News World of Warcraft: Dragonflight | REVIEW | Endlich wieder ein tolles Endgame

Wow hat mir damals meine Beziehung zerstört. Auch andere Freunde haben unter diesem Spiel gelitten. Das System, die Leute dauerhaft bei der Stange zu halten ist halt WoW Geschäftsmodell. Bin froh das ich aus dieser Sucht entkommen konnte. Andere haben noch mehr verloren. Ein Thema über das kaum jemand reden möchte. Heute lach ich drüber. Für was einen Schmuh ich meine Zeit geopfert habe. ;)
 
Wenn selbst Max, der in deiner These ja der Benachteiligte der "Manipulation" war, sagt, dass Blizzard mit einem Hotfix immer eine von beiden Gilden benachteiligt hätte, und er ebenso sagt, dass Echo bei Raszageth besser gespielt haben als Limit, wer bist du dann, dass du das Infrage stellst? Warum bist du angepisster als die "Verlierer". Man könnte natürlich auch einfach die Zeit nach dem Hotfix bis zum Kill normalisieren und dann schauen, wer den Boss zuerst gelegt hat. Oh wait. Gleiches Ergebnis.
Ich finde es im Weiteren interessant, wie du einfach alle WoW-Spieler über einen Kamm scherst, weil das Gros anscheinend nicht deiner Meinung ist - und DAS DARF JA NICHT SEIN!
Die allgemeine Resonanz zum Raid, den M+ (außer Ruby Life Pool/Azure Vault vielleicht), dem Crafting System etc. sind durchweg positiv. Wo hast du eigentlich her, dass Raids aus der Zeit gefallen sind? Und Klassenbalancing ist absolut super - ich weiß, Leute, die WoW kritisieren sind der Meinung, eine gute Klassenbalance bedeutet, dass alle Klassen maximal 1 % auseinanderliegen im Bereich DPS/HPS - wenn man sich aber ein bisschen mit dem SPiel (oder allgemein Spielen) beschäftigt, weiß man, das +/- 5-10 % durchaus als balanced anzusehen sind.
Während einer deiner (imho sehr wenigen) validen Punkte, der "alte" Magetower noch irgendwo Sinn ergibt, habe ich noch nie irgendwo irgendwen nach einem neuen LFG Tool schreien hören. Die technische Umsetzung ist auch lange nicht so schlecht, wie viele behaupten -> ich verweise da gerne auf den PCGH Test zu Dragonflight.

Und ich bin mir ja nicht sicher, welche Spiele du hier anführen willst, aber abgesehen von FF (und das auch nur mit einem dicken fetten VIELLEICHT) gibt es kein anderes Spiel, welches ansatzweise funktionale, spaßige und herausfordernde Raids hat als WoW. Es gibt einen Grund warum WoW sich seit etlichen Jahren und auch durch schlechte AddOns wie Shadowlands/BFA an der Spitze hält - und das sind die Raids, die um Welten besser sind als sämtliche Konkurrenz.
Ich stelle nicht infrage, dass Gilden im Race durch Hotfixes benachteiligt werden. Das ist ja der Gedanke hinter den Manipulationsvorwürfen. Dass der Raid von vornherein imbalanced ist, ist eine Farce und es gibt keine Entschuldigung, warum (nicht nur) ein Endboss (mal wieder) mehrfach so gravierend generft werden muss. Der Raid muss in guter Verfassung released werden und nicht erst live betatested werden. Über den ungenerften Ausgang des Raids kann man nur spekulieren. War Limit nach dem Aufwachen mental am Boden? Wahrscheinlich. Aber über ein hätte wenn und aber zu reden ist nutzlos. Die Fehlerkette beginnt nicht bei Limit, die nutzlos Zeit verschwenden bei overtunten, unlegbaren Bossen. Sie beginnt bei Blizzard, die unfähig sind Bosse fertig zu releasen. Über einen Globalrelease brauchen wir gar nicht erst reden. Für eine 50€ Expansion und 150€ Abogebühren im Jahr erwarte ich einfach ein fertiges Produkt und nicht weniger. Andere MMOs bekommen sowas auch hin und Blizz hat leider generell bei Raids keine gute Bilanz vorzuweisen.

Die Resonanz zum Raid und zu M+ ist bestenfalls mäßig. Siehe z.B. das letzte GG WoW Video mit Dratnos und Tettles. Und wenn 1/4 der Dungeons imbalanced sind, ist das eine miserable Quote. Untragbar eigentlich.

Die Gildenpartizipation bzgl Raids ist auf ein Minimum, siehe r/wow

# of guilds participation in normal difficulty raid whitn first opening month​


Klassenbalance ist unterirdisch. Siehe raider.io Keystones.
2,2% Diszipriests, 2,4% Misweaver Monks, 5,2% Resto Schamis bei 20+. Bei +15 und +10, Tanks und DPS siehts ähnlich aus.

Zum Thema Raidbalance empfehle ich dir das Q&A von Max. Seine Meinung bewertest du ja offensichtlich hoch. Talente sind so broken, dass es unmöglich ist, gewisse Klassen mitzunehmen und wir alle wissen, die Meta für Raids wird dort oben gemacht und tröpfelt hinunter.

Jetzt kannst du sagen, dass sei ein Problem der Community aber das Problem ist hausgemacht. Blizzard bietet uns das Framework, dem sich alle fügen müssen. Die Community passt sich den Umständen nur an und wenn ein Erfolg in M+ wahrscheinlicher ist, mit einem Resto Druid, als mit einem Diszipriest, dann wird der Druid mitgenommen. Logischerweise.

Man könnte auch sagen, es gäbe eine Diskrepanz zwischen dem kompetetiven Aspekt und Klassendesign. Die Klassen sind nicht für diese Umgebung gemacht. Natürlich sind ein BR und Interrupts in M+ sinnvoller. Natürlich ist eine Klasse, deren Talente ST und AoE in einem Baum vereint besser für den Raid. Und wenn die DPS-Checks, Mobility, Defensives und weitere Ansprüche so hoch sind, dann nimmt man den Weg des geringsten Widerstandes was gleichbedeutend ist mit: man pickt meta.

Das Problem kann man unterschiedlich angehen und Blizzards frühes Konzept waren einfachere Raids und Dungeons. Auf diesem Konzept fußt auch das Klassendesign aber man hat sich irgendwann dazu entschlossen, das Konzept zu Gunsten eines Worldraces und unendlich skalierbaren Dungeons zu ändern und dabei nicht auf die viability der Klassen zu achten. Oder anders gesagt: Die Klassen stecken noch im Jahre 2010, während sich die Rahmenbedingungen für Content im Jahr 2016 vollständig geändert haben.
Ein Resto Schami hat nach 7 Jahren M+ noch immer keine Externals und keinen passiven Damage. Wie kann das sein?

Bzgl. des LFG würde ich z.B. gerne Gilden im Game finden und nicht auf umständlichen, externen Websites wie WoWProgress. Eine Gruppe für Arena, Raids oder M+ ebenso. Blizz erwartet von uns 20er Keys zu laufen und zwingt uns feste Raids mit min. 10/20 fixen Leuten auf aber gibt uns dabei im Jahr 2023 kein Framework sowas aufzubauen. Also wird erwartet, dass ich das im LFG pugge? Das kann nicht deren ernst sein. Wenn competetiveness Blizzards Anspruch ist, dann erwarte ich, dass mir die Rahmenbedingungen dazu gesetzt werden und es mir möglichst einfach gemacht wird eine Gruppe mit dem gleichen Mindset zu finden.

