Es war jedenfalls nicht Windows Vista
Da Vista alte Zöpfe abgeschnitten hat, tut man sich mit der Beurteilung ziemlich leicht.
Ich gehörte auch zu der Gruppe, die noch einen alten Rechner hatte, und nach einem Update konnte ich eine erst 6 Monate alte D-Link WLAN Karte nicht mehr nutzen, weil man einfach als Hersteller eine neue Karte rausgebracht hat, wo dann Rev. C statt B drin war, Treiber gabs nur für die neue Karte.
Letzten Endes war Vista aber wegweisend für die Etablierung der heutigen 64bit Ära, daher sollte man diesem Betriebssystem eigentlich mehr Respekt zollen.
Die Prozessoren von AMD waren da, Intel zu inkompetent (also nicht erst die letzten 10 Jahre), man brauchte vor allem dringend mehr RAM in den Servern, das ging nur mit 64 bit.
Ein großes Problem war für Privatanwender die plötzliche Chipkrise, so wie jetzt auch.
Die Rechner in den Läden bekamen plötzlich nur noch halb so viel RAM, statt der vorhergesagten doppelten Menge.
Vista x64 sollte eigentlich im Bestfall mit 4GB (zumindest der Oberklasserechner) befeuert werden.
Stattdesen gab es sogar Rechner, wo nur 512G oder gar 256GB verbaut war, oder die Leute dieses alten Kisten so schon zu Hause rumstehen hatten.
Heute gibt es auch wieder Notebooks mit 4 GB RAM und 256GB SSD, für 100 Euro mehr sogar mit 8GB und 512GB SSD.
Damit stottert auch ein Windows 11 kläglich vor sich hin.
Vista hatte aber noch ein anderes Problem, das waren die vielen Zusatzprogramme und Vorladezyklen für Programme, die vermutlich mal gestartet werden sollten.
Vor allem mit alten Festplatten und Notebookplatten war das ein Graus, weil eine halbierte Transfermenge auch eine elendig lange Startphase bedeutete, udn wenn dann noch der RAM voll lief, udn der ganze Käse in eine Swap Datei auf diese lahmen Gurken ausgelagert werden mussten, das war der Todesstoß für jedes alte, lahme und RAM-limitierte System auf dem Planeten.
Als ich mir später etwas bessere Hardware zusammengebastelt hatte, auch mit 4GB RAm, danach lief das eigentlich ganz gut.
Aber man muss schon sagen, das Produkt kam leider zum falschen Zeitpunkt, nicht nur wegen der Hardwarekrise, es war eher für den nächsten Rechner der Anwender zugeschnitten.
Zumindest, wenn man den Ansatz von Microsoft nimmt.
Hätte man sich mehr zurückgehalten, mit dem ganzen im Vorrausladen von Daten und Diensten, und hätte man das gleich wie bei Win 7 in den Hintergrund verschoben (man ist schneller auf dem Desktop, aber noch lange nicht fertig mit dem booten), ich denke die schlechten News wären nicht so böswillig gewesen.
Meine Betriebssystemwahl ist eindeutig:
Windows 11 ist derzeit das stabilste und leistungsmäßig konstanteste Windows.
Warum? Es wird doch immer so viel gemeckert und mimosert?
Bei einem Betriebssystem sind nunmal nicht Einstiegshürden und optische Meinungen für die Nutzung interessant, sondern , wie gut es läuft.
Udn da muss man sagen, das ich sehr überzeugt bin.
Kein anderes Betriebssystem vorher hatte auch nur ansatzweise den gleichen Treiberunterbau, Features, Stabilität Sicherheit, Updates und Leistung stimmt auch, verbesserte/vereinfachte Systemwiederherstellung und Reparatur, alles super für Microsoft.
In keinem der Punkte ist irgendein älteres Windows jemals besser gewesen.
Die von den meisten Anwendern hochgelobten Win XP, Win 7, Win 10 hatten alle ihre klaren Schwächen, worüber ich mich immer geärgert habe.
