Windows 11: Unpassende Hardware nicht mehr für neue Builds qualifiziert

Der Witz an der Sache -Update- ist ja...
man kann sich lt. Microsoft später aber trotzdem jedes mal die Iso Datei Downloaden und Installieren und Win 11 nutzen.

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Win 11 Positiv :

Wenn ich den -Zuverlässigkeitsverlauf- meines PCs betrachte, dann habe ich mit Win 11 weniger Probleme als ich mit dem gleichen Rechner unter Win 10 hatte.

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Ich habe auch nicht gesagt, dass ein Ryzen 1000 grundlegend in 4 Jahren ausgemustert werden muss.
Es stellt sich aber die Frage, um was für einen Preozessor es sich dabei handelt.
Ist es ein Ryzen 1200, oder ein 1800? Da gehen die Meinungen aber schon einmal gewaltig auseinander.
Und es ist nunmal so, dass ein normaler PC keine 8, 10, oder 12 Jahre im Einsatz ist und dann noch mit aktuellen Spielen, Anwendungen und Betriebssystem laufen soll und muss.
Das ist und war schon immer völliger Unsinn und Wunschdenken irgendwelcher Heinis, die alles umsonst haben wollen.
So eine Gammelkiste kann mit der Software laufen, die zu der Zeit aktuell ist, mehr darf nicht erwartet werden, basta.
Mein 13 Jahre altes Auto kann auch nich tumsonsz auf elektro umgestellt werden.
Kommt drauf an was man unter einem normalen PC versteht.
Ein "normaler" PC ist locker für 8, 10 oder 12 Jahre ausgelegt, wie gesagt wir sind nicht mehr in den 90ern.
Wahrscheinlich ist jeder PC der mehr als 400€ kostet ohne Probleme 8 Jahre und mehr nutzbar.
natürlich kein Highend Gerät mehr aber Leistungstark genug für Office, Internet, Filme gucken, oder leichtere Games. Bzw. wenn man ihn alle 4 Jahre mal ne Mittelklasse GPU spendiert, sind auch neue Games drin.


Einer meiner PCs hat zb einen i7 4790K, der schafft alle aktuellen Games ohne große Probleme. Auf dem PC hab ich gerade erst vorige Woche zig Stunden Cyberpunk 2077 gezockt. Ist mittlerweile aber auch schon 7 jahre alt…
Der wird sicher auch noch noch 2025 im Einsatz sein.
Natürlich kommt es da auf mehr Sachen an, keiner meiner Bildschirme hat eine Auflösung unter WQHD, also limitiert in den meisten Fällen sowieso die GPU, außerdem haben alle ne SSD und min. 16GB Ram.

Versteh mich nicht falsch, mir ist ziemlich egal ob ein neuer PC her muss oder nicht. Ich gebe pro Jahr für Simracing, Gaming und Hardware mehr aus als die meisten in fünf Jahren oder mehr. Aber Hardware zu entsorgen wenn sie noch länger genutzt werden kann ist für mich ein NoGO.
Unnötig PCs auszuschließen die leistungsstark genug sind ist einfach Verschwendung von Geld und ein Scherz wenn man bedenkt das ja genau die großen wie eben Microsoft immer über Nachhaltigkeit, Klimawandel usw. sprechen...

Edit: Und vor allem schließt das viele Leute aus die eben nicht so viel Geld haben, die nutzen den Pc bis er nicht mehr die Leistung hat oder kaputt wird. Die dürfen dann komplett ohne Updates den PC weiter nutzen, also auch der Grund wegen mehr Sicherheit ist meiner Meinung nach Blödsinn.
Viele werden ihr PCs unsicher weiternutzen oder unnötig wegwerfen.
Ich glaube nämlich nicht das extrem viele von diesen Nutzern auf Linux wechseln werden , denn viele glauben ja leider immer noch das es extrem kompliziert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja je geschlossener und restriktiver ein System ist, desto sicherer ist es halt auch. Schadsoftware hat nicht so ein leichtes Spiel dann.

