Xbox Series X (und PS5): Onlinehändler storniert 1.000 Bestellungen auch von Botkäufern

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Am Wochenende musste der britische Onlinehändler Very Bestellungen der Xbox Series X und PS5 stornieren. Vorangegangen war eine "Erfolgsmeldung" der Resellergruppe CrepChiefNotify, die sich rühmte, 1.000 Xbox Series X gesichert zu haben. Allerdings gab es offenbar überhaupt keine Ware.

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Warum wird so eine Abzocke nicht endlich unterbunden in was für einer Welt leben wir hier eigentlich?
Ich glaube denen geht es allen zu gut und wer Geld hat um 3500 PS5 zu ordern dem kann es nicht so schlecht gehen!
 
Wie kann die Bestellung pro Adresse denn bitte umgangen werden oder wird sie das gar nicht wirklich, weil mehrere Adressen verwendet werden?
Oder wird mit iwelchen Verteilungslagern, Packstationen gearbeitet?
Für dhl Packstationen bräuchte man aber massig geklauter dhl Postnummern inkl. zugehöriger Konten zwecks Abholcode, also doch etwas unwahrscheinlich?
An Filiale umleiten ist zmdst. in Deutschland bei dhl auch nur möglich, wenn man bei dhl via postident mit Postnummer registriert ist und die verknüpfte Handynummer auf dem Versandetikett angegeben ist (nein, das erwähnt dhl nirgends)
Irgendwelche Sammeladressen mit toten Briefkästen, wo anschließend in eine Filiale die Pakte gebracht werden und man sich mit selbst geschriebener Vollmacht dann das Paket abholt wäre noch denkbar.
Aber in der Menge fiele das der Filiale doch auf?
Bei Abgabe in eine Packstation wegen Abwesehmnheit bräuchte es tatsächlich nur die Benachrichtigungskarte mit Barcode zur Abholung.
Warum erfährt man dazu immer nichts, so geheim kann das doch nu wirklich nicht sein?
Und wenn die Shops wollten, könnten sie auch ein captcha mit Zeitunterbrechung nach Lösung einbauen bzw. eine Mindestzeit für das Ausfüllen des Adressformulars voraussetzen, tun sie wohl nicht, weil unnötiger Aufwand.
Den Händlern ist es schlichtweg EGAL, siw sehen es auch gar nicht als ihre Ausgabe oder gar Pflicht an, gegen Bots und damit Wiederverkäufer großer Mengen vorzugehen. Kurz: denen sind die Kunden egal, hauptsache Kunde kauft, egal welcher.
Da würde ich mich als Endverbraucher, für den die Ware eigtl. angedacht ist und der wegen dieser Bots nun umso länger auf sie warten muss, nicht so fair von den Händlern behandelt fühlen. Aber die sind ja offenbar alle gleichermaßen unfähig bzw. unwillig, was das betrifft.
 
Bestellung auf 1 Exemplar pro Smartphone begrenzen! So kann der Händler eine SMS mit einem Code auf das Smartphone senden und der Benutzer muss die Bestellung per Smartphone App vom Käufer durch Eingabe des Codes + Captcha bestätigen lassen.

Dann dürfte zumindest ein Großteil der Bots ausgehebelt werden...
 
Bestellung auf 1 Exemplar pro Smartphone begrenzen! So kann der Händler eine SMS mit einem Code auf das Smartphone senden und der Benutzer muss die Bestellung per Smartphone App vom Käufer durch Eingabe des Codes + Captcha bestätigen lassen.

Dann dürfte zumindest ein Großteil der Bots ausgehebelt werden...
Und wer finanziert den Aufwand? Als Händler verdienen wir weniger als 20€ pro Konsole.

Normalerweise kann man aber ganz einfach die bestellbare Anzahl auf 1 Stück begrenzen. Natürlich gibts dann clevere Leute die versuchen mit minimal verändertem Name und Adresse neu zu bestellen aber da kannste schon beim droben Drüberkucken schnell die Leute stornieren. Glaube nicht dass das bei seriösen Händlern abseits von technischen Problemen wirklich sowas ständig passiert.
 
Bestellung auf 1 Exemplar pro Smartphone begrenzen! So kann der Händler eine SMS mit einem Code auf das Smartphone senden und der Benutzer muss die Bestellung per Smartphone App vom Käufer durch Eingabe des Codes + Captcha bestätigen lassen.

