Vorratsdatenspeicherung: Europäischer Gerichtshof erklärt sie anlasslos für illegal

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Dem Staat dem man vertrauen kann? Aua das bedeutet alle 7 Sinne beim aufstehen im Nachtschränkchen lassen.
 
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Und was ist, wenn wir mal eine Regierung haben, die Deine "Fehler" als schlimmer ansieht, wie du es Dir jetzt vielleicht noch ausmalst ?! Wenn Deine persönliche Meinung oder Neigung als nicht mehr vertretbar oder vereinbar angesehen wird, oder Deine Taten dann plötzlich als kriminell eingestuft werden ?!

Regierungen haben und werden solche Gesetze immer ausnutzen, das ist Fakt. Am besten alle und jeden unter Generalverdacht, dann kann man ja alles besser schützen. Nur, sind die wahren Übeltäter meist nicht die Menschen aus der eigenen Bevölkerung, das ganze ist paradox.

Wir hatten das ganze schon einmal im 3. Reich und auch damals hatte keiner für möglich gehalten, wie weit es gehen kann. Wenn auch nicht digital. Und gerade deswegen haben es die Überwachungsorganisationen heute auch noch wesentlich leichter, Profile zu erstellen. Und das passiert auch schon im grossen Stil.

Und es ist richtig, das es solche Gesetze gibt, die uns vor persönlichem Schaden schützen sollen. Die Privatsphäre ist ein hohes Gut, und sollte zurecht verteidigt werden.

Der Spruch "ich habe nichts zu verbergen" gehört nur in eine Überwachungsgesellschaft. Oder würdest Du freiwillig überall Kameras, auch in Deiner Wohnung, tolerieren, nur weil Du nichts zu verbergen hast ?!
Und jeder hat schon mal etwas dummes gemacht, auch Online. Möchte man für jeden Mist wirklich bestraft werden ?! Die Ausrede "habe Ich nicht gewusst" wiegt in einem Überwachungsstaat noch schwerer...

Es ist gut so, das es noch ein paar Wächter über unsere Privatsphäre gibt und die Regierungen in die Schranken weisen. Obwohl das ganze "Überwachen" sowieso im Hintergrund abläuft und sowieso alles abgegriffen wird, was geht. Online gibt es leider keine Grenzbarkeit. Das ist der Nachteil der "freien" Internet Welt.

Ich bin nicht bereit, für ein bisschen mehr Sicherheit, die es sowieso nicht gibt, meine Freiheit dafür nach und nach aufzugeben. Dann kann man dem Terrorismus nämlich gratulieren.
Die Regierung steht nicht über der Verfasung, wir sind hier nicht in Weimar. Hat hier jemand Ahnung von Politik?
 
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Warum ist alles, was auf EU-Ebene passiert, so viel vernünftiger als was unsere Bundesregierung tut?

Nun übertreib mal nicht, für mich eines der wenigen guten Gesetze/Urteile die der Verein produziert hat. :daumen:

Die Frage ist nur, was unsere Volksverbre**** am Ende draus machen....:rollen:
 
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Die Regierung steht nicht über der Verfasung, wir sind hier nicht in Weimar. Hat hier jemand Ahnung von Politik?

Etwas naiv.... Damals gab es auch eine Verfassung, die schneller ausgehebelt wurde, als mancher denken konnte, wenn man vorher genügend manipuliert und propgiert hat, ziehen fast alle mit.

Die Geheimdienste arbeiten im Namen der Regierungen und spionieren alles und jeden aus. Als ob sich diese "Institutionen" jemals an Gesetze gehalten hätten. Das wird doch immer im Namen der "Sicherheit" erklärt, sobald etwas auffliegt.

Ich bin überzeugt davon, das wir weiter überwacht werden. Egal, was beschlossen wird. Wenn es nicht "unsere" machen, dann machen es die anderen auf der anderen "Teichseite". Im Endeffekt sind die Daten trotz allem dann nicht mehr sicher und wo man diese dann herbekommt und wie man diese verwendet, steht dann schon auf einem anderen Blatt. Hier geht es rein rechtlich nur um die Überwachung im EU Raum, mehr leider nicht.
 
