News Windows 11: Microsoft erklärt überraschendes Win32-Erbe

PCGH_Jacky

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Windows 11 basiert weiterhin auf Technik aus den 90ern. Microsoft spricht nun offen darüber, warum Win32 trotz zahlreicher Ablösungsversuche bis heute ein Kernbestandteil des Betriebssystems geblieben ist.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 11: Microsoft erklärt überraschendes Win32-Erbe

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Einerseits ist ja genau das Beschriebene ein Teil des Erfolges. Oft bekommt man hundealten Kram noch zum laufen irgendwie indem man ein Gerüst drumherum baut. Darauf bauen auch sehr viele Entwickler von b2b Software und auch Hardware im geschäftlichen Bereich. MMn sollte man sich bei MS zweigleisig aufstellen wie schon früher geschehen mit Windows NT. Für die Zukunft sollte man ein OS basierend auf den Erfahrungen vom Grund auf neu entwickeln was ausschließlich auf moderne Schnittstellen und Technologien setzt. Vielleicht ja auch in einer Art "Early Access" breit verfügbar machen damit es zB Privatleute "testen". Kann ja durchaus auf 5-10 Jahre angelegt sein os eine Phase. Parallel beliefert man Windows 11 als "stable" Alternative für Business und user die es brauchen/wollen.
Wenn MS es nicht macht, wird irgendwann der "Richtige" kommen und es vielleicht auf Basis des Linux Kernels machen. Denn eines ist in den letzten Monaten klar geworden: die Ressourcen sind auch in Sachen Hardware endlich.
 
Alte Zöpfe abschneiden ist nicht einfach, Windows versucht hier noch Vielen alles Recht zu machen und ein in sich
geschlossenen System zu kappen, kann zum Fiasko führen.
Eigene Erfahrung, was wurde letztendlich bei uns gemacht, System komplett neu aufgesetzt, der Aufwand und der Frust dabei ein System parallel zu fahren enorm. Hat sich zum Schluss aber gelohnt, schneller, besser zu bedienen. ein paar Meckerköppe gab es aber immer noch. Denke das wird der Weg auch für Microsoft sein, einfach loslassen.
 
Baut man alles neu. Wird vieles nicht mehr laufen.
Allerdings, eine Umstieg auf ARM passiert CPUs könnte das von selbst lösen. Ja würde es am meisten Sinn machen.
Aber bis wird CPUs haben mir denen der Umstieg klappt wird es noch dauern.
Das geht eben nicht wie bei Apple, weil der PC Markt genug andere Gesetze hat.

Bei x86 ist es halt immer fraglich bewerte Technik zu ersetzen. Den es müssten viele alte Zopf abgeschnitten werden.
Und dazu dann das Gejammer von machen Usern. Da wird ja schon Gejammer wenn eine alter Drucker nicht mehr will.
 
was ausschließlich auf moderne Schnittstellen und Technologien setzt
Die da wären?
Windows basiert nun mal auf den alten Kode. Da sind die Schnittstellen vorgegeben und diese werden ja auch fleißig von den Entwicklern genutzt. Offene Standards scheut MS, aus deren Sicht aus guten Gründen, wie der Teufel das Weihwasser. Statt Dos mit Fenstern und Bunt geht ja auch Unix mit Fenstern und Bunt wie Apple ja vorführt. Die Frage bleibt natürlich wenn MS so einen weg geht und POSIX Kompatibilität einführt was beibt da noch das Alleinstellungsmerkmal von Windows? Sprich welche modernen Schnittstellen und Technologien?


Trennung


Da sitzen schon echte Füchse in Redmond. Wenn ich das richtig überblicke dürfte seinerzeit ja noch der Bill in der Firma gewesen sein. Eventuell hat er Win32 sogar selber Programmiert. Da warten ganz viele User auf Win 12 und die haben sogar schon Win32 in der Schublade. Eventuell gibt es auch schon Win42, das OS welches die Lösung aller Computer Probleme bietet, welches nur noch auf seine Veröffentlichung wartet. Ganz schön clever vom Bill Win auf Vorrat zu produzieren und Scheibchenweise auf den Markt zu werfen. Bill der Oberfuchs und im Fuchsbau Redmond scheint jeder Dicht zu halten. Also bis heute mit der Offenbahrung das jedes bisherige Win auch schon Teile von Win32 beinhaltet.

das wir hier eigentlich immer noch Windows 95 mit ner menge spachtelmasse fahren.
Oder fahren die Windows Nutzer eigentlich Win42 welches entsprechend des Veröffenlichungsdatums entsprechend abgespeckt wurde?
Spachtelmasse widerspricht doch einem schlanken schnellen modernen OS. Das wissen die Füchse doch auch.
 
Wenn man allerdings bedenkt, wie viel Zeit dazwischen liegt, ist das eigentlich schon ein Trauerspiel, oder nicht?

Ein Trauerspiel für die heutige Entwicklungspolitik.
Zumindest beim populären Beispiel Explorer sind die Rückschritte gegenüber Win32 ein Musterbeispiel dafür, wozu "neu" als Selbstzweck führen kann: Ohne neue Anforderungen konnte die Neuentwicklung funktional kaum besser werden.* Ihre Performance zu verbessern war auch beinahe unmöglich. Schließlich wurde die ursprüngliche Win32-Fassung aufwendig für ein Leistungsniveau optimiert, dass heute kaum für einen Maus- oder RGB-Controller reicht. Die Entwickler haben also im Prinzip einen Auftrag bekommen, der im Best Case mit "gleich gut" hätte enden können – wenn man die gleichen Ressourcen investiert hätte, die im Laufe der Jahre ins Vergleichsobjekt geflossen sind. Was man natürlich nicht annähernd hat. Das ist in etwa so, wie wenn ein Autokonzern zu dem Schluss kommt: "Seit 140 Jahren werden die gleichen Räder verbaut, da muss endlich was neues her. Praktikant: Du hast drei Wochen."

