AW: Windows 10: Nächstes großes Update Redstone 2 soll im März kommen
Ja, es gibt Treiber die mit verschiedenen Geräten nicht richtig funktionieren. Ja, es gibt durch Updates immer mal Inkompatibilitäten mit Software, die eben nicht aktuell ist.
Richtig, für veraltete und instabile Treiber und Software sind die Hersteller verantwortlich zu machen.
Für die Probleme und Instabilitäten in Windows 10 ist zu einem sehr grossen Teil Microsoft verantwortlich. Sie installieren Updates und eben diese fehlerhaften Treiber zwanghaft auf laufende Systeme, und nehmen dem User die Möglichkeit, ältere, vorher funktionierende Zustände wieder dauerhaft wiederherzustellen.
"Man würde ja auch nicht den Reifenhersteller dafür verantwortlich machen, wenn einem die Werkstatt die falschen Reifen montiert."
Und wenn man eine Möglichkeit findet, das abzustellen, zB mit Tools, wird mit dem nächsten Feature Upgrade alles wieder rückgängig gemacht oder das System funktioniert gar nicht mehr.
Dann wird der User meist als "Schuldiger" ausgemacht, weil er eben versucht mit welchen Mitteln auch immer sich zu helfen. Hier sehe ich Microsoft in der Pflicht, das endlich zu lösen. Was Sie natürlich nicht tun werden, sonst würden Sie ja die Kontrolle verlieren.
Der zweite wichtige und sehr bedenkliche Punkt sind die Upgrade Zyklen. Faktisch 2 mal im Jahr wird das System komplett auf den Kopf gestellt. Da kommen weder Software noch Geräte Treiber Entwickler noch hinterher. Manchmal muss man Wochen oder Monate warten, auf eine angepasste Version für Redstone xy, bis man da ist wo man mal war.
Man muss faktisch ständig auf dem aktuellsten Stand sein. Ich rede nicht vom OS, sondern ebenso von der Drittanbietersoftware. Vieles muss bereits schon nach einem "stinknormalen" Cumulative Updates aktualisiert werden, damit es wieder vernünftig läuft.
Für die paar - in meinen Augen - unnötigen "Features" in Windows ist es den ganzen Aufwand nicht Wert.
Erst recht nicht, wenn man nicht die Zeit hat, ein Betriebssystem 2 oder 3 mal im Jahr neu installieren zu müssen. Nicht jeder hockt stundenlang vor dem Rechner, und hat nichts besseres zu tun. Es gibt welche, die müssen mehrere Benutzer mit etlicher Software "Idiotensicher" konfigurieren, mit automatischen Backups, Bildbearbeitung, etc.
Das ist nicht in 1-2 h getan wie bei einem Gamer, sondern dauert manchmal 2 Tage mit allem drum und dran.
Wo das der bessere und stabilere Weg im Gegensatz zu Windows 7 und 8.1 sein soll, entzieht sich mir völlig.
Ergo, die Zwangsupdates müssten weg und die Upgrade Zyklen müssten deutlich reduziert werden, damit überhaupt ein stabileres und kontinuierliches Betriebssystem möglich ist und man sich auch darauf verlassen kann, noch morgen damit zuverlässig arbeiten zu können.
In dem jetzigen Zustand ist es das jedenfalls nicht.
Ausser natürlich für die "Update" Jäger.
