Maul heißt Maul, weil er so klobig und verheerend wie ein
großer Streitkolben (Eng. Maul) sein soll. Wieso die Sith in der Lore die Namen so wählen, ist eine andere Geschichte und ändert sich bestimmt nächsten Dienstag wieder.
Maul sollte ja schon seit Ewigkeiten einen eigenen Film kriegen. Er war sogar mal Antagonist von einer Version von "The Force Awakens" bzw. der Vor-Disney-Version. Für (ehemalige) Star Wars Enthusiasten ist das eigentlich nichts Neues.
Filoni ist halt so ein Typ. Eine Weile dachte man, dass er derjenige ist, welcher das bisschen Integrität von Star Wars noch aufrecht erhält. Da aber fast alle Geschichten floppen, die unter Disney erzählt werden (damit schließe ich die ganzen Stories ein, nicht nur eine oder zwei Staffeln waren gut, der Rest nicht), ist er in der ach so toxischen Fan-Gunst gefallen.
Zur Orientierung: Ich finde, die Sequel-Trilogie ist so schlecht, dass sie die Prequel-Trilogie wieder gut aussehen lässt. Episode VII hätte gut sein können, wären IIX und IX nicht so fatal kacke. Auf der anderen Seite empfinde ich The Acolyte zu Unrecht so verhasst, wenn die letzte Hälfte nicht so geschrieben worden wäre, als hätte man das Team ausgetauscht und gewusst, dass nach der Staffel eh Ende ist. Ich habe Solo nie gesehen. Bad Batch >>>> Clone Wars. Bad Batch ist eigentlich in meinen Top 5 Star Wars Geschichten. Ich vermisse die Leute richtig. Clone Wars ist total überbewertet und versauten die Charaktere von Padme, welche als inkompetent rüberkommt und Obi Wan, welcher als Ar***loch auftritt. Ein Glück, dass Asoka und Anakin super gehandhabt werden. Das Ende ist unfassbar traurig und die letzten beiden Staffeln (abgesehen von den unfassbar dummen Geschwistern) waren genial. Ich habe noch eine Menge nicht gesehen und gehe gerade die ganzen Serien in chronologischer Reihenfolge durch. Ich finde Rogue One super.
Also tl;dr: Es liegt nicht an den Konzepten, sondern an der Art und Weise, wie unter Disney die Geschichten erzählt werden.