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Etwas naiv.... Damals gab es auch eine Verfassung, die schneller ausgehebelt wurde, als mancher denken konnte, wenn man vorher genügend manipuliert und propgiert hat, ziehen fast alle mit.

Die Geheimdienste arbeiten im Namen der Regierungen und spionieren alles und jeden aus. Als ob sich diese "Institutionen" jemals an Gesetze gehalten hätten. Das wird doch immer im Namen der "Sicherheit" erklärt, sobald etwas auffliegt.

Ich bin überzeugt davon, das wir weiter überwacht werden. Egal, was beschlossen wird. Wenn es nicht "unsere" machen, dann machen es die anderen auf der anderen "Teichseite". Im Endeffekt sind die Daten trotz allem dann nicht mehr sicher und wo man diese dann herbekommt und wie man diese verwendet, steht dann schon auf einem anderen Blatt. Hier geht es rein rechtlich nur um die Überwachung im EU Raum, mehr leider nicht.

Nein nicht naiv. Nur was Schule, Studium und meine Tätigkeit in der militärischen Aufklärung mir vermittelt haben. Das Grundgesetz ist so aufgebaut, dass wir kein neuer Unrechtsstaat mehr werden können, außer alle wollen das (eine neue Verfassung). Es irritiert mich, wie hier argumentiert wird.
 
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also realistisch gesehen wird die vorratsdatenspeicherung ja schon von bnd und befreundeten geheimdiensten betrieben. somit ist mmn der sicherheitsaspekt schon mal außen vor, bleibt noch die problematik das die daten auch zur aufklärung bereits begangener straftaten für die kripo äußerst nützlich sein können. das wäre erstmal durchaus verständlich nur finde ich es problematisch zehntausenden bürgern die beamte sind (die sich ja auch über die schweigepflicht hinwegsetzen könnten und in einigen/wenigen fällen das ja auch illegalerweise tun, was zur systemstabilität nur intern behandelt wird) die möglichkeit zu geben sich so umfassend über ihre mitbürger zu informieren. und polizisten sind auch nur menschen mit fehlern so wie wir alle. mal ganz davon abgesehen das lobbyisten solang politiker nerven würden bis erst allgemeine statistiken rausgerückt werden und dann stück für stück mehr.
 
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Wie ich sehe herrscht große Verunsicherung und ernste Bedenken bestehen auch. Das sollte ich ernst nehmen, aus meiner Innenperspektive der staatlichen Exekutive kann ich zwar sicher sein, das ein Misbrauch der Daten eine absolute Ausnahme wäre. Dennoch ist es bedenklich, wie breite Teile der Gesellschaft das Vertrauen in das staatliche Handeln verloren hat. Vielleicht war es auch ein Fehler die Wehrpflicht abzuschaffen, ein Gespühr für das hoheitliche Unterstellungsverhältnis von Staat und Individualbürger, dass dieses keine Bevormundung sondern notwendige Struktur ist, fehlt.
Trotzdem, es lebe die Freiheit, wir sind für die selbe Sache, nur verschiedene Perspektiven.
 
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Ich durfte diesen Frondienst noch leisten und es hat meine Sichtweise nicht geändert. Wie soll man dahinter stehen wenn Versprechen nicht gehalten werden, Sachen entgegen den Bürgern durchgeboxt werden sowie gelogen wird.
 
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Naja, ich bin ja eher Linker, aber trotzdem kann ein wenig Terrorabwehrfähigkeit nicht schaden, Europa ist in letzter Zeit schon das eine oder andere Mal Terrorziel gewesen, gerade in Berlin war ja auch was los. Das mag alles noch zu ertragen sein, aber es ist doch ein Riesenunterschied ob Google oder Amazon ungefragt meine Daten sammelt (das möchte ich nicht so gerne) oder der Staat (dem kann man vertrauen, wer das nicht kann sollte auswandern oder ihn umbrechen nicht aber vom Sofa aus Unzufriedenheit auf Stammtischniveau in die Welt säen ohne etwas ändern zu wollen)
Der Staat ist nicht jeder, er darf nicht willkürlich die Privatsphäre verletzen, wer kennt das Grundgesetz und weiß wie es funktioniert?

