wlan für patienten

Darth_Schmidtler

PC-Selbstbauer(in)
wlan für patienten

hi @ all

ich soll ein Projekt auf die beine stellen in dem ich in einem Krankenhaus ein Wlan netz aufbauen möchte "Wlan für Patienten"

ich dachte erst daran das ich das komplette krankenhaus vernetzen will aber würd gern doch lieber erst klein anfangen...

folgendes steht zur debatte... soll ich eine eigene hardwarelösung erstellen oder das ganz gegen viel geld von einer externen firma machen lassen?

hier im haus wären 2 standpunkte für ein Wlan-netz

1. eingang Große halle mit sitzmöglichkeiten und 1 computer mit I-net zugang
2. Cafeteria

die nötigen kabel (glasfaser) usw liegt schon alles da beim standpunkt 1. noch ein großer verteilerkasten steht..
wie es bei standpunkt 2 aussieht weiß ich noch nicht genau aber ich denk das würde kein hinderniss sein, da der serverraum nur ca. 15meter davon entfernt steht..

jetzt noch die frage dazu wie muss solch ein wlan netz für Patienten, Besucher funktionieren?
bei externen lösungen hab ich gelesen das man sich an der Pforte (Zentrale) eine quittung kaufen muss wo dann die zugangsdaten fürs wlan draufstehen diese muss man dan eingeben und kann je nach tarif surfen...

find das hört sich garnicht so verkehrt an z.B. wochenflat 6€ oder so kp..

wäre sowas auch mit eigenen mittel zu realisieren? oder lieber auf die externen verlassen und keine verantwortung übernehmen in sachen datenschutz usw...?

lg
schmidtler
 
AW: wlan für patienten

Hey ho ...

Grundlegend läßt sich das natürlich auch so Realisieren...


Hab ich das jetzt richtig verstanden das du nur Wlan in den 2 genannten räumen haben willst? also die halle und die Cafeteria? oder im ganzen Krankenhaus auf den zimmern?


Das konnt ihc jetzt nich direkt rauslesen.


Sunjy
 
AW: wlan für patienten

Ich würds auf jedenfall anders lösen als das mit den Zugangsdaten an der Pforte. Du musst ja sicherstellen, dass nur der Patient mit seinem Laptop surft der auch bezahlt hat. Folglich müssen die Patienten ihre MAC-ID bei Bestellung angeben. Die musst du dann zwar freischalten und nach Ablauf des gekauften Paketes wieder löschen. Aber nur so kannst du sichergehen das die Zugangsdaten unter den Patienten nicht ausgetauscht werden und jemand das WLAN später von aussen benutzt.
 
AW: wlan für patienten

Hey ho ...

Grundlegend läßt sich das natürlich auch so Realisieren...


Hab ich das jetzt richtig verstanden das du nur Wlan in den 2 genannten räumen haben willst? also die halle und die Cafeteria? oder im ganzen Krankenhaus auf den zimmern?


Das konnt ihc jetzt nich direkt rauslesen.


Sunjy


ich dachte erst an einer ganzen vernetzung im ganzen haus, damit patienten auch am bett wlan nutzen können, aber das sprengt dann den rahmen (idealerweise darf sowas natürlich nix kosten...sagt mein chef) aber wenn er was haben will muss er es dann auch entsprechend finanzieren deswegen frag ich ob eine eigene lösung billiger wäre als eine vom "fach" hatte mal nach einem pauschalangebot geguckt und da stand dann was von 2000€ find das geht noch von anschaffungskosten her...

lg
schmidtler
 
AW: wlan für patienten

du musst als allererstes natürlich erstmal feststellen, aus welcher quelle das internet dann stammen soll. es wird ja wohl kaum gewünscht sein, dass die gleiche leitung und das gleiche netzwerk benutzt wird, wie für die krankenhausrechner - oder?

wieviele nutzer erwartet ihr denn? also, wenn es nur so 3-4 leute gleichzeitig sind, könnte man das - wenn eure ITabteilung internet- und intranet ohne riesenaufwand trennen kann - vlt. doch über "euren" internetzugang machen.


rein technisch wäre auch ein nueer zugang kein großer aufwand, einfach nen DSL-anschluss mit ausreichender bandbreite bestellen, der natürlich auch geschäftkunden-ebene laufen muss, dann nen WLAN-router mit ausreichender leistung nehmen, und das WLAN mit WPA2 verschlüsseln. ihr müßt natürlich dann selber wissen bzw. vom techniker des providers, der ggf. ne leitung bei euch freischaltet, erfragen, wo die zugangspunkte/anschlüsse sind, die man nutzen kann.

auf patientenseite zur kontrolle des zugangs sehe ihr dann mehrere möglichkeiten:

1) ihr kauft eine gewisse anzahl an USBsticks, auf dem der zugangsschlüssel drauf ist, und wenn der patient das KH verläßt, muss der den natürlich abgeben.