Alles in Allem ist der Anspruch der WoW-Community zu gering. Fresst Blizzard nicht aus der Hand wenn nichtmal die Raids und Dungeons fast 2 Monate nach Release fertig sind und ein Großteil der Klassen nicht gerne in Content mitgenommen wird. Ein "sorry keine Brewmaster, Restoschamis, Diszipriests, Mistweaver etc. in meiner M+" ist ein untragbarer Zustand in dem sich das Game befindet.

Wie ich im Eingangspost bereits sagte: Blizzard muss das marode Mauerwerk endlich fixen statt Farbe drüber zu kleistern. Das neue Talentsystem z.B. ist Augenwischerei und fixt rein gar nichts. Dieselben Probleme wie zuvor.
 
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Gibt Games in denen wird grundsätzlich nicht generfed.
Einfach weil die Raids fertig auf die Server kommen.

Und das nicht mal mit PTR Servern.
Wo Herr Blizzard für sich sogar noch gratis vortesten lässt.

Bzw. gab´s im aktuellen Raidtier einen 1% Nerf beim letzten Boss und das war das erste mal nach 7 Jahren.
Selbst da haben alle Raider sich sogar beschwert das hier nix generfed wird.
Die WoW Community hat leider gelernt, sich mit dem minimalsten Standard zufrieden zu geben.
TRUE :bier:

Der Anspruch eines WoW Spielers ist halt gering.
Aber das hat König Blizzard ja für sich gut zu nutzen gelernt:
Wir sind der King.
Alle anderen Games sind Schmutz.
Spielt nur WoW.
Fresst das was wir euch servieren.
Hauptsache wir bekommen eure Abogebühren.
Und nehmen euch mittlerweile sogar ´nen Fuffi für die Basic Edition ab.

Als der Digital Kram los ging (mit Cataclysm glaube) hat das Addon 30€ gekostet.
Da waren digitale Keys logischerweise günstiger als wenn man das Game noch auf CD kauft.
Die gibt´s halt nicht mehr und mittlerweile sind die digitalen Keys sogar teurer, wie damals wenn man sich die Games noch physisch gekauft hat.

Zum Glück kriege ich die Erweiterungen immer geschenkt.
Als ich die Preise gesehen hab dachte ich mir auch nur typisch Geldgeier Blizzard.

WoW wird gemolken seit Jahren mit minimalsten Mitteln und Aufwand.
 
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Ich stelle nicht infrage, dass Gilden im Race durch Hotfixes benachteiligt werden. Das ist ja der Gedanke hinter den Manipulationsvorwürfen. Dass der Raid von vornherein imbalanced ist, ist eine Farce und es gibt keine Entschuldigung, warum (nicht nur) ein Endboss (mal wieder) mehrfach so gravierend generft werden muss. Der Raid muss in guter Verfassung released werden und nicht erst live betatested werden. Über den ungenerften Ausgang des Raids kann man nur spekulieren. War Limit nach dem Aufwachen mental am Boden? Wahrscheinlich. Aber über ein hätte wenn und aber zu reden ist nutzlos. Die Fehlerkette beginnt nicht bei Limit, die nutzlos Zeit verschwenden bei overtunten, unlegbaren Bossen. Sie beginnt bei Blizzard, die unfähig sind Bosse fertig zu releasen. Über einen Globalrelease brauchen wir gar nicht erst reden. Für eine 50€ Expansion und 150€ Abogebühren im Jahr erwarte ich einfach ein fertiges Produkt und nicht weniger. Andere MMOs bekommen sowas auch hin und Blizz hat leider generell bei Raids keine gute Bilanz vorzuweisen.

Die Resonanz zum Raid und zu M+ ist bestenfalls mäßig. Siehe z.B. das letzte GG WoW Video mit Dratnos und Tettles.

Die Gildenpartizipation bzgl Raids ist auf ein Minimum, siehe r/wow

# of guilds participation in normal difficulty raid whitn first opening month​


Klassenbalance ist unterirdisch. Siehe raider.io Keystones.
2,2% Diszipriests, 2,4% Misweaver Monks, 5,2% Resto Schamis bei 20+. Bei +15 und +10, Tanks und DPS siehts ähnlich aus.

Zum Thema Raidbalance empfehle ich dir das Q&A von Max. Seine Meinung bewertest du ja offensichtlich hoch. Talente sind so broken, dass es unmöglich ist, gewisse Klassen mitzunehmen und wir alle wissen, die Meta für Raids wird dort oben gemacht und tröpfelt hinunter.

Jetzt kannst du sagen, dass sei ein Problem der Community aber das Problem ist hausgemacht. Blizzard bietet uns das Framework, dem sich alle fügen müssen. Die Community passt sich den Umständen nur an und wenn ein Erfolg in M+ wahrscheinlicher ist, mit einem Resto Druid, als mit einem Diszipriest, dann wird der Druid mitgenommen. Logischerweise.

Man könnte auch sagen, es gäbe eine Diskrepanz zwischen dem kompetetiven Aspekt und Klassendesign. Die Klassen sind nicht für diese Umgebung gemacht. Natürlich sind ein BR und Interrupts in M+ sinnvoller. Natürlich ist eine Klasse, deren Talente ST und AoE in einem Baum vereint besser für den Raid. Und wenn die DPS-Checks, Mobility, Defensives und weitere Ansprüche so hoch sind, dann nimmt man den Weg des geringsten Widerstandes was gleichbedeutend ist mit: man pickt meta.

Das Problem kann man unterschiedlich angehen und Blizzards frühes Konzept waren einfachere Raids und Dungeons. Auf diesem Konzept fußt auch das Klassendesign aber man hat sich irgendwann dazu entschlossen, das Konzept zu Gunsten eines Worldraces und unendlich skalierbaren Dungeons zu ändern und dabei nicht auf die viability der Klassen zu achten. Oder anders gesagt: Die Klassen stecken noch im Jahre 2010, während sich die Rahmenbedingungen für Content im Jahr 2016 vollständig geändert haben.
Ein Resto Schami hat immer noch keine Externals und keinen passiven Damage. Wie kann das sein?

