Weder wird AMD den Server- noch den Desktop-Markt aufgeben und auch nicht x86 einstellen: Die PCGH-Redaktionskolumne

DDR4? Also wieder nen neuer Sockel? Wieviele Kunden möchte man sich durch diese Unklugen Schritte noch vergraulen?

Warum sollte es ein unkluger Schritt sein, alle 2 oder 3 Jahre einen neuen Sockel einzuführen?
Man könnte es genauso machen wie AM2+ auf AM3 und beide Speichercontroller verbauen und somit für den Kunden die geringsten Schwierigkeiten auszulösen.

PCIe 3.0 ist für die Meisten ohnehin erstmal wichtiger als DDR4, da AMD nichtmal die eigenen Grafikkarten ordentlich belifern kann.

Warum sollte das denn konkret wichtiger sein? Pci E 3.0 bringt aktuell noch gar nichts, nichtmal im High End Segment, DDR4 würde für die integrierten Grafikeinheiten ( bei einem hypotetischen FM2+ Sockel schon was bringen)

Ich glaub, wenn AMD jetzt den Sockel AM3+ aufgeben würde, also nach Vishera, könnte es denen schwer fallen den Steamroller an den Mann bzw. Kunden zu bringen. Die meisten Käufer der CPU-Sparte findet AMD doch unter den Bestandskunden, welche immer weiter aufrüsten. Hier wartet doch schon die Comunity mit Spannung auf Steamroller, nach der ersten deftigen Enttäuschung des seinerzeit so hoch gelobten Bulldozer, ja viele dürften doch nur aus dem Grund nach einem AM3+ Board gegriffen haben. Wenn es jetzt plötzlich heißt, Pech gehabt der Steamroller läuft nur mit einem neuen Board (eben wegen DDR4 und PCI3 mit neuem Controller) dürfte dies die Fangemeinde mächtig vor dem Kopf hauen.

Ihr dichtet euch schon wieder was zusammen.
Bulldozer ist auf dem Sockel gelaufen, sowie Piledriver und Piledriver 2.0.
Nach guten 2 Jahren einen Sockel zu wechseln ist völlig normal und wird i.d.R niemanden verärgern.

Wenn es jetzt plötzlich heißt, Pech gehabt

Wieso hat AMD den Nutzern Steamroller auf AM3+ versprochen?
 
Also ich möchte mich da GoldenMic anschließen.

Ich glaub, wenn AMD jetzt den Sockel AM3+ aufgeben würde, also nach Vishera, könnte es denen schwer fallen den Steamroller an den Mann bzw. Kunden zu bringen. Die meisten Käufer der CPU-Sparte findet AMD doch unter den Bestandskunden, welche immer weiter aufrüsten. Hier wartet doch schon die Comunity mit Spannung auf Steamroller, nach der ersten deftigen Enttäuschung des seinerzeit so hoch gelobten Bulldozer, ja viele dürften doch nur aus dem Grund nach einem AM3+ Board gegriffen haben. Wenn es jetzt plötzlich heißt, Pech gehabt der Steamroller läuft nur mit einem neuen Board (eben wegen DDR4 und PCI3 mit neuem Controller) dürfte dies die Fangemeinde mächtig vor dem Kopf hauen.

O.K. wenn denn der Steamroller eine Über CPU "wäre" und die Betonung liegt eben auf "Über CPU", dann könnte man vielleicht noch an ein weiteres Aufrüsten mit einem neuen Board nachdenken (Board, CPU, DDR4-Speicher), aber der Knackpunkt für eine derartige Ausgabe ist halt, dass Intel da mit seiner dann auch neuen Haswell CPU dagegen steht, womit dann ausschließlich die Frage nach dem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis wieder im Raume steht.

[...]

Hinsichtlich den APU's (Trinity) wäre eine Umstellung auf DDR4 sicherlich ein Fortschritt. Denn die APU scheint ja von schnellerem RAM extrem zu profitieren, was diverse Tests ja bereits beim Lliano bestätigt haben. Je schneller die Speicheranbindung, je mehr lässt sich aus dem Grafikteil der APU heraus holen.

Sollte es AMD also schaffen 2013 irgendwie zu überbrücken (wozu unter Umständen eben die Aufträge für die Konsolenhersteller beitragen könnten), dann müssen die spätestens 2014 mit entsprechend starken Produkten auf dem Markt erscheinen, anderenfalls dürften dort die Lichter ausgehen, so schmerzlich dies für uns AMD Fans auch wäre.
Ich finde es ist eher die Gelegenheit mit Steamroller sauberen Tisch zu machen.
Also keine Kompromisse, ein einziger Speichercontroller für DDR4, ein neuer guter Chipsatz, PCIE3 und ein neuer Sockel, falls das Vorteile bringen würde.
Ich weiß nicht ob die Fangemeinde wirklich sauer auf AMD wäre. Es gibt Bulldozer, Vishera und Vishera 2.0 wahrscheinlich.
Der Sockel hatte also einige Jahre an "Unterstützung".
Ich denke es ist nicht wirklich ratsam, Steamroller mit seinem altem AM3+ Board mit PCIE2 und DDR3 zu betreiben.
Die Infrastruktur ist einfach alt und wenn man sich die mögliche Entwicklung 2014 vor Augen führt, mit Next-Gen Konsolen und einer neuen Generation GPUs dürfte sich schon ein Grund finden, alles neu zu kaufen und nicht "nur" ein CPU-Upgrade durchzuführen, woran die Performance häufig eh nicht hängt.
Ein Dual-Controller wird aber wohl zum Einsatz kommen oder wie will man mit FM2 noch Platz für eine APU nach Richland garantieren?

