Special 15 Jahre The Witcher 2: Gratulation an CD Projekt Red, Über-Sampling und die RED-Engine

PCGH_Thilo

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Am 17.05.2011 erschien mit The Witcher 2: Assassins of Kings der zweite Teil der Witcher-Reihe von Entwickler CD Projekt Red. PCGH gedenkt dem zweiten Witcher und der damals "legendären" RED-Engine.

Was sagt die PCGH-X-Community zu 15 Jahre The Witcher 2: Gratulation an CD Projekt Red, Über-Sampling und die RED-Engine

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Es braucht endlich mal eine Neuauflage. Durch die Konsolen könnte CDP fett abstauben, denn es ist nach wie vor ein brillantes, cineastisches Erlebnis, das nur in Form der 360-Version halbwegs hochgerettet werden kann...

Neben allen Lobliedern, die gesungen werden können, besteht nach wie vor durchaus Bedarf an einer Überarbeitung. So funktionierte das AF nicht sonderlich gut; gerade deshalb konnte das Supersampling ja auch so dermaßen glänzen. Die Tiefenunschärfeeffekte waren noch extrem auf BruteForce ausgelegt. Spielerisch könnten allein simple Tweaks, wie im Arenamodus nach einem Sieg nochmals anzuzeigen, was man denn eigentlich aktuell als Vergleichsgegenstände im Inventar hat (bevor man wählt, was man als Prämie gerne hätte), viel bewirken. (der Workaround, sich vor Beginn des Kampfes bereits rauszusuchen, welche Prämie man haben wollte, funktioniert zwar durchaus, ist aber enorm gestelzt)
 
Es braucht endlich mal eine Neuauflage. Durch die Konsolen könnte CDP fett abstauben, denn es ist nach wie vor ein brillantes, cineastisches Erlebnis, das nur in Form der 360-Version halbwegs hochgerettet werden kann...

Neben allen Lobliedern, die gesungen werden können, besteht nach wie vor durchaus Bedarf an einer Überarbeitung. So funktionierte das AF nicht sonderlich gut; gerade deshalb konnte das Supersampling ja auch so dermaßen glänzen. Die Tiefenunschärfeeffekte waren noch extrem auf BruteForce ausgelegt. Spielerisch könnten allein simple Tweaks, wie im Arenamodus nach einem Sieg nochmals anzuzeigen, was man denn eigentlich aktuell als Vergleichsgegenstände im Inventar hat (bevor man wählt, was man als Prämie gerne hätte), viel bewirken. (der Workaround, sich vor Beginn des Kampfes bereits rauszusuchen, welche Prämie man haben wollte, funktioniert zwar durchaus, ist aber enorm gestelzt)
Ja, erst einmal kommt ja das Witcher-1-Remake (Canis Majoris) von Fool's Theory. Aber das wurde ja auch schon kräftig verschoben.
 
To be fair, das Spiel hat sich einige designtechnische Schnitzer erlaubt. Gerade in der Ursprungsversion fühlte sich das Kampfsystem sehr merkwürdig an: Fähigkeiten, die sofort wirken während die Animation gerade erst startet. Gegner, die sich beim Angriff urplötzlich um 180° "drehen" (in einem Frame) um ebenjenen Angriff zu blocken. Man musste Gegner anvisieren, damit die Angriffe auch wirklich den Gegner treffen - sonst gleitet das Schwert einfach nur durch die Gegner durch. Der erste "richtige" Bosskampf mit dem Kayran und der erste Angriff des Drachen im Prolog, die beide durch schlechte sog. Visual Guidelines den Spieler in eine Falle locken wenn man nicht bewusst die Kamera benutzt in Szenen, deren Pacing eigentlich auf "Sofortiges Handeln" hindeuten. Tränke, die man nur beim Meditieren zu sich nehmen konnte (lore-akkurat) in einem Spiel, dass jederzeit eine Cutscene zu einem Kampf starten konnte durch Übertreten unsichtbarer Linien. Liest sich alles wie Kleinigkeiten, aber die traten halt von Anfang bis Ende im Spiel auf, was irgendwann einfach nurnoch nervte. Bei dem Spiel hat man über diese Schnitzer einigermaßen hinweggesehen, weil halt die Story und die Inszenierung auf einem hohen Niveau war - aber es kann mir keiner sagen (zumindest in der Ursprungsversion von W2), dass jemand das Kampfsystem nicht nervig fand...

Abermals, to be fair: Sowas gehört als Spieldesigner halt auch einfach dazu. Man muss Fehler machen um zu lernen, wie es besser geht... Und an W3 sah man auch, dass die Entwickler enorm dazugelernt hatten, genauso wie sie zwischen W1 und W2 ordentlich dazugelernt hatten. Und CDPR hatte halt auch schon beim ersten Teil Stärken, die sie immer weiter ausgebaut hatten; gibt ja 'nen Grund weshalb ich jeden Witcher-Teil durchgespielt habe^^.
 
Großartiger Bericht und großartiges Spiel! Es ist eines der besten Spiele überhaupt, wenn es darum geht, wie erwachsen und fesselnd die Story ist. *The Witcher 2* hat mir von allen *Witcher*-Teilen mit Abstand am besten gefallen. Ich habe es hier im Forum oft erwähnt und auch meine Sicht vertreten, wie gut das Spiel ist. Viele kommen mir oft damit, wie viel besser *Witcher 3* ist, aber mir ist es zu bunt, und die Story war danach nicht mehr so gut und erwachsen.
Hier sah man schon das Potenzial der Engine, allerdings bin ich mit dem Spiel selbst erst ab Teil3 warm geworden.
Warum Witcher 2 besser ist als Witcher 3 ?! :

Witcher 2 überzeugt mit einer dichteren, erwachseneren Story, die sich weniger auf Action und mehr auf politische Intrigen, moralische Grauzonen und komplexe Charaktere konzentriert.

