20l ausgleichsbehälter

ralfrainer

Schraubenverwechsler(in)
20l ausgleichsbehälter

servus
habe hier eine frage die vielleicht ein bisschen komisch klingt und wo ich für jede idee dankbar bin.
also ich benutze schon sehr lange eine wasserkühlung.
erst intern dann extern.
die sieht momentan so aus, gekühlt wird nur eine 4870x2 weil die brutal
laut war.im gehäuse ist ein 120 single radiator verbaut, die pumpe eine hydor hängt in einem 20l behälter und wird als tauchpumpe betrieben.
funktioniert super absolut leise.temps unter last gpu 60 grad.
jetzt bekomme ich ein neues gehäuse mit 120 dual radiator und 12 volt
aquatream und aquacube.
meine frage was kühlt besser, das neue zeug nehmen,und intern verbauen
oder extern lassen und nur den 120 dual radiator nehmen.
ich weiss klingt komisch aber ich stelle mir die frage ob ein grosser agb
eigentlich besser ist und ob ein 120 dual radi eine kleine menge wasser
nicht kälter bekommt und ich nur den aquatube als agb benutzen soll
bin für jeden hinweiss dankbar.
gruss ralf
 
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Der 20L AGB kühlt besser durch die hohe Menge an Wasser im Kreislauf und ist vorallem leiser!
 
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Du könntest ja nch extremer werden und dir ein 50-100l Fass in einen unbeheizten Keller stellen. :) Das wäre brutale Leistung.
 
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lol
so ist es ungefähr auch gemacht worden,
der behälter ist nicht zu sehen.
zu antwort 1 stimmt schon er braucht aber sehr lange um das erwärmte
wasser wieder runter zukühlen.
mich interresiert wo das wasser im kreislauf kälter ist.
gruss ralf
 
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Wenn der Behälter im Keller steht, würde ich dort einen Dual oder Triple Radi ins Wasser hängen und das Fassungsvermögen vergrößern. Das hat richtig Leistung, vorrausgesetzt, der Keller ist unbeheizt.
 
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mich interresiert wo das wasser im kreislauf kälter ist.
gruss ralf

Das Wasser im Kreislauf ist überall gleich kalt bis auf +/- 0,1 °C. Das beruht auf irgendeinem physikalischem Gesetz, aber frag mich nicht wie das heißt.

Um das Wasser weiter zu kühlen könntest du ja mal versuchen den Radi im AGB reinzulegen. Natürlich ohne Lüfter dann :)

mfg
ohje
 
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Vielleicht wäre ja ein normaler Wärmetauscher besser, der eben NUR für Wasser gedacht ist und nicht für Luft/Wasser. (Man bräuchte dann halt 2 Pumpen)
 
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Auch wenn es komisch klingt....wieso nicht einfach nen trippel radi ?
 
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Ich weiß ja nicht, wo einige selbst erklärte Wakü-Experten hier ihr Physik"Wissen" her haben, ein AGB bringt so gut wie keine Kühlleistung - bzw. nur soviel, wie ein Raditor mit gleicher Oberfläche (und wer mal nachrechnet, wieviel Fläche seine Lamellen im Vergleich zu einem Fass haben...). Ihn in einen kälteren Raum zu stellen, bringt da auch nicht soviel - außer im Worst Case Probleme mit Kondenswasser unmittelbar nach dem Anschalten.

Das einzige, was viel Wasser im System macht, ist:
Puffern.

Faustformel: Um einen Liter Wasser um 10K zu erwärmen, braucht man 11,26 Wh.
Das heißt wenn dein System so 112,6W ans Wasser abführt (vieles landet ja auch bei Wakü in der Umgebungsluft), du bei 20°C Raumtemperatur anfängst und maximal 30°C Wassertemperatur willst, dann reicht dein 20l Fass für zwei Stunden - da der Radiator in der Zeit ja weiter einen Teil der Wärme abführt, dauert es noch länger, bis das System seine maximal/Gleichgewichtstemperatur erreicht hat (wers rechnen kann, möchte es machen), danach hängt die Temperatur nur noch vom Radiator ab.

Umgekehrt ergibt sich daraus: Der 20l Behälter bringt dir nur dann was, wenn du dein System (fast) nie länger als *schätz* 3h am Stück auslastest und danach solange rumidlest, bis das Wasser wieder abgekühlt ist.



Um bei modernen Verlustleistungen eine "Fasskühlung" noch sinnvoll anzuwenden, müsste man imho mit 150-200, ggf. 300 Litern arbeiten und einem Radiator und einer Pumpe, die rund um die Uhr laufen. Dann würde das Wasservolumen die Wärme so stark puffern, dass sie nachts und wärend man arbeitet abgegeben wird, aber selbst wenn man mal einen Tag durchzockt, würde sich das riesige Volumen noch nicht auf kritische Werte erhitzen. (Zumal die Größe des Fasses und der 24/7 Lüfterlärm wieder den etwas kälteren Keller nahelegen - und bei Radis bringt der wirklich was)
 
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Schön dass es noch Leute gibt die ihr Wissen so selbstlos mitteilen und wissen wie man einen Beitrag verfasst ohne andere Leute anzugreifen...

Ich oute mich dann mal als ein wakü"experte" und es tut mir leid das ich versucht habe zu helfen. Zum Glück gibt es noch Leute mit Ahnung :hail:

Auf jeden Fall fände ich den Versuch mit dem radi im Wasser interressant! Wobei ich denke das es keinen großen Unterschied macht, da der Radi die Wärme wohl sehr schlecht abführen kann.
 
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Mal ne andere Frage...:

Wie verhinderst Du, dass Schmutz in Dein Fass gelangt, und/oder sich Algen bilden bei Lichteinfall?
 
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lichdicht abschließen^^

ja würde mich auch mal intressieren, aber denn radi im wasser kühlen, hat was^^
 
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Dann musst du das Wasser, mit dem du den Radiator kühlst, aber auch wieder kühlen oder regelmäßig austauschen, sonst hast du immernoch das, was ruyven_macaran beschrieben hat.
 
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Die Idee mit dem Radi im Wasser und im Keller kam mir, weil ich das vor 1-2 Jahren mal im Luxx gelesen habe und die Temperaturwerte wirklich phenomänal waren.

Aber Physik war noch nie meine Stärke. :D
 
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Das Problem vom Radi im Wasser ist eben, dass der Radi der Wärmetauscher im System ist.

Die Wärmeenergie des Wassers wird an ihm abgeführt.

Wenn das, was den Radiator selbst kühlt, nämlich das Wasser im Fass, vom Radi langsam aber kontinuierlich erwärmt wird, geht der ganze Effekt flöten.

Insofern nur so lange gut, bis sich das Wasser im Fass durch den Radi erwärmt hat.

Aber das hat ja ruyven schon, wenn auch einen Deut komplizierter, gesagt ;)

Außerdem hast Du mit dem Fass das Problem der Verschmutzung (wo findest Du ein so sauberes Fass? Wie verhinderst Du, dass Schmutz hinein gelangt?) und der Algenbildung, wenn das Teil nicht lichtdicht abgeschlossen ist.
 
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