Intel Skylake: Neuer Sockel, aber kein PCI Express 4.0?

Die Gerüchte, die von maximal einem Modul pro Kanal sprachen (hier sind wieder vier Slots bei zwei Kanälen genannt...) prophezeiten sogar 64 GB Module vom Start weg.

Das mag sein aber eher nicht für den Desktop Bereich. Abgesehen davon kann die Module wohl kein normaler User bezahlen.
Mir reicht es wenn es 16GB Riegel für einen annehmbaren Preis geben wird.
 
Warum soll PCI-E 4.0 ein Grund für ein neuesn Sockel sein? Verstehe ich nicht so ganz. PCI-E 2.0 war Sandy Bridge und PCI-E 3.0 Ivy Bridge und das auf einem Sockel.

Skylake hat laut der News kein PCIe 4.

Es gibt 775 Boards die haben DDR2 und DDR1 an Board und welche mit DDR2 und DDR3 genauso welche nur mit DDR3.

Mit DDR4 ändert sich aber mehr als beim Wechsel von DDR1 auf 2 und 2 auf 3 - die klassische Kanalaufteilung entfällt, jedes Modul wird einzeln angesteuert.

Aber AMD hat es gezeigt, dass man mit nur einem Sockel, über viele Jahre vieles abdecken kann.

Klar kann man dass - nur gibt es halt dann auch kaum Neuerungen - kein PCIe 3, kein intergrierter PCIe Controller usw. Das auch AMD nicht immer alles kompatibel machen kann sieht man ja daran wie schnell zB. der FM1 verschwand.


Und dann kommt ja noch dazu dass ein Aufrüsten von 1150 auf Skylake wohl sowiso wenig Sinn machen wird, da weiterhin nur max. 4 Kerne für den kleinen Sockel kommen. Für jene die sowiso alles neu kaufen ist der Sockel egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
FM1, FM2 und FM2+ unterscheiden sich auch nur minimal und jeder einzelne dieser Unterschiede hätte auch in einem Sockel kombiniert werden können und dürfte zur Einführung von FM1 absehbar gewesen sein. Ebenso wie bei 1156/1155 und 754/939/940 gilt hier also: Kompatibilität wäre technisch möglich gewesen, hatte aber offensichtlich eine Priorität von maximal null.

Und am Dual-Channel-Speicherinterface wird sich auch mit So1151 nichts ändern. Vielleicht werden ein-zwei andere Leitungen für die Ansteuerung/Überwachung der Module benötigt - aber das war bei DDR1/2/3&SDR auch nicht wirklich anders. Sowas könnte man, wenn überhaupt nötig, über wenige zusätzliche Kontakte lösen und wenigstens einseitige Kompatibilität (neue CPUs auf alten Boards - umgekehrt macht es ja auch wenig Sinn, da den alten CPUs der passende Controller fehlt) herstellen.
Aber auch hier gilt: Wieso sollte man? Wenn man nicht gerade hart um Marktanteile kämpft, ist der kleine Kreis potentieller Aufrüster unbedeutend. Erst recht da er gleichbedeutend mit einem Kreis potentieller Mainboard-Neukäufer ist.
 
Zurück