WoW in Australien illegal!

Was für einen Quatsch hier manche schreiben...

"Man sollte MMO`s verbieten weil sie süchtig machen."

Dann können wir im gleichen Atemzug
- Zigaretten verbieten
- Alkohol verbieten
- Fernsehen verbieten
- ...

Das Problem dieser ganzen Sachen sind nicht die Hersteller mit ihren Produkten, sondern die Dummheit der Benutzer, die es übertrieben/falsch anwenden.

Ist in unserem Land denn nicht genug verboten?

Und die, die hier schreiben sie würden XYZ kennen die wegen WoW Probleme im Reallife bekommen haben, wieviel kennt ihr die
- Probleme mit der Zigarettensucht haben?
- die wegen Alkohol schon Probleme hatten?
- die wegen zuviel Fernsehkonsums Probleme bekommen haben?
- ...

Also mir fallen auf Anhieb etwa 10x mehr Leute die obige Problemen haben ein, als Leute die durch WoW Probleme bekommen haben.

Die Schlussfolgerung wäre, diese Dinge alle zu verbieten? Ich denke nicht.

Ich spiele selbst nebenbei WoW, in Maßen, ich habe eine Freundin, mache eine Ausbildung und habe eine eigene, "einigermaßen":ugly: aufgeräumte Wohnung.
Und Zeit für WoW habe ich auch noch.

Und warum sollte ich, weil irgendwelche Dummköpfe es übertrieben haben, auf den Spaß beim Spielen verzichten?

Würden die, die hier so auf WoW schimpfen, beispielsweise auf ein Bier nach dem Feierabend verzichten, weil irgendjemand zuviel davon getrunken hat und eine Alkoholvergiftung bekommen hat?
 
Also, ich finde es gut das WoW verboten wurde.
Ich unterstütze solche Spiele in keinster Weise. Ich kenn 2-3 Leute die von dem Spiel abhängig sind und es den ganzen Tag spielen und nicht zur Schule gehen deswegen.
Außerdem haben sich glaubich durch das Spiel auch schon Menschen da Leben genommen, weil sie es nichtmehr spielen konnten.Dies weiß ich aber nicht 100%.
Ich finde es richtig.
Außerdem müssten Online Spiele mit großem Suchtfaktor erst ab 18 sein und nicht wie WoW ab 12 Jahren.
MfG, Tom


In Japan hat laut Bericht ein Bruder dem anderen den Kopf mit einem Katana abgeschlagen weil er sein Epic Equip verkauft hat und sich ausgeloggt hat.

In Amerika hat eine Mutter ihren Sohn erstochen weil er sie immer verarscht hat, dass sie nicht gut sei und dann in nem Raid ihr das Equip weggewürfelt hat.
 
Also normalerweise halte ich auch nicht viel von Verboten von Games usw. Aber WoW ist in meinen Augen eine Ausnahme. Dieses Spiel ist ja darauf ausgerichtet, die Spieler süchtig zu machen. Allein die Tatsache, dass man jeden Monat einen Obulus bezahlen muss regt die Spielergemeinde dazu an so viel wie möglich zu zocken um das Abonnement so gut es geht auszuschöpfen. Die Tatsache, dass der Spielerfolg in WoW davon abhängt wie viel Zeit man investiert und die eben erwähnte Sache des maximalen Ausschöpfens des monatlichen Obulus an Blizzard ist eine sehr gefährliche Mischung.
Eines steht für mich fest: Dieses Spiel ist absolut jugendgefährdend aus den eben erwähnten Gründen und gehört schleunigst als nicht jugendfrei deklariert. Wenn sich Erwachsene das Spiel kaufen und sich dumm und dämlich zocken weil sie süchtig geworden sind, dann ist das deren Sache. Aber die Jugend muss vor soetwas beschützt werden. Man verwährt Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren auch den Zutritt zu Alkohol und Zigaretten.
Ich finde die Politik die bezüglich Games betrieben wird sowieso ein bisschen schizophren. Spiele wie Counter-Strike und Crysis wollen einige Leute verbieten lassen weil ein kleines Tröpflein Blut zu sehen ist und dabei aber Super Mario 64 und Co. nicht in der Diskussion stehen verboten zu werden obwohl man da sämtliche Viecher in Lava reinschmeisst, verstampft und sonstigen Schabernak mit denen macht. Und dann kommt ein Spiel wie WoW auf den Markt, weswegen sich die Menschen wirklich um die Ecke bringen und es keine Einzelfälle sind, Jugendliche die Schule abbrechen nur um mehr Zeit für WoW zu haben und es keine Einzelfälle sind und sich Jugendliche und Kinder von der Außenwelt abschotten, keine Freunde mehr haben und mit der Familie nur noch ein gestörtes Verhältnis haben weil sie 24 Stunden 7 Tage die Woche sich ins Koma zocken und es auch keine Einzelfälle sind. Komisch, da sagt keiner von den Herren Politikern etwas, aber dann soll es angeblich Counter-Strike 1.6 gewesen sein wo man keinen Blutstropfen sind und sich die Gegner wenn sie tot sind auf den Boden setzen und den Kopf schütteln, welches Robert Steinhäuer dazu veranlasst haben soll, zu einem blutrünstigen Monster zu werden und das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt zu massakrieren. Ja is klar ne...