Nur hat sich doch schon so oft erwiesen, dass sich die Vds nicht zur Terrorbekämpfung eignet. Damit verhindert man keine Anschläge, fasst keine Terroristen. Bestes Beispiel: Frankreich. Dort gibt es die Vds sogar mit viel umfassenderen Gesetzen als in D oder Ö und trotzdem konnte man die Anschläge nicht verhindern, obwohl die Täter sogar unverschlüsselt über Sms kommuniziert haben. Insofern ist dieses Geschwafel von der Terrorabwehr nur ein Vorwand um noch mehr Daten von den Bügern zu bekommen. Und diese Aussagen von wegen "ich hab ja nichts zu verbergen" sind absoluter Schwachsinn!

Die anlasslose Vds stellt jeden Bürger unter Generalverdacht und das ist mit den Grundsätzen einer modernen Demokratie unvereinbar - die parallelen, die auch hier oft zum dritten Reich gezogen werden und auch klar bestehen, zeigen, dass die Vorratsdatenspeicherung in einem Rechtsstaat nichts verloren hat, denn die Nachteile für jeden einzelnen Bürger überwiegen definitiv die Vorteile.

Und ganz ehrlich: Garantien von staatlichen Behörden a la "Die Daten werden sicher nur für die gesetzlich festgelegten Zwecke verwendet. Versprochen!" Sind absolut wertlos. Niemand kann bei einem so breiten Zugriff auf solche Datenmengen verhindern, dass sie nicht auch illegal gegen unbescholtene verwendet werden. Auch wenn du hier aus deiner Erfahrung aus der Spionageabwehr sprichst (wobei ich mir zugegebenermaßen nicht nicher bin, ob ich das glauben soll), so solltest genau du doch wissen, dass einerseits die Datenmengen viel zu groß sind um zur Terrorabwehr systematisch ausgewertet zu werden, andererseits es keinen garntierbaren Missbrauchsschutz geben kann und würde - die beteiligten Behörden haben absolut kein Interesse daran, sich ihre Zugriffsrechte einschränken zu lassen.

Kurz nochmal: Die Vds ist ein die Demokratie gefährdendes Konstrukt, das jeden Bürger unter Generalverdacht stellt und außer Eingriffen in die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen nichts bringt.
 
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Ich weiß, du meinst, was du da schreibst, bist ernsthaft besorgt. Aber noch einmal kurz: du bist übermistrauisch, wenn du mir nicht mal meinen beruflichen Werdegang glaubst, klar du glaubst einfach niemanden irgendwas, weil alle anderen sind ja naiv oder Betrüger. So hat eigentlich eine Gesellschaft keinen Zweck, ohne Vertrauensfähigkeit. Trotz schlauer Gedanken und guter Ausdrucksfähigkeit hast du dennoch ein Problem mit Logik, solltest du das alles ernsthaft denken; wenn du denkst durch Anschläge, die nicht verhindert werden konnten, wäre die Untauglichkeit der Methode bewiesen, weiteres Logikproblem: die Datenmenge ist zu groß um Terrorverdächtige gezielt zu entlarven, aber beim Verletzen deiner Persönlichkeitsrechte sind die Massendaten plötzlich wieder verwertbar und gefährlich. Ich erkenne, dass du dir vernünftige Gedanken machst. Solches Mistrauen führt dich jedoch auf den Holzweg, verschwende die Energie nicht auf diesem Feld, der Staat lässt größere Ungerechtigkeiten zu als die Vorratsdatenspeicherung.
Ach zuletzt: fast eine Frechheit, das "Argument" mit dem "nichts zu verbergen" anzugreifen: wenn ihr viele illegale oder peinliche Dinge macht, dann dürft ihr euch auch daran stören! Ich habe nur gemeint, ich störe mich nicht an der Speicherung durch staatliche Stellen. Eure Meinung erkenne ich voll und ganz an.
 