2) beim router ist macadressenfilterung aktiv, und einer aus der IT-abteilung muss dem patienten den schlüssel geben und am router wiederum dafür sorgen, dass die macadresse des patientenNbooks im router miteingetragen wird. bei entlassung des patienten wird die macadresse wieder gelöscht

3) ohne mac-filterung könnte ein IT-mitarbeiter zum patienten gehen und ohne dass der patient den schlüssel sieht dann am patienten-laptop den schlüssel eintragen. bei entlassen des patienten muss man erneut hin und den schlüssel löschen.

4) ihr macht es prinzipiell wie bei 2) oder 3), haltet es aber für vernachlässigbar, dass vlt. mal ein patient auch noch nach seiner entlassung immer noch versuchen wird, bei euch zu surfen, und lasst den schlüssel einfach auf seinem laptop/löscht die macadresse nicht.

5) ihr erwartet ohnehin keinen riesenansturm an interessenten und macht ein offenes WLAN

6) ihr stellt eine gewisse anzahl an PCs/laptops zur verfügung, die für den zugang berechtigt sind, und nehm dann stundenpreise wie in einem internetcafe


ach ja: man sollte auch bedenken, dass evtl. straftaten auf den anschlussinhaber zurückfallen können. wenn ihr zB ne abteilung zur psychiatrischen behandlung von pädophilen habt, wär ich vorsichitg mit internetzugang... :ugly: realistischer wäre wohl eher die gefahr von illegalem filesharing, vlt. sollte man da auch mal eure rechtsabteilung konsultieren.
 
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sry wegn offtopic aber..
is das denn für die Maschinen und Geräte, und vorallem für Patienten, nicht gefährlich wenn da ne WLAN Frequenz rumgeistert? zb Herzschrittmacher oder so...
das WLAN hat dann ja eine gewisse reichweite, und wenn das bis in den OP Saal geht, wo geräte stehn, die anzeign ob der noch lebt oder nicht (:ugly:) und durchs wlan das gestört wird und aufeinmal einen zu hohen blutdruck etc. anzeigt und ihm die ärzte dann so viel beruhigungsmittel spritzen dass der dran eingeht? und das NUR weil das WLAN das Gerät gestört haben?!!! :what:
weiß ja net ob sowas möglich WÄRE...
was meint ihr?

mfg
 
AW: wlan für patienten

nein, das sind ganz andere freuquenzen, es gibt "sogar" schon krankenhäuser mit wlan-fähigen miniPCs für die ärzte anstelle von akten, zettel + kuli, und auch mobile diagnostik mit WLAN.

und für herzschrittmacher ist das schonmal gar nicht nicht gefährlich, sonst müßten ja tausende von leuten in D in sändiger angst leben, dass die grad durch ein WLAN-netz laufen ... :lol:

auch das "handyverbot" in vielen krankenhäusern ist völlig unnötig, wenn nicht gerade direkt neben einem empfindlichen gerät grad das handy nen anruf reinbekommt. auf intensivstation isses daher zur vorsicht idR zwar wirklich verboten, aber die patienten dort brauchen ja grad eh kein handy...

die meisten krankenhäuser verbieten das zwar immer mit dem argument der strahlung, aber in wahrheit isses nur noch verboten, weil es sonst einfach zu sehr nerven würde. man stelle sich vor, im bett neben dir liegt irgendein azubi und simst stundenlang mit seiner freundin, und alle 2min "schnuffeldiduuu!" oder "der furzende elch" als sms-ton - da wird man doch wahnsinnig :ugly:
 
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AW: wlan für patienten

mmh also bei uns ist auch das komplette krankenhaus vernetzt (man sieht immer mal an der decke nen rooter!) und bei uns bekommt man die zugangsdaten beim kauf einer Telefonkarte! ka wie das dann iwi automatisch freigeschaltet wird.
 
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