Virtuelle PCs

Ich weiß, ich habe ja auch nie behauptet, dass es nicht geht. Es ist/kann nur halt zusätzliche Sicherheitsrisiken mitbringen.
 
Fehler im Treiber + Fehler in der VM-Software kann zu Problemen führen. IOMMU erschwert die Ausnutzung solcher Fehler allerdings stark, allerdings ist IOMMU nur auf bestimmten Plattformen verfügbar (bei AMD kann das afaik nur der 890FX chipsatz)
 
Fehler im Treiber + Fehler in der VM-Software kann zu Problemen führen.
Das können alle anderen Traiber genauso. Ich denke mal auf jeder VM installiert man die speziellen VM - Treiber um einfach noch ein wenig mehr Performance heraus zu kitzeln. Verbessert mich wenn das nicht so ist. Ich hab lange nichts mehr damit zu tun gehabt.

allerdings ist IOMMU nur auf bestimmten Plattformen verfügbar (bei AMD kann das afaik nur der 890FX chipsatz)
Ob es nun IOMMU heißt oder VT-d ist ja auch egal. Und so viel mehr Platformen gibt es da nicht mehr. Zumindestens nicht im "Mainstream"-Bereich.


Nicht das du mich miss verstehst. Ich bin einfach nur Interessiert. :-)

mfg
Ciusus
 
IOMMU ist eine Funktion des Chipsatzes, nicht der CPU. D.h. dein Boards muss das a) vom Chipsatz unterstützen und b) vom BIOS. Ist leider längst nicht bei allen Boards so. Wie gesagt, bei AMD kann nur der 890FX das (laut AMD), aber längst nicht alle Boards mit 890FX müssen das unterstützen. Das ist nämlich eigentlich ne Technik, die aus dem Serverbereich kommt.

Zu den Treiber: Es stimmt, prinzipiell kann jeder Treiber die Systemsicherheit gefährden. Die VM Treiber werden einerseits zu Performance-Zwecken eingesetzt (habe bis jetzt aber nur mit dem Grafiktreiber Erfahrungen, auf CPU Leistung habe ich noch keinen Einfluss gesehn), andererseits auch für Zusatzfeatures. Als Beispiel könnte ich dir da den Shared Folder Support von VirtualBox nennen.
 
Hat sich einer von euch bisher mal mit Hyperv-R2 und RemoteFX beschäftigt. Funktioniert zwar nur mit Win7 Ultimate als VM, aber es funtioniert, und die Hardwarebeschleunigung der Grafikkarte kann je nach Speicher und Rechenleistung auch auf mehrere VM durchgereicht werden.

Allerdings ist das keine 1 zu 1 Übergabe, sondern wird über spezielle Gasttreiber ermöglicht.

Folgendes ist dabei aber zu beachten, der CPU muss nicht nur VT können, sondern auch "SLAT" unterstützen (AMD ATHLON II/Phenom II; Intel alle CPU´s mit dem Sockeln 1366/1156/1155)
Da Grafikkarte muss DX9&10 vollständig unterstützen (Nvidia ab 8xxx Serie;Amd ab HD2000 Serie) und sollte mindestens 256 MB aufweisen.
Offiziell haben Amd und Nvidia aber nur Ihre Workstationkarten dafür freigegen.

Ich habs getestet mit folgenden System:
AMD Athlon II 240
ASUS M3N78VM
Nvidia Geforce 8400GS (G98 Chip)
4GB DDR2-800

Für die Geforce hatte ich nen Quaddro Treiber gemoddet und benutzt im Hyper-V Host.

Damit hab Ich scherzes halber dann mal Aero, ein HD-Video und mal 3Dmark2003 laufen lassen. War auch schon am überlegen ob ich nicht mal
irgendein Game mit zur Arbeit nehme zum testen das hab Ich dann doch lieber sein lassen!

Die Performance von RemoteFX ist schon beeindruckend, aber nur wenn man wirklich alles richtig macht und auch über ausreichende Ressourcen verfügt, was bei einem Testlauf ja eher der Fall ist als im normalen Betrieb.
 
Nette Sache. :-)
Wir haben auf Arbeit mal einen VMware ESX VDI - Dinges Bumens (kA wie das genau heißt) getestet und das war ebenfalls sehr gut mit Audio/Video anschauen/hören. Ich glaube das hatte auch RemoteFX genutzt. Weiß ich abe rnicht mehr genau.

Ich düftel gerade an meinem eigenen Qemu/KVM Server wo ich mal Spice (Spice - Home page) testen möchte. Wenn Interesse besteht kann ich auch mal Feedback dazu geben.
 
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