ansonsten will ich mal eure meinung dazu hören.
Dass das ganze für schlechtere Temperaturen sorgt, geht ja schon aus deiner Zeichnung hervor:
Du hast kaltes Wasser, was vom Radi kommt - wie in einem normalen System.
Das mischt sich im AGB mit warmen Wasser von den Komponenten...
Anschließend fließt lauwarmes Wassers zu den Komponenten - in einem normalen System fließt da kaltes hin. Die Temperatur an den Komponenten steigt, das Wasser, dass in den AGB zurückfließt, ist auch wärmer, als das Wasser, dass in einem normalen Kreislauf aus den Kühlern kommt.
Genau umgekehrt der Kreislauf beim Radiator:
Hier fließt auch nur lauwarmes Wasser - im normalen Kreislauf dagegen warmes. Die Kühlleistung eines Radiators wird aber letztlich von der Temperaturdifferenz Luft/Wasser bestimmt. Je wärmer das Wasser, desto mehr Wärme wird auf gleicher Fläche abgegeben.
Du senkst die Wassertemperatur im Radiator -> Wärmeabgabe wird schlechter.
Bzw., da das Energiemäßig nicht sein kann: Die Temperatur im Kreislauf steigt solange, bis das zum Radiator fließende Wasser eine mit einem normalen Kreislauf vergleichbare Temperatur hat. Da aber -wie erwähnt- bei dir kein Temperaturunterschied zwischen dem Wasser, was zum Radiator fließt und dem Wasser, was zu den Kühlkörpern fließt, besteht, heißt dass im Umkehrschluss, dass das Kühlwasser
für die Komponenten bei deinem Vorschlag die gleiche Temperatur hat, wie das Kühlwasser
von den Komponenten in einem normalen Kreislauf gleicher Größe.
Zugegeben: Der Unterschied liegt normalerweise im Bereich von 1K und ist somit dramatisch - aber um dieses 1K werden deine Komponenten trotzdem wärmer, nicht kälter.
Der zusätzliche Durchfluss durch den geringeren Wiederstand/Pumpe sollte sich nicht sonderlich von dem zusätzlichen Durchfluss durch zwei in Reihe geschaltete Pumpen in einem normalen Kreislauf unterscheiden. (und der hat bekanntermaßen so wenig Einfluss auf die Komponententemperatur, dass er manchmal nichtmal die zusätzliche Abwärme der einen Pumpe ausgleicht)