AW: Gigabyte zeigt Sockel-1150-Mainboards für Spieler, Übertakter und Normalanwender
Das werden bzw. machen andere genauso. Das ist ja das Dilemma. Die Mittelklasse hat einfach zu wenig Lanes um das so anzubinden dass es wirklich nutzbar ist.
Aber einbauen tut man es trotzdem.
Wie wäre es, wenn man stattdessen einmal nur das verbaut, wofür genug Lanes da sind, dass dann aber so anordnet, dass es auch wirklich nutzbar ist?
Ggf. könnte man -shocking- sogar darauf verzichten, weitere Lanes für irgendwelche nonsens-Controller zu opfern?
Z.B. sitzt auf nahezu jedem dieser Boards ein zusätzlicher PCIe-Controller. Wie viele Leute werden nun aber mehr als 6 SATA-Geräte mit >>100 MB/s nutzen? In dieser Preisklasse? Sehr, sehr wenige. Die meisten werden nicht einmal annähernd die 6 Pots des Chipsatzes ausnutzen und die wenigen, die es tun, werden den weiteren Controller dann für optische Laufwerke nutzen. Brauchen optische Laufwerke eine komplette PCIe-Lane? NEIN. Die sind mit einem PCI-Controller genauso zufrieden und zufällig gibt es auf dem Board PCI... Kann man übrigens auch gleich noch für zweite LAN-Ports nutzen, wie man sie ja auch ganz gerne verbaut. Denn wenn überhaupt jemand zwei LAN-Anschlüsse braucht, dann meistens einen für DSL und einen fürs Netzwerk. Bei DSL ist es aber kein Problem, wenn nicht ganz 100% GB-LAN zur Verfügung steht.
Man könnte sogar mal ein Desktopboard mit einem der Workstation-Chipsatz-Gegenstücke lancieren. Die dürfen ihren integrierten PCI-Controller nämlich noch nutzten - und schon haben wir eine dritte zusätzliche Lane freigemacht.
Durchbrennende Pins sind heut zu tage noch ne Sache?!
Nö. Aber irgendwas muss man auf High-End-Boards ja anders machen und zusätzliche Stromanschlüsse "für SLI-Betrieb" sind da gang und gäbe. Früher halt Molex, heute SATA.