Die Geschichte mit Steamroller ist ja eh mysteriös. Den sehen wir vermutlich erst 2014, wenn überhaupt und dann darf der sich schon mit Broadwell anlegen.
Ich bezweifle das AMD irgendwo noch wirklich Konkurrenzfähig bleiben kann, außer bei den GPUs und möglicherweise APUs.
 
Wieso hat AMD den Nutzern Steamroller auf AM3+ versprochen?

Hat es das? Wenn es das hätte, wäre die Frage nach dem warum berechtigt.

Oder hast du nur das Komma nach dem "wieso" vergessen?

Warum sollte das denn konkret wichtiger sein? Pci E 3.0 bringt aktuell noch gar nichts, nichtmal im High End Segment, DDR4 würde für die integrierten Grafikeinheiten ( bei einem hypotetischen FM2+ Sockel schon was bringen)

Weil es schon PCI-E 3 Grakas gibt, DDR4 Speicher aber noch nicht?


@Mic: Täuscht mich meine Erinnerung, oder hast du nicht bis vor kurzem genau andersrum argumentiert?

Von wegen Altlasten mitschleppen und neue Techniken nicht einbauen und CPU aufrüsten macht eh niemand?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei AMD ist schon seit AM2 eine (teilweise) Auf- und Abwärtskompatibilität gegeben, welche schrittweises Aufrüsten ermöglicht.
Sowas sucht man bei Intel vergebens.

Trotzdem ist es jetzt mal an der Zeit einen großen Schritt zu machen und die ganzen neuen Techniken einzuführen.
 
Für wen? Die paar Enthusiasten (also wir) mit dedizierten Grafikkarten respektive Desktop PCs?

Ist doch bei DDR4 genauso. Wozu brauch ich das bitte? Da sollte AMD erstmal an schnelleren CPUs arbeiten. Und die niedrige Voltage von DDR4 Ram ist ja auch relativ unwichtig. Bei AMD Systemen gings bisher jedenfalls auch noch nicht wirklich darum Strom zu sparen.


Warum nicht?
Wenn AMD den PCIe Controller in die CPU integrieren wollen müssen sie sowieso einen neuen Sockel bringen also kann man das auch gleich mit DDR4 erledigen und spart sich so einen Sockel.

Warum nicht? Weil AMD es sich nicht leisten kann noch mehr Kunden zu verlieren.
Machen sollte man es schon, nur vermittel das mal der Kundschaft, nachdem man grade für 2 Prozessorgenerationen AM3+ herausgebracht hat.
Aber dann bei Intel rumheulen das man nur Sandy und Ivy auf einen Sockel bekommt. Ist doch Shizophren.


GF bekommt eine Fertigungsmaske dann werden wohl gewisse Parameter dafür festgesetzt und man testet die Chips die rauskommen.
Wenn AMDs Design total verhunzt ist und Probleme macht, dann ist klar das AMD Mist gebaut hat, wenn das Design aber fertigungstechnisch okay ist, was man wohl auch eher erwarten kann und wenn die Fertigung auch halbwegs gut läuft, was wenigstens 32nm SOI mittlerweile machen sollte, dann liegt es nur an dem Fertiger genug dies ausspucken zu können.
Es könnte aber natürlich auch 28nm Bulk sein oder bei TSMC vom Band laufen.
Sony und MS müssen sich ja auch selber ein gewisses Volumen buchen, wenn das zu gering ist, sind die natürlich auch zu Teilen selber Schuld.
Da AMD "nur" das Design liefert und das wohl auch sicher ordentlich zu fertigen sein wird, liegt es eher an den anderen genug Chips für den Massenmarkt zu bekommen.

Wenn das wirklich so läuft dann kann man wäre das schon machbar.
Je weniger man aber selber macht, desto weniger verdient man aber gleichzeitig auch. Sollte klar sein denke ich.
Wüsste zu gerne mal wo AMDs Margen liegen, pro Produkt im Schnitt.
Das man zu TMSC geht ist zwar möglich, allerdings sind die neuen Prozesse afaik nach wie vor gut ausgebucht. So toll lief es bei TMSC afaik auch nicht mit 28nm.


Warum sollte es ein unkluger Schritt sein, alle 2 oder 3 Jahre einen neuen Sockel einzuführen?
Man könnte es genauso machen wie AM2+ auf AM3 und beide Speichercontroller verbauen und somit für den Kunden die geringsten Schwierigkeiten auszulösen.