Bzgl. des LFG würde ich z.B. gerne Gilden im Game finden und nicht auf umständlichen, externen Websites wie WoWProgress. Eine Gruppe für Arena, Raids oder M+ ebenso. Blizz erwartet von uns 20er Keys zu laufen und zwingt uns feste Raids mit min. 10/20 fixen Leuten auf aber gibt uns dabei im Jahr 2023 kein Framework sowas aufzubauen. Also wird erwartet, dass ich das im LFG pugge? Das kann nicht deren ernst sein. Wenn competetiveness Blizzards Anspruch ist, dann erwarte ich, dass mir die Rahmenbedingungen dazu gesetzt werden und es mir möglichst einfach gemacht wird eine Gruppe mit dem gleichen Mindset zu finden.
Danke für das Tutorial "wie werde ich am allerwenigsten ernst genommen".
Das du ernsthaft die Klassenbalance an WFR Raidern fest machst - Max sagt in dem Video, auf das du dich beziehst *mehrfach*, dass seine Aussagen nur Top 2-5 Gilden betreffen. Ich hingegen beziehe mich auf die reellere Performance laut Warcraftlogs im 70-95er Perzentil. Es ist immerhin nicht Blizzards Schuld, wenn Backpedal-Becky und Mouthbreathing-Joe in ihrer Top 5000 Gilde unbedingt die Gleiche Comp haben wollen wie Echo/Limit. Das ist menschliches Versagen von den beiden und kein Programmierfehler von Blizz.
Zu deinem LFG für Gilden - du weißt, dass es exakt so eine Funktionalität schon eine ganze Weile gibt, richtig?
Und ich kenne genug Leute (und die sieht man auch auf Reddit /rwow genug), die KSM und +20er Keys oder den Raid clear haben ausschließlich mit PUGs.
Edit: und das du tatsächlich erwartest, dass Blizzard ohne Tests auf Anhieb jeden Boss perfekt balanced is auch an Naivität kaum zu übertreffen.'
Edit2: Am allerwitzigsten sind übrigens die Leute, die WoW aufs übelste beschimpfen und sagen wie kacke doch seit JAHREN alles ist - und es dennoch spielen. Leute, wenn euch was nicht gefällt (was ja legitim ist) - dann spielt es nicht. Aber scheinbar ist ja doch nicht alles schlecht, wenn ihr über Jahre hinweg selbst Blizz die Treue haltet. Wasser predigen und Wein trinken oder wie war das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit2: Am allerwitzigsten sind übrigens die Leute, die WoW aufs übelste beschimpfen und sagen wie kacke doch seit JAHREN alles ist - und es dennoch spielen. Leute, wenn euch was nicht gefällt (was ja legitim ist) - dann spielt es nicht. Aber scheinbar ist ja doch nicht alles schlecht, wenn ihr über Jahre hinweg selbst Blizz die Treue haltet. Wasser predigen und Wein trinken oder wie war das?
Darfst die Leute die du meinst auch gerne direkt ansprechen, wenn dir was an ihren Meinungen nicht passt.
Oder reicht´s mit dem Selbstbewusstsein dafür nicht mal im Internet ?

Ich hab schon immer mal wieder von dir Kommentare gelesen.

Was du hier aber wieder mal recht wenig anscheinend verstehst ist, das man Dinge (Games) kritisch beurteilen darf, selbst wenn man sie selber spielt.

Nie selber oft genug dabei erwischt, wenn man mal wieder irgend ein Game rauf und runter grinded und man dadurch recht deep in die dann auch negativen Aspekte des jeweiligen Games gelangt ?

Man darf spielen was man will und kritisieren was man will.
Du nimmst dir doch sogar das Recht raus nicht mal ein Game sondern sogar Menschen zu kritisieren :stupid:

Deine Meinung ist doch anscheinend die einzig richtige.
Die der anderen nicht, weil sie nicht in deine Ansichten passen.

Vor allem gerade die Leute die doch etwas selber spielen/ testen und umso mehr und intensiver sie das tun sind die besten Kritiker die man für sein Game/ Produkt haben kann.

Aber denke die Diskussion führt eh in´s nix.

Man muss lernen das andere Leute nun mal andere Meinungen haben.
Genau wie man lernen muss das andere Leute andere Games spielen.

Und es nicht nur _das_ eine Game gibt.

Das ist gut so.

Und zum Abschluss würde ich mal allen WoW Boys noch einen kleinen Denkanstoß geben:
Seid mal froh das andere MMOs so auf dem Vormarsch gewesen sind die letzten Jahre.
Sonst wäre DF nie so geworden, wie es geworden ist.
Und dann hätte Blizzard niemals soviel Community Nähe vor Release gesucht und die Werbetrommel gerührt.

Weil eine Sache wird sich nie ändern:
Ein Player ist immer mies, in egal welchen Bereich.
Bestes Beispiel ist das jahrelange Monopol von Intel.
Super für uns alle das AMD das gemacht hat, was sie gemacht haben.

Ebenso ist es gut, das es neben WoW auch FFXIV & GW2 gibt.
 
Danke für das Tutorial "wie werde ich am allerwenigsten ernst genommen".
Das du ernsthaft die Klassenbalance an WFR Raidern fest machst - Max sagt in dem Video, auf das du dich beziehst *mehrfach*, dass seine Aussagen nur Top 2-5 Gilden betreffen. Ich hingegen beziehe mich auf die reellere Performance laut Warcraftlogs im 70-95er Perzentil. Es ist immerhin nicht Blizzards Schuld, wenn Backpedal-Becky und Mouthbreathing-Joe in ihrer Top 5000 Gilde unbedingt die Gleiche Comp haben wollen wie Echo/Limit. Das ist menschliches Versagen von den beiden und kein Programmierfehler von Blizz.
Zu deinem LFG für Gilden - du weißt, dass es exakt so eine Funktionalität schon eine ganze Weile gibt, richtig?
Und ich kenne genug Leute (und die sieht man auch auf Reddit /rwow genug), die KSM und +20er Keys oder den Raid clear haben .
"Max sagt in dem Video, auf das du dich beziehst *mehrfach*, dass seine Aussagen nur Top 2-5 Gilden betreffen."
Ja aber wie du schon sagst, die Meta tröpfelt unter Anderem auch zu Backpedal-Becky. Und nun erkläre mir doch mal, warum eine Becky einen Afflilock oder BM mit 10-15% weniger Schaden gegenüber eines Sub Rogues bevorzugen sollte?

Warum sollte ein Mouthbreathing-Joe nicht lieber einen Resto-Druid in M+ mit passive heal, dps und BR minehmen als ein Resto Schami der praktisch nix davon hat?

Erkläre mal einem Brewmaster, dass es okay ist, dass er kaum Gruppen findet.

Auch eine Becky wird mal bei einem heroic Boss stuck sein und sich fürs nächste mal vornehmen Klassen zu picken, die mehr dmg machen als ein Frostmage. Auch Joe wird mal einen key depleten, weil der Resto Schami keinen BR dabei hatte. Auch Hans-Wurst hatte schonmal eine Gruppe mit 2 Schurken in M+, mit denen er den 12er Key ganz einfach geschafft hatte aber mit WL und Shadowpriest war es eine Katastrophe, weil sie einfach nicht so viel M+ Utility besitzen.

Das ist kein menschliches Versagen. Das ist das Spiel, das Blizzard uns dahinstellt. Kompetetives Gameplay und Klassen, die nicht dafür gemacht sind. Es braucht kein Team Liquid um Lappen-Lui das Gehirn zu waschen. Das kommt ganz natürlich. Und es liegt nicht am gemeinen Lui, der die besseren Klassen pickt. Es ist Blizzard, die ein makelhaftes Game präsentieren.

zu deinem edit:
Nicht ich bin naiv, du bist es, der glaubt, es ginge nicht. Spiele mal andere MMOs, die haben mechanisch anspruchsvolle(re) Raids und balancen sie von vornherein nahe Perfektion ohne PTR.

zu deinem edit2:
Ich beschimpfe WoW aufs übelste? Du nimmst das viel zu persönlich. WoW mag dein Lieblingsspiel sein und du hast das Gefühl es verteidigen zu müssen. Aber es ist nur ein Produkt. Und Produkte kann man besser machen. Wenn ich z.B. sage, dass 1/4 der Dungeons 2 Monate nach Release nahezu unspielbar sind im Vergleich zum Rest, dann ist das keine Schimpferei sondern (berechtigte) Kritik. Wenn ich sage, dass ich für 200€ im Jahr einen spielbaren Raid erwarte, der nicht mehrfach generft werden muss und wo Gearing funktioniert, dann ist das das mindeste was ich verlangen kann. Wenn ich sage, ich möchte mit einem Diszipriest genau so M+ spielen können, wie mit einem Resto Druid, dann ist das ebenso kein Flame.