Kuck dir mal an, wie viel Schadenssoftware auf iOS gibt und wie viele auf Android. Einfach weil Apple kontrolliert, was in den Store kommt und was nicht und was auf ihrem OS läuft.

Vor allem aber auch, weil Apple wegen geringerer Verbreitung kein so attraktives Angriffsziel ist.
Am Interessantesten ist es doch, Firmen auszuspionieren. Insofern empfinde ich die Kritik auch verständlich, wenn Leute argumentieren, dass TPM Zwang eigentlich eher etwas für Firmenrechner wäre.

Vor allem sind hier ja auch Kunden betroffen, die möglicherweise nicht das dicke Geld haben, um sich immer wieder einen neuen Rechner zu kaufen.

Es ist doch auch aus Umweltaspekten wesentlich besser, die alte Hardware noch so lange zu nutzen, wie es von der Performance her passt.
Und wenn man nicht gerade Gamer mit hohen Ansprüchen ist, dann so ein Rechner auch schon mal gut und gerne 6-10 Jahre alt werden.
Geht was kaputt, dann tauschst Du es halt aus.

Netzteile sind nicht teuer. Und bei Mainboards brauchst Du meistens nur eine neue BIOS Batterie einzusetzen.

Ich werde auf jeden Fall erst dann Windows 11 in Betracht ziehen, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Schon aus reiner Frackigkeit heraus, weil ich es einfach unverschämt finde, was sich Firman da immer mehr herausnehmen.

Mit TPM Zwang wird man Dich als Kunde immer mehr und mehr gängeln, was überhaupt auf Deinem Rechner laufen darf.
Jetzt darfst Du Dir alleine schon wegen Windows 11 einen neuen Rechner holen, selbst wenn der alte Rechner noch völlig in Ordnung ist.
Mein Rechner ist ein Intel Xeon basiertes System und hat um die €4000 gekostet und performed nach 6 Jahren immer noch einwandfrei.
Sorry, warum soll ich mir bitte nach 6 Jahren und einigen HW Upgrades nur wegen Windows 11 ein neues System zulegen.
Die Spinnen ja wohl bei M$.

Solche Dinge und vor allem Cloud Software, bei der Du als Kunde ständig gemolken wirst, sind mE schon fast schlimmere Geiseln, weil sie auf einmal wirklich jeden treffen.

Bei Vieren und Trojanern ist man es idR selber Schuld.
Aber das wird jetzt so hochstilisiert, dass man TPM mit der Brechstange reinbringen will.

Ich bitte um Solidarität, sich dagegen zu wehren, vielen Dank.
 
Sehe ich genau so, die werden noch ordentlich zurückrudern.
Die Spieleentwickler sagen doch ziemlich oft, dass sie ihre Spiele für viel zu viel altersschwache Hardware anpassen müssen...

Ich hoffe also MS rudert keinen Schritt zurück. Denn alte Flaschenhälse müssen endlich fallen. Und Spiele Endwickler müssen dann endlich keine Rücksicht auf zu alte und zu schwache PC's nehmen - wenn sie für ein Spiel Windows 11 voraussetzen.

"Gamer" kaufen sich doch sowieso gerne neue Hardware... und können es oft nicht erwarten dass sie endlich aufrüsten können. Also der ambitionierte Gamer hat sicher kein Problem mit Hardwarevoraussetzungen mit etwas Steilvorlage...

Bleib hart Microsoft und lass dich nicht weichkolpfen. Denn es ist immer gut wenn PC-Hardware mal wieder etwas einheitlicher wird.
Sorry, warum soll ich mir bitte nach 6 Jahren und einigen HW Upgrades nur wegen Windows 11 ein neues System zulegen.
Die Spinnen ja wohl bei M$.
Dann warte einfach noch bis 2025 und mach dann das upgrade...
 
