Wieso ändert keiner die Film standards?

AW: Wieso ändert keiner die Film standards?

Ich war 240hz gewohnt dann downgrade zu 144hz, genauso ein Augenkrampf wie von 120Hz auf 60Hz wie bei 240hz auf 144hz.

Gamer brauchen keine "Toten Zombies" oder "Japanische Girls wie bei The Ring" etc...
Einfach ein Video mit 24Fps abspielen... Terror, Horror, Depression garantiert...
 
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"soap opera effect" tritt meiner Meinung nur die erste Zeit auf, weil man das 24er Geruckel gewohnt ist. Schaut man eine Zeit lang mit Zwischenbildberchnungs-Technik, verschwindet der "soap opera effect" und fällt nicht mehr auf.
Die 100 Hz MotionDingsBums Zwischenbildberchnungs-Technik meines TVs habe ich jetzt bestimmt schon 5 Jahre lang aktiviert, merke überhaupt keinen "soap opera effect" mehr - egal was ich gucke. Ohne die Technik kann ich auch nicht mehr schauen.
 
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"soap opera effect" tritt meiner Meinung nur die erste Zeit auf, weil man das 24er Geruckel gewohnt ist. Schaut man eine Zeit lang mit Zwischenbildberchnungs-Technik, verschwindet der "soap opera effect" und fällt nicht mehr auf.

Das meinte ich oben mit ändere es ab und nach ein paar Monaten ists für alle normal.

Menschen sind extremste Gewohnheitstiere. Alles was neu ist und sei es noch so viel besser wird zunächst immer reflexartig als Teufelswerk abgetan und zwar mit skurrilsten Argumenten. Das war bei den ersten Zügen so, das war beim Auto so, beim fliegen sowieso und auch bei modernen Rechenmaschinen ("Computer") oder der Errungenschaft dass diese auf einmal miteinander reden konnten (heute "Internet" genannt). Und jetzt will auf einmal jemand nach gefühlten 100 Jahren mehr als 24 Bilder/Sekunde im Kino zeigen? Wo kommen wir da hin! Auf einmal kommen die noch auf die Idee per Laser statt Lampe zu projezieren oder gleich ne Leinwand aus (O)LEDs zu bauen und damit HDR, milliardenfachen Kontrast, 8K und 240 fps darzustellen! Ein Horrorszenario! :ugly:
 
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Richtig. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Aber wenn ich mir hier etliche Beiträge durchlese, merkt man auch schnell, das wir meist auch extrem Prinzipientreu sind. Muss ich wirklich davon ausgehen, das nur weil Filme mit 24 Bildern die Sekunde laufen, automatisch die Filme alle schlecht sind? Denn es wurde ja sogar gesagt, das es auf dieser Bildrate bei der betreffenden Person ja überhaupt nicht mehr geht. Schaut man denn nur noch Filme und TV wegen der technischen Umsetzung oder geht es noch um Geschichten, Schauspielerei, Immersion und Unterhaltung? Ich sehe für den Film keinen wirklichen Mehrwert, wenn sie statt mit 24 mit 30, 48 oder gar 60 Bildern aufgenommen und gerendert werden. Soll jetzt mit den 24 BpS das sterben des Kino's begründet werden?

Ich bin ehrlich gesagt froh, das ich mich nicht so krass an solchen "Details" aufhänge und immer noch gute Filme im Kino, auf BluRay und DVD genießen kann, ohne mich direkt an der Bildrate zu stören. Denn wer nicht darauf achtet und auch sich nicht zu sehr in diese Thematik hineinsteigert oder gar hohe Bildraten zu seinem ultimativen Anspruch macht, der kann auch die Kunstform Film weiterhin problemlos schätzen und genießen, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Denn das ist auch eine Art der Gewohnheit. Wenn man sich in Spielen über zu niedrige Bildraten aufregt und dies auch auf den Film überträgt, wird auf Dauer mit dem Medium nicht mehr zurecht kommen und versaut sich damit diese Kunstform selbst.
 
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Jetzt noch ein bisschen von meinem Senf dazu.
Hab schon Alk bezüglich "Menschen sind Gewohnheitstiere" angeschrieben, wie auch dem sei, wenn ihr euch mit einem Hund oder Affen gleichstellt und euch die Evolution da nicht weitergebracht hat, euer Problem.

