25 Stundenwoche statt Bedingunsglosem Grundeinkommen??

Ist das eine gute Idee nur noch 25h pro Woche zu arbeiten?

  • Ja das sollte sofort umgesetzt werden

    Stimmen: 9 26,5%
  • Nein das kann nicht gut gehen

    Stimmen: 25 73,5%
  • Bin sowieso Renter

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    34

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Mit diesem Vorschlag steigt die Frau Funiciello ins Rennen um die Präsidentschaft der Jungsozialisten der Schweiz, ihrer Meinung nach würde das BGE die Löhne unter Druck setzen und so soll das Arbeitsmodell neu strukturiert werden.
Damit soll erreicht werden das jeder eine Arbeitsstelle findet auch wenn es weniger Stunden in der Woche sind was aber auch weniger Gehalt bedeutet. Ihrer Meinung nach kann die Gesellschaft nur davon profitieren auch die Arbeitgeber.

Quelle: 20min.ch


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Ist diese Frau noch zu retten??? 25h pro Woche und wie sieht es dann mit den Gehältern aus?? Bei den hohen Preisen die wir in der Schweiz haben reicht das bei einem Singlehaushalt gerade mal für die Miete und die Krankenkasse! Und bei Familien mit Kindern wird das ganze noch viel schlimmer, wie sollen die beiden Eltern den da die Kinder versorgen können?
Das geht NUR wenn die Preise für alles in der Schweiz um 40-50% gesenkt werden aber das wird nicht passieren, eher wird das BGE angenommen.

Was sagt ihr dazu?
 
Theoretisch wäre das schon möglich. Schließlich können ja viele Tätigkeiten von PCs und Robotern übernommen werden.

Man könnte Problemlos jeden Tag nur 5 Stunden arbeiten, nur will kein Arbeitgeber den höheren Stundenlohn (bzw. gleichen Monatslohn bei weniger Wochenstunden) zahlen, obwohl es von der Wirtschaftleistung der Unternehmen ja möglich wäre.
Anders sieht es eben bei Handwerksbetrieben aus, wo es noch viel Handarbeit gibt.

Füttert man früh eben den Computer oder die Maschienen mit Aufträgen und Rohstoffen und holt am Abend dann die Ergebnisse/Produkte ab. Wäre doch eine schöne Arbeitswelt.
 
Man könnte Problemlos jeden Tag nur 5 Stunden arbeiten, nur will kein Arbeitgeber den höheren Stundenlohn (bzw. gleichen Monatslohn bei weniger Wochenstunden) zahlen, obwohl es von der Wirtschaftleistung der Unternehmen ja möglich wäre.

Bis auf eine Kleinigkeit korrekt - nicht bei allen Unternehmen wäre es von der Wirtschaftsleistung her möglich (nicht alle fahren Gewinne wies Fratznbuch und Apple^^).
Aber auch bei denen wos möglich ist würde es kaum umgesetzt werden - die zu zahlenden Stundenlöhne wären ja vergleichsweise monströs.

Mein Arbeitgeber hat keinerlei Probleme damit wenn ich morgen komme und sage "hey, ich arbeite jetzt nur noch 25h/Woche". Nur ist dann das Gehalt am Monatsende eben auch entsprechend geringer da mein Stundenlohn beibehalten wird (und die Chance, dass sich dieser die nächsten Jahre erhöht damit bedeutend geringer wäre wenn man mit sowas ankommt).


Was bedingungsloses Grundeinkommen angeht: Gerne, wenns vernünftig umgesetzt wird.
Wir habens in Deutschland doch sowieso schon - wer nicht arbeiten will bekommt Geld vom Sozialstaat... über 9827345 Regelungen, Gesetze und Ausnahmen. Da einfach zu sagen "jeder bekommt 500/Monat" und dafür die MWst auf 25% zu schieben (keine Ahnung ob das realistisch ist) und alle anderen Auffangsysteme zu streichen erscheint auf den ersten Blick gar nicht so dämlich.
 
Wenn man aber als Angestellter seine Arbeit schafft, kann es dem Arbeitgeber eigentlich egal sein, wie lang man im Büro ist.
Das ist dann der Vorteil wenn man selbständig ist und für Projekte bezahlt wird.

Man kann schließlich auch als Beamter seine Zeit mit Schlafen und Zeitunglesen verbringen und wird trotzdem bezahlt. :D
 
Wenn man aber als Angestellter seine Arbeit schafft, kann es dem Arbeitgeber eigentlich egal sein, wie lang man im Büro ist.