Sorry dass ich in meinen Ausführungen ein bisschen weit ausgeholt habe aber das leg mir eben auf der Seele.

mfG
 
Ich schätze die USK muss die nächste Ebene der Bewertung von Computerspielen erreichen. Die bloße Klassifizierung auf Grund von Gewaltinhalten reicht mittlerweile nicht mehr aus. Es muss zunehmend auch der Content auf die Suchtgefahr analysiert werden und entsprechend eingestuft werden. Da kann die Konsequenz im Grunde nur eine ab 18 Einstufung sein, wegen des vermeintlich besseren Widerstands gegen eine Sucht, wenn ein erhöhtes Suchtpotenzial festgestellt wird.
 
Da is doch nur von "Verkauf und Vertrieb" die Rede, also ist das Spielen an sich ja nicht verboten und besorgen kann man es sich überallher. Also wieder viel heiße Luft, die kaum Wirkung zeigen wird, weil sie vorher schon abkühlt.
 
Das spielen von WOW sollte komplett verboten werden.:fresse:

Der mit 36 Accounts war ja wohl der schlimmste.

In Holland gibts doch schon so eine einrichtung wo die nur spiel süchtige Leute behandeln.
 
In Holland gibts doch schon so eine einrichtung wo die nur spiel süchtige Leute behandeln.

Im Mainz gibt es seit einem Jahr auch eine. Zu Testzwecken, um zu schauen, ob überhaupt Bedarf besteht. Bereits im ersten Monat hatten sich über 300 Fälle dort angemeldet, es konnten aber nur 50 angenommen werden, weil nicht mehr Kapazitäten da sind.
 
Wenn ich höre was manche Leute hier verzapfen kann ich mir echt nur an den Kopf fassen.
vin van Dorf ich kann dir nur zustimmen.
Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und kein Staat hat sich das Recht herauszunehmen über mich zu bestimmen solange ich niemandem durch mein Verhalten schade.

Im übrigen gibt es eine WoW Kindersicherung (was wohl viele hier nicht wissen), d.h. Eltern könnten die Spieldauer ihrer Kinder begrenzen wenn sie sich dafür interessieren würden, soviel zum Thema "Spiel als nicht Jugendfrei einstufen". Das Problem ist wohl eher dass die meisten Eltern insgeheim froh sind, dass ihre Kinder beschäftigt sind und ihnen nicht auf den Sack gehen. Dafür bezahlt man doch gerne 13€ monatlich, ist billiger als ein Kindermädchen.

Aber es ist nunmal viel einfacher alles auf Blizzard zu schieben.
 
Wenn ich höre was manche Leute hier verzapfen kann ich mir echt nur an den Kopf fassen.
vin van Dorf ich kann dir nur zustimmen.
Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und kein Staat hat sich das Recht herauszunehmen über mich zu bestimmen solange ich niemandem durch mein Verhalten schade.

Im übrigen gibt es eine WoW Kindersicherung (was wohl viele hier nicht wissen), d.h. Eltern könnten die Spieldauer ihrer Kinder begrenzen wenn sie sich dafür interessieren würden, soviel zum Thema "Spiel als nicht Jugendfrei einstufen". Das Problem ist wohl eher dass die meisten Eltern insgeheim froh sind, dass ihre Kinder beschäftigt sind und ihnen nicht auf den Sack gehen. Dafür bezahlt man doch gerne 13€ monatlich, ist billiger als ein Kindermädchen.

Aber es ist nunmal viel einfacher alles auf Blizzard zu schieben.

Das Wow auf dem Ankratzen von Suchtpotential ausgelegt ist, lässt sich an einem kleinen Beispiel verdeutlichen.
Wenn ihr bspw vor habt ins Kino zu gehen müsst ihr am Eingang Geld hinterlassen damit man euch reinlässt.
Das selbe ist der monatliche Betrag bei Blizz.

