News Youtube verschärft Regeln: Streaming erst ab 16 Jahren erlaubt

PCGH-Redaktion

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Youtube verschärft seine Livestream-Regeln: Wer unter 16 ist, darf bald nicht mehr senden. Auch bestehende Kanäle sind betroffen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Youtube verschärft Regeln: Streaming erst ab 16 Jahren erlaubt

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Schon okay, dass YT das macht. Aber das Mindestalter hätte man gleich auf 18 oder 21 Jahre anheben sollen.

Kinder und generell Minderjährige gehören einfach noch nicht ins Netz. Und im Jugendalter hat man von Natur aus noch nicht die Fähigkeit vollends erlangt, die Konsequenzen des eigenen Handelns abzusehen. Sie sind zudem empfänglicher für Be- und Verurteilungen und wir wissen alle, wie boshaft Menschen auf Social Media sein können.

Und ich rede hier nicht von klarer, aber konstruktiver Kritik, die leider zu selten geworden ist.


Wenn YT jetzt noch jedes Video von Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen von YT verbannt und dafür sorgt, dass das auch so bleibt, wäre das noch schöner.
 
Ich finde es falsch, Kinder komplett aus dem Internet fern zu halten. Viel mehr ist das Problem, dass sie in Räume gelangen, für die sie einfach noch nicht reif sind. Metaphorisch sind Foren u.Ä. alle möglichen Formen von Diskussionsräumen wie Kneipen, Säle, Bühnen usw. Eltern können ihre Kinder mitbringen. Dann ist auch klar, wer zu wem gehört und dass dieses Kind nicht alleine und ungeschützt ist. Unter den hoffentlich aufmerksamen Augen der Eltern, die den Freiraum lassen, würden sie aber auch eingreifen, wenn das Kind an den schrägen Typen in der Ecke gerät.
Hier sind die Hürden sogar beidseitig. Der "Täter" und das "Opfer" müssen in diesen Raum agieren im physikalischen Raum in physikalischer Gestalt unter den Augen aller anderen. Und eine Bewertung nach Aussehen ist ein fundamentaler Schutzmechanismus des Menschen. Der funktioniert online nicht. Man kann nicht physisch angegangen werden jedoch mental - oder eben über Webcams. Man weiß ja nie, ob jemand nicht Screenshots und Videoaufnahmen macht. Wer glaubt, dass ein Snap volatil ist, weil die Software das so anzeigt, mag oft wohl Recht haben, aber modifizierte Apps existieren. Nur weil man es selbst möchte und nicht kann, heißt es nicht, dass andere es nicht können.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Kindern fremden Erwachsenen nicht exponiert sein sollten. Ich bin selbst in genug Communities, die von sich aus sagen, dass Kinder sofort gebannt werden, wenn sie auffallen (siehe die Analogie zu 9live ;) ). Das finde ich auch vollkommen richtig, weil die Themen oder der Stil teilweise einfach nichts für Kinder sind. Und kindgerecht zu kommunizieren liegt jetzt nicht in meinem Interesse.
Ich kenne einen Streamer, dessen Discord voller Kinder ist und der sagt selbst, das es anstrengend ist, da Ordnung zu halten. Ein guter Wille, der auch Mühe kostet.

Aber was ist eine Lösung? Als Facebook damals aufkam, hat man ja munter sein ganzes Netzwerk aus Mitschülern, Verwandten und Bekannten irgendwie eingepflegt. Man konnte einfach sehen, was die anderen so machen. Jeder hat jetzt eine Bühne. Influencer leben vor, dass man "Gutes" und "Positives" präsentieren muss um ein "das will ich auch" Effekt zu erzielen (Neid erzeugen). Und das sehe ich auch als große Gefahr. Klar kann man über das Internet internationale Kontakte pflegen, wie damals Brieffreundschaften, die organisiert wurden, aber muss man die Möglichkeiten direkt haben, nur weil man etwas Englisch kann? Ja, es kann eine Chance sein, aber überwiegend doch eher negativ.
Als ich mal einem Gespräch zwischen Vater und Tochter im Zug gelauscht habe, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie eine scheinbar 12 Jährige salopp erzählt, dasss sie und ihre Mitschülerinnen auf Instagram Likes und Kommentare von osteuropäischen Männern bekommen. Und genau hier sehe ich das Problem, das abgestellt werden muss. Die Welt steht dir offen, aber deine Reichweite ist begrenzt. Als Kind mit einem Fahrrad fährt man (vielleicht höchstens 2 Städte weiter). Der Motorroller ist erst ab 16 möglich und das Auto ab 18. Vieles geht erst mit der Volljährigkeit und das finde ich auch richtig.

