News Windows: Früher war eine Stoppuhr ein wichtiges Utensil bei der Entwicklung

PCGH-Redaktion

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Steven Sinofsky blickt auf Microsofts frühe Windows-Jahre zurück, in denen jede Funktion per Stoppuhr gemessen wurde. Der Rückblick trifft einen Nerv, da Microsoft für 2026 eine spürbar verbesserte Performance für Windows angekündigt hat.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows: Früher war eine Stoppuhr ein wichtiges Utensil bei der Entwicklung

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"Sinofsky betont, dass zwischen 1980 und 2000 rund die Hälfte der Entwicklungsarbeit genau diesem Ressourcenmanagement gewidmet gewesen sei."

Ok, das erklärt warum Vista nach XP so langsam war! :D
 
Nun ja, damals war man ja gezwungen, effizient zu programmieren, Speicher, sowohl RAM als auch HDD, war ja viel enger limitiert, als heutzutage.
Heute hat man da viel mehr zur Verfügung. Das führt einerseits zur Versuchung, immer mehr (größtenteils unnötiges) mit reinzuhauen und andererseits zur Verschwendung durch Ineffizienz. Man hat ja genug.
 
Nach dem Update auf Windows 11 ist die Arbeit mit dem Desktop extrem langsam geworden. Ich benutze den Desktop als Startmenü und habe weit über 100 Icons darauf liegen. Verschieben, Umbenennen, Batchdateien ausführen, alles sehr träge, nach Aufrüsten von einem AMD 5950X auf AMD 9950X3D war eine leichte Besserung festzustellen, aber bei dieser Rechnerleistung ist mir völlig schleierhaft, was der Desktop Prozess da macht. Auf Windows 10 waren keinerlei Verzögerungen zu bemerken. Vielleicht haben die das von C++ auf Java portiert?
 
Können sich manche Hersteller mal ein Scheibchen abschneiden:
Samsung HDD Rekorder boot Zeit gemessen >2,5min
Vodafone Kabel TV Router boot Zeit ~ 3 min

Da fragt ich mich ... was bitteschön musst du laden?
 
Fun Fact: früher, also so um Win 98, hat MS die Bootzeit von Windows künstlich verlängert, um so vozugaukeln, dass das Betriebssystem den PC sehr beschäftigen würde.

Ok, das erklärt warum Vista nach XP so langsam war! :D

XP war extrem ressourcenhungrig, verbuggt und hat als erstes OS eine Zwangsregistrierung vorausgesetzt. Die Leute haben das nach 6 Jahren nur verdrängt und sich an den Zwang gewöhnt. Win XP war ursprünglich extrem schlecht, wurde dann später aber verklärt.
 
XP war extrem ressourcenhungrig, verbuggt und hat als erstes OS eine Zwangsregistrierung vorausgesetzt. Die Leute haben das nach 6 Jahren nur verdrängt und sich an den Zwang gewöhnt. Win XP war ursprünglich extrem schlecht, wurde dann später aber verklärt.
Vista war noch viel Ressourcenhungriger als XP es jemals war. Man hätte zur Zeit von Vista schon dringend SSDs gebraucht! Der Start dauerte gefühlt 5 Minuten. Die Festplatte wurde nie fertig mit dem Laden, oder was sonst noch im Hintergrund gelaufen ist. Vista war so mies, das vergisst man auf keinen Fall!
Ich hatte mit XP bei weitem nicht so viele Probleme. Von Windows ME möchte ich gar nicht erst anfangen!

EDIT: Vista war so lahm, dafür gab es keine Stoppuhr, bei der man die Zeit hoch genug einstellen konnte! :lol:
Der musste noch sein! :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Vista war noch viel Ressourcenhungriger als XP es jemals war.

Jetzt müssen wir nur noch den Zeitunterschied einpreisen. 128MB war damals das, was man in einem normalen Gaming PC finden konnte, dagegen waren die 512MB Mindestanforderung von Vista Ende 2006 doch recht zahm. Wirklich benutzen konnte man beides nicht, da mußte jeweils das doppelte her.

XP war im Vergleich um Welten hungriger.

Man hätte zur Zeit von Vista schon dringend SSDs gebraucht!

Das gilt für jedes Windows, die waren da alle mies. Von den ersten Versionen, bis hoch zu Win 10, von Win 11 rede ich erst garnicht.

Die Festplatte wurde nie fertig mit dem Laden, oder was sonst noch im Hintergrund gelaufen ist.

Das galt für jedes Windows.

Wenn man das ganze natürlich auf Hardware ausführt, die erst nach 6 Jahren erschienen ist, dann sieht die Sache anders aus. WSenn man Vista auf einem i7 3770K, mit 32GB RAM und einer SSD nutzt, dann kann man sich über die Geschwindigkeit nicht beschweren und dann wird der Vergleich, mit XP, auch etwas fairer.