Du solltest dich eher fragen, warum du mich als dein Feinbild betrachtest. Eigentlich sollten wir beide dasselbe wollen. Nämlich ein besseres, getuntes und feingeschliffenes WoW. Liegt das nicht auch in deinem Interesse?
 
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"Max sagt in dem Video, auf das du dich beziehst *mehrfach*, dass seine Aussagen nur Top 2-5 Gilden betreffen."
Ja aber wie du schon sagst, die Meta tröpfelt unter Anderem auch zu Backpedal-Becky. Und nun erkläre mir doch mal, warum eine Becky einen Afflilock oder BM mit 10-15% weniger Schaden gegenüber eines Sub Rogues bevorzugen sollte?

Warum sollte ein Mouthbreathing-Joe nicht lieber einen Resto-Druid in M+ mit passive heal, dps und BR minehmen als ein Resto Schami der praktisch nix davon hat?

Erkläre mal einem Brewmaster, dass es okay ist, dass er kaum Gruppen findet.

Auch eine Becky wird mal bei einem heroic Boss stuck sein und sich fürs nächste mal vornehmen Klassen zu picken, die mehr dmg machen als ein Frostmage. Auch Joe wird mal einen key depleten, weil der Resto Schami keinen BR dabei hatte. Auch Hans-Wurst hatte schonmal eine Gruppe mit 2 Schurken in M+, mit denen er den 12er Key ganz einfach geschafft hatte aber mit WL und Shadowpriest war es eine Katastrophe, weil sie einfach nicht so viel M+ Utility besitzen.

Das ist kein menschliches Versagen. Das ist das Spiel, das Blizzard uns dahinstellt. Kompetetives Gameplay und Klassen, die nicht dafür gemacht sind. Es braucht kein Team Liquid um Lappen-Lui das Gehirn zu waschen. Das kommt ganz natürlich. Und es liegt nicht am gemeinen Lui, der die besseren Klassen pickt. Es ist Blizzard, die ein makelhaftes Game präsentieren.
Erst einmal: Respekt für Lappen-Lui, der gefällt mir, wird ins Repertoire aufgenommen.
Zum weiteren: Da gehen unsere Meinungen einfach zu weit auseinander. Blizzard hat die Aufgabe, Klassen und Specs zu kreieren, die sich voneinander unterscheiden. Ergo wird es immer Unterschiede im Throughput und der Utility geben. Und wo ich definitiv Joe und Lui in der Verantwortung sehe ist zu verstehen, dass der HC Boss oder die +15 (oder +24) auch mit einem Resto-Schamanen funkioniert, da der ganz andere Utility hat, die ebenfalls stark ist. Zumal super oft die Leute, die FOTM rerollen so schlecht sind, dass ein "Non-Meta" Spieler der seinen Char beherrscht 10x so effektiv ist.
Und da sind wir auch bei dem Punkt, den du und Markzzman nicht zu verstehen scheinen: META. Es gibt kein Spiel auf dieser Erde (kein Multiplayer, aber stellenweise sogar SP), welches nicht über ein "META" verfügt. Das bedeutet, dass eure (scheinbar, außer ich verstehe euch falsch) sehr naive Anforderung an Blizzard, alle Klassen gleich gut zu machen, von keinem Spieleentwickler der Welt geschafft wird. Weird.

Darfst die Leute die du meinst auch gerne direkt ansprechen, wenn dir was an ihren Meinungen nicht passt.
Oder reicht´s mit dem Selbstbewusstsein dafür nicht mal im Internet ?

Ich hab schon immer mal wieder von dir Kommentare gelesen.

Was du hier aber wieder mal recht wenig anscheinend verstehst ist, das man Dinge (Games) kritisch beurteilen darf, selbst wenn man sie selber spielt.

Nie selber oft genug dabei erwischt, wenn man mal wieder irgend ein Game rauf und runter grinded und man dadurch recht deep in die dann auch negativen Aspekte des jeweiligen Games gelangt ?

Man darf spielen was man will und kritisieren was man will.
Du nimmst dir doch sogar das Recht raus nicht mal ein Game sondern sogar Menschen zu kritisieren :stupid:

Deine Meinung ist doch anscheinend die einzig richtige.
Die der anderen nicht, weil sie nicht in deine Ansichten passen.

Vor allem gerade die Leute die doch etwas selber spielen/ testen und umso mehr und intensiver sie das tun sind die besten Kritiker die man für sein Game/ Produkt haben kann.

Aber denke die Diskussion führt eh in´s nix.

Man muss lernen das andere Leute nun mal andere Meinungen haben.
Genau wie man lernen muss das andere Leute andere Games spielen.

Und es nicht nur _das_ eine Game gibt.
Netter kleiner ad hominem Versuch, aber leider nicht ausreichend. Ja, ich meine Leute wie dich.Und nein, ich bin nicht so willensschwach, dass ich ein Spiel, welches ich wirklich schlecht finde, über längere Zeit weitergespielt habe. Ich gebe Spielen immer n bissi Zeit, mich zu überzeugen, aber wenn ich 4-5 Stunden keinen Spaß habe, dann fliegt es von der Platte und das wars. Und natürlich kannst du kritisieren was du willst. Hau rein. Ich hab Blizz und WoW auch schon selbst kritisiert, ich sehe durchaus nicht durch eine rosarote Brille. Aber ich erkenne auch die positiven Aspekte an und versuche nicht die gesamte Spielerschaft zu pauschalisieren, nur weil sie eine andere Meinung als ich haben. Und zu deinem alten Post über WoW, die sich Mechaniken von anderen Spielen geklaut haben kann ich dir nur empfehlen, dir das Interview von ich glaube es war Tanaka durchzulesen, wie er nach dem Reboot, vor dem FF14 nur ein Haufen Softwaremüll war, gesagt hat, dass er sich mehr als nur ein bisschen am Branchenprimus WoW orientiert hat, um sein Spiel aus dem Dreck zu ziehen. Also ist "klauen" jetzt nicht mehr so schlimm, nur weil es FF 14 gemacht hat? :D
 
Erst einmal: Respekt für Lappen-Lui, der gefällt mir, wird ins Repertoire aufgenommen.
Zum weiteren: Da gehen unsere Meinungen einfach zu weit auseinander. Blizzard hat die Aufgabe, Klassen und Specs zu kreieren, die sich voneinander unterscheiden. Ergo wird es immer Unterschiede im Throughput und der Utility geben. Und wo ich definitiv Joe und Lui in der Verantwortung sehe ist zu verstehen, dass der HC Boss oder die +15 (oder +24) auch mit einem Resto-Schamanen funkioniert, da der ganz andere Utility hat, die ebenfalls stark ist. Zumal super oft die Leute, die FOTM rerollen so schlecht sind, dass ein "Non-Meta" Spieler der seinen Char beherrscht 10x so effektiv ist.
Und da sind wir auch bei dem Punkt, den du und Markzzman nicht zu verstehen scheinen: META. Es gibt kein Spiel auf dieser Erde (kein Multiplayer, aber stellenweise sogar SP), welches nicht über ein "META" verfügt. Das bedeutet, dass eure (scheinbar, außer ich verstehe euch falsch) sehr naive Anforderung an Blizzard, alle Klassen gleich gut zu machen, von keinem Spieleentwickler der Welt geschafft wird. Weird.