Dann dürfte zumindest ein Großteil der Bots ausgehebelt werden..

VORSICHT, Freundchen, du unterschätzt die dsgvo, die besagt nämlich, dass die Händler nur die für die Lieferung notwendigen personenbezogenen Daten verlangen dürfen. Handynummer wäre dann nur bei großen Sendungen, für die eine Spedition notwendig wäre, zwecks Terminabsprache zu erfragen.

Hat außerdem nix mit smartphone zu tun, sondern mit simkarte.
So oder so, die Händler interessiert es nicht, Gegenmaßnahmen bedeuten Aufwand.
 
Bestellung auf 1 Exemplar pro Smartphone begrenzen! So kann der Händler eine SMS mit einem Code auf das Smartphone senden und der Benutzer muss die Bestellung per Smartphone App vom Käufer durch Eingabe des Codes + Captcha bestätigen lassen.

Dann dürfte zumindest ein Großteil der Bots ausgehebelt werden...
Dafür gibt es wegwerfnummern, die nach einer gewissen Zeit nichtmehr gültig sind und man kann sich beliebig viele Uraltphones kaufen.

Beim Ticketverkauf, aus dem der Begriff "Scalper" ja ursprünglich stammt, hat man das Problem bis heute nicht im Griff.

Eine Methode wäre es die Karten, CPUs und Konsolen zuerst nur an diejenigen auszugeben, die schon vorher ein Exemplar besitzen und gekaufte Grakas, CPUs und Konsolen auch konsequent selbst nutzen (mindestens ein Jahr). Das wäre allerdings ein Datenschutztechnischer Albtraum, da man bei jedem Hersteller ein Profil mit Personalausweis, verwendeter Hardware und Nutzungsverhalten hinterlegen müßte. Nvidia, Intel und AMD müßten ihre Daten dann auch am besten auch noch austauschen.

Rechtlich stünde das ganze mehr als nur auf dünnem Eis und das ist auch gut so. Wer hat schon Lust bei jedem Kauf einen kompletten Striptease hinzulegen und irgendwelche Apps zu nutzen, die das Verhalten aufzeichnen? Dann doch lieber 3 Monate warten.

Rolls Royce hat mal ähnliches gemacht, damit ihre Karren nicht von jedem Deppen gekauft werden. Entweder hatte man ein passendes Profil (Status und passendes, meist dezentes Auftreten oder man hat vorher schon einen gebrauchten Rolls Royce besessen und ist damit nicht aufgefallen. (nebenbei hat das natürlich auch den Status des Autos unglaublich gesteigert)

Die andere Alternative wäre es, die Konsolen konsequent an den Einzelhandel zu liefern, damit man in den Laden muß, um sich eine zu holen. Dann macht Familie Scalper aber am Erscheinungstag einen Ausflug in den Mediamarkt.

Warum wird so eine Abzocke nicht endlich unterbunden in was für einer Welt leben wir hier eigentlich?
Ich glaube denen geht es allen zu gut und wer Geld hat um 3500 PS5 zu ordern dem kann es nicht so schlecht gehen!

1: ist es legal
2: ist das eine ganze Gruppe, die 3500 PS5 haben sich viele gekauft
 
Wie schon gut erkannt wurde, helfen Maßnahmen durch Shops nur begrenzt und die Bereitschaft der Betreiber dazu ist wohl überschaubar, da zur Umsetzung Investitionen nötig sind, die man nicht zurück erhält und obendrein den Cashflow ausbremst, da die Scalper ja sehr schnell sehr viel zahlen würden.

Beste Lösung: wenn eine Ware so knapp ist, dass die Voraussetzungen für Scalper optimal wären und der Hersteller tatsächlich ernsthaft an einer Vermeidung des Scalpens interessiert ist, wie AMD z.B. es propagierte, dann sollt eben dieser Hersteller lieber den Launch verschieben, bis genügend produziert wurde, um dem Scalping die Grundlage zu entziehen!
Es sei denn, man meint es in dem Fall dann doch nicht so ernst, dann kommt so ein wischi-waschi dabei raus, wie aktuell.
 