Vista war so mies, das vergisst man auf keinen Fall!

Mit Win 7 haben sie es vergessen und das war einfach nur ein Vista, mit leicht anderer Oberfläche. Wenn man Vista auch 6 Jahre gegeben und es direkt gegen Win 8 antreten lassen hätte, dann würde die Sache auch anders aussehen. Vista wäre ebenfalls verklärt worden.

Ich hatte mit XP bei weitem nicht so viele Probleme.

Was halt eben nicht stimmt. XP hat Ewigkeiten gebraucht, um die ganzen Fehler zu beseitigen. Die leute haben noch lange Win 98 benutzt. Wenn man natürlich die ganze Anfangsphase ausgelassen hat und erst 2003, mit SP1 und 1GB RAM dazugekommen ist, dann sieht die Sache natürlich komplett anders aus. Dann hat man den ganzen Ärger am Anfang verpasst und obendrein noch einen turboschnellen Rechner, der so am Anfang nicht zur Verfügung stand.

Dann können wir aber die Zufriedenheitswerte von Win 7 als Vergleich nehmen und da waren die Leute ja recht glücklich.
 
Jetzt müssen wir nur noch den Zeitunterschied einpreisen. 128MB war damals das, was man in einem normalen Gaming PC finden konnte, dagegen waren die 512MB Mindestanforderung von Vista Ende 2006 doch recht zahm. Wirklich benutzen konnte man beides nicht, da mußte jeweils das doppelte her.

XP war im Vergleich um Welten hungriger.
Wo war XP bitte um Welten hungriger ? XP lief super schnell im Gegensatz zu Vista, auch wenn man für Vista 2GB RAM hatte. Die Ladezeiten waren direkt aus der Hölle. Wenn man sich den Taskmanager angeschaut hat, konnte man sehen, dass noch jede Menge Sachen über eine lange Zeit ausgeführt wurden, z.B. Festplattenoptimierungen/Indizierung. Klar wurde es mit der Zeit besser, aber am Anfang war es für viele Leute nicht benutzbar.
Das gilt für jedes Windows, die waren da alle mies. Von den ersten Versionen, bis hoch zu Win 10, von Win 11 rede ich erst garnicht.
Nein, halt eben nicht! Mit Vista hat das Elend angefangen. Fü 95-XP hätte man keine gebraucht.
Wenn man das ganze natürlich auf Hardware ausführt, die erst nach 6 Jahren erschienen ist, dann sieht die Sache anders aus. WSenn man Vista auf einem i7 3770K, mit 32GB RAM und einer SSD nutzt, dann kann man sich über die Geschwindigkeit nicht beschweren und dann wird der Vergleich, mit XP, auch etwas fairer.
Das gilt für fast jedes Windows. Ich glaube gerne, dass man mindestens einen i7-3770 und 32GB RAM für Vista gebraucht hätte, damit es einigermaßen läuft! Was an sich ja schon lächerlich ist. ;-)
Mit Win 7 haben sie es vergessen und das war einfach nur ein Vista, mit leicht anderer Oberfläche. Wenn man Vista auch 6 Jahre gegeben und es direkt gegen Win 8 antreten lassen hätte, dann würde die Sache auch anders aussehen. Vista wäre ebenfalls verklärt worden.
Mit Win7 war es vergessen, weil die meisten Leute Vista übersprungen haben. Nach dem WIndows 7 Start war das System wenigstens ziemlich schnell nutzbar, auch mit Festplatte. Vielleicht war das zu7 der Zeit mit Vista auch möglich. Das kann ich nicht sagen. Zu Beginn jedenfalls nicht!
Was halt eben nicht stimmt.
Woher willst Du wissen, dass ich viele Probleme mit XP hatte. Klar, ganz problemlos war es nicht, aber das sagt auch niemand.
Die leute haben noch lange Win 98 benutzt. Wenn man natürlich die ganze Anfangsphase ausgelassen hat und erst 2003, mit SP1 und 1GB RAM dazugekommen ist, dann sieht die Sache natürlich komplett anders aus.
Ich bin sehr schnell von 98 zu XP gewechselt, da ME eine Zumutung war.
Dann hat man den ganzen Ärger am Anfang verpasst und obendrein noch einen turboschnellen Rechner, der so am Anfang nicht zur Verfügung stand.
Das passt besser zu Vista!
Dann können wir aber die Zufriedenheitswerte von Win 7 als Vergleich nehmen und da waren die Leute ja recht glücklich.
Ganz genau!
 