Netter kleiner ad hominem Versuch, aber leider nicht ausreichend. Ja, ich meine Leute wie dich.Und nein, ich bin nicht so willensschwach, dass ich ein Spiel, welches ich wirklich schlecht finde, über längere Zeit weitergespielt habe. Ich gebe Spielen immer n bissi Zeit, mich zu überzeugen, aber wenn ich 4-5 Stunden keinen Spaß habe, dann fliegt es von der Platte und das wars. Und natürlich kannst du kritisieren was du willst. Hau rein. Ich hab Blizz und WoW auch schon selbst kritisiert, ich sehe durchaus nicht durch eine rosarote Brille. Aber ich erkenne auch die positiven Aspekte an und versuche nicht die gesamte Spielerschaft zu pauschalisieren, nur weil sie eine andere Meinung als ich haben. Und zu deinem alten Post über WoW, die sich Mechaniken von anderen Spielen geklaut haben kann ich dir nur empfehlen, dir das Interview von ich glaube es war Tanaka durchzulesen, wie er nach dem Reboot, vor dem FF14 nur ein Haufen Softwaremüll war, gesagt hat, dass er sich mehr als nur ein bisschen am Branchenprimus WoW orientiert hat, um sein Spiel aus dem Dreck zu ziehen. Also ist "klauen" jetzt nicht mehr so schlimm, nur weil es FF 14 gemacht hat? :D
Wenn Blizz die Aufgabe hat, Specs zu kreiren, die sich voneinander unterscheiden, dann muss Blizz auch genau so die Aufgabe haben, Content zu kreiren, mit dem das funktioniert.

Wenn Blizz Content erstellt, der so designed ist, dass ich mit bestimmten Klassen erhebliche Nachteile habe, dann ist das eben diese Diskrepanz zwischen kompetetivem Content und Klassendesign die ich bereits angesprochen habe.

Jemand der Probleme mit einer +10 hat, der wird ebenso von einem Resto Druiden profitieren, wie jemand der mit einer +25 hadert. Mehr Schaden, mehr HPS und ein BR hat sind auch in niedriger Skillschwelle wertvoller als die Utility vom Mistweaver oder Schami.

Wenn Lui im normal Raid struggled und bei 5% wiped, dann schaut auch der ins DPS-Meter und sieht den Afflilock ganz unten. Weil im Durchschnitt ist er eben ganz unten. Er ist dann auch der Erste der fliegen wird und nächstes mal nicht mehr mitgenommen wird.

Es geht bei der Group Comp immer um Wahrscheinlichkeiten. Wie Wahrscheinlich ist es, dass ich mit einer bestimmten Klasse/Utility Erfolg haben werde. Natürlich kann ich eine M+ auch ohne BR schaffen. Aber wahrscheinlicher ist es eben mit BR. Kann ich M+ auch mit 3 Castern schaffen? Sicher. Aber mit 3 Melees ist es im Normalfall einfacher. Niemand macht sich das Leben grundlos schwerer.

In meinen Augen kann man Leute, die nach Meta picken, keinerlei Vorwurf machen. Und eine Meta gibts überall, das stimmt. Aber die Auswirkung ist unterschiedlich. In WoW ist sie aus dem Ruder gelaufen. Kicks, BR, KR, Externals und passive DPS/Heal sind bspw. in M+ seit Jahren Meta und jede Klasse sollte es zumindest wahlweise skillen können. dafür sind Talentbäume doch eigentlich da. Auch wenn es dann minimal auf Kosten der Classfantasy geht. Alternativ kann man über M+-Talente sprechen. PVP Talente sind ja auch ein Ding. Raidtalente maybe? Überall da, wo es kompetetiv zugehen soll. Es gibt Lösungen zu diesen Problemen. Man könnte den Content auch wieder so leicht machen wie zu Classiczeiten. Oder eine Obergrenze zu M+. Ein Modus, wo wipe nicht gleich deplete ist? Timerless? Keys downgraden nach deplete entfernen? Ein LFG-Flag "zur Übung" wo man nicht insta leaved sondern tatsächlich üben kann? Man kann so viel tun, um die Situation zu entschärfen. Es muss nicht unbedingt Klassenbalance sein, es können auch die erwähnten Rahmenbedingungen sein.

Was richtig ist, kann ich nicht pauschal sagen aber was ich sagen kann ist, es so zu lassen, wie es jetzt seit vielen Jahren ist, resultiert in Apathie.
 
Wow ist von Grund auf nicht als competetive Game designt, das hat man nachher einfach so umgemurkst. Und man muss jetzt umsatz machen ist ganz einfach erklärt.
Da stimme ich dir zu. Das hatte ich weiter oben ungefähr so formuliert:
Man könnte auch sagen, es gäbe eine Diskrepanz zwischen dem kompetetiven Aspekt und Klassendesign. Die Klassen sind nicht für diese Umgebung gemacht. Natürlich sind ein BR und Interrupts in M+ sinnvoller. Natürlich ist eine Klasse, deren Talente ST und AoE in einem Baum vereint besser für den Raid. Und wenn die DPS-Checks, Mobility, Defensives und weitere Ansprüche so hoch sind, dann nimmt man den Weg des geringsten Widerstandes was gleichbedeutend ist mit: man pickt meta.

Das Problem kann man unterschiedlich angehen und Blizzards frühes Konzept waren einfachere Raids und Dungeons. Auf diesem Konzept fußt auch das Klassendesign aber man hat sich irgendwann dazu entschlossen, das Konzept zu Gunsten eines Worldraces und unendlich skalierbaren Dungeons zu ändern und dabei nicht auf die viability der Klassen zu achten. Oder anders gesagt: Die Klassen stecken noch im Jahre 2010, während sich die Rahmenbedingungen für Content im Jahr 2016 vollständig geändert haben
 
Wenn Blizz die Aufgabe hat, Specs zu kreiren, die sich voneinander unterscheiden, dann muss Blizz auch genau so die Aufgabe haben, Content zu kreiren, mit dem das funktioniert.

Wenn Blizz Content erstellt, der so designed ist, dass ich mit bestimmten Klassen erhebliche Nachteile habe, dann ist das eben diese Diskrepanz zwischen kompetetivem Content und Klassendesign die ich bereits angesprochen habe.

Jemand der Probleme mit einer +10 hat, der wird ebenso von einem Resto Druiden profitieren, wie jemand der mit einer +25 hadert. Mehr Schaden, mehr HPS und ein BR hat sind auch in niedriger Skillschwelle wertvoller als die Utility vom Mistweaver oder Schami.

Wenn Lui im normal Raid struggled und bei 5% wiped, dann schaut auch der ins DPS-Meter und sieht den Afflilock ganz unten. Weil im Durchschnitt ist er eben ganz unten. Er ist dann auch der Erste der fliegen wird und nächstes mal nicht mehr mitgenommen wird.