Warum wird so eine Abzocke nicht endlich unterbunden in was für einer Welt leben wir hier eigentlich?
Ich glaube denen geht es allen zu gut und wer Geld hat um 3500 PS5 zu ordern dem kann es nicht so schlecht gehen!

in gewissem Rahmen ist das ganze legal. Im glaube BGB gibt es zwar einen Absatz der besagt das Wucher verboten ist, aber dafür müsste man die Ware überteuert kaufen und dann den Wucher Anteil des Kaufpreises einklagen.

Was die Menge an Konsolen angeht die diese Gruppen kaufen muss man verstehen wie das System überhaupt funktioniert. Man muss erstmal eine Gebühr (meine sind so um die 70€ umgerechnet) zahlen um überhaupt in die Gruppe zu kommen und dann muss man nochmal eine Gebühr zahlen um auf die Warteliste zu kommen. Irgendwann bekommt man dann die Nachricht das Ware gesichert wurde und überwiesen werden muss bis Zeitpunkt X sonst kommt man wieder an das Ende der Liste. Die Organisatoren dieser Gruppen haben null Risiko. Wenn einer auf der Liste nicht zahlt, gibt es sicherlich wen anderes auf der Liste der zahlt und zur Not können die auch einfach stornieren.

Das ganze zu unterbinden ist schwierig, da es den Händlern ja egal sein kann wer eine Konsole kauft und wer nicht. Wenn sind die Hersteller gefragt die sich Maßnahmen dagegen überlegen müssen. Sony hat z.B. einigen Spielern Mails zum Vorbestellen geschickt die sehr viele Stunden auf der PS4 gespielt haben, damit die treusten Spieler auch zum Release eine Konsole bekommen.

Auch sollte man aber bedenken, dass es dieses Problem nur die ersten Monate gibt bis genügend viele Konsolen produziert wurden und die wirksamste Maßnahme gegen Scalper ist einfach nicht von diesen zu kaufen. Der Markt setzt die Preise und wenn Leute nur dazu bereit wären die UVP zu zahlen, dann würde sich das Scalpen nicht mehr lohnen.
 
Die andere Alternative wäre es, die Konsolen konsequent an den Einzelhandel zu liefern, damit man in den Laden muß, um sich eine zu holen. Dann macht Familie Scalper aber am Erscheinungstag einen Ausflug in den Mediamarkt.
Der dann sicher etliche Kosolen pro Person übergibt, ne?
Außerdem wäre das wenigestens mit Aufwand für die Scalper verbunden, während Bots komplett begünstigt sind in der Situation aufgrund ihrer Geschwindigkeit.
Scalper selbst kannst du nicht verhindern, Bots jedoch schon und das ist hier das Thema.
Außerdem ist Filialkauf diesmal komplett unerwünscht und ausgeschlossen dank Corona, was ja die Situation noch verschlimmert hat.
 
Dafür gibt es wegwerfnummern, die nach einer gewissen Zeit nichtmehr gültig sind und man kann sich beliebig viele Uraltphones kaufen.

Beim Ticketverkauf, aus dem der Begriff "Scalper" ja ursprünglich stammt, hat man das Problem bis heute nicht im Griff.

Eine Methode wäre es die Karten, CPUs und Konsolen zuerst nur an diejenigen auszugeben, die schon vorher ein Exemplar besitzen und gekaufte Grakas, CPUs und Konsolen auch konsequent selbst nutzen (mindestens ein Jahr). Das wäre allerdings ein Datenschutztechnischer Albtraum, da man bei jedem Hersteller ein Profil mit Personalausweis, verwendeter Hardware und Nutzungsverhalten hinterlegen müßte. Nvidia, Intel und AMD müßten ihre Daten dann auch am besten auch noch austauschen.

Rechtlich stünde das ganze mehr als nur auf dünnem Eis und das ist auch gut so. Wer hat schon Lust bei jedem Kauf einen kompletten Striptease hinzulegen und irgendwelche Apps zu nutzen, die das Verhalten aufzeichnen? Dann doch lieber 3 Monate warten.

Rolls Royce hat mal ähnliches gemacht, damit ihre Karren nicht von jedem Deppen gekauft werden. Entweder hatte man ein passendes Profil (Status und passendes, meist dezentes Auftreten oder man hat vorher schon einen gebrauchten Rolls Royce besessen und ist damit nicht aufgefallen. (nebenbei hat das natürlich auch den Status des Autos unglaublich gesteigert)

Die andere Alternative wäre es, die Konsolen konsequent an den Einzelhandel zu liefern, damit man in den Laden muß, um sich eine zu holen. Dann macht Familie Scalper aber am Erscheinungstag einen Ausflug in den Mediamarkt.



