X99M Killer + i7 5820K: schlechte single core Leistung

Ich frage mich gerade ob da die Inf-Updates(aka Chipsatztreiber) von Intel tatsächlich mal einen Unterschied machen. Mit dem 3960x unter Win7(und aktuellen Inf-Updates) kann ich die beschriebenen Probleme jedenfalls nicht bestätigen. Rein Interesse halber schaue ich bei Gelegenheit aber nochmal genauer nach.
 
Ich frage mich gerade ob da die Inf-Updates(aka Chipsatztreiber) von Intel tatsächlich mal einen Unterschied machen. Mit dem 3960x unter Win7(und aktuellen Inf-Updates) kann ich die beschriebenen Probleme jedenfalls nicht bestätigen. Rein Interesse halber schaue ich bei Gelegenheit aber nochmal genauer nach.

Was verstehst du unter "aktuell"? Auf der Intel HP ist der "neuste" vom 11.03.2014 - da ist sogar der auf der ASUS DVD neuer (24.04.14)
 
Das ist der neuste von Intel und der gleiche, der auch auf der ASRock Webseite angeboten wird.

ASRock > Fatal1ty X99M Killer

Das ist der vom 24.04.2014 (laut Installer)
Aber scheinbar doch neuer, wenn ich den "alten" von der DVD starte fragt dieser ob ein Downgrade vorgenommen werden soll

Hmm mit dem aktuellen von der ASRock Website zuckt auch nix mehr, der bleibt bei seinen 1200 Mhz wie angemeiselt, es sei denn ich schalt noch 2-3 Threads Prime95 dazu und selbst da geht der immer wieder mal kurz auf 1200 Mhz.

Allerdings hab ich jetzt (ohne Prime und der cpu blieb dauerhaft bei 1200 mhz) 140 Singlecore Punkte oO
 
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Mit dem 3960x unter Win7(und aktuellen Inf-Updates) kann ich die beschriebenen Probleme jedenfalls nicht bestätigen. Rein Interesse halber schaue ich bei Gelegenheit aber nochmal genauer nach.
Gerade mal durchprobiert:
Cinebench Singlecore, Pause/Programmwechsel, SPI 1M, Pause, SPI 8M, Ende:
constTurbo.png
Sobald ein Kern ausgelastet wird geht der Turbo auf maximalen Takt und bleibt da bis die Arbeit abgeschlossen ist.
(Ja in Cinebench vermisst die CPU Einen Ram-Kanal und ein neues Windows ein bisschen, aber darum geht es hier ja nicht ;) )

@MountyMAX: Probier mal ein Tool was alle Kerntakte zeigt zum auslesen(Rechtsklick auf den Takt in CPU-Z reicht). Der Singlecore Punktestand spricht eigentlich dafür dass die CPU die die Arbeit macht auch einen anständigen Takt fährt (zumindest keine 1200MHz, sonst haut mich Haswell-E plötzlich doch von den Socken).
 
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Gerade mal durchprobiert:
Cinebench Singlecore, Pause/Programmwechsel, SPI 1M, Pause, SPI 8M, Ende:
Anhang anzeigen 777182
(Ja in Cinebench vermisst die CPU Einen Ram-Kanal und ein neues Windows ein bisschen, aber darum geht es hier ja nicht ;) )

@MountyMAX: Probier mal ein Tool was alle Kerntakte zeigt zum auslesen(Rechtsklick auf den Takt in CPU-Z reicht).

Verstehe ich nicht.

EDIT.
Zumindest den 2. Absatz habe ich verstanden. In Cinebench taktet ein Kern tatsächlich hoch. 3,3GHz, öfter auch mal 3,4GHz und ganz selten 3,6GHz. Er springt aber schnell von Kern zu Kern. Die anderen Kerne sind dann bei 1,2GHz. Im Hauptfenster wird das nicht oder nur selten angezeigt (dort nur 1,2GHz). Auch die Core Voltage bleibt zu 80% der Laufzeit von Cinebench bei 0,760V, also idle.

Die Anzeige des Windows Taksmanagers ergibt dann aber überhaupt keinen Sinn. Da wird ziemlich konstant 2,6GHz angezeigt. Nimmt der hier irgendeinen Mittelwert über alle Kerne oder wie ist das zu verstehen?
 
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@MountyMAX: Probier mal ein Tool was alle Kerntakte zeigt zum auslesen(Rechtsklick auf den Takt in CPU-Z reicht). Der Singlecore Punktestand spricht eigentlich dafür dass die CPU die die Arbeit macht auch einen anständigen Takt fährt (zumindest keine 1200MHz, sonst haut mich Haswell-E plötzlich doch von den Socken).