Es geht bei der Group Comp immer um Wahrscheinlichkeiten. Wie Wahrscheinlich ist es, dass ich mit einer bestimmten Klasse/Utility Erfolg haben werde. Natürlich kann ich eine M+ auch ohne BR schaffen. Aber wahrscheinlicher ist es eben mit BR. Kann ich M+ auch mit 3 Castern schaffen? Sicher. Aber mit 3 Melees ist es im Normalfall einfacher. Niemand macht sich das Leben grundlos schwerer.

In meinen Augen kann man Leute, die nach Meta picken, keinerlei Vorwurf machen. Und eine Meta gibts überall, das stimmt. Aber die Auswirkung ist unterschiedlich. In WoW ist sie aus dem Ruder gelaufen. Kicks, BR, KR, Externals und passive DPS/Heal sind bspw. in M+ seit Jahren Meta und jede Klasse sollte es zumindest wahlweise skillen können. dafür sind Talentbäume doch eigentlich da. Auch wenn es dann minimal auf Kosten der Classfantasy geht. Alternativ kann man über M+-Talente sprechen. PVP Talente sind ja auch ein Ding. Raidtalente maybe? Überall da, wo es kompetetiv zugehen soll. Es gibt Lösungen zu diesen Problemen. Man könnte den Content auch wieder so leicht machen wie zu Classiczeiten. Oder eine Obergrenze zu M+. Ein Modus, wo wipe nicht gleich deplete ist? Timerless? Keys downgraden nach deplete entfernen? Ein LFG-Flag "zur Übung" wo man nicht insta leaved sondern tatsächlich üben kann? Man kann so viel tun, um die Situation zu entschärfen. Es muss nicht unbedingt Klassenbalance sein, es können auch die erwähnten Rahmenbedingungen sein.

Was richtig ist, kann ich nicht pauschal sagen aber was ich sagen kann ist, es so zu lassen, wie es jetzt seit vielen Jahren ist, resultiert in Apathie.
Wenn Lui im Normal - Raid struggled, dann ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Schuld des Affli-Locks, auch wenn er ganz unten im DMG ist.
Und ich mache Leuten keinen Vorwurf, dass sie nach Meta picken - ich mache Leuten einen Vorwurf, die behaupten, Blizzard ist schuld daran, dass sich alle an WFR - Gilden orientieren.
Und im Vergleich ist es eben nicht aus dem Ruder gelaufen. Wenn wir mal in andere Games schauen, die ein Meta haben (also alle Multiplayer) - dann ist der Unterschied dort wahlweise gleich oder größer. Nehmen wir LoL, als das meistgespielte Spiel überhaupt. Da gibt es im aktuellen Patch Schwankungen zwischen 41% Winrate und 55% Winrate. Und da rede ich nur von Champions, die, wenn sie gespielt werden, ihre Meta-Items kaufen. Wenn wir Offmeta-Specs in Offmeta-Rollen mit Offmeta-Items vergleichen, dann gehts auch schon mal Richtung ~20% Winrate. Und die aktuellen Raids sind super einfach - in LFR und Normal. Das sind Schwierigkeiten, die für Casuals und Neulinge gedacht sind. HC ist dann ein kleines bisschen schwerer, und Mythic hats dann meistens in sich - was ja auch der Sinn hinter einem hohen Schwierigkeitsgrad ist, dass er eben nicht für alle machbar ist. Oder zumindest nicht zeitnah. Und n Cap für Keystones? Das würde niemanden belohnen, nur diejenigen bestrafen, die in der Lage sind über dieses Cap hinaus zu pushen. Und Timerless M+ verfehlt den Sinn ja völlig. Und auch ein Wipe ist bei eigentlich keinem Dungeon automatisch ein Deplete (evtl. in Vault oder RLP).
 
Netter kleiner ad hominem Versuch, aber leider nicht ausreichend. Ja, ich meine Leute wie dich.Und nein, ich bin nicht so willensschwach, dass ich ein Spiel, welches ich wirklich schlecht finde, über längere Zeit weitergespielt habe. Ich gebe Spielen immer n bissi Zeit, mich zu überzeugen, aber wenn ich 4-5 Stunden keinen Spaß habe, dann fliegt es von der Platte und das wars. Und natürlich kannst du kritisieren was du willst. Hau rein. Ich hab Blizz und WoW auch schon selbst kritisiert, ich sehe durchaus nicht durch eine rosarote Brille. Aber ich erkenne auch die positiven Aspekte an und versuche nicht die gesamte Spielerschaft zu pauschalisieren, nur weil sie eine andere Meinung als ich haben. Und zu deinem alten Post über WoW, die sich Mechaniken von anderen Spielen geklaut haben kann ich dir nur empfehlen, dir das Interview von ich glaube es war Tanaka durchzulesen, wie er nach dem Reboot, vor dem FF14 nur ein Haufen Softwaremüll war, gesagt hat, dass er sich mehr als nur ein bisschen am Branchenprimus WoW orientiert hat, um sein Spiel aus dem Dreck zu ziehen. Also ist "klauen" jetzt nicht mehr so schlimm, nur weil es FF 14 gemacht hat? :D

Wie weit wollen wa denn da zurück gehen?
Everquest, DAoC, Lineage ?

Irgendwo ist immer mit die Wurzel von etwas.
Und die ist nun mal bei den gennanten Spielen.

Nicht bei WoW und nicht bei FFXIV.

Das WoW sich bei den vorherigen Spielen bedient, sowie FFXIV bei WoW war nie ein Geheimnis.
YoshiP selber ist großer Diablo und WoW Fan.

Er und sein Team haben dafür immer den nötigen Respekt gegeben.
Was umgekehrt nie der Fall war.

Das hat sich endlich mit DF geändert in dem Blizzard FFXIV ein Easteregg gewidmet hat.

Nun bedient sich WoW bei anderen Spielen.
Das kann man kritisch bewerten, neutral oder abfeiern.
Wenn man nun in WoW Spielelemente vorfindet die einem aus anderen Games schon bekannt waren dann feiert man das natürlich nicht unbedingt ab. (Weil man hat es schon zu genüge gespielt hat)

Wenn man nur WoW spielt ist das natürlich total toll. (Weil man kennt das nicht)
Ähnlich wie das Mythic+ System.
Als das Diablo Team vor Legion in´s WoW Team gezogen wurde.
Wenn man vorher Diablo rauf und runter gespielt hat kann es nun mal passieren, dass man das System schnell langweilig findet.

Das ist ganz normal.

Ähnlich geht es nun nunmal einigen MMO Spielern mit DF.
Irgendwie scheint einigen entgangen zu sein, das die MMO Spielerschaft nicht nur WoW gespielt hat mit der Zeit.
Sondern auch GW2, FFXIV, Lost Ark, New World und und und....

Ergo -> Kann man den Spielern nun mal auch nicht verübeln wenn man einige Spielelemente die sie nun in WoW vorfinden nicht mehr so spannend finden.

Mir ist es Lachs.
Spielt was ihr wollt.
Lasst andere spielen was sie wollen.
Feiert was ihr wollt.
Kritisiert was ihr wollt.

Es gibt immer positive, wie negative Aspekte.
Bei WoW, bei FFXIV oder GW2.

Ich feier weder GW2 oder FFXIV in den Himmel.
Da gibt´s auch genug zu kritisieren.
 