1: ist es legal
2: ist das eine ganze Gruppe, die 3500 PS5 haben sich viele gekauft
Scheiss egal ob es Legal ist , fakt ist dass es einfach nur dreist und frech ist aber was rege ich mich noch auf für so ein Unsinn. Kartell passt wohl eher mit dem Ziel Leute denen Geld scheinbar keine Probleme macht über den Tisch zu ziehen zum Nachteil von "normalen" Kunden.
 
Dafür gibt es wegwerfnummern, die nach einer gewissen Zeit nichtmehr gültig sind und man kann sich beliebig viele Uraltphones kaufen.
Stimmt. Aber der manuelle Aufwand ist dabei so hoch, dass die Bots einem die Konsolen nicht Massenweise wegkaufen können. Insbesondere dann, wenn der Händler eine Antwort innerhalb von 5 Minuten erwartet...
Und wer finanziert den Aufwand? Als Händler verdienen wir weniger als 20€ pro Konsole.
Ich bezahle dann lieber 10€ mehr für eine Konsole, als nachher 700 oder 800€ auf Ebay!
Hat außerdem nix mit smartphone zu tun, sondern mit simkarte.
So oder so, die Händler interessiert es nicht, Gegenmaßnahmen bedeuten Aufwand.
Oh, hatte ich vergessen zu erwähnen, dass die MAC von der Bluetooth-Karte mitgesendet wird? :D
Wie bereits erwähnt. Lieber dem Händler 10€ mehr geben, als den Scalper auf Ebay mehrere hundert Euro mehr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Stimmt. Aber der manuelle Aufwand ist dabei so hoch, dass die Bots einem die Konsolen nicht Massenweise wegkaufen können. Insbesondere dann, wenn der Händler eine Antwort innerhalb von 5 Minuten erwartet...

Zur Not mietet sich der Zwischenhändler dann 50 Inder, die ihm dabei helfen. Es gibt Börsen, die soetwas vermitteln. Das einfachste sind Captchalöser, da zahlt man dann ein paar Euro für 1000 gelöste Captchas. Am anderen Ende sitzt dann ein Mensch, der auf sein Smartphone die Captches in sekundenschnelle löst. In Europa oder den USA lockt man damit keinen vorm Ofen hervor, aber in den ärmeren Ländern sind 0,5-2€ Stundenlohn eine Menge Geld, da kann man dann deutlich mehr verdienen, als mit normaler Arbeit.(ich wußte bis vor kurzem auch nicht, dass es den Beruf gibt)

Bei uns Deutschen wird es erheblich teurer, da braucht man jemanden, der Deutsch gelernt hat. Glücklicherweise machen das viele aus genau diesem Grund, für ein paar hundert € arbeitet jemand am anderen Ende der Welt oder auch teilweise in Europa, jemand Vollzeit und Kundendienst anzubieten, Vorbestellungen zu tätigen oder auch Senioren abzuzocken.
 
Warum wird so eine Abzocke nicht endlich unterbunden in was für einer Welt leben wir hier eigentlich?
Ich glaube denen geht es allen zu gut und wer Geld hat um 3500 PS5 zu ordern dem kann es nicht so schlecht gehen!

Einfach keine überteuerten "gebrauchten" Gegenstände Bei EBay und Co. kaufen und schon hat sich das Thema
erledigt.
Wer dann die zweite ungeöffnete XYZ zu 2/3 des kaufpreises verkaufen muss um sie überhaupt loszuwerden überlegt es sich dann zweimal so was nochmal zu machen.
ABER:
Da die Konsumzombies gerne sich verarschen lassen dürfte das dieses Jahr noch echt harmlos sein im Vergleich
zu den kommenden Jahre.
 