*: Scharfe Darstellung in sichtbarer Größe auf Monitoren mit ungünstigen Pixeldichten ist natürlich eine neue Anforderung. Dafür hätte man aber nicht die Ergonomie der Benutzeroberfläche auf den Kopf stellen und alle Anwendungen neu schreiben sollen, sondern das systemseitige Rendering von Win32-Elementen. Und das mit der Einführung der Bildschirmskalierung (mit Vista, wenn ich mich richtig erinnere).
 
Das ist eben der Nachteil wenn man sich als Betriebssystem für die Masse durchgesetzt hat;

man kann im Gegensatz zu Linux nicht offen sein weil zu viele Infrastrukturen Windows fahren die wichtig sind & auch niemand mehr den ganzen altlasten kram modernisiert bzw. will.

Die Alarmglocken hätten schon zu seiner Entwicklungseit viel viel früher geläutet werden müssen damit konstant mitgezogen wird, man hätte gar regelrechten zwang dahinter durchsetzen müssen, sie Apple / Ios, da klappts ja auch und die Leute zahlen auch brav für.

Aus der Nummer kommt MS eben so leicht nicht mehr raus, entweder man stößt alle vor den Kopf und sagt friss oder stirb, oder man spachtelt weiter.

So oder so wird eines Tages aber das Leichentuch mal fallen müssen denn die Entwicklung bleibt nun mal nicht stehen und wenn die nicht nachziehen schaffts vllt. irgendwann jemand anderes, Linux macht in sachen Entwicklung und Nachfrage danach ja bereits vor wohin es geht, sind aber fairerweise auch nicht so in Ketten wie MS.
 
Für die Zukunft sollte man ein OS basierend auf den Erfahrungen vom Grund auf neu entwickeln was ausschließlich auf moderne Schnittstellen und Technologien setzt.
Gab es mal. Nannte sich OS/2... :fresse:

Wenn die Erfahrungen der letzten 30 Jahre eine Sache gezeigt haben, dann das: Wenn Du nicht kompatibel bist, hast Du kaum eine Chance auf dem Markt.

Parallelbetrieb mit sanftem Umstieg ist ja genau das, was gerade mit dem Wechsel zu Linux passiert... :D

Und bei Linux gab/gibt es ja auch diverse Schnittstellen-Erneuerungs-Grabenkämpfe. (X11 vs. Wayland, init vs. systemd...)

Einer der Gründe, warum man unter Windows weiter an Win32 und C#/.net festhält: Die gehen halt immer noch, während von den Nachfolgern alle 2 Jahre ein neuer Kandidat durchs Dorf getrieben wurde. Da lohnt dann die Einarbeitung nicht.
 
Wenn Du nicht kompatibel bist, hast Du kaum eine Chance auf dem Markt.
Das is halt der springende Punkt, den ich auch sehe. Da gibt es n riesiges Spannungsfeld zwischen Microsoft, Privat-Anwendern, Entwicklern und Industie, die zu der aktuellen Situation geführt hat. Versteht mich nich falsch: Ich will Microsoft an der Stelle nicht wirklich in Schutz nehmen, aber sie sind nun mal mittlerweile in einer Situation, aus der man nur schwer rauskommen dürfte ^^
 
Es würde sicher funktionieren, wenn MS an die Entwickler heran tritt und sagt: "wir bauen Win im Kern Schrittweise um, um mal Altlasten zu entfernen, damit es nicht immer aufgeblähter wird. Mit den nächsten Updates fangen wir an, keine alten System32-DLL's mehr zu unterstützen und so unsere Implementierungen zu modernisieren. Wir verwenden zukünftig Stub-DLL's und werden alte Komponenten somit in optionale Pfade auslagern. Bitte passt dahingehend schon mal zukünftige Softwareversionen an. Eure alten Versionen laufen ja weiterhin."

Das wäre ein Beispiel, wie MS mal anfangen könnte und auf die Softwarehersteller zugehen könnte. Man kann noch viel mehr abschneiden, OHNE die Kompatibilität zu gefährden - aber das hat MS irgendwie noch nicht so recht begriffen...
 
Es wäre zu begrüßen wenn Microsoft bei Windows 12 mal einen harten Cut macht und alles Alte über Bord wirft, damit die Performance steigt und auch die Nutzererfahrung ohne Altlasten ganz neu gestaltet werden kann. Sie können dafür ja gerne noch weitere Jahre Windows 11 supporten. Alte Programme müssen dann eben in einer virtuellen Maschine gestartet werden, wenn es in Windows 12 noch unbedingt laufen muss.
 
Es wäre zu begrüßen wenn Microsoft bei Windows 12 mal einen harten Cut macht und alles Alte über Bord wirft, damit die Performance steigt und auch die Nutzererfahrung ohne Altlasten ganz neu gestaltet werden kann.
Ich denke hier liegt das Problem bei Windows. Es wäre anschließend kein Windows mehr. Es wäre ein neues OS. An diesen harten Cut kann ich nicht glauben da MS gelingen muss ein Alleinstellungsmerkmal zu erzeugen.
 
Es wäre zu begrüßen wenn Microsoft bei Windows 12 mal einen harten Cut macht und alles Alte über Bord wirft, damit die Performance steigt und auch die Nutzererfahrung ohne Altlasten ganz neu gestaltet werden kann.

Es wird derzeit viel spekuliert, dass eventuell ein Abo Modell mit monatlichen Kosten für die Nutzung eines zukünftigen Windows 12 im Raum steht.

Es würde mich nicht wundern, wenn es wirklich so kommen sollte.
 
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