News Wegwerfen statt Bugfix: Router-Hersteller mit klarer Ansage - ein Update gibt es nicht

PCGH-Redaktion

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Der Router-Hersteller Zyxel will einige Geräte trotz kritischer Sicherheitslücken nicht mit Updates versorgen - stattdessen soll man sie entsorgen. Angeblich wurde der Support eingestellt, obwohl die Router in der passenden Liste fehlen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Wegwerfen statt Bugfix: Router-Hersteller mit klarer Ansage - ein Update gibt es nicht

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Also ohne jetzt die Lücke und Geräte zu kennen. Aber wer nutzt den noch groß Telnet und vorallem bestimmt nicht nach Außen.
Oder ist Telnet nach außen nicht deaktivierbar bzw. per Firewall regelbar?
 
Da es nun offiziell ist, das Problem kursierte bei meinem Arbeitgeber schon, wir müssen nun haufenweise von diesen Geräten ausbauen.
Wir haben die als reines DSL Modem verwendet, Einwahl dann über einen Lancom oder Cisco.
 
Wir reden hier von Hardware die teilweise über 10 Jahre alt ist, ich versteh echt nicht wo das Problem liegt. Selbst wenn ein Fix existieren würde, wer würde dran denken diesen auch aufzuspielen?
 
Wir reden hier von Hardware die teilweise über 10 Jahre alt ist, ich versteh echt nicht wo das Problem liegt. Selbst wenn ein Fix existieren würde, wer würde dran denken diesen auch aufzuspielen?
Ich versteh nicht wo das Problem ist ältere Hardware zu supporten, solange sie noch einwandfrei nutzbar ist.

Das ist ein grundlegendes falsches Denken meiner Meinung nach.

Es ist nur ein DSL Modem. Solange dsl benutzt wird in Deutschland, soll das unterstützt werden.
 
Das Gleiche haben Zyxel vor Jahren schon mit einem NAS abgezogen, seitdem kaufe ich nichts mehr von denen. Mein neues NAS ist ein selbst konfigurierter Server, den Router werde ich das nächste Mal ähnlich ersetzen. Dann entscheide nur ich wann die eol sind.
 
Wir reden hier von Hardware die teilweise über 10 Jahre alt ist, ich versteh echt nicht wo das Problem liegt. Selbst wenn ein Fix existieren würde, wer würde dran denken diesen auch aufzuspielen?
Das ist teilweise keine consumerhardware und selbst die sollte 10 Jahre laufen bei den Preisen heutzutage. Im Business-Bereich ist das für kleinere Unternehmen schon wichtig das das System mit sensiblen Daten läuft. zb in einem Altenpflegeheim. Dort wird elektronisch hochsensible Daten verarbeitet aber das Geld für aktuelle EDV fehlt oft. Neuanschaffung ist da ein gewaltiger Kostenpunkt.
 
Nein, es sollten halt keine EOL Produkte produktiv eingesetzt werden.
Think first :stupid:

Wenn Dir der Hersteller schon gar nicht sagt, welche EOL werden?


Ich mache mir nicht die Mühe zu prüfen wie alt die Router sind.
Aber ab einem gewissen Alter ist es klar das es kein Support dafür gibt.
Fernwartung / Fernzugriff abschalten und Passwörter ändern fertig.
Wir reden hier von Hardware die teilweise über 10 Jahre alt ist, ich versteh echt nicht wo das Problem liegt. Selbst wenn ein Fix existieren würde, wer würde dran denken diesen auch aufzuspielen?
Wir reden hier nicht von Unterhosen oder Eurem iPhone, die ihr alle 3 Jahre wechselt.
Das ist Netzwerk-Infrastruktur. Konkret VDSL und Glasfaser-business-Router mit Funktionen wie Security Gateway.
Wie oft tauscht ihr einen Switch, ein Modem, einen Router, einen Wireless-Acces-Point?
10 Jahre und mehr sind da vollkommen in Ordnung, wenn die Ansprüche nicht gestiegen sind oder die Technik sich rasant verändert hat.

