Die Serie Vikings strotze ja nur so von historischen Ungenauigkeiten. Da waren auch schon Asiaten zu sehen, obwohl der Seeweg nach China zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht entdeckt wurde.
Nicht nur das, da könnte man ja fast noch darüber hinweg sehen, aber man hat ja wirklich fast alles was irgendwie aktuell thematisch "woke" ist, oder "schwierig" sein könnte mitgenommen, oder eben plump umschifft.
Zum Beispiel war es ja auch kein Problem in der Serie ein ganzes christliches Kloster samt Mönche zu plündern, brandschatzen und abzuschlachten, als sie in einer der späteren Staffeln aber in al-Andalus dann einen Hafen plündern und brandschatzen werden die Menschen und der Imam der muslimischen Moshee selbstredend verschont, weil Zitat: "Verschont sie, das sind ganz besonders gläubige Menschen!" (ahhh ja, die Mönche im christlichen Kloster waren dann wohl keine "besonders gläubigen Menschen").
Oder auch "sehr gut" war ja als die Oberlehrerhafte Veganerin Königin Kwenthrith von Mercia, glaube in Staffel 2 war das oder 3, König Egbert und König Aelle erstmal an der Tafel, beim speisen, einen Vortrag darüber halten muss wie schädlich Fleisch doch ist und wie lange und Gesund man im Gegensatz dazu doch mit einer veganen Ernährung leben kann.
Die Serie ist und bleibt halt durch die Bank an verschiedenen Stellen nur völlig alberner Trash und das einzige was die Serie, in meinen Augen, am Anfang noch halbwegs gerettet und sehenswert gemacht hat war im Grunde gerade dieses politische Wechselspiel und die respektvolle Feindschaft zwischen Ragnar Lothbrok und König Egbert, deren Rollen von den Schauspielern wirklich gut gespielt & ausgefüllt wurden.
Nachdem Egbert und Ragnar in Steffel 4 dann schließlich tot waren konntest die Serie endgültig in die Tonne stecken, da hat sie dann systematisch und gänzlich abgebaut gehabt.