Wenn Lui im Normal - Raid struggled, dann ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Schuld des Affli-Locks, auch wenn er ganz unten im DMG ist.
Und ich mache Leuten keinen Vorwurf, dass sie nach Meta picken - ich mache Leuten einen Vorwurf, die behaupten, Blizzard ist schuld daran, dass sich alle an WFR - Gilden orientieren.
Und im Vergleich ist es eben nicht aus dem Ruder gelaufen. Wenn wir mal in andere Games schauen, die ein Meta haben (also alle Multiplayer) - dann ist der Unterschied dort wahlweise gleich oder größer. Nehmen wir LoL, als das meistgespielte Spiel überhaupt. Da gibt es im aktuellen Patch Schwankungen zwischen 41% Winrate und 55% Winrate. Und da rede ich nur von Champions, die, wenn sie gespielt werden, ihre Meta-Items kaufen. Wenn wir Offmeta-Specs in Offmeta-Rollen mit Offmeta-Items vergleichen, dann gehts auch schon mal Richtung ~20% Winrate. Und die aktuellen Raids sind super einfach - in LFR und Normal. Das sind Schwierigkeiten, die für Casuals und Neulinge gedacht sind. HC ist dann ein kleines bisschen schwerer, und Mythic hats dann meistens in sich - was ja auch der Sinn hinter einem hohen Schwierigkeitsgrad ist, dass er eben nicht für alle machbar ist. Oder zumindest nicht zeitnah. Und n Cap für Keystones? Das würde niemanden belohnen, nur diejenigen bestrafen, die in der Lage sind über dieses Cap hinaus zu pushen. Und Timerless M+ verfehlt den Sinn ja völlig. Und auch ein Wipe ist bei eigentlich keinem Dungeon automatisch ein Deplete (evtl. in Vault oder RLP).
Wenn Lui im Normal bei 5% wiped, dann wäre er mit nem sub Rogue mehr vielleicht nicht gewiped. Damit will ich nur sagen, dass meta picken in allen Schwierigkeiten aller Contents etwas bringt. Das ist auch ganz natürlich und unabhängig vom RWF. Dass ein normal Raider einfach besser spielen solle, statt Meta zu picken, ist ein Fehlschluss.

Auf die "Lösungen" will ich auch gar nicht zu genau eingehen. Ich weiß wie gesagt nicht, was richtig wäre. Ich habe da unzählige Gedanken aber es ist nicht meine Aufgabe auszuloten, was das Beste ist.

Alternative Dungeon Modi halte ich für einfach durchführbar und sinnvoll. Längst überfällig eigentlich. Timerless bedeutet einfach nur hochpushen. Und wenn die Leute dann 10 Stunden am Tag progressen um +35 zu erreichen, warum nicht, wenns Spaß macht? Dazu muss man ja den getimeten Modus nicht entfernen. Statt ersetzen, addieren. Ich habe auch nie verstanden, warum M+ die Challenge Modes ersetzt haben. Können die beiden Modi nicht koexistieren? Was die Rewards sind, darüber kann man sich ja unterhalten aber Spaß machen und abwechslungsreich soll es in erster Linie sein. Das nimmt vielleicht auch den Druck von M+ weg. Vielleicht wäre ein Schami mit Spirit-Link für einen sehr großen key mit fokus auf survival statt dps und ohne Timer ja Meta? Vllt macht es zur Abwechslung spaß, statt mass pulls zu machen, wieder zu sheepen? Vielleicht macht anderen der Speedrun im Challengemode mehr Spaß als im M+.

Als Paradebeispiel für gelungene Meta könnte man im MMO-Bereich FFXIV aufführen. Trotz Raids, die mechanisch teils anspruchsvoller sind als WoWs, ist jeder Content ab Woche 1 clearbar mit jeder Klasse. Die Raids sind bugfrei und nahezu immer perfekt getuned bei release. Ganz ohne PTR. Die Raids haben weniger Bosse aber dafür sind sie in der Regel länger und es gibt alle 4 Monate einen neuen.

Egal auf welcher Seite man jetzt steht: regelmäßig erscheinender, fertiger, bugfreier, anspruchsvoller und gebalanceter Content zu Release der spielbar ist mit allen Klassen ist möglich.
 
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Wenn Lui im Normal bei 5% wiped, dann wäre er mit nem sub Rogue mehr vielleicht nicht gewiped. Damit will ich nur sagen, dass meta picken in allen Schwierigkeiten aller Contents etwas bringt. Das ist auch ganz natürlich und unabhängig vom RWF. Dass ein normal Raider einfach besser spielen solle, statt Meta zu picken, ist ein Fehlschluss.

Auf die "Lösungen" will ich auch gar nicht zu genau eingehen. Ich weiß wie gesagt nicht, was richtig wäre. Ich habe da unzählige Gedanken aber es ist nicht meine Aufgabe auszuloten, was das Beste ist.

Alternative Dungeon Modi halte ich für einfach durchführbar und sinnvoll. Längst überfällig eigentlich. Timerless bedeutet einfach nur hochpushen. Und wenn die Leute dann 10 Stunden am Tag progressen um +35 zu erreichen, warum nicht, wenns Spaß macht? Dazu muss man ja den getimeten Modus nicht entfernen. Statt ersetzen, addieren. Ich habe auch nie verstanden, warum M+ die Challenge Modes ersetzt haben. Können die beiden Modi nicht koexistieren? Was die Rewards sind, darüber kann man sich ja unterhalten aber Spaß machen und abwechslungsreich soll es in erster Linie sein. Das nimmt vielleicht auch den Druck von M+ weg. Vielleicht wäre ein Schami mit Spirit-Link für einen sehr großen key mit fokus auf survival statt dps und ohne Timer ja Meta? Vllt macht es zur Abwechslung spaß, statt mass pulls zu machen, wieder zu sheepen? Vielleicht macht anderen der Speedrun im Challengemode mehr Spaß als im M+.

Als Paradebeispiel für gelungene Meta könnte man im MMO-Bereich FFXIV aufführen. Trotz Raids, die mechanisch teils anspruchsvoller sind als WoWs, ist jeder Content ab Woche 1 clearbar mit jeder Klasse. Die Raids sind bugfrei und nahezu immer perfekt getuned bei release. Ganz ohne PTR. Die Raids haben weniger Bosse aber dafür sind sie in der Regel länger und es gibt alle 4 Monate einen neuen.

Egal auf welcher Seite man jetzt steht: regelmäßig erscheinender, fertiger, bugfreier, anspruchsvoller und gebalanceter Content zu Release der spielbar ist mit allen Klassen ist möglich.
Bugfrei , balanced und MMO schließen sich vollständig aus. Man wird nie "perfekt" balancen können, ein MMO wird nie bugfrei sein. Und wenn deine Messlatte für "Balance" die ist, dass man einen Raid (mit definitiv nicht anspruchsvolleren Mechaniken, sonst würde man ihn ja nicht in Woche 1 clearen) direkt mit allen Klassen clearen kann, dann ist WoW auch balanced. Man kann Mythic ab Woche 1/2/3 (je nachdem wie schwer das Tier ist, in Sepulcher war es verdammt hart, da vllt. erst Woche 3, Emerald Nightmare in Legion war Woche 1 zum Vergleich) mit allen Klassen clearen. Ich bspws. bin seit WotLK Ele Main. Mein Specc war *nie* Meta (außer beim geilsten Boss aller Zeiten, Uunat the Harbinger) und ich habe seit Legion alle CE, in BFA + Anfang Shadowlands auch alle Hall Of Fame mitgemacht. Und das mit einer permanenten Offmeta-Klasse/Spec.
 
