Z490 Aorus Master - Nach 1:1 Umbau in anderes Gehäuse defekt

QIX

Freizeitschrauber(in)
Hi zusammen,

Ich wollte mein altes System 1:1 in ein anderes Gehäuse umbauen, um es meinem Patenkind zu geben. Der Rechner hat vorher einwandfrei funktioniert. Ausgebaut, lag 10 Tage beiseite und neues Gehäuse bestellt, eingebaut. First boot, nix tut sich. Lüfter drehen kurz an, Netzteil klickt, Dual Bios springt hin und her und geht wieder aus, RAM Riegel flackern nur kurz auf, RGB Beleuchtung der Riegel bleiben aus oder zucken nur kurz.

Also alles minimal runtergestripped, nur CPU+Kühler und Mainboard mit iGPU außerhalb des Gehäuses angeschlossen, erst nur mit zwei bzw. einem RAM Riegel, dann komplett ohne, damit zumindest eine Regung in Form eines Pieptons kommt, das nix verbaut ist. Nada. Gleiches Fehlerbild. Das sah mir dann ein wenig nach Kurzschluss aus. Ich habe dann ein anderes Netzteil aus dem Keller geholt, selbes Fehlerbild mit anderen Kabeln. PC startet, auch das zweite Netzteil klackt... Board geht wieder aus mit automatischem, neuen Startversuch.

Insofern blieb nur das Board als Fehlerquelle, ggfs. durch normales Ausstecken der CPU-Spannungsversorgung (2x 8 Pin auf dem Board oben links) einen Schaden genommen ? Sonst wurde nix geändert. Ich habe dann das Mainboard nochmal genau unter die Lupe genommen und auch die Backplate abgebaut:

Dieser Inhalt steht nur eingeloggten Mitgliedern zur Verfügung.


Die Kühlpads haben eine ölige Flüssigkeit (Kleber) abgesondert und sind auch sehr weich. Das Board ist nicht uralt und wird vernünftig gekühlt, kann das am Material selbst liegen ? Bin alles andere als begeistert, das dies nach 2 Jahren so aussieht.
Ich werde jetzt erst einmal ein neues Board bestellen. :schief:
 

DARPA

Volt-Modder(in)
Das WLPs ausbluten ist nicht geil aber tut erstmal nicht weh.
War im neuen Gehäuse überall korrekter Abstand zwischen Board und Rückwand? Wär jetzt so das einzige was mir einfällt.
 
  • Like
Reaktionen: QIX

Richu006

BIOS-Overclocker(in)
Oder tatsächlich die alt bewährte "statische Ladung"
Warst du geerdet beim umbau?

Mit etwas pech kann man mit statischer Ladung schon mal ein Mainboard töten.
 
  • Like
Reaktionen: QIX
TE
TE
QIX

QIX

Freizeitschrauber(in)
Das WLPs ausbluten ist nicht geil aber tut erstmal nicht weh.
War im neuen Gehäuse überall korrekter Abstand zwischen Board und Rückwand? Wär jetzt so das einzige was mir einfällt.
Ja, sah zumindest ganz normal aus. Die ATX Gewinde waren bereits vormontiert:

Dieser Inhalt steht nur eingeloggten Mitgliedern zur Verfügung.

Oder tatsächlich die alt bewährte "statische Ladung"
Warst du geerdet beim umbau?

Mit etwas pech kann man mit statischer Ladung schon mal ein Mainboard töten.

Also ich hatte jetzt kein Erdungsarmband an, es gab aber keinen Hinweis auf eine Entladung. Dennoch guter Punkt, ich werde mir mal entsprechenede Handschuhe/Armband mitbestellen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Brexzidian7794

Volt-Modder(in)
Ich nehme stark an,das Board wurde mit dem CPU-Kühler zusammen ausgebaut.Falls du da,irgendwie vielleicht gegen den Kühler angestoßen hast oder eventuell vorher schon arg die Befestigungsschrauben vom CPU-Kühler angezogen wurde?Zumindest könnte man das nochmal checken,einfach mal den CPU-Kühler lösen und leicht handfest verschrauben und schaun ob sich da da was regt.Und wenn der Fehlerbild gleichbleibt,dann wird wohl das Board sein.
 
  • Like
Reaktionen: QIX
TE
TE
QIX

QIX

Freizeitschrauber(in)
Um das Thema hier abzuschließen, der Fehler lag am Board. Der CPU Kühler war nicht zu fest montiert, alles bestens, keine Ahnung wieso. Entweder bei einer mir nicht aufgefallenen Entladung beim Umbau oder die beiden CPU Stromanschlüsse haben den Geist aufgegeben. Nach Austausch der Hauptplatine funktionieren alle anderen Teile wieder vollständig. Neu installiert, schnurrt wie ein Kätzchen. Und Danke nochmals für die Tipps.

Dieser Inhalt steht nur eingeloggten Mitgliedern zur Verfügung.
 
Oben Unten