360 Hz Monitore: Erkennen PCGH-Redakteure den Unterschied?

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Wow, ein wirklich aufschlußreicher Test (zumal hier Experten "live"am Monitor saßen, die das beruflich machen)! Ich hatte mich mit einer ansatzweise ähnlichen Thematik vor etwa 5 Jahren beschäftigen müssen, als ich auf UWQHD umgestiegen bin. Klar, 240 und 360 FPS waren damals kein Thema, nur fand ich es merkwürdig, wie man da überhaupt einen Unterschied jenseits der in der Schule immer wieder angeführten Grenze von 24 FPS im Auge erkennen kann.
Da ich allerdings jahrelang kaum noch gedaddelt hatte, meinte mein Sohn, ich solle mal in die Monitorabteilung eines Elektroladens gehen und dort dasselbe Spiel mit 60 und 120Hz parallel betrachten. Und tatsächlich, der Unterschied war selbst für mich sichtbar.
Das führte dann zu einem Monitor mit 100Hz ... der Rest war mir einfach zu teuer ...
Der aktuelle hat jetzt 144Hz, aber ich habe doch das Gefühl, daß ich das nicht wirklich erkennen kann ... wahrscheinlich, weil meine GPU bei max. 70-80FPS sowieso aufgibt :(.
-> Für mich als Fazit: Man muß schon sehr überflüssiges Budget haben, wenn man deutlich über 120Hz für erforderlich hält ...
 
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Solange die Leute es kaufen, weil sie sich einbilden da etwas sehen zu wollen ist doch alles in Butter.

"Falls Dir der geröstete Panda nicht schmeckt, lass liegen."
 
Bei OLED würde ich 360Hz ja noch verstehen, aber bei einem LCD? Da verschwimmt doch selbst der Ufotest bei dem besten 240Hz Panel zu Matsch, während es bei OLED selbst mit 120Hz knackig scharf bleibt. Was sollen da 360Hz bewirken? Die Flüssigkristalle kommen da doch niemals hinterher.

Edit: Mal sehen ob das Video meine Meinung ändert.

Edit 2: Bin überrscht wie gut da doch geraten wurde. An sich sehe ich es nicht anders und finde mehr Hz immer besser, aber für den größten Nutzen sollte die Technologie vom Panel nicht limitieren, daher über 240Hz würde ich wohl nur mit OLED wählen, sofern es zu einem bezahlbaren Preis kaufbar ist oder bis dahin verzichten. Ob man es braucht liegt wie immer an jedem selbst. Mein nächster Monitor hat sogar "nur" 165Hz.
 
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Wow, ein wirklich aufschlußreicher Test (zumal hier Experten "live"am Monitor saßen, die das beruflich machen)! Ich hatte mich mit einer ansatzweise ähnlichen Thematik vor etwa 5 Jahren beschäftigen müssen, als ich auf UWQHD umgestiegen bin. Klar, 240 und 360 FPS waren damals kein Thema, nur fand ich es merkwürdig, wie man da überhaupt einen Unterschied jenseits der in der Schule immer wieder angeführten Grenze von 24 FPS im Auge erkennen kann.
Da ich allerdings jahrelang kaum noch gedaddelt hatte, meinte mein Sohn, ich solle mal in die Monitorabteilung eines Elektroladens gehen und dort dasselbe Spiel mit 60 und 120Hz parallel betrachten. Und tatsächlich, der Unterschied war selbst für mich sichtbar.
Das führte dann zu einem Monitor mit 100Hz ... der Rest war mir einfach zu teuer ...
Der aktuelle hat jetzt 144Hz, aber ich habe doch das Gefühl, daß ich das nicht wirklich erkennen kann ... wahrscheinlich, weil meine GPU bei max. 70-80FPS sowieso aufgibt :(.
-> Für mich als Fazit: Man muß schon sehr überflüssiges Budget haben, wenn man deutlich über 120Hz für erforderlich hält ...
Das mit den 24 FPS ist Käse. Das Auge, bzw. Hirn kann deutlich mehr Bilder verarbeiten.
 