Weil es die Kundschaft nicht möchte?
Ich habe da im Prinzip nichts dagegen, AMD muss aber auch schauen das man sich bei der Kundschaft nicht noch unbeliebter macht.
Von so halbgaren Lösungen halte ich persönlich hingegen nichts. Aber das ist Geschmackssache.

Warum sollte das denn konkret wichtiger sein? Pci E 3.0 bringt aktuell noch gar nichts, nichtmal im High End Segment, DDR4 würde für die integrierten Grafikeinheiten ( bei einem hypotetischen FM2+ Sockel schon was bringen)

Weil AMD selbst Grafikkarten herstellt, die von PCIe 3.0 profitieren. Mit HD 8k sicherlich mehr als bisher usw.
Gar nichts ist nicht wirklich richtig, es sind ein paar % im einstelligen Bereich in ein paar ausgewählten Szenarien.

DDR4 wäre natürlich sinnvoll für die APUs, das habe ich iirc auch auf der letzten Seite selbst erwähnt.
Warum unterstützt aber FM2 dann nur DDR3-1866 und nichts höheres?
Einen neuen Sockel halte ich aber zumindest für die nächste Generation sowohl bei AM3+ als auch bei FM2 für unwarscheinlich. Grade bei FM2.
Der Sockel FM2 ist ja sowieso afaik schon moderner als AM3+, wegen dem integrierten Speichercontroller.


Ihr dichtet euch schon wieder was zusammen.
Bulldozer ist auf dem Sockel gelaufen, sowie Piledriver und Piledriver 2.0.
Nach guten 2 Jahren einen Sockel zu wechseln ist völlig normal und wird i.d.R niemanden verärgern.

Ansichtssache. Bulldozer war ja eigentlich kein Upgrade wert, jedenfalls nicht vom Phenom II aus. Die Verkaufszahlen sagen das ebenfalls aus. So hat man vllt ein sinnvolles Upgrade (Vishera) mit AM3+ gehabt und dann schon wieder neuer Sockel? Naja wenn du meinst.




Ich finde es ist eher die Gelegenheit mit Steamroller sauberen Tisch zu machen.
Also keine Kompromisse, ein einziger Speichercontroller für DDR4, ein neuer guter Chipsatz, PCIE3 und ein neuer Sockel, falls das Vorteile bringen würde.

Das hätte man meiner Meinung anstatt AM3+ machen sollen oder AM3+ nach hinten verschieben sollen.
Bulldozer war in der Hinsicht irgendwie enttäuschend.
Kein DDR4 - was zu erwarten war - aber auch kein PCIe 3.0, kein integrierter Speichercontroller, kein LGA.
Der alte Krempe den man schon ewig mit sich rumschleppt, mit ein paar Anpassungen damit Bulldozer läuft. Da wäre mehr drin gewesen und ein Arhcitekturwechsel wäre eigentlich DIE Gelegenheit gewesen, das zu machen.
Ich kann bis heute nicht nachvollziehen warum man das nicht gemacht hat.


@Mic: Täuscht mich meine Erinnerung, oder hast du nicht bis vor kurzem genau andersrum argumentiert?

Von wegen Altlasten mitschleppen und neue Techniken nicht einbauen und CPU aufrüsten macht eh niemand?

Ich wäre dafür gewesen, das man die Altlasten bei AM3+ losgeworden wäre.
Jetzt ist man allerdings mmn in der Situation, das man den Sockel nicht schon wieder wechseln kann, da man es dem Kunden einfach nicht vermitteln kann.
Bulldozer sowie Bulldozer CO-Stepping aka Vishera für den Sockel. Das sind 2 CPU Generationen.
Schau mal zu Intel. Da wird von gewissen leuten gemeckert das man mit Haswell nen neuer Sockel kommt und man auf Sockel 1155 nur Sandy und Ivy packen kann. Dabei ist der Leistungsspekrum und die CPU-Auswahl bei Intel für den Sockel um ein vielfaches größer als bei AM3+.
Persönlich zähle ich nämlich für AM3+ nur Bulldozer und Vishera. Warum?
a) Athlons und Phenoms kann man zwar draufpacken, sie wurden aber eingestellt
b) für diese brauchte man zudem kein AM3+, die waren für AM3 gedacht.

Bei AMD ist schon seit AM2 eine (teilweise) Auf- und Abwärtskompatibilität gegeben, welche schrittweises Aufrüsten ermöglicht.
Sowas sucht man bei Intel vergebens.

Trotzdem ist es jetzt mal an der Zeit einen großen Schritt zu machen und die ganzen neuen Techniken einzuführen.

Schittweises aufrüsten ist bei Intel nicht möglich. Soll ich jetzt lachen?
Du hast bei Intel ein wesentlich größeres Leistungsspektum als du bei AMD hast.
Du hast zunächst mal sogut wie überall ne IGP dabei, was dir die Option gibt den Rechner für alle Bereiche zu verwenden. Also auch die CPU für nen Office Rechner weiterzuverwenden ohne ne Low Budget Graka zu verbauen.
Weiterhin hast du sowohl 30€ CPUs wie den Celeron als auch High End CPUs wie den i7 für 1155. Dazwischen findest du so ziemlich alles, Pentium, i3, i5, Xeon.
Soviele Optionen suchst du bei AM3+ vergebens.
 