Stoppuhr: Das angemessene Mittel, um den Abstand zwischen zwei Win-9X-Abstürzen zu erfassen.
*scnr*

Können sich manche Hersteller mal ein Scheibchen abschneiden:
Samsung HDD Rekorder boot Zeit gemessen >2,5min
Vodafone Kabel TV Router boot Zeit ~ 3 min

Da fragt ich mich ... was bitteschön musst du laden?

Die wichtigere Frage bei solchen Systemen wäre: Womit wird geladen? Respektive wovon?
Router brauchen und haben keinen schnellen internen Speicher und, je nach Modell, auch kaum universelle Rechenleistung. In Medienrecordern fehlt letztere erst recht – die aufwendige Verarbeitung der Streams werden spezialisierte Einheiten durchführen. Den gesamten Lade- und Initialisierungsprozess einschließlich Selbst- und Fremdchecks machen dann irgendwelche Winz-ARM-Kernchen, die im normalen Betrieb nicht viel mehr als einen Timer verwalten müssen und genau dafür dimensioniert sind.

Hinzu kommt: Bei solchen Systemen, die im Prinzip nur im Falle eines Fehlers neu gestartet werden und das ohne kompetenten Support, optimiert man massiv einseitig auf Zuverlässigkeit und Stabilität. Da wird nichts übersprungen, da wird nichts parallel ausgeführt, nicht pregefetched, gar nichts. Jedes Stück Optimierung, dass Fehler enthalten könnte, ist schlecht. Jeder mögliche Check ist Pflicht. Schon x86-Server brauchen teilweise 300 Sekudnen für einen Boot, den Desktop-Mainboards der gleichen Generation (mit mehr Onboard-Controllern) in 30 Sekunden schaffen.
 
Mit Win7 war es vergessen, weil die meisten Leute Vista übersprungen haben. Nach dem WIndows 7 Start war das System wenigstens ziemlich schnell nutzbar, auch mit Festplatte. Vielleicht war das zu7 der Zeit mit Vista auch möglich. Das kann ich nicht sagen. Zu Beginn jedenfalls nicht!
Der Ressourcenbedarf von Windows Vista und Windows 7 war ziemlich gleich.
Ich habe damals Windows Vista seit Release genutzt und war bis auf die extreme Anzahl an UAC Abfragen recht zufrieden. Es lief bei mir sehr viel stabiler als Windows XP. Mit dem Service Pack 1 waren auch die UAC Abfragen kein Thema mehr und man hatte noch einige Hintergrundprozesse raus genommen.

Windows 7 lief für die meisten Leute dann halt "besser" weil sie dann meist auch bessere Hardware hatten und die Hardware Hersteller da auch schon gescheite Treiber für das mit Vista eingeführte Treibermodel hatten. Beim Windows Vista Release lief wegen der Umstellung der Treibermodels vieles an Hardware(vor allem so was Drucker und Erweiterungskarten) nicht und die ersten Vista Treiber von den Hardware Herstellern waren oft ziemlicher Müll.

Windows XP lief zum Release bei den meisten auch bescheiden, weshalb viele noch bei Windows 98 oder Windows 2000 blieben. Auch XP lief erst mit Service Pack 1 rund.
 
Das ist schon schnell für einen Server. Ich plane mit 10 bis 15 Minuten pro Server von Neustart bis OS fertig geladen.

15 Minuten von lokalem Speicher, ohne Online-Ressourcen und ohne Software zu starten? Das klingt heftig. Ich habe natürlich keinen repräsentativen Überblick über Server, hätte solche Zeiten aber eher bis "produktiv online" eingeordnet, insbesondere bei virtualisierten oder stark LAN-abhängigen Systemen. Aber das wäre nicht mit Desktop-Plattformen vergleichbar, von daher habe ich eine "M.2 rein, Power drücken, auf Desktop[-ähnliches] warten"-Zeit genannt.
 
15 Minuten von lokalem Speicher, ohne Online-Ressourcen und ohne Software zu starten?
Bei Bare Metal ja. Allein was der Server beim POST alles prüft ist mit normalen x86-PCs nicht vergleichbar.
Beim OS selbst: Bei einem Single Host mit lokalen Storage und in Schmalspurausstattung recht fix. Auch bei Windows Server (wobei Core nochmal einen ticken schneller ist, weil der ganze GUI-Balast mit seinen Abhängigkeiten entfällt). Kommt noch Cluster, Shared Storage, SAN etc. dazu, fängt es an länger zu dauern.

Ansonsten mal mit dem PCGH Team einen Ausflug dorthin machen, wo PCGH/Computec seinen Serverraum hat und sich das mal, entweder bei geplanten Neustarts oder auf der Spielwiese/Testumgebung, Live zeigen lassen.
 
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