Das ist bei mir in gewissen Grenzen der Fall. Ich kann (fast) kommen und gehen wann ich will so lange der Laden läuft und am Ende des Monats gibts ne Geld-Flatrate. Nur wird der Monat eben auf x Stunden gerechnet die am Ende auch da sein müssen. Mal 20h mehr oder weniger ist dabei aber wurscht.
Immerhin bei seinen Ingenieuren hat mein Arbeitgeber eingesehen dass ne sehr strikte Zeiterfassung einfach Kappes ist (die hochrangigen Ingenieure habens noch einfacher, da steht gar nichts mehr von Zeitvorgabe im Vertrag sondern "wie benötigt" - das können 10 oder auch 70h/Woche sein...).

Man kann schließlich auch als Beamter seine Zeit mit Schlafen und Zeitunglesen verbringen und wird trotzdem bezahlt.
biggrin1.gif

DAS ist ein ganz anderes Thema... die Beamten haben schon lange ein bedingungsloses Einkommen :ugly:
 
Das ist bei mir in gewissen Grenzen der Fall. Ich kann (fast) kommen und gehen wann ich will so lange der Laden läuft und am Ende des Monats gibts ne Geld-Flatrate. Nur wird der Monat eben auf x Stunden gerechnet die am Ende auch da sein müssen. Mal 20h mehr oder weniger ist dabei aber wurscht.
Immerhin bei seinen Ingenieuren hat mein Arbeitgeber eingesehen dass ne sehr strikte Zeiterfassung einfach Kappes ist (die hochrangigen Ingenieure habens noch einfacher, da steht gar nichts mehr von Zeitvorgabe im Vertrag sondern "wie benötigt" - das können 10 oder auch 70h/Woche sein...).

Diese "vertrauensarbeitszeit" hat bei uns in der Firma jeder angestellte.

Unterm strich machen alle letztendlich unbezahlte Überstunden, denn man bekommt wenn man schneller it irgendwann mehr aufgaben zugeschaufelt und die Kollegen passen schon untereinander auf dass man nicht früher geht.

Bis auf die unbezahlten Überstunden die ich leiste, habe ich noch keinen besonderen Nebeneffekt bemerkt.....
Dafür passt aber wenigstens das Geld am ende des Monats.


Zum Thema:
Solche Ideen sind käse
 
Also manchmal habe ich das Gefühl, ich lebe in einer anderen Galaxie, parallel Universum oder so etwas in der Art.

Im Grunde zählt nur eins:
wer etwas verdienen will, muss auch etwas leisten.

Um Leistung zu generieren braucht man zeit.
Zeit die investiert werden muss, um daraus Leistung zu schöpfen.

Ohne Zeit, keine Leistung...
Ohne Leistung---> kein verdienst.

Ganz einfach :D


Menschen mit solchen Ideen, stehen morgens vor dem Spiegel und kämmen ihre Haare mit einem Hammer

Gesendet von meinem E5823 mit Tapatalk
 
Im Grunde zählt nur eins:
wer etwas verdienen will, muss auch etwas leisten.

Um Leistung zu generieren braucht man zeit.
Zeit die investiert werden muss, um daraus Leistung zu schöpfen.

Ohne Zeit, keine Leistung...
Ohne Leistung---> kein verdienst.

Ganz einfach :D

Wenn es so einfach wäre, dann wären alle Menschen die (warum auch immer) arbeitslos geworden sind, berufsunfähig/krank geworden sind, eine Behinderung haben oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht in der Lage sind, Geld aus Leistung zu schöpfen bereits verhungert.

Vielleicht ist dein Standpunkt nicht ganz so durchdacht wie du denkst - es sei denn wir begeben uns wieder ein paar Jahrhunderte/Jahrtausende (je nach Kulturkreis) in die Vergangenheit, da war es nämlich so. Gut, dass nicht alle so "unkompliziert" denken.
 
Ich finde, fünf Stunden die Woche reichen. 17 Uhr anfangen und 18 Uhr ist Feierabend. Ne halbe Stunde Pause ist natürlich eingerechnet.
 
Also manchmal habe ich das Gefühl, ich lebe in einer anderen Galaxie, parallel Universum oder so etwas in der Art.

Im Grunde zählt nur eins:
wer etwas verdienen will, muss auch etwas leisten.