Solchen Gestalten haben wir es dann zu verdanken, wenn in ferner Zukunft selbst kleinste Online-Käufe nur noch mit digitaler Legitimation durch den Personalausweis möglich sind …
 
In solchen Threads lese ich häufiger, dass es den Herstellern ja egal sein könnte, wer die Konsolen kauft. Aber ist das wirklich so? Hängen da nicht auch Spieleverkäufe mit dran? Ich könnte mir vorstellen, dass mehr Spiele durch "normale" Endkunden verkauft werden, wenn diese zu Release die Konsole gekauft haben und auch mehr Zeit zum Zocken haben, als wenn Scalper ihr Kontingent erst peut a peut an die Höchstbietenden verbimsen?! Oder ist das wurst?
 
Zur Not mietet sich der Zwischenhändler dann 50 Inder, die ihm dabei helfen. Es gibt Börsen, die soetwas vermitteln. Das einfachste sind Captchalöser, da zahlt man dann ein paar Euro für 1000 gelöste Captchas. Am anderen Ende sitzt dann ein Mensch, der auf sein Smartphone die Captches in sekundenschnelle löst. In Europa oder den USA lockt man damit keinen vorm Ofen hervor, aber in den ärmeren Ländern sind 0,5-2€ Stundenlohn eine Menge Geld, da kann man dann deutlich mehr verdienen, als mit normaler Arbeit.(ich wußte bis vor kurzem auch nicht, dass es den Beruf gibt)
Ok, jetzt brauche ich schon pro Bestellung ein separates Smartphone, eine separate Sim-Karte und einen Inder. So langsam wird's doch Aufwändig. ;)
 
Ok, jetzt brauche ich schon pro Bestellung ein separates Smartphone, eine separate Sim-Karte und einen Inder. So langsam wird's doch Aufwändig. ;)

Wenn am Ende 200-500€ Gewinn stehen, dann nimmt man diesen Aufwand gerne in Kauf. Für die Summe kannst du mich auch einen ganzen Tag mieten oder sogar mehrere Tage. Das ist hier das Problem. Um den Wiederverkäufern das Geschäft zuverlässig zu vermiesen müßte der Aufwand so hoch sein, dass es sich nichtmehr lohnt, bei den Summen kann man aber so einiges auf sich nehmen. Wenn es nur um die Smartphones und die Simkarten geht: beides zusammen gibt es für unter 50€ und damit kann man später noch weitermachen. Da bleiben immernoch 150-450€ Gewinn.
 
Hätte man alles auch einfacher und stressfreier mit ein bisschen Oldschool haben können:
1) auf der Webseite ein Hinweis: Jetzt HIER bestellen -> wir haben 150 PS5 vorrätig
2) Bestellung per Post mit schönem Brief, handgeschrieben mit Unterschrift und Kopie vom Ausweis, gültig nur mit Poststempel, first-come-first-serve, Rest verfällt bis zum nächsten Vorrat
3) Preis: regulär + 55€ Anti-Scalper-Bot-Aufschlag per Vorkasse
4) Briefe kommen 1 - 150 zählen, Rest verbrennen, PS5 verschicken und dann wieder auf der Webseite schreiben - alle versandt, wer leer aus ging, hatte Pech
5) wer sich beschweren möchte kann das auf ebay für den 3fachen Preis tun

Und jetzt erzählt mir bitte keiner, dass diesen Minimalaufwand mit den Briefen für nen extra Fuffi nicht abgegolten wäre. Das sind 1 Tag extra Arbeit verteilt auf 2 - 3 Tage, die ein Praktikant für 7,50 Mark auf die Stunde erledigen kann.
 
In solchen Threads lese ich häufiger, dass es den Herstellern ja egal sein könnte, wer die Konsolen kauft. Aber ist das wirklich so? Hängen da nicht auch Spieleverkäufe mit dran? Ich könnte mir vorstellen, dass mehr Spiele durch "normale" Endkunden verkauft werden, wenn diese zu Release die Konsole gekauft haben und auch mehr Zeit zum Zocken haben, als wenn Scalper ihr Kontingent erst peut a peut an die Höchstbietenden verbimsen?! Oder ist das wurst?

Am Ende steht ja immer ein Endkunde, egal ob der die Konsole direkt gekauft hat oder dafür nochmal 500€ draufgelegt hat. Von daher ist es egal, bzw. in letztem Fall hat das jemand mit der nötigen Finanzkraft, der noch wesentlich mehr Spiel kaufen kann, geholt.

Kritisch wird es nur, wenn die Konsolen zweckentfremdet werden, z.B. wie die PS2 und PS3 als Supercomputer.
 
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