Welches ist die beste anschluss art?

CapnCrunch187

Schraubenverwechsler(in)
Hi,was ist die beste anschluss art für (3d) monitore,und wo sind die unterschiede? geht um den ASUS VG278H http://www.alternate.de/html/product/ASUS/VG278H/956174/? welcher 1x VGA 1x DVI-D 1x HDMI hat?
Meine geforece gtx 680 hat 1xDisplayPort, 1x HDMI (1.4a) 1x DVI-I 1x DVI-D davon 2x mit Dual Link (was heist das I und D hinter Dvi und was bedeutet dual link?)

Hdmi kabel hab ich noch,des spielt also keine rolle.












 
Die Anschlüsse sind alle bei uns im FAQ erklärt:

http://extreme.pcgameshardware.de/m...itor-faq-tft-empfehlungsliste-23-27-zoll.html

VGA:

VGA steht für Video Graphics Array und ist ein analoger Bildübertragungsstandard für Stecker- und Kabelverbindungen zwischen Grafikkarten und Anzeigegeräten. Eingeführt wurde dieser 1987 von IBM. Aufgrund der analogen Übertragung des Bildsignals ist er für Grafikauflösungen über 1280×1024 nur noch bedingt geeignet, Full HD (1920x1080 Pixel) lässt sich allerdings erreichen. Auch Auflösungen von 2048x1536 sind möglich. Allerdings steigen bei solchen Auflösungen auch die Anforderungen die das Kabel mit sich bringen muss. In der heutigen Zeit ist der digitale DVI-Anschluss vorzuziehen, da durch die Analogisierung des Bildes durch die Grafikkarte und die anschließende Re-Digitalisierung des Bildes im Displaycontroller unweigerlich Qualitätseinbußen entstehen. Dies ist bei DVI nicht der Fall.

DVI:

DVI steht für Digital Visual Interface und ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten. DVI ist im heutigen Monitorbereich der Anschlussstandard. Zudem ermöglich DVI die wahlweise Übertragung von analogen und digitalen Bilddaten (Nur DVI-I). Die maximale Leitungslänge beim Anschluss eines DVI-Endgerätes (Monitor) hängt von der Dämpfung und dem Übersprechen in der Verbindungsleitung sowie von der Qualität der Signalverstärkung ab. So sollte eine maximale Leitungslänge von 10 Metern nicht überschritten werden. Wird diese überschritten kann es sein, das das Bild unscharf wirkt, oder überhaupt nicht beim Monitor ankommt. Sollten jedoch mehr als 10 Meter Kabel von nöten sein, so wird der Einsatz eines DVI-Verstärkers empfohlen.

Abhängig von der Pinbelegung eines DVI-Anschlusses kann dieser analoge (DVI-A), digitale (DVI-D), oder analoge und digitale (DVI-I) Signale übertragen. Zudem ist es möglich, zwei digitale Signale zugleich zu übertragen (Dual-Link), womit dann höhere Auflösungen möglich sind.

Single-Link-Kabel:


Die mögliche Auflösung bei Single-Link-Kabeln umfassen daher beispielsweise bei 60 Hz 1600×1200 Pixel (UXGA), oder auch noch 1920×1200 (WUXGA).


Dual-Link-Kabel:

Bei Dual-Link-Kabeln ist entsprechend die 2-fache Pixelzahl möglich. Durch eine Reduzierung der Bildwiederholfrequenz sind auch noch höhere Auflösungen möglich.


120Hz + 3D via DVI:

Für den Betrieb von 120Hz bzw. 3D ist zwingend ein Dual Link-DVI-D-Kabel erforderlich.


DVI-D ist aufwärtskompatibel zu HDMI, wodurch alle DVI-D-Signale nach HDMI umgewandelt werden können. Umgekehrt lassen sich aber nicht alle HDMI-Signale nach DVI-D umwandeln. Beispielsweise ist ein Kopierschutz wie HDCP bei DVI-D nur optional.


HDMI:

HDMI steht für High Definition Multimedia Interface und ist eine ab Mitte 2003 entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten in der Unterhaltungselektronik. Sie vereinheitlicht existierende Verfahren, erhöht gegenüber diesen die Qualitätsmerkmale und bietet außerdem auch ein zusammenhängendes Kopierschutzkonzept (DRM). Die aktuelle HDMI-Version ist 1.4a. Diese ist auch notwendig falls man vor hat, 3D-Inhalte (3D-Blu-Ray) auf dem TV wiederzugeben. Hier muss sowohl der TV als auch das Abspielgerät (Blu-Ray-Player) diese HDMI-Version unterstützen.

Von der HDMI-Organisation sind bisher maximal 15 Meter lange Kabel vorgesehen. Vereinzelt sind auch Längen bis zu 20 Metern erhältlich, die aber nicht in allen Fällen problemlos funktionieren. Außerdem gibt es spezielle Kabel mit Lichtwellenleitern, die eine Länge bis zu 100 Metern erlauben. Bei Kabellängen bis zu fünf Metern sind aufgrund der digitalen Übertragung auch minderqualitative Kabel ausreichend.