Um Leistung zu generieren braucht man zeit.
Zeit die investiert werden muss, um daraus Leistung zu schöpfen.

Ohne Zeit, keine Leistung...
Ohne Leistung---> kein verdienst.

Ganz einfach :D


Menschen mit solchen Ideen, stehen morgens vor dem Spiegel und kämmen ihre Haare mit einem Hammer

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Totaler Blödsinn. Wir sind heute schon in einer Situation, dass nur noch - allerhöchstens - 20% der Arbeitnehmer Werte erzeugen. Die anderen verwalten oder erbringen Dienstleistungen. Da werden keine Werte erzeugt. Perverserweise erhalten aber gerade diese für Ihre "Leistung" die höchsten Bezüge. Siehe z.B. als Extrembeispiel "Investmentbanker". Kein Investmentbanker hat jemals einen Wert erzeugt. Nur Spielgeld.

Aus diesen und vielen anderen Gründen ist es allerhöchste Zeit, die Faktoren Arbeit und Geld zu entkoppeln. Hm, falsch formuliert, sind sie schon. Wichtig ist für die Zukunft, das Geld, das verteilt wird - in der Regel ohne Gegenleistung - gerechter zu verteilen. Ich habe jetzt kein Ahnung, wie alt Du bist. Falls Du zwischen 20 und 30 Jahre alt bis, vielleicht auch noch etwas jünger, bist Du so etwas von gefxxxt, was Dein Zukunft angeht. Nur mal am Rande: der gesetzlich garantierte Mindestzins für Lebensversicherungen soll gesenkt werden. Private Altersvorsorge? Vergiss es. Gesetzliche Rente? Muahahahah

Ob wir das ganze jetzt BGE nennen, die Wochenarbeitszeit drastisch absenken oder egal was - wir müssen uns für die Zukunft etwas überlegen. So geht es nicht weiter. Es sei denn, Du findest es super, wenn Deutschland irgendwann unregierbar wird, wie es andere (EU-)europäische Staaten mit weniger stabiler Wirtschaft schon sind. Die Liste der failed states wird immer länger.
 
Zur Umfrage: Man muss es ja nicht sofort einführen.

Aber man kann ja darauf hin arbeiten und nicht in die andere Richtung, wie es Schäuble mit der Rente ab 70 vorschlägt. Der hat ja sein Pension sicher, wird Zeit, das alle in die Rente einzahlen.
 
Man kann schließlich auch als Beamter seine Zeit mit Schlafen und Zeitunglesen verbringen und wird trotzdem bezahlt. :D
DAS ist eine etwas "speziellere" Art sein Geld zu verdienen ;)

Menschen mit solchen Ideen, stehen morgens vor dem Spiegel und kämmen ihre Haare mit einem Hammer

Guter Spruch :daumen: Das Hirn ist bei manchen Morgen Früh nun mal nicht ganz hochgefahren das braucht noch ein paar Stunden :ugly:

Ich finde, fünf Stunden die Woche reichen. 17 Uhr anfangen und 18 Uhr ist Feierabend. Ne halbe Stunde Pause ist natürlich eingerechnet.

:wow: Also DAS nenne ich mal eine "lange" Arbeitswoche, ist das nicht viel zu viel?? :P
 
Ich bin dafür! Acht milliarden Menschen und es werden immer mehr!
Da wir kein Todesstern bauen ist die 25Std- Woche eine tolle Sache: Jeder hat Arbeit und endlich mehr Freizeit = Zeit ist nicht Geld sondern Leben! Natürlich werden die Preise angepasst, sodass niemand damit rechnen muss, dass die Miete oder der Lebensunterhalt damit nicht bezahlt werden kann.
Hier in Deutschland hätte ich das auch gerne!
Wir sind Menschen und keine Roboter, die meisten können nur eines: aufstehen=>arbeiten=>schlafen. Hoffe, dass hat bald ein Ende! Junge Menschen: Zeit/Energie/kein Geld! Erwachsene: Keine Zeit/Energie/Geld! Rentner: Zeit/Geld/Akku leer! Weil Akku leer keine Ausgaben weil zu alt= kurz vor´m abkratzen stellt sich die Frage: Warum? Antwort: Ist eben so, kann man nichts machen!