Die Spieleentwickler sagen doch ziemlich oft, dass sie ihre Spiele für viel zu viel altersschwache Hardware anpassen müssen...
das kommt nicht von ungefähr….s.u.
"Gamer" kaufen sich doch sowieso gerne neue Hardware... und können es oft nicht erwarten dass sie endlich aufrüsten können. Also der ambitionierte Gamer hat sicher kein Problem mit Hardwarevoraussetzungen mit etwas Steilvorlage...
In meinem Bekannten & Kollegenkreis sind viele, deren Kinder einen „Gaming-PC“ wollen. Ich bin ihre erste Anlaufstelle. Bei der Frage nach dem Budget springt am Ende nur ein Einsteiger-Modell heraus. Wenn ich ihnen ein gutes Mittelklasse Modell empfehle verdrehen die bereits die Augen und zeigen sich völlig unverständlich. Und diese sind mit Abstand mehr Leute als meine Freunde mit dicken PCs.

Daher möchte ich deine Aussage geraderücken: Lediglich die besser betuchten Hardcore Gamer tun „sowieso gerne neue Hardware kaufen“, aber die Masse hat eher schwache Hardware.
 
Wenn in 5 Jahren oder später Windows 10 EOL ist, wird die Anzahl der jetzt ausgeschlossenen CPUs/Hardware beträchtlich gesunken sein.
Da wäre ich mir garnicht so sicher. Sie wie sich das alles weltweit entwickelt, werden in 5 Jahren vielleicht mehr Menschen als du denkst froh sein, daß ihre alte Möhre noch läuft, weil sie einfach kein Geld für irgendwas neues haben werden.
 
MS bringt Windows 11 nicht der Privat Kunden willen sondern weil der Aufschrei der großen Konzerne groß ist wegen immer größeren Sicherheitlücken und Cyberattacken.

Also bringt MS mit W11 etwas mehr moderne Sicherheit, der Rest wird erstmal mit W10 zufrieden sein.
Unsere Firma würde mit ihren 18000 Clints sofort auf W11 wechseln
 
updatezwang, irgendeine werbung, zurücksetzen der privatsphäreneinstellungen, installieren von ungewollten apps, nachhause telefonieren, etc
und jetzt kommt noch TPM dazu.
Man sollte eigentlich direkt erstmal mit Tools Windows aufräumen wenn man es installiert.
Schnüffelports deaktivieren, Bloatware und Werbung deinstallieren und wenn man weiß wie man Updates unterbindet hat man eigentlich alles was ein ganz gutes Betriebssystem ausmacht.
Leider hat sich Windows in den letzten Jahren zu einen Samsung Smartphone entwickelt. Die sind auch voll mit Müll den Niemand braucht um sich quer zu finanzieren.
 
Kommt drauf an was man unter einem normalen PC versteht.
Ein "normaler" PC ist locker für 8, 10 oder 12 Jahre ausgelegt, wie gesagt wir sind nicht mehr in den 90ern.
Wahrscheinlich ist jeder PC der mehr als 400€ kostet ohne Probleme 8 Jahre und mehr nutzbar.
natürlich kein Highend Gerät mehr aber Leistungstark genug für Office, Internet, Filme gucken, oder leichtere Games. Bzw. wenn man ihn alle 4 Jahre mal ne Mittelklasse GPU spendiert, sind auch neue Games drin.


Einer meiner PCs hat zb einen i7 4790K, der schafft alle aktuellen Games ohne große Probleme. Auf dem PC hab ich gerade erst vorige Woche zig Stunden Cyberpunk 2077 gezockt. Ist mittlerweile aber auch schon 7 jahre alt…
Der wird sicher auch noch noch 2025 im Einsatz sein.
Natürlich kommt es da auf mehr Sachen an, keiner meiner Bildschirme hat eine Auflösung unter WQHD, also limitiert in den meisten Fällen sowieso die GPU, außerdem haben alle ne SSD und min. 16GB Ram.