Der Suchtfaktor entsteht aber erst, wenn du für einen bestimmten Betrag nur eine festgelegte Dauer den Dienst nutzen kannst. ( Im falle des Kinos ist die Karte nur für eine Vorstellung gültig Zeit steht meist auf dem Ticket) Heisst in wow: ich habe 30 werktage pro monat und bezahle pro Monat in Werktagen nicht in Tagen die ich ingame gespielt habe.
Das man die bezahlte Geldmenge nicht nur rausgehauen hat sondern es zu einer vernünftigen Investition umzuwandelt bringt uns dazu, meist täglich einzuloggen.

Oder würdet ihr ins Kino gehn dort eintritt zahlen und dann wieder das Kino verlassen ohne etwas für euer Geld zu bekommen???

Aber bei WoW ist ein entscheidender Faktor die Psyche des Anwenders (wie vin vom dorf so schön gesagt hat), ist er vorher schon angeknackst bspw durch liebestress oder Ärger im job, dann ist wow etwas was ihm den "glauben" gibt, wenigstens in dieser scheinbaren virtuellen Welt noch ein wenig gebraucht zu werden.
Also gilt wie bei allen Drogen, es ist nicht die Droge an sich es macht die Dosis. Darum sagen auch die meisten Wissenschaftler das Hanf nicht abhängig macht, wenn man davon abhängig wird, hat man vorher schon ein seelisches Problem mit sich herumgetragen. Es ist aber viel einfacher den Teufel in nichts hineinzuinterpretieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Wow auf dem Ankratzen von Suchtpotential ausgelegt ist, lässt sich an einem kleinen Beispiel verdeutlichen.
Wenn ihr bspw vor habt ins Kino zu gehen müsst ihr am Eingang Geld hinterlassen damit man euch reinlässt.
Das selbe ist der monatliche Betrag bei Blizz.

Der Suchtfaktor entsteht aber erst, wenn du für einen bestimmten Betrag nur eine festgelegte Dauer den Dienst nutzen kannst. ( Im falle des Kinos ist die Karte nur für eine Vorstellung gültig Zeit steht meist auf dem Ticket) Heisst in wow: ich habe 30 werktage pro monat und bezahle pro Monat in Werktagen nicht in Tagen die ich ingame gespielt habe.
Das man die bezahlte Geldmenge nicht nur rausgehauen hat sondern es zu einer vernünftigen Investition umzuwandelt bringt uns dazu, meist täglich einzuloggen.

In sofern sind Internetflatrates und Telefonflatrates auch darauf ausgelegt das Suchtpotenzial des Verbraucher zu wecken?
Ich würde behaupten jeder der Internetanschluss hat besitzt eine Flatrate und trotzdem ist nur ein Bruchteil der Leute Internetsüchtig.
Dabei ist es dort sogar noch schlimmer, da man meist mindestens 12 Monate an einen Vertrag gebunden ist.
 
In sofern sind Internetflatrates und Telefonflatrates auch darauf ausgelegt das Suchtpotenzial des Verbraucher zu wecken?
Ich würde behaupten jeder der Internetanschluss hat besitzt eine Flatrate und trotzdem ist nur ein Bruchteil der Leute Internetsüchtig.
Dabei ist es dort sogar noch schlimmer, da man meist mindestens 12 Monate an einen Vertrag gebunden ist.

Die wirkliche Anzahl an allein Internetsüchtigen dürfte sich wohl im dunklen verbergen, sinnvolle Studien wirst du darüber auch nicht finden, denn momentan versucht der staat ne Konjunkturstärkung indem sie den Dörflern inet vor die Tür setzen. Da wären sie schön blöd wenn sie studien rauskramen liessen, die Negativfolgen von Internetkonsum aufdecken würden.