Ab einer Kabellänge von zirka zehn Metern ist bei qualitativ hochwertigen Kabeln mit weniger Übertragungsfehlern zu rechnen. Ob diese auftreten, lässt sich aufgrund der bei HDMI verwendeten TMDS-Kodierung sehr einfach an der resultierenden Bildqualität beurteilen. Das kann man durch farbiges „Aufblitzen“ von Bildpunkten (Pixel) oder ganzer Pixelreihen erkennen.

Aber auch bei den HDMI-Kabeln gibt es Unterschiede. Grundsätzlich sind die Kabel in fünf verschiedene Klassen eingeteilt:

HDMI-Standard:


Das Standardkabel beinhaltet nur die Grundleistungen, sowie die Mindestanforderungen, 1080i bzw. 720p mit einer Frequenz von mindestens 75 MHz zu übertragen. Die Übertragung ist bis zu einer Kabellänge von 10 Metern möglich. Die übertragbare Datenrate beträgt mindestens 1,782 GBit/s und maximal 2,25 GBit/s.



HDMI-Standard mit Ethernet:


Ähnliche Eigenschaften wie das Standard-Kabel, nur mit einem zusätzlichen HDMI-Ethernet-Channel (HEC) für eine Netzwerkverbindung.



HDMI-Standard Automotive:


Standard-HDMI-Kabel mit Stecker-Typ E, die nur im Fahrzeugbereich eingesetzt werden. Diese Kabel wurden extra für die Anforderungen im Fahrzeugbereich entwickelt, um z.B. Temperaturschwankungen und Vibrationen zu widerstehen. Die Auflösung ist auf 720p/1080i beschränkt


HDMI-High Speed:


Diese Kabel übertragen Full HD 3D und Deep Color bis 1080p mit einer Frequenz von mindestens 340 MHz. Die übertragbare Datenrate beträgt mindestens 8,16 GBit/s und maximal 10,2 GBit/s. Außerdem ist 4K2K möglich. Mit High Speed HDMI-Kabeln ist eine Distanz von bis zu 7,50 Meter Kabellänge möglich.


HDMI-High Speed mit Ethernet:


Wie High Speed HDMI-Kabel nur mit einem zusätzlichen HDMI-Ethernet-Channel mit 100 MBit/s (HEC) für eine Netzwerkverbindung.


Weitere HDMI-Fakten:

Weitere Fakten zum Thema HDMI:

- das Videosignal entspricht in der Basisversion HDMI 1.0 im Wesentlichen DVI-D, deshalb sind auch einfache, passive Adapter möglich

- HDMI ist primär der Nachfolger der ungeliebten aber weit verbreiteten analogen SCART Schnittstelle

- es kann auch ein Fersteuerungssignal (CEC) übertragen; damit ist es zumindest prinzipiell zum Beispiel möglich einen kompatiblen TV via PC über HDMI zu steuern; CEC unterstützt folgende Befehle:

- One Touch Play: erlaubt einem Gerät sofort abgespielt zu werden und die aktive Quelle zu werden
- System Standby: schaltet alle verbundenen Geräte in Standby Preset Transfer erlaubt einem Tuner, alle Sendereinstellungen eines angeschlossenen TV-Gerätes zu übernehmen
- One Touch Record: startet die sofortige Aufzeichnung des aktuell am TV dargestellten Programmes
- Timer Programming: erlaubt einem Gerät (z. B. TV) die Timer-Programmierung eines Aufzeichnungsgerätes (z. B. DVD-Recorder)
- System Information: untersucht alle angeschlossenen Systemkomponenten nach deren Busadressen und Konfigurationen
- Deck Control: erlaubt einem Gerät (z. B. TV) die Wiedergabekontrolle über ein Abspielgerät Tuner Control stellt einem Gerät die Tunersteuerung eines anderen Gerätes zur Verfügung
- Vendor Specific Commands: herstellerabhängige, gerätespezifische Steuerfunktionen OSD Display erlaubt einem Gerät die Nutzung des OSD (On Screen Display) des TVs zur Darstellung von Text
- Device Menu Control: stellt einem Gerät die Nutzung des Menüs eines anderen Gerätes zur Verfügung Routing Control steuert das Umschalten von Signalquellen Remote Control Pass Through erlaubt die Weiterleitung von Fernbedienungskommandos im System
- Device OSD Name Transfer: leitet die bevorzugten Gerätenamen zum TV weiter




DisplayPort:


DisplayPort (DP) ist ein durch die VESA genormter, universeller und lizenzfreier Verbindungsstandard für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Anwendungsbereiche sind im Wesentlichen der Anschluss von Bildschirmen und Fernsehgeräten an Computer, DVD-Spieler und ähnliche Geräte. DisplayPort wurde ursprünglich entworfen, um den Umstieg auf digitale Schnittstellen, die eine Voraussetzung für eine höhere Anzeigequalität sind, zu beschleunigen. Darüber hinaus soll der Anschluss weniger Platz benötigen und ist daher besser für tragbare Anzeigegeräte, wie zum Beispiel Notebooks, geeignet. Die aktuelle Version 1.2 wurde am 22. Dezember 2010 veröffentlicht. Neuerungen sind unter anderem Stereoskopie (3D), die Farbräume xvYCC, scRGB sowie Adobe RGB 1998.