Mir geht es ähnlich in meiner visuellen Wahrnehmung, allerdings bin ich definitiv nicht im E-Sports Bereich unterwegs, jene haben evtl. einen anderen Zugang.
Spiele primär auf 4 k und aktuell mit einem 31,5" 60 Hz Teil.
Der Unterschied zw. 60 und 120 Hz nehme ich noch deutlich wahr, wäre also ein Kaufargument.
Darüber hinaus (mir mal bis 240 Hz Teile intensiv angeschaut) kann ich beim besten Willen keinen Unterschied registrieren.
 
Mal wieder das übliche, so viel Hertz und fps braucht doch keiner.
Es soll halt Leute geben, die kompetetiv spielen und das mit 200Hz/fps+, weil es einfach den Lag nochmals verringert.
Gab es schon vor längerer Zeit Videos von zb LTT zu dem Thema.
Aber die Diskussion gab es schon damals bei 60 vs 120Hz.
 
Das mit den 24 FPS ist Käse. Das Auge, bzw. Hirn kann deutlich mehr Bilder verarbeiten.
Na ja, das höre ich jetzt seit den auslaufenden 80ern, als es uncool wurde, den Farbfernseher statt eines Monitors am ATARI zu nutzen ... nur, was munkelt man da den heute, einigermaßen abgesichert, 60Hz/FPS ...???
 
Na ja, das höre ich jetzt seit den auslaufenden 80ern, als es uncool wurde, den Farbfernseher statt eines Monitors am ATARI zu nutzen ... nur, was munkelt man da den heute, einigermaßen abgesichert, 60Hz/FPS ...???
Mehr ist besser, ich persönlich sehe aber schon keinen Unterschied mehr zw. 144 und 165 Hz. Aber zwischen 60 und 144 Hz sieht man sogar einen deutlichen Unterschied beim scrollen durch Word oder den Browser.
Trainierte und jüngere Augen sehen da evtl. Noch was.
 
Zusammenfassung des Videos: 60 -> 144 hz lohnt sich immer! Ob man dann auch noch 240hz oder gar 360hz braucht ist eine persönliche Geschichte.

60hz = 17ms
144hz = 7ms
240hz = 4,2ms
360hz = 2,8ms

Darum merkt man auch den Unterschied zwischen 60 und 144hz so stark. Das sind einfach mal 10ms weniger! Zwischen 144hz und 240hz sind es dann gerade mal noch 2,8ms weniger und beim letzten Vergleich nur noch winzige 1,4ms weniger.

Ich spiele Valorant mit 360hz und merke einen deutlichen Unterschied zu meinem alten 144hz Monitor. Von 240hz wäre ich aber wohl nicht gewechselt.

edit: Interessant wären noch die Einstellungen bei dem Test gewesen.

ich persönlich sehe aber schon keinen Unterschied mehr zw. 144 und 165 Hz.

Sind ja auch nur 21Hz mehr... klar das man da keinen großen Unterschied mit bloßem Auge erkennen kann.
 
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Mal wieder das übliche, so viel Hertz und fps braucht doch keiner.
Es soll halt Leute geben, die kompetetiv spielen und das mit 200Hz/fps+, weil es einfach den Lag nochmals verringert.
Es gibt auch Leute wie mich, die sehr an einem flüssigen Bild interessiert sind. Ich habe den Unterschied zwischen 144 Hz (alter Monitor) und 240 Hz (neuer Monitor) deutlich erkennen und sogar durch einen geringeren Input Lag sprüen können. Sogar @PCGH_Raff hat inzwischen erkannt, dass 60 Hz nicht das Gelbe vom Ei sind ^^
 
Wer weiß, worauf er zu achten hat, der merkt das recht schnell. Am besten kann man das erkennen, wenn sich ein Text von oben nach unten bewegt, oder umgekehrt. Wenn man ein paar Blätter Papier zu zusammenklebt und mittels zweier Umlenkrollen quasi Endlos scrollen kann, dann wirkt es (bei kontinuierlichem Licht) absolut scharf, wenn man die Bewegung kompensieren und dem Blatt folgen kann. Auf dem Monitor ist es hingegen unscharf, das bessert sich bei höheren Frequenzen.