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Die Regierung steht nicht über der Verfasung, wir sind hier nicht in Weimar. Hat hier jemand Ahnung von Politik?

Ja, durchaus. Wer ein wenig Ahnung von Politik hat und nicht erst seit 20 Jahren auf der Welt ist, der weis das Deutschland gar keine Verfassung hat. Dieses Versicherte Grundrecht (Art. 23 GG) das, dass GG eben keine Verfassung ist, wurde 1990 eben mal rotzfrech gekippt. Warum? Weil sonst das Volk über die Verfassung "hätte" mitentscheiden können, was bis heute (Stichwort Volksabstimmung) die Politische Führung zu verhindern weiß. Was viele Junge heute auch nicht mehr Wissen: Es gab mal ein kleines Land namens DDR, ein Grundstein dieses Landes war die total Überwachung der Bürger. Wer etwas dagegen hatte, der "hatte wohl was zu verbergen". Jeder der heute mit dem Argument "Ich habe ja nix zu Verbergen Argumentiert", tritt die Menschen mit Füßen die dafür gekämpft haben. Dieser Umstand der totalen Überwachung wurde zurecht von vielen Staaten an den Pranger gestellt. Auch die Bundes Republik Deutschland hat den Unrechtsstaat verurteilt.

Was ist geblieben? Wir haben einen Bundespräsidenten, der als letzter auf den "Zug der Freiheit" aufgesprungen ist und nun behauptet er wäre der Lokführer gewesen. Der selbe Bundespräsident, der das Volk vertreten soll, lehnt offen Volksabstimmungen ab. Der selbe Bundespräsident welcher auf die gestellte Frage im Zuge des NSA Skandals zum vergleich zur Stasi Überwachung sagte: "Die NSA hat die Daten ja nur digital gespeichert, die Stasi hat Akten geführt, das sind 2 paar Schuhe". Dieser Bundespräsident passt hervorragend zur unserer Neulandmerkel.
 
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Ich weiß, du meinst, was du da schreibst, bist ernsthaft besorgt. Aber noch einmal kurz: du bist übermistrauisch, wenn du mir nicht mal meinen beruflichen Werdegang glaubst, klar du glaubst einfach niemanden irgendwas, weil alle anderen sind ja naiv oder Betrüger. So hat eigentlich eine Gesellschaft keinen Zweck, ohne Vertrauensfähigkeit. Trotz schlauer Gedanken und guter Ausdrucksfähigkeit hast du dennoch ein Problem mit Logik, solltest du das alles ernsthaft denken; wenn du denkst durch Anschläge, die nicht verhindert werden konnten, wäre die Untauglichkeit der Methode bewiesen, weiteres Logikproblem: die Datenmenge ist zu groß um Terrorverdächtige gezielt zu entlarven, aber beim Verletzen deiner Persönlichkeitsrechte sind die Massendaten plötzlich wieder verwertbar und gefährlich. Ich erkenne, dass du dir vernünftige Gedanken machst. Solches Mistrauen führt dich jedoch auf den Holzweg, verschwende die Energie nicht auf diesem Feld, der Staat lässt größere Ungerechtigkeiten zu als die Vorratsdatenspeicherung.
Ach zuletzt: fast eine Frechheit, das "Argument" mit dem "nichts zu verbergen" anzugreifen: wenn ihr viele illegale oder peinliche Dinge macht, dann dürft ihr euch auch daran stören! Ich habe nur gemeint, ich störe mich nicht an der Speicherung durch staatliche Stellen. Eure Meinung erkenne ich voll und ganz an.