Wieso sind 24bps schlechter als 60bps oder wenigstens 40/48bps. Wieso?
Man betrachtet mal alle Filme, bei allen Filmen gibt es die gleiche Kameraschwenkungen, weil es sonnst wie ein "Slideshow" aussehen würde.
Bei 48/60bps gäbe es keine Sorgen, man könnte alle Kameraschwenkungen, Kamerabewegungen machen, ohne sich zu sorgen ob es dann gut oder schlecht aussehen wird. Nehme mal eine DSLR und nimm es in 60bps auf vs in 24bps. Man wird schnell merken, dass man mit 60bps alles machen kann, wobei man mit 24bps sehr vorsichtig vorgehen muss, da es später sehr viele Probleme geben wird mit der Qualität. Ja ich weiß, Filme werden mit 8K 60Bps aufgenommen und dann mit 24bps gerendert. Ist als würde man was gutes zusammenbauen und dann es kaputtmachen weil es zu gut war. Alle Filme werden eh mit 6K/8K 50-60bps aufgenommen aber nur 24bps gerendert? Man könnte von mir aus die 48-60bps nur in Kinos verwenden, ich war letztens im Kino, hab mir "Geostorm" angeschaut. Die ganzen Wirbel bei 24bps waren so "verschwommen" dass man nicht wirklich was gesehen hat. 24bps bietet NICHT mehr Qualität an, sondern es ist eine Einschränkung.
 
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Nehme mal eine DSLR und nimm es in 60bps auf vs in 24bps. Man wird schnell merken, dass man mit 60bps alles machen kann, wobei man mit 24bps sehr vorsichtig vorgehen muss, da es später sehr viele Probleme geben wird mit der Qualität..
Ohje, bloß nicht. Mit einer DSLR kann man ganz sicher nicht alles machen, da nützen auch die 60 fps nichts.

Ja ich weiß, Filme werden mit 8K 60Bps aufgenommen und dann mit 24bps gerendert. Ist als würde man was gutes zusammenbauen und dann es kaputtmachen weil es zu gut war. Alle Filme werden eh mit 6K/8K 50-60bps aufgenommen aber nur 24bps gerendert?
Wie kommst du den darauf? Die wenigsten Filme werden in 8K aufgenommen, noch weniger gleichzeitig mit 60 fps.
 
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Ich hab nicht vor hier zu diskutieren und mich zu streiten was man mit DSLRs machen kann und was man nicht machen kann. Ja nicht alle werden mit 8K aufgenommen, deswegen steht auch da "6K/8K" dass sind die meist benutzen Auflösungen. Ist halt so ein "Red" Ding.
 
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Man kann eigentlich schon froh sein wenn ein Master in 4K vorliegt, häufig sind es sogar nur 2K ;)
 
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Jetzt noch ein bisschen von meinem Senf dazu.
Hab schon Alk bezüglich "Menschen sind Gewohnheitstiere" angeschrieben, wie auch dem sei, wenn ihr euch mit einem Hund oder Affen gleichstellt und euch die Evolution da nicht weitergebracht hat, euer Problem.
Jetzt solltest du aber mal auf dem Teppich bleiben. Du tust ja gerade so, als wäre der Schritt zu höheren Bildraten existenziell unausweichlich für den Film. Aber in Wahrheit interessiert dies nur die absoluten Ultra-Hightech-Nerds. Ich habe persönlich noch keinen Filmliebhaber im Kino oder allgemein beim Film schauen sagen hören: "Boah das ruckelt aber .... geht garnicht!"