Der Displayport eignet sich deswegen dafür, weil er anders als z.B. (Mini)-HDMI keinen Taktgeber in der Grafikkarte benötigt. Dadurch ist es möglich, sechs Monitoranschlüsse auf einem Slotblecht einer (speziellen) Grafikkarte unterzubringen.

ATI Radeon



Ein DisplayPort-Anschluss ist in der Regel Voraussetzung falls man vorhat, mehr als zwei Monitore an seine AMD-Grafikkarte anzuschließen. Mehr zum Thema "Eyefinity" findet ihr hier:

AMD Eyefinity Technology
AMD ATI Eyefinity Thread
 
Ne ich wollte experten meinung einhohlem :D


120Hz + 3D via DVI:

Für den Betrieb von 120Hz bzw. 3D ist zwingend ein Dual Link-DVI-D-Kabel erforderlich.

Wäre ja kein prob sowohl graka un monitor haben ja dvi-d. Aber hdmi ist doch auch gleich gut,bzw eher besser? Das wäre dann alles, danke an die männer vom fach ;)
 
Aber hdmi ist doch auch gleich gut,bzw eher besser?
HDMI ist nicht besser. HDMI ist eine Multimediaschnittstelle die eher fürs Heimkino entwickelt wurde. Sowohl DVI als auch HDMI übertragen digital. Nur bei HDMI ist zusätzlich noch der Sound dabei.
Daher:

Für 3D / 120hZ: Dual DVI-D oder DisplayPort
Für 60Hz /TV: HDMI, DVI
 
<<Painkiller>> schrieb:
HDMI ist nicht besser. HDMI ist eine Multimediaschnittstelle die eher fürs Heimkino entwickelt wurde. Sowohl DVI als auch HDMI übertragen digital. Nur bei HDMI ist zusätzlich noch der Sound dabei.
Daher:

Für 3D / 120hZ: Dual DVI-D oder DisplayPort
Für 60Hz /TV: HDMI, DVI

meimes wissens nach kann hdmi auch nur max 60hz wiedergeben (bitte um verbesserung wenns falsch is)
 
HDMI ist nicht besser. HDMI ist eine Multimediaschnittstelle die eher fürs Heimkino entwickelt wurde. Sowohl DVI als auch HDMI übertragen digital. Nur bei HDMI ist zusätzlich noch der Sound dabei.
Daher:

Für 3D / 120hZ: Dual DVI-D oder DisplayPort
Für 60Hz /TV: HDMI, DVI


Alter kumpel der wegezogen ist un irgendwas als netzwerk typ in ner firma arbeitet meinte ich solle auf jeden fall hdmi nehmen anstelle von dvi-d dual link(des kabel war dabei, hdmi kabel hatte ich noch eins)

Habe jetzt 3d noch nicht probiert.
Beim monitor is ne liste der anschlussarten mit der auflösung und hz die gehen:

Dvi:1920x1080 120hz ,in ner 3ten splate steht dann noch die horizental frequenz: 137.2khz(2d/3d)
hdmi i oder P:1920x1080 59,94 hz bis zu 23/24hz 67.xxxkhz(3d)/67,xxkhz(3d)
Habe natürlich hdmi P genommen, nur was mit komisch ist ist das hdmi P so weing bildwiederhohlfreqenz hat,halt max 59,xxhz in der liste mit der in der 3ten splate "horuzontal frequenz" 67,xxkhz,aber da steht 2mal untereinander 67,xxkhz(3d) bei dvi steht es hintereinander 137,2khz(2d/3d) . und das ist nicht wegen platzgründen.


Also doch lieber dvi-d? sound brauch ich eh nicht.
 
Alter kumpel der wegezogen ist un irgendwas als netzwerk typ in ner firma arbeitet meinte ich solle auf jeden fall hdmi nehmen anstelle von dvi-d dual link(des kabel war dabei, hdmi kabel hatte ich noch eins)
Hat er auch begründet, wieso du ein HDMI-Kabel nehmen sollst? :schief:

120Hz funktionieren nur mit Dual DVI-D oder DisplayPort. Das Bildsignal ist bei HDMI und DVI-D völlig gleich.

Also:

HDMI raus, DVI-D rein & Spaß mit den 120Hz haben. :D
 
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