Ach ja, man sollte dem Staat also immer blind vertrauen, weils ja eh der Staat ist und der ja immer nur Gutes will, oder wie? Blödsinn! Dem Staat blind zu vertrauen ist dumm und es ist gerade in einer Demokratie extrem wichtig die Vorgänge des Staates stets kritisch zu betrachten. Das hat auch nichts mit einem fehlenden Grundvertrauen zu tun. Ich vertraue den Institutionen des Staates ja grundsätzlich schon, auch der Verfassung und auch der Wahrung der Menschenrechte. Dass aber der Staat bei Weitem nicht immer nur für die Bürger arbeitet, gerade wenn es um den Datenschutz geht, sollte aber jedem klar sein und das hat sich in den letzten Jahren auch oft deutlich gezeigt.
Insofern vertraue ich dem Staat bei der Vds sicher nicht, dass da nicht doch Behörden und Institutionen Zugriff auf meine Daten haben, die diese nicht haben dürften.

Und dass ich dir deinen beruflichen Werdegang nicht von vornherein glaube hat auch mit der Natur des Internets zu tun. Zu viele Leute behaupten irgendwas, ich könnte ja auch sagen, ich bin in Wirklichkeit ein Spion für den österreichischen Geheimdienst und weiß deswegen bescheid, was mit der Vds alles möglich ist. Das wäre genauso eine wertvolle Information, wie wenn sie eben schreiben sie sind bei der militärischen Aufklärung. Es kann ja eh sein, aber da es keiner vom anderen überprüfen kann ist die Information quasi unnütz.

Als nächstes zur Datenmenge: ja sie ist zu groß, um damit jemals einen Terroranschlag vorherzusehen und zu verhindern. Aber man kann die Daten deswegen ja trotzdem dazu verwenden um gezielt Personen zu durchleuchten. So auch geschehen bei der Vds (zu ihrer Info, in Österreich waren es eigentlich meistens Kleindiebstäle, wofür das System weder gedacht war, noch war das ganz legal. Aber macht ja nix, war ja eh der brave Staat, der das gemacht hat). Insofern können eben potentiell auch unbescholtene Bürger einfach so durchleuchtet werden, zum Beispiel, wenn sie warum auch immer eines Straftat verdächtigt werden. Und wenn dann rauskommt, dass derjenige es doch nicht war, Pech gehabt, weil rückgängig machen kann man das nicht und schon sind die Daten evtl. noch in irgendeiner Datenbank gelandet.
Deswegen mein Argument. Die Datenmenge ist zu groß um sie systematisch nach Verbrechern und Terroristen zu durchsuchen, aber personalisiert genug um damit absolut Grundlegende Persönlichkeits- und Datenschutzrechte von unbescholtenen Bürgern zu verletzen.
Falls du also wirklich deinen genannten beruflichen Background hast, sollte dir das doch klar sein.

Und zu guter Letzt nochmal zu dem "Ich hab ja nichts zu verbergen": jeder hat was zu verbergen. Du, Ich, einfach jeder, ausnahmslos! Auch wenn ich keine illegalen Sachen im Internet mache, will ich nicht, dass alle meine elektronisch übertragenen Daten gespeichert werden! Das geht niemanden etwas an und den Staat schon garnicbts. Jeder hat ein Recht auf Privatsphäre und das wird mit der Vds massiv verletzt bzw. einfach über den Haufen geworfen.

Also nochmals zusammengefasst: Deine Einstellung, dass man dem Staat ja einfach vertrauen soll finde ich unglaublich naiv, dafür gibt es zu viele Negativbeispiele. Die Vorratsdatenspeicherung bringt kaum etwas, verletzt Grundrechte und kostet massiv Geld, ohne entsprechenden Nutzen - würde sie nur gemäß der gesetzlichen Bestimmungen genutzt. Insofern sehe ich es also als erwiesen an, dass sie nur auf der Annahme eingeführt werden sollte, damit man sie entgegen der Gesetze nutzt bzw. eben sie als Begründung nutzt um Datenschutzgesetze zu kippen. Also der softe Einstieg in Zensur und Überwachungsstaat.
 