Hast Recht min. 1 Kern ist immer bei 3300/3400 auch wenns es dauernd wechselt .. nur jetzt hab ich wieder nur 120 .. *seuftz* Ich glaub ich setze die Min Werte für den CPU auf die Max Werte im Bios, dann ist Ruhe mit runtertakten ;-)
 
Mal kurz zur Info - wie are watching you:
Singlecore Turboproblem (nicht nur) beim Haswell-E
Und meine Posts leider recht verstreut in diesem Thread:
[Sammelthread] Intel Sandy Bridge - E / Ivy Bridge - E / Haswell - E (Sockel 2011) OC-Laberthread - Seite 417
[Sammelthread] Intel Sandy Bridge - E / Ivy Bridge - E / Haswell - E (Sockel 2011) OC-Laberthread - Seite 418
[Sammelthread] Intel Sandy Bridge - E / Ivy Bridge - E / Haswell - E (Sockel 2011) OC-Laberthread - Seite 405

Mir ist das Thema vor ca. 3 Wochen aufgefallen, als ich mal kurz SuperPi laufen lassen wollte und das System viel langsamer als der vorherige 4790K war. Super reproduzieren lässt es sich, wenn HWInfo64 läuft und man gleichzeitig SuperPi laufen lässt. Dann hat man auch eine sehr schnell auffrischende Multianzeige für jeden Kern. ASRock und einen c't Redakteur habe ich bereits kontaktiert. Kurz gefasst war der ASRock Support relativ unprofessionell. Die haben glaube ich das Problem nicht mal wirklich verstanden (oder wollten nicht, keine Ahnung). Dann wurde mir was von Powerlimits erzählt (was totaler quatsch ist, wenn alle Kerne hochtakten können, kann wohl einer Probleme mit Powerlimits haben, anschließend lag es angeblich an der Anzeige von Aida und HWInfo - was auch quatsch ist, weil die Anzeige des Multis ja nichts mit der lahmen Laufzeit von SuperPi zu tun hat - und danach wurden meine Mails einfach ignoriert...)

Workarounds:
- Festpinnen an einen Kern
- Speedstep aus oder minimale Lesitung 100% (erhöht den Idle Verbrauch beides deutlich).

In Windows 10 habe ich den Verlangsamungseffekt (Kombination von Windows Scheduler und Haswell-E) deutlich weniger gesehen. Das muss aber nicht zwingend heißen, dass das Problem in Windows 10 weg ist, weil es eine Rolle spielt welche Prozesse und Dienste zusätzlich laufen. Desto mehr es sind, die in kurzen Intervallen CPU Zeit wollen, desto lahmer läuft die Singlecoreanwendung, auch wenn 5 physische Kerne (bzw. 11 virtuelle) frei sind. Das mal als Kurzfassung. Es macht keinen Unterschied, ob man Hyperthreading deaktiviert oder weniger Kerne aktiv sind (bzw. es wird dann eher noch schlimmer).

Mir fällt aber langsam auf, dass auffallend viele ASRock besitzer das Problem haben. Ich kann nur alle mit dem Problem bitten bei ASRock Support zu nerven. Das ist ganz einfach entweder über das UEFI oder das A-Tuning Utility möglich. Desto mehr Leute die nerven, desto eher lassen die sich vielleicht was einfallen. Und nein, 20 Watt mehr Idleverbrauch durch o.g. Workarounds ist keine Lösung. Es ist auch keine Lösung, wenn ich mir erst alle Singlecoreprogramme zusammen suchen muss und die dann vor dem Start festpinnen muss auf einen Kern. Ist doch ein Witz, dass der non E teilweise fast doppelt so schnell ist, wie ein Haswell-E mit der selben Windows Installation und angepassten Treibern und dabei noch wesentlich mehr Strom benötigt (sowohl im Idle als auch unter Last).
 
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Ist bei ASUS auch so, zumindest jetzt wo ich auf 100% im Energiesparplan gestellt habe, starten vor allem die Programme deutlich schneller, aber halt ca. 30 W mehr Verbrauch im Leerlauf :-/

Aber halt in Spielen merkt man dann die Leistung doch, z.B. BF4 läuft nun bei mir mit 60-72 fps auf Ultra vorher mit den i7-870 war das bei 40-55 fps mit Drops an bestimmten Stellen auf unter 30 (gleiche Grafikkarte)
 
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Habe mal im BIOS Speedstep ausgeschaltet. Aber ist es denn normal, dass einzelne Kerne dann immer noch auf 1,2GHz runter takten?
Nur, wenn ich eine Last anlege (es reicht dann schon single core Cinebench R15) takten alle Kerne auf 3,4GHz hoch. Zumindest erreiche ich so 136 Punkte. Immerhin.
 