Bugfrei , balanced und MMO schließen sich vollständig aus. Man wird nie "perfekt" balancen können, ein MMO wird nie bugfrei sein. Und wenn deine Messlatte für "Balance" die ist, dass man einen Raid (mit definitiv nicht anspruchsvolleren Mechaniken, sonst würde man ihn ja nicht in Woche 1 clearen) direkt mit allen Klassen clearen kann, dann ist WoW auch balanced. Man kann Mythic ab Woche 1/2/3 (je nachdem wie schwer das Tier ist, in Sepulcher war es verdammt hart, da vllt. erst Woche 3, Emerald Nightmare in Legion war Woche 1 zum Vergleich) mit allen Klassen clearen. Ich bspws. bin seit WotLK Ele Main. Mein Specc war *nie* Meta (außer beim geilsten Boss aller Zeiten, Uunat the Harbinger) und ich habe seit Legion alle CE, in BFA + Anfang Shadowlands auch alle Hall Of Fame mitgemacht. Und das mit einer permanenten Offmeta-Klasse/Spec.
Na ich will hier nicht in ein FF vs WoW ausarten aber die Raids sind komplett unterschiedlich aufgebaut. Man spart sich in FF z.B. die halbe Woche Splitruns, es sind weniger Bosse, es sind keine Bossmods erlaubt und die Fights dauern in der Regel länger. WoW braucht viel Zeit bei Gear/DPS Checks während FF mehr Progress auf Dance Mechaniken hat. Die Bosse sind auch fertig getuned released, was bei Blizz häufig nicht der Fall ist. Es lohnt sich beides mal zu spielen um ein Gefühl zu bekommen aber ich würde sagen, dass WoW in anderen Aspekten deutlich mehr Schwierigkeiten bietet als beim Ausspielen von Raidmechaniken. Was ja nicht unbedingt was schlechtes sein muss. Ist halt Geschmackssache.

Nächste Woche kommt der neue FF Ultimate raus. Vielleicht kannst du da sehen, dass sich bugfrei, balanced und MMO nicht ausschließen müssen.
 
Na ich will hier nicht in ein FF vs WoW ausarten aber die Raids sind komplett unterschiedlich aufgebaut. Man spart sich in FF z.B. die halbe Woche Splitruns, es sind weniger Bosse, es sind keine Bossmods erlaubt und die Fights dauern in der Regel länger. WoW braucht viel Zeit bei Gear/DPS Checks während FF mehr Progress auf Dance Mechaniken hat. Die Bosse sind auch fertig getuned released, was bei Blizz häufig nicht der Fall ist. Es lohnt sich beides mal zu spielen um ein Gefühl zu bekommen aber ich würde sagen, dass WoW in anderen Aspekten deutlich mehr Schwierigkeiten bietet als beim Ausspielen von Raidmechaniken. Was ja nicht unbedingt was schlechtes sein muss. Ist halt Geschmackssache.

Nächste Woche kommt der neue FF Ultimate raus. Vielleicht kannst du da sehen, dass sich bugfrei, balanced und MMO nicht ausschließen müssen.
Interessant, das letzte Video, welches ich zu FF gesehen habe, war eines, das den derzeitigen Stand (vor 4 Wochen) des White Mages und seine nicht vorhandene Viability bemängelt. Bei Bedarf kann ich dir das gern verlinken.
Und auf FF ist nicht bugfrei oder balanced, ich glaube da hast du eine rosarote Brille auf. Dazu kommt, dass niemand in WOW Splitruns macht (Top 10 mal ausgenommen) - und "normale" Gilden so im Bereich Top 50-Top100 dennoch 1-2 Monate brauchen, bis der Raid clear ist (völlig ohne Splits, die Mechanics sind nämlich in WoW nicht einfach nur Nebensache, was du in deinem Text implizierst)
 
Nächste Woche kommt der neue FF Ultimate raus. Vielleicht kannst du da sehen, dass sich bugfrei, balanced und MMO nicht ausschließen müssen.

Ich finde das herunter "nerfen" bis die Top Gilden in der Lage sind zu clearen vollkommen legitim, was ist denn die Alternative? Wenn Blizzards internes Testteam das schafft sind die Raids wie in WoW Classic am ersten Abend clear.

Wenn man hingegen Top Gilden testen lässt kannste dir das Rennen schenken.
 
Interessant, das letzte Video, welches ich zu FF gesehen habe, war eines, das den derzeitigen Stand (vor 4 Wochen) des White Mages und seine nicht vorhandene Viability bemängelt. Bei Bedarf kann ich dir das gern verlinken.
Und auf FF ist nicht bugfrei oder balanced, ich glaube da hast du eine rosarote Brille auf. Dazu kommt, dass niemand in WOW Splitruns macht (Top 10 mal ausgenommen) - und "normale" Gilden so im Bereich Top 50-Top100 dennoch 1-2 Monate brauchen, bis der Raid clear ist (völlig ohne Splits, die Mechanics sind nämlich in WoW nicht einfach nur Nebensache, was du in deinem Text implizierst)
Wir sprachen ja über das RWF und dessen Dauer aus der du mechanische Schwierigkeit abgeleitet hast, was nicht ganz korrekt ist weil zum WoW Race ja noch Splitruns, Tuning, WA/BM Modding etc. dazu kommen. Und verlinke mir doch gerne mal das Video, ich selbst Spiele WHM in FF und Resto Schami in WoW btw.
Ich finde das herunter "nerfen" bis die Top Gilden in der Lage sind zu clearen vollkommen legitim, was ist denn die Alternative? Wenn Blizzards internes Testteam das schafft sind die Raids wie in WoW Classic am ersten Abend clear.

Wenn man hingegen Top Gilden testen lässt kannste dir das Rennen schenken.
Die alternative, zumindest in FF, ist ein gebalancter Boss. Den "einfachsten" Ultimate Boss legt man so zwischen 60-80 Stunden Progresszeit. Wenn Week 1 Pusher 12h am Tag progressen, legen sie den in 6 Tagen. Eine Gruppe mit 2 Tagen Progress (6h) in der Woche legt den in 3 Monaten. Der limitierende Faktor hier ist nicht Gear, Klassenbalance oder ein Tuning sondern Skill und Durchhaltevermögen denn die Fights sind lang und Ausdauernd. Nach insgesamt 4 Monaten kommt dann auch schon der nächste große Raid.
 
Den "einfachsten" Ultimate Boss legt man so zwischen 60-80 Stunden Progresszeit.
Wer ist "man"? Der Average Joe, oder der Competitive Raider der das quasi beruflich macht?

FF verfolgt halt meines Wissens nach auch einfach einen anderen Ansatz, Ultimate wird auf max Itemlevel gebalanced und als Reward gibt's dann Cosmetics. In WoW gibt der höchste Schwierigkeitsgrad dir erst während des Progress den Loot und dadurch wird's von Woche zu Woche leichter. Geschmackssache was man da bevorzugt.
 
Wer ist "man"? Der Average Joe, oder der Competitive Raider der das quasi beruflich macht?
Alle, die mindestens den Savage Raid gecleared haben, denn der ist Zugangsvoraussetzung. Also keine absoluten Anfänger aber ein durchschnittlicher Spieler kann in einigen Monaten auch den Savage clearen. Die 20 Stunden Differenz sind dann Skill, Auffassungsgabe, Vorbereitung, Blind oder nicht, etc.
 
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