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Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen wie er zu dem hiesigen Staatsapparat steht aber diese Art von Patriotismus muss man nicht wirklich teilen nur weil wenige meinen hier wäre noch das Schlaraffenland
 
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Ich verstehe, was ihr meint und ihr werdet ja auch langsam sachlicher. Mir fällt nur nicht ein, wann mal ein völlig Unschldiger in Deutschland Opfer von Vds geworden ist und dass es noch nichts gebracht hat ist schwieriges Thema, da Fahndungserfolge in der Regel Verschlusssache bleiben. Eine Verletzung der Menschenrechte ist übrigens kein Beinbruch, außer der Menschenwürde hat in unserer provisorischen Verfassung jedes Grundrecht auch Schranken. Dass diese nicht missbraucht werden ist wichtig, aber auch noch nicht vorgekommen, oder? Tut mir auch leid dass ich die Bürger aus den Neuen nicht verstehe, ich halte die BRD halt nicht für einen Unrechtsstaat.
 
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Dass diese nicht missbraucht werden ist wichtig, aber auch noch nicht vorgekommen, oder?
Um es mit deinen Worten zu sagen: Sowas bleibt in der Regel Verschlusssache. ;)

Ich halte D auch nicht für nen Unrechtsstaat, bei weitem nicht. Aber zu glauben, dass solche Dinge niemals passieren ist ebenfalls Unsinn. Sowas passiert höchstwahrscheinlich zig mal tagtäglich. Nur passiert es in der überwältigenden Mehrheit zum Glück nicht und wos passiert erfährt es die breite Masse nicht.
 
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Und genau so sollte es auch bleiben. Ich halte Deutschland immer noch für den besten Staat der Welt, wenn man sich mal so die Vergleiche mit anderen angeblichen "Demokratien" ansieht, auf was die überhaupt aufgebaut sind. Und deswegen ist es auch gut so, das das EU Gericht dieses Urteil gesprochen hat. Unseren Politikern bleibt im Endeffekt gar nichts anderes übrig, als danach zu handeln. Und das deutsche Verfassungsgericht wird dem ganzen auch Folge leisten.

Das man sich jetzt als Politiker hinstellt und sagt "Unser Entwurf, alles verfassungskonform" macht man doch nur, um nicht das Gesicht zu verlieren, reine Politpropaganda. Im Hinterstübchen wird doch mit ziemlicher Sicherheit an einem neuen "Entwurf" gearbeitet. ;)



Nur, Solange wir alle Smartphones inklusive derer Dienste ausgiebig nutzen, geben wir sehr viel Preis, dessen man sich nicht einmal bewusst ist. Ich hoffe, das hier jetzt auch strengere Regeln für den EU Raum folgen.


Wenigstens die Provider müssen in Zukunft nicht den ganzen Datenmüll speichern.

Trotz allem, gutes Urteil und hoffentlich richtungsweisend und etwas transparenter für den Bürger.
 
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das interessiert unsere "reGIERung" doch herzlich wenig, erst recht nach dem neuen BND gesetz, welches praktisch totale überwachung ermöglicht und die VDS läuft ohnehin die ganze zeit, man sagt es nur keinem und spielt dann wieder den unschuldigen und streitet alles ab...alles makulatur und volksverarsche.

aber im zeit alter des merkelschen "postfaktischen" interessiert das doch eh keinen oder?^^
 
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die VDS läuft ohnehin die ganze zeit

Darüber denke ich auch nach. Wir haben ja bereits gesehen, dass unsere Nachrichtendienste einerseits offenbar von niemandem wirklich überwacht werden, keiner weiß was sie tun, noch dass sie sich an irgendwelche Regeln halten.

Unter den Vorraussetzungen müssen wir davon ausgehen, dass die Gesetze ihnen herzlich egal sein können, da niemand nachweisen könnte dass wenn sie gegen diese verstoßen.
 
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