Versteh mich nicht falsch, mir ist ziemlich egal ob ein neuer PC her muss oder nicht. Ich gebe pro Jahr für Simracing, Gaming und Hardware mehr aus als die meisten in fünf Jahren oder mehr. Aber Hardware zu entsorgen wenn sie noch länger genutzt werden kann ist für mich ein NoGO.
Unnötig PCs auszuschließen die leistungsstark genug sind ist einfach Verschwendung von Geld und ein Scherz wenn man bedenkt das ja genau die großen wie eben Microsoft immer über Nachhaltigkeit, Klimawandel usw. sprechen...

Edit: Und vor allem schließt das viele Leute aus die eben nicht so viel Geld haben, die nutzen den Pc bis er nicht mehr die Leistung hat oder kaputt wird. Die dürfen dann komplett ohne Updates den PC weiter nutzen, also auch der Grund wegen mehr Sicherheit ist meiner Meinung nach Blödsinn.
Viele werden ihr PCs unsicher weiternutzen oder unnötig wegwerfen.
Ich glaube nämlich nicht das extrem viele von diesen Nutzern auf Linux wechseln werden , denn viele glauben ja leider immer noch das es extrem kompliziert ist.

Beim Thema Personal Computer ist es wie mit allen anderen technischen Geräten im Leben.
Niemand darf und kann erwarten, dass die gekauften Produkte nach 10 Jahren noch Up-To-Date sind und mit allem aktuellen Kram nutzbar sind.
Das ist doch bei Hifi-Anlagen, Smartphones und TV-Geräte alles das Gleiche.
Es kommen neue Standards auf den Markt, udn schon kann das Altgerät quasi in die Tonne, weil irgendein Sound oder Videoformat etc. einfach nicht mehr abgespielt werden kann.
Bei all diesen Sachen sagt man auch, dass die Leistung doch angeblich vollkommen ausreichend ist.
Ja, man muss aber dann halt mit den Einschränkungen leben, man weiß das ja auch schon beim Kauf, dass irgendwann etwas alt sein wird.
Ich habe z.B. einen relativ neuen 4K-Fernseher, der kann wegen fehlender Lizenzen den ganzen tollen 7.1 Klimbim-Sound der Kinofilme nicht abspielen.
Das ist halt Pech, wenn man vielleicht direkt das letzte Gerät gekauft hat, wo der Standard halt noch nicht verfügbar war.
Existiert keine alternative deutsche Tonspur, kommt beispielsweise nur Englisch, oder aber steht da nur Audio-Format wird nicht unterstützt. Danke, Anke.
Schlimmer stehts mit Android-Smartphones, die sind eigentlich nach 2 Jahren durch, weil Google udn die Hersteller Geld sparen wollen.
Ich denke also, Microsoft fährt eigentlich noch eine ganz humane Schiene, auch wenn man sich manchmal ganz gerne eine Unterstützung alter Hardware bis in alle Ewigkeit wünscht.
Mein Zweit-PC und der kleine Server werden kein Win 11 bekommen können, ist ein 3770K und ein Atom.
Die Leistung reicht auch Jahre noch aus, selbst übers Jahr 2025 hinaus.
Es sei denn, da kommen wieder neue Audio- und Videoformate, die dann absolut nicht mehr starten oder ruckeln.
Aber hey, die Geräte sind dann auch locker 12 Jahre alt.
Muss ich dann ggf. mal etwas aufrüsten (meinen Spiele-PC oder billige Gebrauchtware), oder aber dort dann Linux draufballern, was auch nicht schlimm wäre.
Allerdings nutze ich cFos, der bei Windows extrem viel bringt, wenn nebenher noch was anderes die Leitung blockiert.
Aber hm, sind ja noch 4 Jahre bis dahin. Mal sehen.
Und bis dahin kann auch für die jetzt jammernden PC-Nutzer das Internet und diverse andere Dinge wegen den allgemein steigenden Anwendungsmindestanforderungen schon die letzte Luft ausgehen, dass man freiwillig bis dahin aufrüsten möchte oder wegen Defekte sogar muss.
Wenn nämlich 4K Videos allgemein im Internet Einzug halten, werden viele alte Rechner zusammenklappen.
So als Beispiel.
