Nun eig. will ich ein neues sytem zusammen bauen (lassen) allerdings warte ich noch auf günstigere Hardware wie die Ryzen 7XYZX und ein günstigeres Mainboard (wenn möglich ohne RGB Quark!) und evtl. auf ein noch günstigere Geforce 3080 Ti?!
Sry das ich frage aber mit ATX hatte ich bis jetzt wenig am Hut/zu tun, eig hatte ich geplant das ich das 850 Watt Netzteil von be quiet (Straight Power 11), zu verwenden! Außerdem hoffe ich das ATX 12V 2.4 (diesen ATX standard hat das Netzteil) da ausreicht und ist das Netzteil überhaupt zu gebrauchen?
Und mal noch eine Frage (auch wenn das Netzteil nicht zur Graka passt?): Was sagt den die 80 PLUS Gold Effizienz, bei dem Netzteil überhaupt aus?
Wir haben das
Be Quiet Straight Power 11 850 Watt Platinum getestet (es gibt auch eine Gold-Variante, sollte man nicht verwechseln), es ist ein sehr solides Multi-Rail-Netzteil. Bei Multi-Rail-Geräten musst du nur darauf achten, dass du nicht eine einzelne Leitung mit GPU und CPU überbelastest, sondern gleichermaßen nach Anleitung verteilst.
Jetzt aktuell kannst du ruhigen Gewissens noch zu ATX-2.4/2.5-Netzteilen greifen. Die
RTX 3080 Ti kann schon relativ viel schlucken. Die Ampere-Generation ist aber sehr Undervolting freudig, daher würde ich auch bei der RTX 3080 Ti ein
Effizienz-Tuning vornehmen. Das geht am leichtesten über den MSI Afterburner und der Spannungskurve (
Strg+F). Dann kommst du auf jeden Fall ohne Probleme mit einem 850 Watt Netzteil hin. Ich wünschte, es gäbe ein "Efficiency"- statt ein "Quiet"-BIOS bei solchen GPUs, bei der der Anwender direkt den Wirkungsgrad-Sweetspot voreingestellt bekommt. So muss man aber leider selbst ran und das würde ich auch jedem mit einer RTX 3080/3080 Ti/3090/3090 Ti/4090 empfehlen. Die Karten fressen sonst einfach zu viel Strom und geben für meinen Geschmack zu viel Hitze ab.
Je höher die Effizienzklassifizierung, desto eher muss der Hersteller auch hochwertigere Topologien verbauen, um den zertifizierten Wirkungsgrad auch zu erreichen. Insofern kann man
grob sagen,
je effizienter, umso qualitativer – das sagt aber noch nicht letztlich aus, wie gut das Netzteil wirklich ist. Restwelligkeit und Co. können immer noch miserabel sein, was auf Dauer suboptimal wäre. Ein Titanium-Vertreter ist nicht zwangsläufig besser als ein gutes Gold-Netzteil, wenn der Rest der Variablen nicht passen.
Weitere Informationen, auch viele Detailfragen, habe ich in der
Netzteil-Kaufberatung aufgedröselt, samt Checkliste, Test und so weiter. Da solltest du so ziemlich alles finden. Bei Fragen ansonsten im dortigen Thread auf eine potenzielle Lücke hinweisen, dann würde ich die im Artikel direkt füllen.