Sobald ein Nachfolgeprodukt verfügbar war, fehlten nicht nur für Spieler wichtige Dinge.
Da geht es mal um den USB Support, dann um den SSD Support, wodurch sich dann produkte wie XP und 7 selbst aus dem Rennen schießen, bevor man überhaupt die Fehler bei Updates anspricht.
Während Win 11 nie irgendwelche Schwächen gezeigt hat, habe ich dutzende Male XP, Win 7 und auch 8 und 10 neu installieren müssen, weil irgendwann irgendwas am Treibersystem kaputt war, oder Software Macken bekam.
Ganz schlimm waren die Updates, da musste man beten, dass danach noch alles lief.
Während die ganze Welt jetzt wöchentlich über jedes Update von Win 11 redet udn schimpft, wo ich nie nur drüber lachen kann, waren die anderen betriebssysteme wahre Selbstzerstörungskünstler vor dem Herrn.
Wie oft konnten Update snicht einmal installiert werden, hing was fest, oder wie gesagt, war danach etwas kaputt?
Windows 11? Keine Probleme!
Auch Abstürze, wie oft wollte ich XP udn Win 7, die angeblich besten Systeme von Microsoft, direkt aus dem Fenster schmeißen?
Ich hab mal aus Spaß 4TB Spiele installiert, waren so 400 Stück diverse Programme, alle Clienten udn so auch drauf, Win 11 startet zack isses da und keine Fehler, nie.
Ein XP konnte man nach 20 oder 30 mal installieren und deinstallieren neu aufsetzen.
Und die alten Betriebssysteme wurden vor allem in der HDD Zeit mit der Zeit imemr langsamer, so wie Android noch immer.
Frisch aufgesetzt lief es eine Weile gut. Da war auch Vista sowas von schlimm. Der Extremfall den ich mal gesehen habe waren 6 Minuten Startzeit für alles laden.
Im Prinzip kann man sagen, dass das derzeit aktuellste Windows im prinzip auch mit das beste sein muss, weil es die ganze neue Hardware unterstützt (Thema USB, SSD, Mehrkern-CPU, solche Dinge halt), neue Features bringt (Bereich Spiele/Raytracing pi pa po, Systemwiederherstellungsoptionen usw.).
Toll finde ich die Funktion, dass man heutzutage ein Windows ohne große Probleme von selbst reparieren lassen kann.
Damals war mitunter eine komplette Neuinstallation nötig.
Und gerade da ist Windows 11 auch Klasse und allen (weit) überlegen).
Ich weiß, dass man sich über die neue Systemoberfläche streiten kann, aber darum geht es doch überhaupt gar nicht.
Sonst wäre die Frage gewesen: Spieglein, Spieglein an der Wand, welches ist das schönste OS im ganzen Land? ^^

Das ist alles meine Meinung zum Thema, aus über 30 Jahren Eigenerfahrung mit der ganzen Sache.
Sicher hat jeder andere Abenteuer erlebt und wird somit auch andere Anmerkungen dazu machen können.
Bedenkt aber, das man vielleicht auch auf alte Dinge mit einer rosa Brille zurückblickt, und heute anders beurteilen könnte, versucht euch doch mal an alten Spielen, die ihr mal gezockt habt.
Bei Dungeon Keeper denke ich, es ist auch heute noch total geil, bei Populous hingegen verstehe ich nicht, wieso ich das damals ewig lange gezockt habe.
Bei Ultima Underworld wird man trotz Krümelgrafik noch imerm quasi ins Höhlensystem gesogen, aber über die komische Tastatursteuerung muss man sich heute aber extrem wundern.
Natürlich bin ich mittlerweile auf Linux als Hauptsystem am Hauptrechner gewechselt, weil es langfristig auch wegen KI unvermeitlich ist, wenn man mehr Selbstbestimmung haben möchte.