Mein kleiner Atom kann das auch jetzt schon nicht bei Youtube oder als mkv im VLC Player abspielen.
Und der ist glaube ich von 2015 oder so.
Wie gesagt, ich finde es auch schade, wenn plötzlich Dinge nicht mehr unterstützt werden, obwohl bisher doch alles eigentlich zufriedenstellend lief und man sich jetzt quasi genötigt sieht, wieder Geld in die HAnd nehmen zu müssen, obwohl die alte Sache es doch eigentlich noch ganz gut tut und man nicht unnötig die Müllhalden mit noch mehr unnötigen Schrott zumüllen möchte, was ja auch schlecht für die Umwelt ist.
Aber manchmal muss man sich dann halt entscheiden, ob man denn unbedingt das Neue haben muss und will.
Man darf auch nicht vergessen, dass eine Reduzierung unterstüttzter altter Hardwarre immer Einsparungen bringen udn die Produkte günstiger und vor allem stabiler und sicherer und vielleicht sogar etwas schneller machen.
Es entfallen dann die ganzen Treibergeschichten, Anpassungen, Kompatibilitätsschichten und sonstige Kompromisse, auch bezüglich der Sicherheit (z.B. Meltdown, Spectre, pi pa po), die man ansonsten bezüglich alter Hardware mit einbauen müsste.
Das entschlackt ordentlich und kommt moderner Hardware zu gute.
Schließlich will man auf neuen Rechnern auch eine gute Performance, Stabilität, Sicherheit etc. abliefern.
Oder soll man sich als Käufer alle 5 Jahre sagen, dass der neue Rechner mit dem neuen Betriebssystem gefühlt noch mal wieder langsamer ist als die alte Kiste? (Vista-Effekt^^).
Nein, es soll besser und schneller sein und ordentlich flutschen.
Und das geht nur auf /mit diesem Weg.
Ich hoffe, ich konnte jetzt für ein kleines Umdenken und ein wenig mehr Verständnis sorgen, auch wenn es schwer fallen mag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte eigentlich direkt erstmal mit Tools Windows aufräumen wenn man es installiert.
Schnüffelports deaktivieren, Bloatware und Werbung deinstallieren und wenn man weiß wie man Updates unterbindet hat man eigentlich alles was ein ganz gutes Betriebssystem ausmacht.
Leider hat sich Windows in den letzten Jahren zu einen Samsung Smartphone entwickelt. Die sind auch voll mit Müll den Niemand braucht um sich quer zu finanzieren.
wenn man diesen dingen vertraut. vor allem darauf vertraut, dass die einstellungen auch wirklich etwas bewirken, oder ob MS die nur als placebo eingebaut hat
außerdem stellt MS die auch gerne mal zurück nach einem update.
aber gut, wenn man damit leben kann. ich bin froh, dass ich mich davon trennen konnte und mein linux nur das macht, was ich auch will
 
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe dann ist ein PC mit i7 4790k nicht geeignet um Windows 11 zu installieren, richtig?
Hab ein Windows 11 64 Bit Pro OEM.
 
Ich finde manche Reaktion für bemerkenswert, wenn es um die Erfüllung der Hardware-Voraussetzungen geht.
Warum regen sich alle auf? Weil MS es endlich mal durchsetzt, was Apple schon immer tat. Microsoft spielt in einer gang anderen Liga und die Kunden wollen mit dem System Geld verdienen. Dazu muss es sicher sein und dies war es nicht immer.
Nun, jetzt läuft alles anders.
Die Platte muss im GPT-Format und nicht im MBR Style "a la MS-DOS", partitioniert sein. Sollte MBR vorliegen, lässt sich dies leicht mit mbr2gpt.exe ändern. Ich rate sowieso dazu, nicht mehr den Master Boot Record zu verwenden und besser mit der General Partition Table zu arbeiten, weil man danach die Pfade der Partition, Platte und den Controller abstrahiert. Das Medium ist nicht vom genutzten Controller / Anschluss abhängig. Wer schon mal mit Image Tools gearbeitet hat, weiß dies zu schätzen.

