früher war es Sport Pron- und Spamserver abzuschießen aber man wird ja älter und will sein Karma nicht total zerbasteln. Außerdem schaffen es diese Deppen sich permanent selber ins Knie zu schießen. Gruß nach Leipzig (in den Knast). :D
 
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:lol: Echt super geschrieben Stephan. :daumen:

Der Hähnchenbrater. Die Grabkerzen Maschine! :lol: Bitte ein Special nächsten Monat: "Der ultimative Grabkerzen Maschinen Vergleichstest"
 
Ich war amüsiert. Danke für diesen Artikel.

Da kann ich leider nicht mithalten, hatte ich doch bislang nur eine Mail erhalten, derzufolge ich doch bitte meine Autoreifen bezahlen solle.
Allerdings war ich damals 16 Jahre alt, hatte noch keinen Führerschein und erst recht kein Auto.
 
Köstlich geschmunzelt, danke Stephan!
Weiß zwar schon um dieses Thema, hab aber selbst keinerlei Spammails. Seh' so etwas ab und an bei einigen Firmen bzw. Kunden, zur Interpretation fehlt dann zum Eine die Zeit, zum Anderen sind es immer noch eMails von Fremden ... kann man nicht so genau hinschauen.
 
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