Ich will keine volle elterliche Kontrolle einzelner Nachrichten, aber ich halte es durchaus für sinnvoll, Kinderkonten mit Elternkonten zu verknüpfen und einige Regel einzuführen. Ein fließendes Maximalalter für Kontakte, die mit dem Kind interagieren können. 9+½ des Alters ist eine ordentliche Orientierung, wer mit dem Kind Kontakt haben darf. So hat man auch als 16 jähriger die Möglichkeit mit bis zu 24 jährigen in Kontakt zu stehen, aber kein 10 Jähriger mit einem 15 Jährigen, wo durchaus ein Missbrauchspotential vorliegen kann.
Und wenn man doch erlauben will, dass das Kind mit Onkel, Tante, Oma usw. befreundet sein darf, müssen die Eltern das explizit erlauben. Fertig. Ein bisschen Kontaktkontrolle auf großen Social Media Plattformen wäre schon ein Fortschritt.
Und meinetwegen nutzt man KI vielleicht auch mal für etwas Nützliches und verhindert bei Kinderkonten, dass sie Bilder verschicken, die sie nicht verschicken sollten. Schwieriges Thema, aber wie hier schon andiskutiert sind Mitschüler durchaus zu fiesen Dingen in der Lage.

Das ist bei weitem noch nicht zu Ende gedacht, aber ein paar große Fische könnte man durchaus regulieren. Kinder sollten keine öffentliche Bühne im Internet haben. Wenn sie im Discord vor 10 "Freunden" ihre Fifa Session streamen, geht das eher in Ordnung.
Ich bin kein Fan von "keine Kinder im Internet". Das ist einfach realitätsfern. Ich habe mich auch in jungen Jahren im Netz bewegt und meine Erfahrungen gemacht. Bis dato hat sich das Internet verändert und ist nicht mehr wegzudenken. Eltern tendieren ja dazu, ihren Kindern strikt das zu verbieten, was sie selbst damals an Mist gebaut haben. Da kann ich aber auch nur jedem raten in den Spiegel zu schauen und sein 12 Jähriges Ich zu fragen: Wie würdest du darauf reagieren?
 
Schon okay, dass YT das macht. Aber das Mindestalter hätte man gleich auf 18 oder 21 Jahre anheben sollen.

Kinder und generell Minderjährige gehören einfach noch nicht ins Netz. Und im Jugendalter hat man von Natur aus noch nicht die Fähigkeit vollends erlangt, die Konsequenzen des eigenen Handelns abzusehen.
Du warst bestimmt, ein ganz braver vorzeige Bursche als Jugendlicher?
 
Das Bild zeigt das Problem recht gut.
Es wird immer wieder versucht an die Grenzen zu gehen. Am Ende stehen dann ASMR, Hottubes und ganz ausversehen ist mir die Hose runtergerutscht. Da wird YT schnell rechtlich zum Unterstützer.
Ich find die Einschränkung sinnvoll.
 
Du warst bestimmt, ein ganz braver vorzeige Bursche als Jugendlicher?
Nein, ganz bestimmt nicht. Ich hab geraucht, gesoffen und Mist gebaut. Wie so viele Jugendliche.

Jetzt kommt das große Aber: Ich habe mich weiter entwickelt.
Klar, ich hoffe, dass du in deiner Jugend nach der Schule auch schön brav zu Hause warst und Mit Lego gespielt hast (auch mit 17), denn alles andere wäre heuchlerisch.

Oh und ich hoffe,, dass du niemals an einer öffentlichen Schule warst, denn man weiß ja garnicht, wie boshaft die Mitschüler sein können (ernsthaft: das war schon absolut krass).
Was ist denn bitte mit dir nicht richtig? :confused:

Abgesehen davon, dass ich selbst aus eigener Erfahrung weiß, wie boshaft Menschen sein können (ja, ich war in der Tat auf einer öffentlichen Schule), verstehe ich deinen Einwand nicht. Was willst du mir damit sagen? Was ist dein Punkt?
 
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