Die dunklere Atmosphäre und die lineare, aber packende Handlung machen es zu einem Meisterwerk der Erzählkunst ... im Gegensatz zum farbenfroheren, aber oft oberflächlicher wirkenden Witcher 3!

Die Kampfmechanik ist härter und taktischer, was das Spiel herausfordernder und intensiver macht. Zudem hat
Witcher 2 bessere Nebenquests, die sich nahtlos in die Hauptstory einfügen, statt nur Füllmaterial zu sein.
Fuer mich nach wie vor der beste Teil der Reihe. Witcher 3 war mir einfach zu gross und in der Haupthandlung eher so maessig.
Ich gehöre auch zu denen, die Witcher 2 für das bessere Spiel halten! Die Story war einfach auf einem anderen Level, erwachsen, moralisch komplex. Witcher 3 fehlt da die Tiefe.
Legendär. Witcher 2 war mein Einstieg in die Witcher-Welt und und meine erste Begegnung mit Geralt - seitdem ist er einer meiner Lieblingshelden.
Ehrlich gesagt, ich bin etwas enttäuscht, dass ich Witcher 4 nicht als Mann spielen kann. Ich freue mich zwar auf das Spiel, aber wenn ich als Mann eine Frau steuern soll, kommt man einfach nicht in die Story rein. Das ist schade, aber ich werde mir trotzdem die Gameplay-Videos ansehen, um zu sehen, wie es rüberkommt. Vielleicht ändert sich das ja noch in Zukunft. Sicher spielen auch viele Männer gerne als Ciri, das ist völlig legitim! Ich will damit auch niemanden etwas wegnehmen. Aber für mich persönlich funktioniert die Immersion einfach nicht, wenn ich als Mann eine weibliche Protagonistin steuern soll.
 
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Ehrlich gesagt, ich bin etwas enttäuscht, dass ich Witcher 4 nicht als Mann spielen kann. Ich freue mich zwar auf das Spiel, aber wenn ich als Mann eine Frau steuern soll, kommt man einfach nicht in die Story rein. Das ist schade, aber ich werde mir trotzdem die Gameplay-Videos ansehen, um zu sehen, wie es rüberkommt. Vielleicht ändert sich das ja noch in Zukunft.

Ja, ich werde Geralt auch vermissen... Aber in RE gings ja mit Rebecca, Jill und Claire auch, also wirds auch in Witcher 4 mit Ciri klappen :)

Allerdings hätte ich mir in WoW damals auch nie einen weiblichen Charakter gebastelt oder in CP 2077 eine weibliche V :D
 
Ciri ist bei Witcher der Char, den ich am wenigsten leiden kann. Diese Zimtzicke kann mich mal - wollte sie in Witcher 3 schon nicht suchen ^^...

Die Games an sich finde ich ganz gut, auch vom Humor her. Dennoch weiß ich nicht, ob mich ein W4 nochmal hinter dem Ofen vorlocken wird. Das Genre hat sich bei mir gut abgenutzt und ich merkte schon bei Witcher 3, dass es sich gegen Ende hin dann eher wie Arbeit angefühlt hat.
 
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The witcher 2 war wirklich gut. Ob ich es besser finde als Teil 3... ich denke nicht. Es ist anders und erzählt eine linearere Geschichte.

Das Uebersampling war super cool und ein richtiger Ansporn.
 
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Ciri ist bei Witcher der Char, den ich am wenigsten leiden kann. Diese Zimtzicke kann mich mal - wollte sie in Witcher 3 schon nicht suchen ^^...
Ciri in Witcher 4 ist der Grund, wieso ich Witcher 4 spielen werde, weil ich Geralts nervige monotone Stimme nicht mehr ertragen muss. War der Grund, wieso ich auch nie Witcher 3 gespielt habe. So unterschiedlich kann es sein. :D
 
Ciri in Witcher 4 ist der Grund, wieso ich Witcher 4 spielen werde, weil ich Geralts nervige monotone Stimme nicht mehr ertragen muss. War der Grund, wieso ich auch nie Witcher 3 gespielt habe. So unterschiedlich kann es sein. :D
Wenn ich das richtung verstanden habe, wird Cirillas Geschichte, hin zu den Ereignissen von witcher 3 erzählt. Für dich ist das dann eher ein standalone, oder?
 
Ciri in Witcher 4 ist der Grund, wieso ich Witcher 4 spielen werde, weil ich Geralts nervige monotone Stimme nicht mehr ertragen muss. War der Grund, wieso ich auch nie Witcher 3 gespielt habe. So unterschiedlich kann es sein. :D
So unterschiedlich können die Geschmäcker sein. Die launische Art von Geralt lag mir ganz gut und erinnert mich oft an mich selbst. ;)
 
Hier sah man schon das Potenzial der Engine, allerdings bin ich mit dem Spiel selbst erst ab Teil3 warm geworden.

Kann ich absolut bestätigen. Alle drei Teile der Reihe unterscheiden sich sehr stark in Punkto Gameplay und Open World. Eigentlich ist auch nur Teil Drei ein richtiges Open World Game, in 1 und v.A. 2 hatte man mehrere kleine, offene Hubs.

Habe Witcher 2 damals mal im Sale auf Steam geschossen, die erste Hälfte hat schon Spaß gemacht, danach lässt das Spiel aber deutlich nach. Es ist leider ziemlich linear und kurz, hat eine hakelige Steuerung am PC und ist qualitativ nicht mal ansatzweise mit Teil 3 zu vergleichen.
 
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