Flatrateparties werden ja auch benutzt um sich mal richtig die kante zu geben und allg. haste ne festnetz flat wird man viel öfter mal gefragt ob man mal telefonieren kann über Festnetz.
Wieso bspw wurden manchen Handyflatbesitrzern die Flat gekündigt? weil sie ihrer Sucht nachgegeben hab und sie teilweise weit mehr Stunden telefoniert haben als es der Telefondienstanbieter für sie eingeplant hatte.
-> handy flat => ermöglicht intensiveren längeren und dauerhaften Handybetrieb -> gesteigertes Selbstwertgefühl (kann man doch immer mit seinem flatdienst telefonieren) -> gesteigertes Suchtpotential (da der Mensch darauf ausgerichtet ist im Normalfall, das level des Selbstwertgefühls gleichhoch zu halten)

simples Bsp telefonat mit Freundin die weiter weg wohnt, mit ner handyflat/telefonflat bis du eher in der Position jeden Abend deine Freundin anrufen zu müssen, weil du es dir ja leisten können müsstest. Ohne könntest du eher mal sagen aller 2 Tage telefonieren muss auch reichen. Weil du die Möglichkeit hast öfter den Dienst zu nutzen bist du stärker gefährdet. Denn Sucht eröffnet erst dann seine volle Wirkungskraft, wenn das Suchtmittel weg ist.

Was lernen wir draus überall wo flat drin ist, sind suchtpräventionen und Abhängigkeiten meist nicht weit entfernt^^
 
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Mag ja alles sein aber wie kann ein Staat der sich Freiheit auf die Fahnen schreibt seine Bürger so bevormunden? Und dann stößt das ganze hier noch nichtmal auf Abneigung weil man selber ja nicht betroffen ist?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer es hier gutheißen würde wenn ab sofort in Deutschland um 8 Uhr abends der Strom abgestellt wird und die Polizei kontrolliert ob alle im Bett liegen, weil viel Schlaf gut für die Gesundheit ist. :what:
Oder wenn Hardwaretuning auf einmal verboten wäre weil ich es nicht gut finde, dass nem Freund von mir mal was dabei kaputt gegangen ist. Wenn ich mir manche Leute hier so angucke wieviel Geld die für PC-Komponenten ausgeben hat das IMHO auch schon fast Suchtcharakter.
 
Da is doch nur von "Verkauf und Vertrieb" die Rede, also ist das Spielen an sich ja nicht verboten und besorgen kann man es sich überallher. Also wieder viel heiße Luft, die kaum Wirkung zeigen wird, weil sie vorher schon abkühlt.
So ist es. :daumen:
Die Überschrift ist demnach falsch.

Ich schätze die USK muss die nächste Ebene der Bewertung von Computerspielen erreichen. Die bloße Klassifizierung auf Grund von Gewaltinhalten reicht mittlerweile nicht mehr aus. Es muss zunehmend auch der Content auf die Suchtgefahr analysiert werden und entsprechend eingestuft werden. Da kann die Konsequenz im Grunde nur eine ab 18 Einstufung sein, wegen des vermeintlich besseren Widerstands gegen eine Sucht, wenn ein erhöhtes Suchtpotenzial festgestellt wird.
Ich finde ab einem bestimmten Alter sollte der Staat aufhören seine Mitbürger zu bevormunden und den "Erwachsenen" selber entscheiden lassen was gut für ihn ist oder nicht. Die Ausweitung der Kontrollbereiche würde ich nur zustimmen, wenn die Konsequenzen die man aus den Ergebnissen zieht nur bis zu einem Höchstalter von ca. 18 Jahren gelten. Das gleiche sollte mMn. auch bei der Kontrolle von Gewalt in Computerspielen umgesetzt werden.

Die Jugend schützen ja aber die Erwachsenen bevormunden, nein!



MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich muss dazu sagen ich Spiele HDRO und kann sagen das macht süchtig.
Ich hab auch schon öfter mit meiner Frau gestritten deswegen weil ich wieder Erze Farmen musste statt zu Saugen oder so.
Und bei bekannten hat das noch ganz andere Ausmaße.
Also jeder der das Suchtpotential solcher titel herunterspielen will ist nicht gut informiert.
Und wie so oft bei süchten ist es leicht gesagt "Spiel halt weniger".
 
Also ich muss dazu sagen ich Spiele HDRO und kann sagen das macht süchtig.
Ich hab auch schon öfter mit meiner Frau gestritten deswegen weil ich wieder Erze Farmen musste statt zu Saugen oder so.
Und bei bekannten hat das noch ganz andere Ausmaße.
Also jeder der das Suchtpotential solcher titel herunterspielen will ist nicht gut informiert.
Und wie so oft bei süchten ist es leicht gesagt "Spiel halt weniger".

Das eigentliche Suchtpotential in WOW wär halb so gross wenn ich entscheiden könnte wann ich die 30 Tage Spielzeitkontingent die ich monatlich kaufen muss auch nutzen darf.
Ich lege aber max mal den Startzeitpunkt fest, ab dem die 30 Tage zählen.
 
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