Ist doch bei DDR4 genauso. Wozu brauch ich das bitte? Da sollte AMD erstmal an schnelleren CPUs arbeiten. Und die niedrige Voltage von DDR4 Ram ist ja auch relativ unwichtig. Bei AMD Systemen gings bisher jedenfalls auch noch nicht wirklich darum Strom zu sparen.
Ich finde ein Universalsockel hätte viel. Egal ob CPU oder APU, passt alles drauf.

Warum nicht? Weil AMD es sich nicht leisten kann noch mehr Kunden zu verlieren.
Machen sollte man es schon, nur vermittel das mal der Kundschaft, nachdem man grade für 2 Prozessorgenerationen AM3+ herausgebracht hat.
Aber dann bei Intel rumheulen das man nur Sandy und Ivy auf einen Sockel bekommt. Ist doch Shizophren.
Der Anteil von AMD Kunden die sich deswegen "anpissen" würden, liegt bei wie viel Prozent?
Der Sockel AM3+ kam 2011 heraus, Bulldozer am Ende 2011 speziell für diesen, 2012 kam Vishera und nächstes Jahr kommt Vishera 2.0.
Bei Intel finde ich jedenfalls keine Probleme. Ein Sockel für 2 Jahre finde ich voll in Ordnung.
Ein Sockel für einen Tock und einen Tick.

Wenn das wirklich so läuft dann kann man wäre das schon machbar.
Je weniger man aber selber macht, desto weniger verdient man aber gleichzeitig auch. Sollte klar sein denke ich.
Wüsste zu gerne mal wo AMDs Margen liegen, pro Produkt im Schnitt.
Das man zu TMSC geht ist zwar möglich, allerdings sind die neuen Prozesse afaik nach wie vor gut ausgebucht. So toll lief es bei TMSC afaik auch nicht mit 28nm.
Nun die Entwicklungskosten tragen ja wohl die anderen, man bekommt über viele Jahre hinweg Royalties und damit praktisch reinen Gewinn. Ich finde die Aussage leider nicht mehr, aber AMD hat irgendwo angegeben das man wegen den Konsolen einen Umsatzanteil von 10-20(?) vermutet.
AMDs Margen sind schlecht, Charlie und OBR haben glaube ich etwas mal dazu geschrieben.
TSMC hat ja neulich eine neue Fab aufgemacht und 28nm ist jetzt stable.
Die beiden (Sony/MS) können natürlich auch bei der Allianz fertigen.

DDR4 wäre natürlich sinnvoll für die APUs, das habe ich iirc auch auf der letzten Seite selbst erwähnt.
Warum unterstützt aber FM2 dann nur DDR3-1866 und nichts höheres?
Einen neuen Sockel halte ich aber zumindest für die nächste Generation sowohl bei AM3+ als auch bei FM2 für unwarscheinlich. Grade bei FM2.
Der Sockel FM2 ist ja sowieso afaik schon moderner als AM3+, wegen dem integrierten Speichercontroller.
Ich habe selber echt keine Ahnung wieso man nichts höhere unterstützt, macht Intel ja auch nicht, obwohl alles stabil läuft und deutliche Vorteile mit sich bringt.
FM2 hat keinen integrierten Speichercontroller, der findet sich seit Jahren sowohl bei AMD, als auch bei Intel in der CPU.
Du meinst irgendetwas anderes, die modernere Southbridge? USB3 Controller, mechanisch kompatibel zu PCIE3, falls der Controller in der CPU das unterstützen würde usw.?

Das hätte man meiner Meinung anstatt AM3+ machen sollen oder AM3+ nach hinten verschieben sollen.
Bulldozer war in der Hinsicht irgendwie enttäuschend.
Kein DDR4 - was zu erwarten war - aber auch kein PCIe 3.0, kein integrierter Speichercontroller, kein LGA.
Der alte Krempe den man schon ewig mit sich rumschleppt, mit ein paar Anpassungen damit Bulldozer läuft. Da wäre mehr drin gewesen und ein Arhcitekturwechsel wäre eigentlich DIE Gelegenheit gewesen, das zu machen.
Ich kann bis heute nicht nachvollziehen warum man das nicht gemacht hat.
Also etwas abgestaubt wirkt AM3+, aber auch SB hat kein PCIe 3 angeboten, jedenfalls für die meisten Heimanwender.
Also das sparen kann ich schon nachvollziehen, wobei es natürlich schöner wäre, wenn AMD psychologisch gesehen Einwandfreie Boards für die Zukunft gerüstet angeboten hätte.
 
Also ich hab da noch eine Aussage im Kopf, wonach sogar PCGH Online vermeldete, das AMD nicht in der Planung hätte für Steamroller einen neuen Sockel zu verlangen.