Wieso sind 24bps schlechter als 60bps oder wenigstens 40/48bps. Wieso?
Man betrachtet mal alle Filme, bei allen Filmen gibt es die gleiche Kameraschwenkungen, weil es sonnst wie ein "Slideshow" aussehen würde.
Bei 48/60bps gäbe es keine Sorgen, man könnte alle Kameraschwenkungen, Kamerabewegungen machen, ohne sich zu sorgen ob es dann gut oder schlecht aussehen wird. Nehme mal eine DSLR und nimm es in 60bps auf vs in 24bps. Man wird schnell merken, dass man mit 60bps alles machen kann, wobei man mit 24bps sehr vorsichtig vorgehen muss, da es später sehr viele Probleme geben wird mit der Qualität. Ja ich weiß, Filme werden mit 8K 60Bps aufgenommen und dann mit 24bps gerendert. Ist als würde man was gutes zusammenbauen und dann es kaputtmachen weil es zu gut war. Alle Filme werden eh mit 6K/8K 50-60bps aufgenommen aber nur 24bps gerendert? Man könnte von mir aus die 48-60bps nur in Kinos verwenden, ich war letztens im Kino, hab mir "Geostorm" angeschaut. Die ganzen Wirbel bei 24bps waren so "verschwommen" dass man nicht wirklich was gesehen hat. 24bps bietet NICHT mehr Qualität an, sondern es ist eine Einschränkung.
Wenn die Filme in solchen Auflösungen und Bildraten aufgenommen werden, was würde denn bitte gegen ein Rendern in 30, 48 oder 60 BpS sprechen? Die Filmindustrie hat sich dabei schon etwas gedacht, wenn sie es trotzdem nur auf 24 BpS rendern. Kompatibilität mit Abspielhardware der Kino's und den Abspielgeräten zuhause. Synchronisierung von Bild und Ton (Fehleranfälligkeiten beim Rendern) usw. Was es am Ende auch sein mag. Es hat einen Grund, warum es so in den meisten Fällen gemacht wird. Und es macht einen guten Film definitiv nicht schlechter und wenn es mit höherer Rate gerendert wird, macht es einen schlechten Film auch nicht besser. Und die Filmindustrie schert sich gelinde gesagt einen Dreck darum, was Nerds über so ein Detail denken.

So viel also zur Prinzipientreue.
 
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Na ein Glück waren die Filmemacher und die Konsumenten nicht ganz so prinzipientreu, als es um den Wechsel von S/W zu Farbe ging.

Ich verstehe die Diskussion um "Bei Filmen kommt es auf die Handlung an" nicht. Wenn es mir nur um die Handlung geht, dann höre ich ein Hörspiel oder besser noch, lese ein Buch.
Natürlich kommt es auf die Optik an bei Filmen und wenn Panoramaschwenks über eine schöne Landschaft ruckeln, dann ist das halt grausig, wenn man weiß, wie es besser aussehen könnte.
 
AW: Wieso ändert keiner die Film standards?

Na ein Glück waren die Filmemacher und die Konsumenten nicht ganz so prinzipientreu, als es um den Wechsel von S/W zu Farbe ging.

Ich verstehe die Diskussion um "Bei Filmen kommt es auf die Handlung an" nicht. Wenn es mir nur um die Handlung geht, dann höre ich ein Hörspiel oder besser noch, lese ein Buch.
Natürlich kommt es auf die Optik an bei Filmen und wenn Panoramaschwenks über eine schöne Landschaft ruckeln, dann ist das halt grausig, wenn man weiß, wie es besser aussehen könnte.

Das Ruckeln aber nicht mit den Problemen der ersten LCD-TVs verwechseln.
Viele der ersten Flatscreens hatten keinen 24p Modus, da wurden 50/60 Hz "runterinterpoliert" --> was zu einer Ruckelorgie mutierte.
Das Problem gab es im Kino nie, und im (bezahlbaren!) TV Bereich ist das Problem seit ca. 6-7 Jahren beseitigt.
Übrig bleibt halt das 24p wie man es aus dem Kino kennt.
 
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Bei 48/60bps gäbe es keine Sorgen, man könnte alle Kameraschwenkungen, Kamerabewegungen machen, ohne sich zu sorgen ob es dann gut oder schlecht aussehen wird.
Man schafft es völlig problemlos, auch mit 60 fps ruckelnde Filme zu produzieren. Genauso, wie man auch Schwenks mit 24 fps angenehm (=zur Aussage der Szene passend) filmen kann, wenn denn ein Schwenk zwingend nötig ist.

24bps bietet NICHT mehr Qualität an, sondern es ist eine Einschränkung.
Hat das jemand bezweifelt? Die Einschränkungen sind für die Medienindustrie offensichtlich nicht groß genug, um die Nachteile von höheren Bildraten bei Spilfilmen ausgleichen zu können.