Das Secure-Boot und die virtuelle Unterstützung des Prozessors im UEFI aktiviert werden. Das ging in Win10 auch schon und man war gut beraten, dies auch zu aktivieren - Stichwort "Sandboxing",. Das lässt sich in den installierbaren Optionen aktivieren und schon Surft der Edge in einer virtuellen isolierten Umgebung. Mancher Virenscanner nutzt diese Technik auch, wenn sie aktiv ist.
Die CPU muss aber noch ein weiteres Feature unterstützen und dass war eine Flag, mit Hilfe man die Virtuellen Umgebungen einfrieren kann. Das könne lt. MS nur die Ryzen ab der 2. Generation und die letzten zwei Intel Gen -also Gen 10 und 11.

Die Plattenverschlüsselung ist bei W11 obligatorisch. Sie lässt sich nachträglich wieder deaktivieren - wer es lieber so hat, mag so handeln. Vor dem Image sollte man dies sowieso tun, sonst wird es mit dem Übertragen auf den neuen Rechner nichts. Der kann die Platte nicht entschlüsseln, weil dazu der "richtige Schlüssel" der mit Hilfe des TPM errechnet wurde, vorliegen muss, damit das Zielsystem wieder auspacken und booten kann.

Die Firewall wird gerne mal deaktiviert. Nun, soweit ich lesen konnte, schaltet MS sie bei Upgrades wieder ein. Warum auch nicht? Die paar Regeln die in Ausnahmefällen mal notwendig sein würden - was selten ist, lassen sich schnell ergänzen.
Das TPM 2.xx kann sowohl von einem direkten Chip oder von einem Prozessor bereitgestellt werden. Die AMD-Ryzen können dies ab Gen 2 wohl alle. Bei Intel weiß ich es nicht so genau - kann man nachlesen.
Ein TPM-Modul lässt sich nachrüsten und bei Notebooks findet man ihn oft schon On-Board.

In Summe sicherlich ärgerlich, zumal die älteren CPU Generationen durchaus genug Power für W11 bereitstellen könnten. Sie sind aber samt Architektur (Chipsatz) nicht mit allen notwendigen Features "bewaffnet", um mit W11 umgehen zu können.

Viel ärgerlicher finde ich, dass das Startmenü so kastriert wurde. Wie soll man denn nun halbwegs Ordnung halten, wenn es dieses, zwar halbherzige Element, nun gar nicht mehr hat?
Manchmal glaube ich, dass bei MS zu viele Drogen genommen werden. Wie kommt man nur auf so eine Idee?
Dass MS es noch immer nicht vollbracht hat, die leidvolle administrative Oberfläche endlich mal in ein strukturiertes Menü und an einer festen Stelle zusammen zu führen, ist echt lästig. So verteilt über das ganze OS, stellt es sich wirklich unübersichtlich dar. Nun wurde das Info-Center wieder aufgegeben und dafür ein anderes Menu auf die Startleiste gelegt, dessen Charme mehr an Bauklötzen erinnert. Das passt so gar nicht zu den abgerundeten Fensterecken - nun, daran wird sich nun niemand mehr verletzen. In Ami-Land klagt man ja schnell...

Ich klage nicht weiter und lasse euch wieder in Ruhe. Aufregen nutzt nicht. Schaut euch das Zeug an und bewertet und urteilt, ob es für euch wirklich notwendig ist.
Es gibt auch noch Linux...
Ich könnte W11, mach es aber wegen des Startmenü nicht. Ich will meine Programme und Links auf Dokus gerne behalten. Meine Hoffnung ruht auf ein Tool von Dritten, die diese Lücke schließt.
 
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