Erst bei Frequenzen von über 1000Hz ist die Grenze erreicht, bei der es keinen Unterschied gibt.

(...) wie man da überhaupt einen Unterschied jenseits der in der Schule immer wieder angeführten Grenze von 24 FPS im Auge erkennen kann.

Das hat historische Gründe. Schon damals (also vor weit über 100 Jahren) wußte man, dass diese angebliche 24FPS Grenze Quatsch ist. Das Problem war, dass Film einerseits extrem teuer war und sich die Aufnahmezeit entsprechend reduziert hat. Also mußte ein Kompromiss gefunden werden. Unter 12 FPS durchschaut das Gehirn den Trick und zerlegt den Film in seine Einzelbilder, mit allen Problemen. Ab 12 FPS ist dann eine durchgängige Bewegung zu erkennen (Zitat des Cyrix CEO "jede 686+ CPU kann Quake mit flüssigen 13FPS darstellen"), es ist also die Untergrenze. In der Anfangszeit wurde mit diversen Raten, wie 6, 8, 12, 18, 24, 30 FPS und allem, was dazwischen sowie auch darüber war, gedreht. War man knapp bei Kasse, dann hat man einfach die Geschwindigkeit von Kamera und Projektor runtergedreht und ordentlich Geld gespart. Wollte man eine richtig gute Aufnahme, dann hat man einfach die Sache beschleunigt, was teuer war. Irgendwann setzten sich dann 24FPS als bester Kompromiss durch. Das ganze wurde dann doppelt beleuchtet, womit man bei effektiv 48Hz landete.

Später gab es immer wieder Versuche, für hochwertige Produktionen auf 48 FPS umzustellen. Doppelt beleuchtet wäre man dann bei 96Hz gelandet. Konnte sich nur nie durchsetzen.

Heute sind wir im digitalen Zeitalter angelangt und das Thema ist nicht mehr so wichtig. Eine doppelte Bildrate geht nicht mit doppeltem Speicherbedarf einher, Kompression sei Dank.
 
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Erst bei Frequenzen von über 1000Hz ist die Grenze erreicht, bei der es keinen Unterschied gibt.
Die Industrie sieht das jetzt schon anders ?

Vielleicht gibt es in Zukunft gar keine Einzelbilder mehr, sondern es wird jedes Pixel einzeln geändert. Dann bräuchte es kein Wettrennen bei den Hz mehr. Sozusagen pixelgenaue berechnung in Echtzeit oder ähnliches.
 
-> Für mich als Fazit: Man muß schon sehr überflüssiges Budget haben, wenn man deutlich über 120Hz für erforderlich hält ...
Letztlich ist es sehr abhängig vom verwendeten Panel. Wie andere auch schon angemerkt haben, limitieren in machen Fällen die Pixelschaltzeiten. Z.B. kann ein OLED bei 120Hz viel schärfer als ein VA Panel mit 120Hz (oder mehr) sein.
 
165hz reichen mir. Hatte mal 240hz ausprobiert, sehe da den Unterschied aber nicht mehr. Auch nicht in CS etc. Mal abgesehen davon, dass sowieso kaum Spiele mit solchen FPS laufen.

60hz sollte man sich mMn. nicht mehr antun. :ugly: Auch wenn es damals sogar bis zur EAS in CSS gereicht hat, mit eben jenen 60hz. Das waren noch die Zeiten, bei denen viele noch an der Röhre saßen. Zumindest in den etwas höheren Spielklassen der ESL/ESEA etc.
 
Ich kann nur für mich sprechen, den ich merke keinen unterschied zwischen 120 HZ und 144HZ in kleinster Weise. Von 60 HZ aufwärts ist es aber bemerkbar, dort sehe ich schon einen unterschied.
 
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