Auf die Frage von "Locuza" wieviel Leute sich bei einem neuerlichen Sockel für Steamroller "angepisst" fühlen würden, möchte ich mal behaupten sehr sehr viele. ich habe hierzulande bisher noch keinen Hersteller von Rechnern gesehen. Daher unterstelle ich einmal das die Mehrheit sich entsprechende Systeme mit der Bulldozer Architektur selber bauen. Ja bei Aldi gab es schon einen auf Trinity-Basis, aber Bulldozer.

Wenn demzufolge keine OEM-Systeme in Massen auf den Markt kommen, ist AMD von jedem einzelnen User abhängig. Denen nun einen neuen Sockel vor die Nase zu setzen, nachdem schon viele in der Hoffnung auf Bulldozer sich ein AM3+ Board zugelegt haben und von einer Aufrüstung selbst wieder abstand nahmen nachdem die enttäuschende Leistung durch die unzähligen Tests publik wurde, dürfte die magere Kundschaft erst recht vergraulen. Selbst Vishera schafft es mit Mühe und Not einen Abstand zum Phenom x6 1100T herzustellen. Übertaktet man denn 1100T aufs machbare, so kann man selbst erkennen das ein Umstieg nichts wirklich bringt. Wozu also 180,- bis 200,-€ ausgeben.

Übrigen wie "Mic" schon schreibt, AM3+ ist zwar abwärts kompatibel, aber eigentlich ja für Bulldozer geschaffen worden. Hier gab es bisher nur den Bulldozer (niete) und jetzt als neues Steping C0, womit wir afiak keine neue CPU haben, sondern lediglich eine verbesserte. Das selbe soll laut bisherigen Aussagen ja auch 2013 geschehen, wo eben wiederum etwas nachgelegt werden soll (angeblich halt das clockMesh und ein paar weitere Design Verbesserungen), aber halt nichts gravierendes, was man laut AMD eben dem Steamroller zuschreibt, so er dann kommen mag.

Ich persönlich kann mir keinen besonderen Vorteil von DDR4 für AM3+ ausmalen, im besonderen schon deswegen nicht, weil eben die paar Volt geringerer Spannung doch von einer CPU mit 125W TDP sowieso zunichte gemacht werden. Selbst PCI3 bringt zwar ein paar Prozent Pünktchen, davon wirklich profitieren würden allerdings nur die Enthusiasten unter den Gamer, was aber eben nicht die breite Masse ist, welche AMD derzeit bitter nötig hätte.

Wenn es dann um Speicherbandbreite geht, dann bietet DDR3 immer noch ausreichende Möglichkeiten, zumal einige Hersteller jetzt auch schon Module bis 2400Mhz im Portfolio haben. Aber selbst dies scheint Vishera nicht umsetzen zu können, denn mehr als 2 Module mit 1866Mhz werden ja offiziell nicht unterstützt, also warum auf DDR4 gehen.

Sollte es dann mal so sein, dass AMD es mit Steamroller wirklich auf den Markt schafft und die Kunden positiv überraschend zum Kauf animieren kann, ja dann könnte man die Möglichkeit nutzen und einen Nachfolger auf gänzlich neue Beine (Sockel) zu stellen welcher alle aktuellen Neuerungen beinhaltet.

Aus derzeitiger Sicht halte ich es vordergründig für wichtiger, die wenigen verbliebenden Kunden mit allen Mittel an AMD zu binden, bevor auch der letzte zu Intel wechselt, eben weil der Leistungsvorsprung doch schon so gravierend ist (40% weniger Energieverbrauch trotz integrierte GPU, bis zum 30% Leistungsrückstand bei Spielen, bzw. eine 40% geringer IPC Leistung).

Darüber hinaus glaube ich auch nicht, dass AMD überhaupt noch über entsprechend ausreichendes Kapital verfügt um derartig große Schritte zu vollziehen.

Zu guter Letzt steht dann auch noch die Frage im Raum, warum soll ich mir eine AMD CPU für gut 200,-€ wohlmöglich mit komplett neuer Infrastruktur (Board/Speicher als Minimum) anschaffen, wenn der direkte Konkurrent (Intel) ein Leistungsmäßig besseres Produkt für vielleicht gerade mal 50,-€ mehr anbietet (Haswell oder schon Nachfolger), dass eben bei geringerem Energieverbrauch auch noch mehr Leistung bietet.

Da dürfte wohl schnell feststehen wer der Verlierer ist.



Schöne Festtage
 
Also ich hab da noch eine Aussage im Kopf, wonach sogar PCGH Online vermeldete, das AMD nicht in der Planung hätte für Steamroller einen neuen Sockel zu verlangen.
Ich glaube das war eine Aussage von AMD das nach Vishera noch was kommt, was viele als Steamroller interpretiert haben, aber wir wissen ja jetzt das noch Vishera 2.0 nachgeschoben wird, vielleicht war es dieser Prozessor welcher gemeint war?