Kauft ihr alle 10 Jahre neue Kloschüsseln, Waschbecken und Küchenschränke?
 
avm > mikrotik > ubiquit?

gibts abseits von avm, für endkunden, überhaupt keine plastescheiße? tp-link mit dumping preisen durch die PLA, man sieht ja wohin es führte.
 
Also ohne jetzt die Lücke und Geräte zu kennen. Aber wer nutzt den noch groß Telnet und vorallem bestimmt nicht nach Außen.
Oder ist Telnet nach außen nicht deaktivierbar bzw. per Firewall regelbar?
Da ist das Problem schon ... ohne die Lücken zu kennen..
Telnet an sich ist gar nicht das Problem, denn wer ist schon an der Stelle im Internet, den Netzverkehr tatsächlich abhören zu können.
Das Problem ist, dass überhaupt die Remote Administration erlaubt ist, und dass die Benutzernamen und die Default-Passwörter bekannt sind. Normalerweise sind selbst dann die Funktionalität und die Berechtigungen beschränkt, nicht aber hier, da kann quasi ungewollt eine shell gestartet werden.
Wenn man die Möglichkeit hat, eigene Kommandos abzuschicken, kann auch Bot Software eingespielt werden, also quasi eine Relais-Station eingerichtet werden. So funktionieren Bot- Netzwerke...
 
Ich habe schon seit Jahren eine Fritzbox im Einsatz (aktuell die 7590 ax).
Das wird auch erst mal so bleiben.
Schön für Dich.
Und was ist jetzt Deine Message und pragmatische Lösung? Dass Du es "ätsche bätsch" besser wusstest, als alle und dass die Geschäftskunden jetzt besser auf AVM setzen sollten und Zyxel in die Tonne kippen?

Ich glaube, Du verstehst nicht, warum diese Haltung von Zyxel so frech und gefährlich ist und warum zurecht ein Aufschrei bei solchem Verhalten in Zusammenhang mit Infrastruktur-Hardware durch die Reihen der Kunden und auch nicht direkt betroffenen geht.

Zyxel ist gewiss nicht der Standardrouter für jeden dahergelaufenen Telekom- oder O2-Internet-Kunden im Consumer-Bereich (und selbst da fände ich das schon frech).
AVM ist auch nicht die beste Profi-Lösung und jetzt, wo sie verkauft wurden sowieso erst mal unter argwöhnischen Augen.
Und Sicherheitspatches für bekannte Lücken, Schwachstellen und Exploits nicht mehr auszuspielen, egal, wie alt das Gerät ist ... besonders dann, wenn man noch nicht mal die Kunden ordentlich darüber informiert hat, dass der Support ausläuft ... mal davon abgesehen, dass kurze Support-Zeiträume bei essentieller Hardware und im Profi-Umfeld GENAU eben nicht das sind, wofür ordentlich Geld bezahlt wird, ist ja wohl eine absolute Frechheit.
So etwas müsste illegal werden. Firmen, die systemrelevante Infrastruktur anbieten, sollten zu Gewissen Standards und Ansprüchen verpflichtend verantwortlich gehalten werden.

Zyxel hat nur das offenbart, was die Philosophie vieler Hersteller ist: Produktsupport nervt, kauft lieber was Neues!
Achso, "nur". Ja dann - ist halt nun mal so :ka:
Und darum ist das OK und man muss diesem Zustand nicht entgegenwirken?
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön für Dich.
Und was ist jetzt Deine Message und pragmatische Lösung? Dass Du es "ätsche bätsch" besser wusstest, als alle und dass die Geschäftskunden jetzt besser auf AVM setzen sollten und Zyxel in die Tonne kippen?
Das Kommentiere ich nicht weiter.
Fakt ist, das sich jeder selber entscheiden soll und kann, welchen Wlan-Router man haben möchte.
 
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