Bei der IPS-(In-Plane-Switching-)Technik befinden sich die Elektroden nebeneinander in einer Ebene parallel zur Display-Oberfläche. Bei angelegter Spannung drehen sich die Moleküle in der Bildschirmebene, die für TN-Displays typische Schraubenform entfällt. IPS verbessert die sogenannte Blickwinkelabhängigkeit des Kontrastes (korrekterweise wird diese als Abhängigkeit von der Sehrichtung oder der Betrachtungsrichtung bezeichnet).[3]
An Untertypen unterscheidet man zwischen S-IPS (Super-IPS), AS-IPS (Advanced Super IPS), A-TW-IPS (Advanced True White IPS) und H-IPS (Horizontal IPS) und seit 2009 E-IPS (Enhanced IPS). Bis auf den H-IPS-Typ lassen sich die anderen IPS-Typen daran erkennen, dass sie, seitlich betrachtet und im Gegensatz zu VA-Panels, einen leichten lila Farbton aufweisen. Die E-IPS-Technologie, die 2009 auf den Markt gekommen ist, besitzt folgende Vorteile: noch größerer verbesserter Blickwinkel und verbesserte Schaltzeiten von nur noch 5 ms.