Dass SingleCore-Last nicht als solche erkannt wird scheint ja dein Grundproblem zu sein weshalb sich Speedstep deaktivieren überhaupt gelohnt hat.
 
ASRock hat mir zurück geschrieben. Ich solle ihnen ein paar Screenshots liefern, die SuperPi zeigen. Zudem das übliche..BIOS reset. Mal schauen, was sie sagen, wenn sie die Screenshots sehen.
 
Um das mal extern zu klären, wie sich der Stromverbrauch durch umstellen auf immer 100% (d.h. keine 1200 Mhz mehr) im Energiesparplan ändert - d.h. nicht mit Tools welche die W anzeigen, hab ich mal mein Voltcraft drangehängt, das Ergebnis:

Zwischen Min. (5%) und Min auf 100% ist nur 1(!) W Unterschied.

Hier mal die Daten welche ich so gemessen habe:
-> 5820K OC @3,8 Ghz,
Idle: 103-105 W (CPU Min 5%)
Idle: 104-106 W (CPU Min 100%)
(Idle nachdem Festplatten alle geparkt haben: 86 W bei 5% Min. Leistungszustand, 87W bei 100% Min. Leistungszustand )
Prime: 250 W
Furmark: 265 W
Prime+Furmark: 377 W
BF4 (Ultra, 1920x1200): ca. 278-290 W

Grad nochmal Cinebench Singlecore laufen lassen:
Verbrauch 110W, (alle Festplatten allerdings im idle, wäre sonst wohl 20W mehr)
Score: 147


Hier mal noch die Werte @Stock
5820K @Stock (3,3)
Idle: 104-106 W (CPU Min 5%)
Idle: 104-106 W (CPU Min 100% (Unterschied <1W))
(Idle nachdem Festplatten alle geparkt haben: 85 W bei 5% Min. Leistungszustand, 86W bei 100% Min. Leistungszustand )
Prime: 235 W
Furmark: 262 W
Prime+Furmark: 363 W
BF4 (Ultra, 1920x1200): ca. 278-290 W (kein Unterschied feststellbar, Grafikkarte wird wohl limitieren)
 
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Um das mal extern zu klären, wie sich der Stromverbrauch durch umstellen auf immer 100% (d.h. keine 1200 Mhz mehr) im Energiesparplan ändert - d.h. nicht mit Tools welche die W anzeigen, hab ich mal mein Voltcraft drangehängt, das Ergebnis:

Zwischen Min. (5%) und Min auf 100% ist nur 1(!) W Unterschied.

Das verstehe ich gerade nicht so ganz. Auf meinem System bekomme ich mit 100% sehr wohl 1200 Mhz zu sehen oder eben im meinem Fall 4,4 GHz aber eben nichts mehr dazwischen. D.h. die Kerne pendeln dauernd zwischen 1,2 GHz oder eben 4,4 GHz. Da selbst im Idle auf meinem System über 100 Prozesse laufen ist ein Kern (mindestens) auch im Idle immer auf 4,4 GHz. Somit müsste der Idle Verbrauch rein logisch schon deutlich mehr steigen. Wenn bei dir alle Kerne auf 4,4 laufen müsste es sogar recht deutlich sein.

Aber ich bin grad auch zu faul um nachzumessen. Von daher geschenkt. ;)

Was mich bei dieser Variante eher deutlich mehr stört:
Elder Scrolls Online belegt einen Kern voll dann noch einen oder zwei Kerne partiell. Mit 100% gehen aber alle auf Kerne 4,4 GHz. Das sind ca. 40 Watt mehr Verbrauch, die man dann nicht nur mit gemessenen Werten wahrnimmt, sondern auch über CPU Temperatur und Lüfterdrehzahl bzw. Lautstärke. Mit Windows 10 passiert das nicht (nur ca. 80 Watt lt. Aida) was sich durch weniger Temperatur und Lüfterdrehzahl bestätigt.

Mit Windows 7 ohne die 100% Minimalleistung sind die FPS nur halb so hoch wie bei Win 10. Sowohl die c't und auch ASRock haben bei Intel nachgefragt. Ob da was rauskommt, keine Ahnung. Wenn das Verhalten bei Win 10 so bleibt, kann ich damit aber leben. Dauert nur noch zu lange, bis es rauskommt. :)
 
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Ja, man kann ab und zu im idle die 1200 Mhz noch sehen, aber sobald ein Kern belastet wird (z.B. Cinebench 1 Core) bleiben alle Kerne auf max.


Das verstehe ich gerade nicht so ganz. Auf meinem System bekomme ich mit 100% sehr wohl 1200 Mhz zu sehen oder eben im meinem Fall 4,4 GHz aber eben nichts mehr dazwischen.

Die Werte "dazwischen" hab ich nur extrem selten mal gesehen, bei 100% gar nicht mehr
 
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