Aber vieleicht sollte erst einmal jeder definieren, was er unter "Film" versteht und auf welchem Ausgabe"gerät" er diesen dann betrachtet. Für mich (ich bin wohl einfach nur zu alt) steht Film immer noch für Spielfilme, die überwiegend für das Kino produziert werden und damit auch auf einem Ausgabemedium ausgegeben werden, das u.A. die Bildrate des Films exakt abbildet. Die Einschränkugen lassen sich dabei durch entsprechende Bildführung und sonstige orignisatorische Maßnahmen problemlos in den Griff bekommen. Junge Filmemacher, die eher im Stil eines hektischen Musikvideos drehen, mögen das anders sehen, bei meinen Sportaufnahmen möchte ich auch keine 24p, da wären mir 120p viel lieber.

Nehme mal eine DSLR und nimm es in 60bps auf vs in 24bps. Man wird schnell merken, dass man mit 60bps alles machen kann, wobei man mit 24bps sehr vorsichtig vorgehen muss, da es später sehr viele Probleme geben wird mit der Qualität
Was soll es da für Probleme geben, wenn man für 24p aufnimmt und das dann selbstverstöndlich auch mit einem 24 Hz Anzeigegerät ausgibt? Außer den seit über einem Jahrhundert bekannten Problem, dass Standbilder aus Actionaufszenen die übliche Bewegungsunschärfe zeigen (weshalb das ganze auch für Sportaufnahme selbst als Bewegtbild nur eingeschränkt zu gebrauchen ist) fallen mir dort überhaupt keine Probleme ein. Diese entstehen erst durhc die Nutzung ungeeigneter Ausgabegeräte mit 50 oder noch viel schlimmer, 60 Hz (bzw. Vielfache davon).

Wer Schwenks für einen 24p-Film mit 1/60 oder gar 1/1000 aufnimmt, hat die absoluten Basics nicht verstanden.

Ohje, bloß nicht. Mit einer DSLR kann man ganz sicher nicht alles machen, da nützen auch die 60 fps nichts.
Doch, kann man, und zwar schon länger (außer 8K, aber das hat mit 24 oder 60 fps nichts zu tun). Die DSLR ist dann halt nur noch der Träger für Bildsensor und Kompressor/Speicherkarte (manchmal noch nicht einmal das), drum herum wird Equipment im zigfachen Wert genutzt. Auch eine Red und co. ist ohne Objektive und massenweise weiteres Zubehör nicht zu gebrauchen.

"soap opera effect" tritt meiner Meinung nur die erste Zeit auf, weil man das 24er Geruckel gewohnt ist.

Die 100 Hz MotionDingsBums Zwischenbildberchnungs-Technik meines TVs
Das könnte sogar stimmen, da man eben 24 fps niemals vernünftig auf 100 Hz abbilden kann. Mit ein Grund, warum Spielfilme im deutschen Fernsehen oft leicht schneller ablaufen wie im Kino.
 
AW: Wieso ändert keiner die Film standards?

Damit es einfach mal endlich jeder versteht:
Unbenannt.jpg

Hier sind die Grundsätzliche Schwenks.
1: Die Kamera wird ohne zu drehen von Rechts nach Links geschwenkt was ein Moderates "Tearing" und "Ruckler" erzeugt.
2: Ist der optimalste Schwenk, da ein Objekt im Fokus bleibt, somit wird es nur an sehr nah liegenden Objekten an der Kamera, Tearing und Ruckler entstehen. Das im Fokus bleibende Objekt hat keine Ruckler oder Tearing.
3: Schlimmster Schwenk vor allen, alles hat Tearing und Ruckelt sehr stark.

Was sagt dass jetzt aus? Wer dass noch nicht begriffen hat... denke ich dann mal kurz für dich (Gemeint sind alle die nicht selbständig denken können).
Damit ein Film gut wird, wird man meist den 2 Schwenk nutzen was am besten aussieht. Somit kann man davon ausgehen dass alles monoton wirken wird bei allen Filmen. Macht man ein Schwenk wie die Nr.1, wie dass bei The Walking Dead der Fall war, bekommen manche Augenschmerzen. Meine Augen haben auf Krampf versucht das Bild irgendwie "zu stabilisieren" damit man was sieht, ging aber nicht.
 
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