Wenn demzufolge keine OEM-Systeme in Massen auf den Markt kommen, ist AMD von jedem einzelnen User abhängig. Denen nun einen neuen Sockel vor die Nase zu setzen, nachdem schon viele in der Hoffnung auf Bulldozer sich ein AM3+ Board zugelegt haben und von einer Aufrüstung selbst wieder abstand nahmen nachdem die enttäuschende Leistung durch die unzähligen Tests publik wurde, dürfte die magere Kundschaft erst recht vergraulen. Selbst Vishera schafft es mit Mühe und Not einen Abstand zum Phenom x6 1100T herzustellen. Übertaktet man denn 1100T aufs machbare, so kann man selbst erkennen das ein Umstieg nichts wirklich bringt. Wozu also 180,- bis 200,-€ ausgeben.
Ich glaube kaum das AMD von jedem einzelnen User abhängig ist, überhaupt gar nicht. AM3+ war für Bulldozer, dann gab es Vishera und später Vishera 2.0. Die Kunden die sie vergraulen würden, wegen einem neuen Sockel halte ich als "egal" einzustufen.
Ich verstehe ja das Ärgernis, da Steamroller ursprünglich für Ende 2013 wohl gekommen wäre, jetzt bekommt man stattdessen Vishera 2.0 was natürlich weniger toll ist.

Ich persönlich kann mir keinen besonderen Vorteil von DDR4 für AM3+ ausmalen, im besonderen schon deswegen nicht, weil eben die paar Volt geringerer Spannung doch von einer CPU mit 125W TDP sowieso zunichte gemacht werden. Selbst PCI3 bringt zwar ein paar Prozent Pünktchen, davon wirklich profitieren würden allerdings nur die Enthusiasten unter den Gamer, was aber eben nicht die breite Masse ist, welche AMD derzeit bitter nötig hätte.
Und die breite Masse würde auf Steamroller aufrüsten?

Darüber hinaus glaube ich auch nicht, dass AMD überhaupt noch über entsprechend ausreichendes Kapital verfügt um derartig große Schritte zu vollziehen.
Was soll AMD denn genau machen? Scheinbar haben sie eh alle großen Produkte verschoben und feuern nur neue Revisionen und kleine Updates heraus.
Sollen sie im Jahr 2014 ohne DDR4 und PCIE3 dastehen? Oder sollen sie AM3++ herausbringen, mit DDR4 und PCIE3 Unterstützung?

Zu guter Letzt steht dann auch noch die Frage im Raum, warum soll ich mir eine AMD CPU für gut 200,-€ wohlmöglich mit komplett neuer Infrastruktur (Board/Speicher als Minimum) anschaffen, wenn der direkte Konkurrent (Intel) ein Leistungsmäßig besseres Produkt für vielleicht gerade mal 50,-€ mehr anbietet (Haswell oder schon Nachfolger), dass eben bei geringerem Energieverbrauch auch noch mehr Leistung bietet.
Das ist natürlich eine doofe Situation für AMD. Ich würde wohl als alter AM3+ Besitzer 100€ und vielleicht mehr sparen, gegenüber einem Steamroller System mit neuem Sockel und wahrscheinlich auch nur 2-5% an Leistung einbüßen.
Aber 200€ für eine neue CPU in einem alten Sockel ohne nativen USB3-Controller, PCIE3 und das im Jahre 2014.
Also ist natürlich auch nicht die sauberste Lösung.
Gut wäre es natürlich, wenn ich wüsste welchen Nachfolgesockel es geben könnte und ob da ein Steamroller auch draufpassen würde.
Ansonsten muss ich zwischen Sparen und neuen Features abwägen.
Irgendwie ist auch traurig das "Restverwertung" die einzigen Gründe für eine AMD-Plattform zu sein scheinen.
 
@Locuza

Nun ja, ich bleibe dabei, dass AMD auf jeden User angewiesen ist, den bisher habe ich kaum fertige Systeme mit AMD CPU's im Maßstab der FX irgendwo gesehen. Bei den APU's sieht dies dazu bedeutet besser aus.

Der neuen Philosophie von Rory Read folgend, will der Mann ja nur noch das am Markt anbieten, was auch tatsächlich sofort verfügbar ist und nicht wie früher über ungelegte Eier reden, die erst heute und dann morgen oder übermorgen zur Verfügung stehen. Daher ist es keineswegs als negativ zu betrachten, wenn man seitens AMD für 2013 anstatt wieder einen halbgaren Steamroller, lieber auf einen modifizierten aber dennoch voll funktionstüchtigen Vishera 2.0 zurück greift. Zumal man ja beim Vishera offensichtlich genügend Stellen für eine weitere Modifikation zur Leistungssteigerung vorhanden sind wie z.B. eben clockMesh.

Wie du ja schon schreibst, könnte man beim Sockelwechsel vielleicht 2-5% plus gewinnen. Hier stellt ich mir dann aber die Frage, sind die paar Prozent es wirklich Wert das Risiko einzugehen das die Masse der Kunden durch die erheblichen Mehrkosten bei einer solchen Aufrüstung nicht doch lieber gleich zu Intel wechseln. Man sollte dabei nicht außer acht lassen, dass dann ja schon Haswell oder wohlmöglich dessen Nachfolger da ist, welche die Leistungskurve wieder einmal angehoben haben.