Ich bin der Meinung da kann man sehr viel machen: Wer kann denn bitte beweisen, dass meine Arbeit mittlerweile eine Maschine verichtet? Arbeitslose sind keine Schmarotzer ( nicht alle!) sondern Opfer des technologischen Fortschritts. Die Zukunft bietet noch viel mehr: Taxifahrer/Busfahrer und der Autofahrer sterben auch bald aus! Im Restaurant wird uns bald ein Roboter bedienen und keine menschliche Fachkraft. Es gibt noch endlos viele Beispiele dafür, das wir bald alle nur noch einen Beruf ausüben werden: Ingineur! Der Film Interstellar zeigt dies sehr deutlich.

Ich bin gespannt wie die Zukunft aussieht! Ich sehe schon gigantische Arbeitlosenquoten weltweit auf uns zukommen!

Die heutige Zeit zeigt auch deutlich, das Meschen ''erwachen''! Menschen die alles hinterfragen und gemeinsam gegen das Elend dieser Welt kämpfen. Snowden ist einer dieser Helden dieser Welt! Ich hoffe es folgen noch mehr! Das ganze Opfersystem im dem wir hier leben soll stürzen!
 
Wenn die Preise angepasst werden dann ist das aber für die Unternehmen schlecht weil du dann nur die hälfte bezahlst aber der Arbeitgeber muss 2 anstatt 1 Mitarbeiter für die selbe Arbeit einstellen was Finanziell gesehen unmöglich ist.
Im Klartext, der Arbeitgeber gibt gleichviel oder mehr aus aber nimmt weniger ein was das ganze Unmöglich macht, wenn du in den Supermarkt gehst zahlst du einen bestimmten Preis für die Ware. Jetzt stell dir vor der Preis müsste deswegen halbiert werden aber das Unternehmen muss 2 Mitarbeiter bezahlen.

Hast du den Fehler gefunden weshalb das nicht gehen kann?? :)
 
Im Klartext, der Arbeitgeber gibt gleichviel oder mehr aus aber nimmt weniger ein was das ganze Unmöglich macht, wenn du in den Supermarkt gehst zahlst du einen bestimmten Preis für die Ware. Jetzt stell dir vor der Preis müsste deswegen halbiert werden aber das Unternehmen muss 2 Mitarbeiter bezahlen.

Dann streicht man eben die Millionengehälter der Manager auf ein normales Maß zusammen und schon ist genug Geld da.
 
Och komm schon... die Stammtischparole ist so ne Luftnummer dass ich nicht nachvollziehen kann wie sie sich selbst am Stammtisch halten kann.

Bei uns arbeiten rund 7000 Leute, der Vorstand besteht aus 4 Männchen die im Jahr wahrscheinlich (ich spekuliere) irgendwas zwischen 5 und 15 Millionen kosten. Wenn man das komplett einsparen würde wären das umgerechnet für jeden Arbeiter rund 100-150€ brutto im Monat mehr. Das ist keine Geldmenge die an der Gesamtsitualtion auch nur das geringste ändern würde.

Verstehs nicht falsch, ich bin auch davon überzeugt, dass niemand, wirklich niemand einen siebenstelligen Betrag im Jahr wert ist. Aber das ist in solchen Konzernen eine ideologische Frage ob man jetzt 5 Millionen mehr oder weniger auszahlt - auf die Masse der Arbeiter gesehen macht das quasi keinen Unterschied.
 
Stimmt. Aber nichts, was im geringsten eine Auswirkung auf Arbeitszeiten, Stunden und die ganzen anderen Geschichten des Threads haben würde.
Entgegen so manscher Kneipenmeinung sind hohe Vorstandsboni zwar gesellschaftlich verwerflich, wirtschaftlich aber völlig vernachlässigbar.
 
Wir müssen davon ausgehen dass der Mensch in vielen Bereichen von der Maschine ersetzt wird, es wird nicht genug Arbeit für jeden geben, senkt man die Arbeitszeit auf 25 Stunden/Woche würde man diesen Effekt etwas entgegenwirken.
Das BGE ist aus rein finanziellen Gründen nicht überall machbar, und werden die Löhne mit der sinkenden Stundenanzahl runter gehen wird das keinen positiven Effekt auf den Wohlstand haben wenn das BGE nicht verfügbar ist.
Bleiben die Löhne gleich bei niedriger Stundenzahl werden Unternehmen in wirtschaftlich profitablere Gebiete umziehen.

Man muss daran arbeiten das Geld sinnvoller zu verteilen, sonst wird die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer.
 
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