Ich kann mir aus eigener Sicht schon sehr gut Vorsellen, dass die Masse der AMD Fans sehrwohl auf den Steamroller aufrüsten würden, wenn er denn wirklich das bisher spekulierte Leistungsvermögen aufweisen kann.


Wenn man denn mal spekulativ überlegt, dass ein neueres Stepping beim Vishera nochmals 10-15% Leistung heraus kitzelt, selbst wenn dies wieder zu Lasten der TDP ginge (trotz clockMesh) dann dürfte man damit so ungefähr in die Gefilde von Ivy Bridge gelangen.

Mit den bei weitem tiefer greifenden Maßnahmen beim Steamroller sollten es dann möglich sein, mit Ivy Bridge gleich endlich wieder einmal zu ziehen, wenn nicht sogar an Haswell zu kratzen, selbst wenn das natürlich nur eine Wunschvorstellung ist, die nicht so weit hergeholt, da man ja spekulativ derzeitigen Wissensstand von ca. 30-40% plus redet. Selbst mal vom Maximum ausgehend könnte Steamroller dann ggf. 25% im Bezug auf Vishera 2 zulegen.

Hier bin ich fest davon überzeugt, wenn AMD eine derartige CPU für den Desktop bringen würde, dass diese bei den AMD Fans einen reißenden Absatz finden würde, vor allem wenn man nur die CPU tauschen müsste, weil der Rest bereits vorhanden ist.

Da es ja schon seit langem AMD's bestreben ist, CPU und GPU zusammen zu führen (APU), und die Steamroller Kerne ja bei Kabini oder war es Kaveri zum Einsatz kommen sollen, kann ich mir gut vorstellen, dass man dann gänzlich vom bisherigen Sockel (AM3+) Abstand nimmt und eben nur noch APU's und eben für die Server entsprechende CPU's konstruiert. Intel verfährt ja zwischenzeitlich nicht viel anders.

Letztendlich könnte man so eine Produktlinie und damit nicht unerhebliche Kosten (Entwicklung, Fertigungskosten, etc.) einsparen, was die Gewinnmarge wieder voran bringen würde.

Und wir sind uns doch sicherlich einig, dass im großen und ganzen schon die jetzigen Trintiys eigentlich für die breite Masse als Office Systeme voll ausreichend sind (ich denke dabei nur an Aldi Volks-Desktop eben mit der A8-5500 APU). Hier nochmals ein Leistungsplus CPU-seitig mit wohlmöglich eben der 30-40% vom Steamroller Kern plus dem der GPU einer jetzigen 79xx oder wohlmöglich schon 8xxx würde dann auch für die breite Masse der Gamer (ausgenommen eben der Powergamer) voll ausreichend sein. Selbst wenn die GPU dann den Powergamern eben nicht genug bieten würde, könnte diese der APU ja letztendlich eine dezidierte Graka hinzufügen, wie bei Intel auch.

Und eben bei dieser APU könnte AMD dann den von dir angesprochenen Schritt zu PCI3 und auch DDR4 vollziehen, da wie wir ja schon sehen konnten, da bei den APU's der Grafikteil im besonderen Maße von schnelleren RAM profitiert, als die bisherigen CPU's.

Letztendlich muss AMD ja nicht unbedingt APU's plus CPU's im Portfolio haben, sondern Produkte die auch einen entsprechenden Absatz im Markt finden und eben nicht erheblich schlechter aus Preis/Leistungssicht gegenüber Intel da stehen. Im Portfolio haben sie mit Opteron dem Xenon, mit der jetzigen Trinity APU den Intels CPU's mit integrierter Graka gleichfalls etwas entgegen zu setzen, wenngleich diese Leistungsmäßig noch um einiges hinterher hinken. Außen vor blieben dann eben Intels CPU's im Powerbereich von welchen sich AMD ja bereits offiziell verabschiedet hat, weil man das Wettrüsten eben nicht mehr mitgehen will.

Allerdings dürften AMD die APU's auf lange Sicht das bessere Geschäft bescheren, da sich damit ein breiterer Markt abdecken (Notebooks, Desktop als auch die neuen Tables) lässt.



Gruß und frohe Festtage
 
@ Sauerland

Das mit dem Aufrüsten sieht ja so aus: Ich habe ein AM3+ Board will aber nicht zu Intel wechseln, weil ich mir ein neues Board plus teures DDR4 kaufen müssten, also bleibe ich lieber bei AMD und spare über 100 Euro ein.
Dann später wird man in paar Jahren sicher DDR4 und PCIE3 auch mal haben und dann heulen dann wieder die Leute herum, ob der Nachfolgesockel auch ihren alten Steamroller beheimaten kann, damit sie hier beim CPU Kauf sparen können?

Ich denke vielen AMD Fans wäre das auch egal und die würden sich so oder so einfach AMD kaufen.

Bei Vishera 2.0 erwarte ich keine großen Sprünge, außer AMD kann überraschen (28nm, mehr als ein neues Stepping).
RCM ist bei hohen Taktraten nicht so effizient wie beim 3Ghz Bereich, ebenso läuft die 32nm Fertigung jetzt vernünftig, da wird wohl nicht mehr soviel Foundry Bonus wie beim letzten mal dabei sein.

Steamroller wurde mit 30% Leistungsplus spekuliert, weil AMD meinte das Front-End ist jetzt 30% Leistungsfähiger, was aber nicht heißt das sich das 1 zu 1 in Leistung umsetzt.
AMD selber sprach von gerade mal 15% mehr Perf/Watt gegenüber Piledriver, was eben in dem Rahmen ist, wie von Zambezi zu Vishera.
Wobei hier AMD wohl keinen Fertigungsbonus hineingerechnet hat (32nm vs. 28nm), allerdings ist Bulk auch schlechter als SOI, so viel besser sollte es deswegen auch nicht sein.

Die nächste Hoffnung, die sich einige Stellen ist, dass Steamroller wegen der Verschiebung in einer besseren Form erscheint, als ursprünglich geplant, wobei ich auch hier einige Zweifel habe.

Wie Steamroller an Haswell kratzen soll ist mir aber total unverständlich. Hat AMD schon wieder Weihnachtselfen eingestellt, die eine Architektur hinbekommen die um so viel besser in Perf/Watt ist, dass sie beinahe den Fertigungsvorteil von 22nm Trigate ausgleichen kann?


Bei Kabini kommen übrigens Jaguar-Cores hinein, dass ist der Nachfolger von Bobcat und stellt eine andere Architektur dar.
Kaveri sollte Steamroller Kerne haben.

Das ausweichen auf FM2 und die Nachfolger bedeutet aber letztendlich ja auch, dass es keine Nachfolger CPU mehr für Am3+ geben wird.
Bei den APUs wirst du natürlich auch keine 4 Module plus GPU sehen. 2 Module sind auch grenzwertig für einen Gamer.

Es ist bei AMD interessant wie sie weiter verkehren wollen und ob sie Nachfolger für beide Plattformen stellen oder die Produktlinie zusammenfassen.
 
Na ja, wo Haswell schneller wurde, ist doch doch der GUP-Teil. Der CPU-Teil wurde doch gar nicht so stark beschleunigt. O.K. bei der Leistungsaufnahme liegt Intel dank der 77Watt extrem vorne, gegenüber AMD's immer noch 125Watt, was sich dann auch beim Anwender in dem exorbitanten Verbrauch nieder schlägt.

Schau ich mir jedoch das Leistungsplus bei den nackten CPU-Daten an, dann hat Ivy zu Sandy zwar etwas zugelegt, aber bei Haswell, na da warten wir mal ab, den Vordergründig lag dort ja das Augenmerk auf der immer noch schwachen GPU im Verhältnis zu AMD's Versionen.

AMD hat seiner Zeit gesagt, sie wollen je CPU um 15% zulegen. Bulldozers Flopp mal unberücksichtigt, hat die Revision des neuerlichen Steppings nun die 15% gepackt. Wie die allerdings bei einem weiteren Stepping nochmals 15% heraus holen wollen, bleibt wohl deren Geheimnis, denn ich mag das nicht glauben, ausgenommen die würden eben clockMesh dazu nutzen um an der reinen Taktschraube drehen zu können. Das ist in meinen Augen jedoch keine tolle Voraussetzung, gegenüber Intels CPU's.

Wie du schon sagst, würde jetzt Steamroller als CPU Nachfolger dann wieder mit 15%+ kommen, ja dann würden sie sich zwar an ihre eigenen Aussagen halten, aber schon das steht nicht im Einklang zu dem was man bisher über diese CPU hört. Ich persönlich könnte mir das gut vorstellen das man dort einiges mehr für eine optimale Desktopanpassung gefunden hat. Letztendlich handelt es sich ja um ein CPU Design für Server das nun für die Ansprüche auf dem Desktop überarbeitet wird.

Selbst wenn es dann nur 30% gäbe, wäre das ein prima Sprung um eben auf Intel aufschließen zu können. Ja, ich gebe offen zu, dass ich keine Zweifel habe, dass Intel denen immer ein vielleicht sogar 2 Schritte voraus ist.

Aber mal ehrlich, für die Maße der User dürfte diese CPU-Generation bei weitem ausreichend sein, da braucht man sich dann nicht mehr über das eine oder andere Prozent an Mehrleistung ereifern, auch wenn es wie bisher gleich in Bereiche von 10% und beim diversen Spielen gar 20-30% sein mögen.

Für uns User ist es doch viel wichtiger, dass es ein Unternehmen gibt, dass Intel im Konkurrenzkampf ständig zu mehr Innovationen treibt.

Ich glaube darüber hinaus, dass bei AMD nach Steamroller der Schwenk zu nur noch APU's vollzogen werden dürfte, denn damit könnten die die breite Masse an Entwicklungskosten massiv zurück fahren (CPU/APU/GPU/Server-CPU), womit sich wieder viel Geld einsparen lassen würde. Jedes Entwicklungsteam kosten immerhin Geld, was man dort offensichtlich bitter nötig hat.

Ich lass mich einfach mal überraschen, mein System hält zumindest noch locker einige Zeit durch und dann schauen wir mal weiter.


Gruß
 
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